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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.03.2022

Ein Buch der Gegenwart

Die Kinder sind Könige
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Seit ich den ersten Roman von der Schriftstellerin Delphine de Vigan gelesen habe, greife ich bei jedem Neuen wieder zu.

Auch der neue Roman „Die Kinder sind Könige“ hat mich wieder begeistert.
Sie ...



Seit ich den ersten Roman von der Schriftstellerin Delphine de Vigan gelesen habe, greife ich bei jedem Neuen wieder zu.

Auch der neue Roman „Die Kinder sind Könige“ hat mich wieder begeistert.
Sie beschreibt immer reale Themen, die aktuell sind.Es ist ein etwas beklemmender Thriller.

Es gibt zwei verschiedene Frauen. Einmal die Kommissarin Clara, deren Leben nicht so einfach verläuft.
Dann ist da Melanie, sie hat zwei Kinder und weil sie deshalb nicht arbeiten konnte, stellt sie ihre Kinder im Netz ein. Alles wird gefilmt und eingestellt.Sie hat so viele Follover, das die Familie reich wird.
Es ist erschreckend, wie einige Leute im Netz zur Schau stellen.

Die Tochter Kimmy hat da keine Lust mehr zu. Dann verschwindet sie spurlos.

Die Machenschaften im Soziale Netzwerk sind gefährlich. Die Ausbeutung von Youtuberkindern wird in dieser Geschichte von der Autorin genau und ehrlich dargestellt. Sie schreibt besonders intensiv und spannend.







Veröffentlicht am 10.03.2022

Sylter Familien

Diese eine Liebe wird nie zu Ende gehn
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Die Schriftstellerin Susanne Matthiessen schreibt in ihrem Roman „Diese eine Liebe wird nie vergehen“ ihre Familiengeschichte weiter. Es ist nicht alles genauso passiert, wie sie das schildert, aber ...



Die Schriftstellerin Susanne Matthiessen schreibt in ihrem Roman „Diese eine Liebe wird nie vergehen“ ihre Familiengeschichte weiter. Es ist nicht alles genauso passiert, wie sie das schildert, aber so ähnlich.

Die Autorin ist auf Sylt geboren und die Liebe zu ihrer Heimat bleibt für immer. Das ist mir schon bei anderen Inselbewohnern aufgefallen, die zieht es immer wieder zurück.

Der Roman begibt zur Coronaepidemie an. Da sind die Bewohner plötzlich wieder allein und können Sylt mal wieder selber genießen.
Dann erfahren wir auch viel aus der Kindheit.
Der Vater ist Kürschner, da ist jetzt nicht mehr so ohne weiteres ein Geschäft zu machen.
Die Erzählung über die Sylter Bewohner macht Spaß zu lesen.
Es gibt in diesem Roman zwar vieles lustiges, aber auch immer wieder ernste Themen, die von den Erwachsenen nicht ernst genommen werden.

Susanne Matthiessen schreibt mit Humor.
Der Roman liest sich gut.




Veröffentlicht am 09.03.2022

Das Leid der Frauen

Auf immer gezeichnet
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Der Herausgeberr Ernst von Waldenfels
hat in dem Buch
„Auf immer gezeichnet“
Frauen in Kriegen und Katastrophen
Schicksale gesammelt.
Von 12 Schriftstellern hat er Konflikte in 20. Jahrhundert aus der ...



Der Herausgeberr Ernst von Waldenfels
hat in dem Buch
„Auf immer gezeichnet“
Frauen in Kriegen und Katastrophen
Schicksale gesammelt.
Von 12 Schriftstellern hat er Konflikte in 20. Jahrhundert aus der Welt sind die Erzählungen. zusammengestellt
Diese Frauenschicksale sind erschreckend und interessant.

Obwohl ich viele Geschichten kenne bin eich erschüttert.

Ich kann diese Erzählungen nur nach und nach lesen.

Die Geschichten sind so beschrieben, wie sie tatsächlich stattfanden.

Das Buch ist lesenswert und voller Wahrheiten. Ein großartiges Werk.






Veröffentlicht am 08.03.2022

Fesselnde Familiengeschichte.

Für diesen Sommer
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Die Schriftstellerin Gisa Klönne
hat mit ihrem Roman „Für diesen Sommer“ eine berührende Geschichte geschaffen.
Es ist eine wunderbare Familiengeschichte, in die man sich schnell heimisch fühlt.
Die ...



Die Schriftstellerin Gisa Klönne
hat mit ihrem Roman „Für diesen Sommer“ eine berührende Geschichte geschaffen.
Es ist eine wunderbare Familiengeschichte, in die man sich schnell heimisch fühlt.
Die Personen haben gut gezeichnete Charaktere.
Die 50jährige Franziska wird von ihrer Schwester Monika genötigt, sich mal für eine Zeit um den Vater zu kümmern.
Der Vater hat immer versucht, seiner Frau beizustehen und war da manchmal etwas streng.

Franziska war in ihrer Jugend mit dem Vater zerstritten, weil sie sich für die Umwelt kümmern wollte.

In Rückblenden wird einiges klar, was in dieser Familie los ist. Die Eltern waren Kinder, als der Krieg zu Ende ging und beide haben da schlimmes erlebt.

Franziska deckt dann noch einige Geheimnisse auf, die auch das Verhalten der Schwester erklärt.

Die Autorin zeigt alles klar und einfühlsam.


Veröffentlicht am 07.03.2022

Belarussische Schikanen

Die Jagd
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Der belarussische Schriftsteller Sasha Filipenko war mit seinem Roman „Die Jagd“ in Russland für den Big Booker Award und dem russischen Booker Preis nominiert.
Jetzt lebt er mit seiner Familie in Deutschland.


Der ...



Der belarussische Schriftsteller Sasha Filipenko war mit seinem Roman „Die Jagd“ in Russland für den Big Booker Award und dem russischen Booker Preis nominiert.
Jetzt lebt er mit seiner Familie in Deutschland.


Der Autor bringt uns mit großem Ausdruck die belarussische Politik nahe. In dem Roman erkennt man vieles, was man in den Nachrichten von der Lage des Landes für seine Bewohner erfährt.

In dem Roman erlebt man mit, wie einem Journalisten, und seiner Familie. das Leben vermiest wird. Was die Obrigkeit sich einfallen lässt ist grausam. Der Journalist zeigt sich beharrlich, aber er hat keine Chance.
Sasha Filipenko ist ein großartiger Schriftsteller, der die politischen Dinge ehrlich zur Sprache bringt. Für die Obrigkeit ist er da wohl auch unbequem.
Er kennt das Regime, deshalb ist seine Sichtweise nachvollziehbar.

Der Roman ist ein Leseerlebnis, das ich gerne weiter empfehle.