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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.08.2023

Anna und Fritz ermitteln wieder

Fräulein Anna, Gerichtsmedizin (Die Gerichtsärztin 2)
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Die junge Anna hat sich mittlerweile gut in die Gerichtsmedizin eingearbeitet und fühlt sich wohl in München. Ihre Freundschaft zu Fritz von Weynand hat sich vertieft, und so geraten die beiden ...

Die junge Anna hat sich mittlerweile gut in die Gerichtsmedizin eingearbeitet und fühlt sich wohl in München. Ihre Freundschaft zu Fritz von Weynand hat sich vertieft, und so geraten die beiden wieder in einen myströsen Mordfall. In einem dunklen Hinterhof wird die Leiche eines Neugeborenen gefunden, aber in der Gerichtsmedizin wird festgestellt, dass das Baby nicht lebensfähig gewesen ist.

Die beiden geraten immer tiefer in den Fall und als der einzige Zeuge auch tot aufgefunden wird, scheint es sich doch um ein Kriminalfall zu handeln. Selbst die Münchner Polizei macht sich die Kontakte und den Spürsinn von Fritz zu eigen und gemeinsam versuchen die beiden den Fall zu lösen.

Petra Aicher legt mit "Fräulein Anna Gerichtsmedizin - Die Schwabinger Morde" den zweiten Band um das ungleiche Ermittlerduo vor. Nachdem mir der erste Fall noch recht gut gefallen hat, hat er mich dieses Mal leider ziemlich enttäuscht. Ich fand ihn leider sehr langatmig und wenig spannend. Für mich passierte insgesamt zu wenig und auch die Lösung des Falls fand ich insgesamt unglaubwürdig. Besonders um 1914 glaube ich nicht, dass so ein Versteckspiel wirklich nicht aufgefallen wäre. Von mir gibt es dieses Mal leider keine Leseempfehlung, da mich das Buch insgesamt zu sehr enttäuscht hat.

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Veröffentlicht am 29.05.2023

Esthers Männer

Sieben Männer später
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Eigentlich führt Esther ein glückliches Leben, doch sie ist Single und wünscht sich endlich den Partner fürs Leben. Durch einen Zufall stößt sie in einer älteren Zeitschrift auf einen Artikel, ...

Eigentlich führt Esther ein glückliches Leben, doch sie ist Single und wünscht sich endlich den Partner fürs Leben. Durch einen Zufall stößt sie in einer älteren Zeitschrift auf einen Artikel, der beschreibt, dass eine Frau 7 Arten von Beziehungen führt bevor sie ihren "Mr. Perfect" findet. Als Esther ihre Exfreunde durchgeht, merkt sie dass sie bereits alle Arten der Beziehungen geführt hat. War da vielleicht ihr passender Deckel schon dabei gewesen und sie hat es bisher nicht gemerkt? Also macht sie sich auf die Suche nach allen 7 Männern um zu schauen, ob sie ihm eine 2. Chance geben soll oder nicht.

Lucy Vine erzählt in "Sieben Männer später" Esthers Suche nach den Männern. Sie wechselt dabei häufig zwischen Gegenwart und Vergangenheit hin und her. Einerseits bekommt man als Leser dadurch einen gute Einblick in die damaligen Beziehungen, aber anderseits störte es für mich den Lesefluss denn es wurde zu oft hin und her gesprungen. Außerdem ging mir das Verhalten von Esther mit der Zeit immer stärker auf die Nerven, denn ich fand es als recht naiv und kindisch. Auch ihr Männerbild ging mir gehörig auf die Nerven, so dass ich das Buch irgendwann doch abgebrochen habe. Leider wurde ich mit der Geschichte insgesamt nicht warm und Esther nervte mich einfach zu sehr. Von mir gibt es leider keine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 27.02.2022

Molly Gray - das etwas andere Zimmermädchen

The Maid
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Molly Gray arbeitet mit Leib und Seele als Zimmermädchen in einem englischen Luxushotel. Sie leidet unter Autismus, so dass ihr ein fester Tagesablauf und ihre speziellen "Macken" sehr wichtig sind. So ...

Molly Gray arbeitet mit Leib und Seele als Zimmermädchen in einem englischen Luxushotel. Sie leidet unter Autismus, so dass ihr ein fester Tagesablauf und ihre speziellen "Macken" sehr wichtig sind. So hat sie beispielsweise mit ihrer , mittlerweile verstorbenen Großmutter, einen festen täglichen Putzplan entwickelt, an dem sich Molly auch weiterhin strikt hält, obwohl sie keinen Besuch von Freunden oder anderen Leuten erhält.

Im Hotel ist es ihr ebenso wichtig, dass die von ihr geputzten Zimmer absolut sauber und perfekt von ihr hinterlassen werden. Dies macht sie bei ihren Kolleginnen nicht gerade beliebt, sondern sie wird auch da als Sonderling angesehen. Im Gegenteil, sie wird von einem zwielichtigen Kollegen für seine Zwecke sogar ausgenutzt, denn sie stellt ihm unwissend und naiv ständig Zimmer für seine kriminellen Machenschaften zur Verfügung. Hinterher putzt sie wie selbstverständlich die Zimmer wieder in einen perfekten Zustand.

Plötzlich gerät sie allerdings in einen Mordfall als sie in einer ihrer Zimmer einen Stammgast tot auffindet. Schnell gilt sie bei der Polizei als Hauptverdächtige, denn auch ihre Kollegen geben ihr zunächst keine Rückendeckung.

Doch so schnell lässt sich die naive Molly Gray nicht zum Sündenbock machen und schließlich findet sie im Portier des Hotel und dem illegalen Küchenjunge echte Freunde, die ihr helfen ihre Unschuld zu beweisen und die wahren Hintergründe offen zu legen.

Nita Prose will mit "The Maid - ein Zimmermädchen ermittelt" liebenswert-humorvoller Krimi vorlegen, der mich persönlich so gar nicht überzeugen konnte. Die Grundidee hat mir gut gefallen, aber die Umsetzung hat einfach zu viele Schwächen. Molly Grays Eigenarten werden für mich zu ausführlich und zu häufig dargestellt, während die eigentliche "Ermittlungsarbeit" zu kurz kommt. Irgendwie hatte ich ein wenig das Gefühl, das sich die ersten ca. 200 Seiten ausschließlich um Molly Gray handeln, während auf den restlichen ca. 160 Seiten die Ermittlungen und die Freunde "auf einmal" aus dem Nicht erscheinen. Ganz so als ob der Autorin erst da aufgefallen ist, dass die Geschichte ja nicht nur über die Eigenarten erzählt werden kann. Dadurch wirkt die Story zum Ende nur gehetzt und unglaubwürdig.

Insgesamt verschenkt das Buch fast sein ganzes Potential in Nebensächlichkeiten und somit war es für mich insgesamt eine Enttäuschung und ich kann leider keine ehrliche Leseempfehlung abgeben.

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Veröffentlicht am 14.11.2021

Irgendwie war das Buch nix für mich

Der Tod und das dunkle Meer
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"Der Tod und das dunkle Meer" von Stuart Turton war bereits das 2. Buch von diesem Autor für mich, was mich auch dieses Mal leider nicht überzeugen oder begeistern konnte.

Eigentlich hörte sich für mich ...

"Der Tod und das dunkle Meer" von Stuart Turton war bereits das 2. Buch von diesem Autor für mich, was mich auch dieses Mal leider nicht überzeugen oder begeistern konnte.

Eigentlich hörte sich für mich der Klappentext recht interessant, so dass ich dem Autor noch mal eine Chance geben wollte. Allerdings wurde ich auch dieses Mal eher enttäuscht und habe mich mehr oder weniger durch das Buch gequält.

Beworben wird das Buch als Kriminalroman, aber da fehlte mir eindeutig die Spannung im Buch. Insgesamt waren es mir zu viele handelnde Personen, so dass ich gelegentlich den Überblick ein wenig verloren habe. Die Geschichte ist für mich dadurch auch zu "überladen" und verliert sich manchmal in Nebensächlichkeiten.

Auf der Schiffsreise von Amsterdam nach Indonesien geschehen plötzlich merkwürdige Dinge und einige Morde. Angeblich soll da ein unheimlicher Teufel seine Finger im Spiel haben und ein Detektiv und sein Assistent versuchen hinter die Hintergründe zu kommen.

Stuart Turton entführt uns ins 17 Jh. und legt einen gründlich recherchierten Roman vor, der auch mit vielen historischen Details unterfüttert ist.

Trotzallem bin ich einfach nicht warm mit dem Buch geworden, was möglicherweise auch u.a. am Schreibstil oder am Thema gelegen haben kann. Auf jeden Fall war es mein letzter Versuch mit diesem Autor. Aber es gibt genügend begeisterte Leser, so dass das Buch sicherlich seine Fans finden wird.

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Veröffentlicht am 18.07.2021

War leider so gar nicht meins

Girl A
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Abigail Dean beschreibt in ihrem Debütroman die Lebensgeschichte der jungen Anwältin Alexandra "Lex" Gracie, die eine fürchterliche Kindheit zusammen mit ihren 6 Geschwistern erleben musste. Alle Kinder ...

Abigail Dean beschreibt in ihrem Debütroman die Lebensgeschichte der jungen Anwältin Alexandra "Lex" Gracie, die eine fürchterliche Kindheit zusammen mit ihren 6 Geschwistern erleben musste. Alle Kinder werden in jungen Jahren von ihren Eltern im Haus gefeselt und eingesperrt und nur durch einen glücklichen Zufall gelingt es Lex zu fliehen und dadurch ihre Geschwister aus dem Alptraum zu befreien.

Alle Kinder kommen in unterschiedliche Adoptionsfamilien und so verlieren sie sich mit den Jahren aus den Augen. Durch den plötzlichen Tod der Mutter im Gefängnis wird Lex und ihre Geschwister wieder mit ihrer Vergangenheit konfrontriert.

Die Mutter hat all ihren Kindern das Haus ihrer (grausamen) Kindheit hinterlassen und Lex soll sich als Testamentsvollstreckerin um das Erbe kümmern. Da sie eine Begegnungsstätte für misshandelte Kinder daraus machen möchte, braucht sie die Zustimmung aller Kinder und Lex nimmt nach und nach zu jedem wieder Kontakt auf.

Auch wenn Lex die Hauptperson der Geschichte ist, dreht sich jedes Kapitel um ein anderes Kind und das Wiedersehen zwischen Lex und dem Geschwister.
Es wird nicht nur die aktuelle Lebenssituation beleuchtet, sondern es gibt auch einen ständigen Wechsel in die Vergangenheit der Kindheit.

Vom Klappentext habe ich mir eine spannende und sicherlich auch nicht immer einfache Geschichte erhofft, aber bei der Umsetzung traten zu viele Schwächen auf. Die Geschichte konnte mich nie wirklich fesselnd und mitreissen, sondern ich habe mich ziemlich durchquälen müssen. Besonders den ständgen Wechsel zwischen Kindheit und Gegenwart fand ich immer anstrengender, denn man musste sehr aufpassen, in welcher "Zeitebene" man sich gerade befand. Dies störte für mich auch sehr den Lesefluss, so dass ich der Geschichte keinen wirklcihen "durchgehenden" roten Faden gab.

Auch wenn es nur meine subjektive persönliche Meinung ist, war das Buch für mich eine Enttäuschung und ich kann keine Leseempfehlung geben.

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