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Veröffentlicht am 20.04.2022

Buch im Buch

Der Tote aus Zimmer 12
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"Der Tote aus Zimmer 12" von Anthony Horowitz ist kein gewöhnlich geschriebener Krimi. Am Beginn geht alles wie üblich los, die Geschichte wird aufgebaut, Spannung erzeugt, man "geht in die Handlung" hinein, ...

"Der Tote aus Zimmer 12" von Anthony Horowitz ist kein gewöhnlich geschriebener Krimi. Am Beginn geht alles wie üblich los, die Geschichte wird aufgebaut, Spannung erzeugt, man "geht in die Handlung" hinein, alles ziemlich unspektakulär, doch dann liest man auf einmal ein Buch im Buch und das finde ich auch noch besser und spannender in der Handlung, was ist hier los? Dieses Buch im Buch soll die Lösung enthalten für den ursprünglichen Krimi. Mmhhh... Ungewöhnlich, aber für die weiteren Handlung hat es mir echt gut gefallen und das Buch lesenswerter gemacht. Doch worum geht es eigentlich? Eine junge Frau ist verschwunden, eben weil sie dieses Buch im Buch gelesen hat und dort den tatsächlichen Mörder für einen alten Fall erkennt, bei dem ein anderer Mann ins Gefängnis kam. Die Eltern der jungen Frau beauftragen die ehemalige Lektorin des Autors, der das Buch im Buch geschrieben hat, das Geheimnis zu lüften. Ob sie es schafft, findet selber heraus.

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Veröffentlicht am 01.03.2022

Sehr unterhaltsam

Einatmen, ausrasten
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In dem Buch "Einatmen, ausrasten" nimmt uns die Autorin George Hall auf eine sehr unterhaltsame Reise mit der Protagonistin Eliza. Eliza, ehemalige Schauspielerin, jetzt Sprecherin für erotische Hörbücher, ...

In dem Buch "Einatmen, ausrasten" nimmt uns die Autorin George Hall auf eine sehr unterhaltsame Reise mit der Protagonistin Eliza. Eliza, ehemalige Schauspielerin, jetzt Sprecherin für erotische Hörbücher, Mitarbeiterin in einem Immobilienbüro, Mutter von 3 total unterschiedlichen Kindern, Ehefrau, Schwester, Tochter und mitten in den Wechseljahren. Eliza hadert mit ihrem derzeitigen Leben, Hitzewellen, Wutausbrüche, keine Lust mehr auf Sex, gedacht unsichtbar für die Männerwelt stolpert sie von einem Fettnäpfchen ins nächste. Doch da gibt es schon jemanden der Eliza wahrnimmt... Die Autorin führt uns durchs tägliche Leben der Familie und lässt Eliza separat von früher erzählen. Diese Schreibweise finde ich sehr charmant, es lockert auf und ist zugleich unterhaltsam. Man kann sich total identifizieren wenn man im ähnlichen Alter ist wie Eliza und hoffen, daß man heil rauskommt.

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Veröffentlicht am 06.02.2022

Zurück in die Vergangenheit

Im Schatten der Wende
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Ja ich bin ein Wendezeitkind, ich war 1989 15 Jahre alt und dieses Buch "Im Schatten der Wende" von Frank Goldammer katapultiert mich total zurück in diese verrückte, ausgewöhnliche, aber auch alles aus ...

Ja ich bin ein Wendezeitkind, ich war 1989 15 Jahre alt und dieses Buch "Im Schatten der Wende" von Frank Goldammer katapultiert mich total zurück in diese verrückte, ausgewöhnliche, aber auch alles aus dem Ruder laufende Zeit. Unser aller Leben wurde damals völlig auf den Kopf gestellt, wir wurden überrannt mit Eindrücken, neuen Gesetzen und und und. Diesen Zwiespalt stellt der Autor hier am Beispiel der Kriminalpolizei sehr anschaulich dar. Beginnend mit den typischen Querelen in einem Staat, in welchem es bestimmte Verbrechen nicht geben durfte, begleiten wir den jungen Polizisten Tobias Falck in die Wendezeit, wo dann die zerfallene DDR von Kriminalität überschwemmt wurde und die hiesige Polizei damit völlig überfordert war. Es ist kein typischer Krimi in meinen Augen, aber ich war gefangen von dieser Geschichte, wahrscheinlich auch, weil ich mich wieder an damals erinnert habe. Ich vermute mal das Leser, die diese Zeit so nicht gekannt haben dieses Buch nicht so verstehen werden. Denn es war schon eine spezielle Zeit, die Wendezeit...

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Veröffentlicht am 22.07.2025

Irgendwie lügt hier jeder

Eine falsche Lüge – Wird es ihre letzte sein?
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Sloane ist ihr Leben zu langweilig, schon als Kind hat sie sich deshalb Geschichten ausgedacht um interessanter zu wirken. Das zieht sich durch ihr ganzes bisheriges Leben. Eines Nachmittags trifft sie ...

Sloane ist ihr Leben zu langweilig, schon als Kind hat sie sich deshalb Geschichten ausgedacht um interessanter zu wirken. Das zieht sich durch ihr ganzes bisheriges Leben. Eines Nachmittags trifft sie ein weinendes Mädchen mit ihrem Vater Jay im Park. Sie gibt vor Krankenschwester zu sein und hilft. Fasziniert von beiden und der dazugehörigen Mutter Violet drängt sich Sloane mit weiteren Lügen in die kleine Familie. Immer unentbehrlicher und der Mutter ähnlicher wird Sloane und Violet lässt es erstaunlicherweise zu. Sloane glaubt endlich eine "Schwester" gefunden zu haben, doch ist das wirklich so? Und was bezweckt eigentlich Violet?

Das Buch beginnt etwas schleppend aus der Perspektive von Sloane erzählt. Die ewigen Lügen, die Rechtfertigungen und das ans Stalking grenzende Verhalten machen aus Sloane eine nicht wirklich sympathische junge Frau. Nach einem Perspektivwechsel nimmt die Geschichte allerdings an Fahrt auf und man erfährt, das in der kleinen Familie um Violet und Jay auch wenig so ist wie es scheint. Und Violet verfolgt ihren ganz eigenen perfide Plan. Plötzlich kommt doch so etwas wie Mitleid für Sloane auf.

Angekündigt als Pageturner und atemloser Thriller hatte ich schon etwas anderes erwartet. Bekommen habe ich einen nette Psychothriller mit wenig Action aber überraschenden Wendungen, vor allem das Ende. Der Perspektivwechsel hat das ganze interessanter gemacht.

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Veröffentlicht am 19.02.2026

Krimi, Geister und Berlin

Geisterreich Berlin
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In Benjamin Plath' s Roman " Geist er Reich Berlin" geht es um 2 Todesfälle in unterschiedlichen Zeiten. Einer jetzt, ein Banker erstickt im Edelbordell und einer 1920, der Baron von Schnewenich, eine ...

In Benjamin Plath' s Roman " Geist er Reich Berlin" geht es um 2 Todesfälle in unterschiedlichen Zeiten. Einer jetzt, ein Banker erstickt im Edelbordell und einer 1920, der Baron von Schnewenich, eine junger Mann ohne genau erkennbare Todesursache, aber mit einer Witwe, die bereits 3 Ehemänner verloren hat. Was haben die beiden Fälle miteinander gemeinsam??? Bernd ist Fahrradpolizist in Berlin, hat einen merkwürdig verursachten Unfall und kann auf einmal Geister oder an bestimmte Gegenstände gebundene Erinnerungen sehen, die mit ihm reden oder sich nur zeigen. Auf einer aus dem Haus seiner Oma stammenden Kiste entdeckt er den Geist einer Berliner Kriminallegende, Ernst Gennat, tot seit 1939. Er war der schwarzen Witwe von 1920 auf den Fersen, ohne den Fall jemals zu lösen. Gennat schickt Bernd auf Ermittlungen in beiden Todesfällen, die sich dann schon recht bald als sehr gefährlich für Bernd gestalten.

Die Grundidee dieses Romans, welcher der erster Band einer geplanten Buchreihe ist, fand ich ganz interessant und unterhaltsam, leider empfinde ich die Umsetzung als sehr abstrus und die Entwicklungen sowie die Erklärungen im Roman immer verworrenener und nicht nachvollziehbar. Auch das teils offene Ende kann mich eher nicht bewegen einen weiteren Teil dieser Reihe lesen zu wwollen. Schade.

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