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Veröffentlicht am 10.03.2022

Ein absolutes Spannungsbuch, dass alles hat, was man von einem guten Jugendroman erwartet!

The Magpie Society - Aller bösen Dinge sind drei
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Inhalt:

Ein verschwundenes Mädchen. Ein Wettlauf gegen die Zeit. Eine schockierende Enthüllung

Während Audrey und Ivy noch auf der Suche nach dem Mörder ihrer Mitschülerin Lola sind, verschwindet ein ...

Inhalt:

Ein verschwundenes Mädchen. Ein Wettlauf gegen die Zeit. Eine schockierende Enthüllung

Während Audrey und Ivy noch auf der Suche nach dem Mörder ihrer Mitschülerin Lola sind, verschwindet ein weiteres Mädchen unter mysteriösen Umständen.

Alles, was die beiden haben, ist ein Brief der geheimnisvollen Magpie Society. Die Polizei steht vor einem Rätsel, und die beiden Mädchen stoßen auf dunkle Geheimnisse ihrer ehrwürdigen Schule Illumen Hall.

Jemand spielt ein tödliches Spiel, und um ihn zu stellen, müssen Audrey und Ivy alle Regeln über Bord schmeißen ...


Meinung:



Zuallererst muss ich sagen, dass mir die Gestaltung des Covers sehr gut gefällt. Denn die Elster passt natürlich thematisch ideal zum Inhalt, aber auch das Gebäude bildet das Internat wirklich fantastisch ab. Das Cover steckt so vor allem voller kleiner Details, die erst auffallen, wenn man das Buch bereits gelesen hat.

Hinzu kommen die Farben und das beide Bücher direkt auf den ersten Blick als Dilogie angesehen werden können, jedoch auch einzeln sehr gut harmonieren. Mich als Leser, in diesem Genre konnte das Cover auf jeden Fall vollständig überzeugen.

Nach wenigen Seiten wurde ich zudem erneut gefangen genommen von den Worten der Autorinnen. Das Buch war leicht und verständlich geschrieben und die Handlung meiner Meinung nach sehr gelungen. Also würde ich den Schreibstil als locker sowie spannend bezeichnen.

Die Dialoge waren zwar meist sehr einfach gehalten, was mich jedoch eher weniger gestört hat. Viel eher waren es manchmal die Abhandlungen von bestimmten Dingen und das vielleicht schlussendlich auch eine gesamte Auflösung in Bezug auf ein oder zwei Aspekte nicht wirklich erfolgte.

Dafür gab es unglaublich viele Wendungen sowie Ansätze, wer eigentlich hinter Lolas Tod stecken könnte. Doch besonders Ivy und Aubrey möchten endlich herausfinden, wer es war.

Dabei konnte ich einfach total mitfiebern, hatte jedoch auch eine Ahnung, wer möglicherweise der Täter war. Meine Vermutung hat sich schlussendlich auch bestätigt, wobei ich sagen muss, dass dieses Ende mich einfach unglaublich sprachlos zurückgelassen hat! Denn damit habe ich wirklich nicht gerechnet. Und irgendwie könnte ich mir auch noch einen weiteren Teil vorstellen, auch wenn dieser aktuell nicht geplant ist.

Durch die abwechselnden Perspektiven erfuhr man recht schnell mehr über die Magpie Society und die Gedanken dahinter. Die gleichbleibenden Kapitel sorgen dafür, dass man sowohl in Ivys, wie auch Aubreys Gedankenwelt abtauchen konnte. Und dies war eben besonders in Bezug auf manche Szenen richtig interessant.

Ich fand es spannend, wie die beiden in geheimnisvollen Büchern geschmökert, alte Gänge unterhalb des Internats entdeckt und ihr bestes gegeben haben, hinter das Geheimnis zu kommen, dass so lange im Verborgenen lag. Die Handlung wirkte zu keinem Zeitpunkt langweilig, weil sich immer wieder ein neuer Verdächtiger gezeigt hat.

Besonders hat die Geschichte natürlich auch das altwürdige Setting gemacht, dass ich sicherlich nicht mehr so schnell vergessen werde. Zudem kombinierten die Autorinnen alte sowie neue Elemente miteinander, was die Geschichte teilweise wirklich sehr authentisch hat wirken lassen.

Auch die Idee mit einem Podcast, der zentral im Mittelpunkt steht, wenn auch mehr im ersten Band, als in diesem, muss ich sagen, dass mich die Geschichte vollkommen überzeugen konnten.

Ivy war dabei ein Charakter, den ich teilweise schwer einschätzen konnte. Zurecht, wie sich schlussendlich zeigte. Sie ist bestrebt immer ihr bestes zu geben, liebt die Musik und ist doch manchmal mutig zugleich.

Trotzdem zeigte sich auch recht deutlich, dass sie aus einem schlechten Elternhaus stammt und das Internat ehrlicherweise ihr einziger Ausweg ist. Denn viel mehr Menschen als ihre Schwester hatte sie auch nicht wirklich in ihrem Leben.

Auf der anderen Seite war da Aubrey, die scheinbar das genaue Gegenteil darstellte. Sie stammt aus einem reichen Elternhaus und bekommt eigentlich immer alles, was sie sich wünscht. Im Leben musste sie bisher kaum auf eigenen Beinen stehen, was vielleicht auch dafür sorgt, dass Aubrey manchmal ein wenig naiv wirkte.

Trotzdem muss ich sagen, dass mir ihre gemeinsame Freundschaft, die einfach tiefer ging, gut gefallen hat. Gemeinsam halten sie zusammen um der Wahrheit auf die Spur zu kommen.

In meinen Augen ein absolutes Spannungsbuch, dass alles hat, was man von einem tollen Jugendroman erwartet! Ich bin wirklich begeistert und kann euch nur empfehlen, euch diese Reihe einmal anzusehen.

Schon jetzt freue ich mich sehr darauf zu erfahren, ob möglicherweise noch weiterer Lesestoff der Autorinnen folgen wird. Mich konnten sie auf jeden Fall schon jetzt mit diesen beiden Büchern überzeugen!

Veröffentlicht am 10.03.2022

Ein Buch, das sich auf einfach Weise schwierigen Themen widmet

Jeden Tag Spaghetti
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Titel: Jeden Tag Spaghetti - Wie es sich anfühlt von hier zu sein aber irgendwie auch nicht
Autor: Lucia Zamolo
Verlag: Bohem Press
Preis: 16,00€
Seiten: 128


Inhalt:

„Aber woher kommst du denn eigentlich?“ ...

Titel: Jeden Tag Spaghetti - Wie es sich anfühlt von hier zu sein aber irgendwie auch nicht
Autor: Lucia Zamolo
Verlag: Bohem Press
Preis: 16,00€
Seiten: 128


Inhalt:

„Aber woher kommst du denn eigentlich?“ ist eine Frage, die nicht nur mich ein Leben lang begleitet. In diesem Buch geht es darum, wie sich das anfühlt & offensichtlich auch im Spaghetti und Tomatensoße. Aber auch um Tauben und Mücken. Um Schubladen und Schränke und was Birnen und Leberwürste damit zu tun haben. Los geht’s! Das neue Buch der Autorin von „Rot ist doch schön“ und „Elefant auf der Brust“.


*Meine Meinung:

Das Cover des Buches finde ich wirklich sehr schön und vor allem auch sehr passend zum Inhalt. Der blaue Hintergrund strahlt eine tolle Ruhe aus und auch die Abbildung der Person, die man im Buch noch des Öfteren treffen wird, finde ich toll. Auch die Taube, die man am Rand des Buches entdecken kann, macht Sinn, sobald man das Buch gelesen hat.

Mit einer fantastischen Leichtigkeit beschreibt die Autorin dabei ein Thema, das in unserer heutigen Gesellschaft einfach viel zu präsent ist und beschreibt diese Probleme dabei auf einfache und verständliche Weise, so dass auch Menschen, die selbst nicht nur wegen ihres äußeren Erscheinungsbildes gefragt werden, woher sie eigentlich kommen, verstehen was das Problem ist.

Ich fand es großartig, wie die Autorin es geschafft hat mir etwas beizubringen, ohne das ich wirklich das Gefühl hatte nun etwas kompliziertes gelesen zu haben. Besonders die Beispiel haben mir dabei sehr geholfen. Lucia Zamolo zeigt dabei Beispiele aus ihrem eigenen Leben auf, als auch die aus ihrem Umfeld und vereinfacht zum Beispiel auch die Erklärung von Mikro-Aggressionen, was ich persönlich sehr spannend fand.
Das Buch hat mir auf jeden Fall Antworten zu bestimmten Dingen gegeben und mir gleichzeitig das Gefühl gegeben, dass ich mich noch nicht genug mit dem Thema Rassismus auseinandergesetzt habe, was ich in Zukunft definitiv ändern will.

Leider muss ich aber auch sagen, dass das Buch dadurch das es länger war als "Elefant auf der Brust oder warum sich Liebeskummer lohnt" der Lesefluss für mich durch bestimmte Dinge leider gestört wurde. So wurden immer wieder Wörter eingeworfen, die nicht zur normalen Satzstruktur dazugehörten. Diese Wörter sorgten oftmals dafür, dass die Sätze mehr Sinn machen, sind aber sozusagen immer aus dem Nichts aufgetaucht. Am Anfang war dies für mich kein Problem und auch etwas das ich bereits aus dem Elefanten Buch kannte doch im Verlauf des Buches wurde dies leider immer anstrengender zu lesen.

Die Illustrationen sind alle fantastisch. Sie passen immer zu dem geschriebenen Themen und ich liebe es wie Illustration und Wort geradezu miteinander interagieren. Auch die Schrift, die auf jeder Seite einfach besonders dargestellt wird, ist etwas das ein echtes Highlight ist.

Insgesamt muss ich sagen, dass mein zweites Buch der Autorin wieder eine großartige Geschichte mit einer tollen Botschaft war, dass ich wirklich nur weiterempfehlen kann. Die Bilder und die gesamte Aufmachung sind voller kreativer Ideen und so kam ich auch schnell mit dem Lesen voran.

Ich bin auf jeden Fall schon sehr gespannt, was in Zukunft noch von der Autorin kommen wird.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
Veröffentlicht am 08.03.2022

Eine wundervolle Geschichte, die jedes Herz höher schlagen lässt!

Wann immer wir träumen (Immer-Trilogie, Band 2)
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"Irgendwann heilt alles. Das Leben ist eben nicht nur Hochfliegen, es ist auch Segeln und Fallen. Und nichts davon ist schlecht."



Inhalt:

Mit ihm kann sie träumen. Gemeinsam lernen sie fliegen.

Die ...

"Irgendwann heilt alles. Das Leben ist eben nicht nur Hochfliegen, es ist auch Segeln und Fallen. Und nichts davon ist schlecht."



Inhalt:

Mit ihm kann sie träumen. Gemeinsam lernen sie fliegen.

Die Nacht durchmachen, etwas Verbotenes tun, einen Fremden küssen – als Kaia mal wieder eine Party früh verlässt, hat sie plötzlich das Gefühl, etwas zu verpassen. Also erstellt sie eine Liste mit all den Dingen, die sie noch erleben will.

Doch die muss vorerst warten, denn für ein Uniprojekt wird sie mit Jakob zusammengesteckt. Ausgerechnet Jakob, von dem jeder weiß, dass er der größte Chaot auf dem Planeten ist.

Blöd nur, dass er Kaias Liste findet und ihr anbietet, sie mit ihr abzuarbeiten. Aber was passiert, wenn sie zu Punkt 6 kommen: der Sache mit dem Kuss?


Meinung:

Eine wundervolle Geschichte, die jedes Herz höher schlagen lässt!

Das Cover des Buches gefällt mir einfach unheimlich gut. Ich liebe die Farbe in Kombination mit den dezenten Blättern und der Schrift sehr. Auch wenn es auf den ersten Blick recht schlicht erscheint, liebe ich solche Cover immer besonders.

Die Hervorhebung des Wortes "immer" schafft so erneut eine wunderschöne Gestaltung. Zudem passt der Titel nicht nur thematisch gut zum Buch, sondern auch der Inhalt ist teilweise auf dem Cover erkennbar, was mich als Leser auf jeden Fall ansprechen konnte.

Schnell habe ich in die Handlung gefunden, was an dem flüssigen Schreibstil der Autorin gelegen hat. Ich hatte das Gefühl, als würden die Seiten nur so an mir vorbei ziehen, sodass ich irgendwann einfach nicht mehr aufhören konnte zu lesen.

Dabei schreibt Michelle Schrenk einfühlsam, lebensnah und authentisch. Durch die Sichtweise von Kaia hatte ich vollständig das Gefühl, in ihre Gedankenwelt abtauchen zu können, aber auch durch ihre Augen Jakob kennenzulernen.

Kaia war eine Protagonistin mit der ich mich selbst viel zu gut identifizieren konnte, weil ich das Planen und Organisieren genauso mit ihr teile. Manchmal ist sie ein wenig zu verkopft, dabei aber immer strukturiert. Selbst für die kleinsten Aufgaben stellt Kaia sich einen Wecker, um in der Zeit zu liegen. Sie war ein lebensfroher, ehrlicher Charakter, der definitiv manchmal ein wenig zurückhaltend war und doch absolut sympathisch.

Zudem fand ich den Zusammenhalt der Schwestern sehr schön beschrieben, auch wenn Kaia in diesem Punkt über sich hinaus wächst und ihnen ihre ehrliche Meinung sagt. Grundsätzlich muss ich jedoch anführen, dass sie sich entwickelt, Neues ausprobiert und über ihren Schatten springt.

Jakob hingegen studierte etwas, dass ihn nicht wirklich glücklich machte. Gewissermaßen öffnete Kaia ihm die Augen und zeigte, dass so viel mehr in ihm steckte und er an sein Talent glauben musste.

Denn auch wenn er eine Leidenschaft zum Gestalten hegte, hatte er immer Angst dafür verurteilt zu werden und vor allem von seinem Vater nicht die Anerkennung zu erhalten, die er sich wünschte.

Ich hatte das Gefühl, als würden beide Protagonisten zusammen stark werden und ihre Hürden überwinden. Jakob zeigt Kaia wie schön das Leben ohne Plan sein kann, wohingegen Kaia Jakob erkennen lässt, dass er für seinen Traum kämpfen sollte.

Ihr gemeinsames Projekt im Seniorenheim fand ich einfach etwas ganz anderes und die Idee sowie die Umsetzung richtig gelungen. Ich konnte mir förmlich die leuchtenden Gesichter der Bewohner vorstellen.

Von Anfang an hatte ich total das Gefühl, dass es zwischen Kaia und Jakob passen würde. Beide waren zwar sehr unterschiedlich, aber den Schlagabtausch, den sich die beiden gelegentlich lieferten war wirklich mehr als genial. Auch hier hat man einfach die emotionale Beziehung der beiden spüren können, eben so, wie es im echten Leben auch der Fall ist.

Die Handlung allgemein fand ich wirklich sehr schön, weil die Geschichte unheimlich authentisch wirkte und demnach dem echten Leben entsprungen sein könnte. Immer wieder gab es Szenen, die mich haben Schmunzeln lassen, bei denen ich mit den Charakteren mitgefiebert habe und sie einfach nicht mehr gehen lassen wollte.

Besonders betonen möchte ich das Ende. Hier gab es so viele wundervolle Zitate und Botschaften, welche transferiert wurden, dass ich sie mir am liebsten alle direkt notiert hätte.

Aufgefallen ist mir zudem, dass der Titel sich auch im Inhalt noch einmal aufgreift und genannt wird. Ich finde das immer besonders schön, wenn ein direkter Bezug hergestellt wird.

Zusammenfassend konnte mich auch der Roman rund um Kaia begeistern. Gegensätzliche Charaktere, die sich anziehen, eine authentische Handlung und die Suche nach der ganz großen Liebe. Eine absolute Empfehlung!

Schon jetzt freue ich mich wahnsinnig auf die Erscheinung des dritten und damit leider auch schon letzten Bandes der Trilogie.

Veröffentlicht am 07.03.2022

Die Reihe hat mich zum Fan der Autorin gemacht

Like Fire We Burn
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Titel: "Like Fire We Burn"
Autorin: Ayla Dade
Verlag: Penguin Verlag
Preis: 12,00 €
Seitenanzahl: 513 Seiten


Inhalt:

Auf dem Eis ist er zuhause. Kann er ihr Herz zum Schmelzen bringen?

Zwei Jahre ...

Titel: "Like Fire We Burn"
Autorin: Ayla Dade
Verlag: Penguin Verlag
Preis: 12,00 €
Seitenanzahl: 513 Seiten


Inhalt:

Auf dem Eis ist er zuhause. Kann er ihr Herz zum Schmelzen bringen?

Zwei Jahre und zweitausend Meilen Abstand zwischen ihnen waren nicht genug. Als Aria nach Aspen zurückkehrt, um das Bed & Breakfast ihrer kranken Mutter zu leiten, rechnet sie nicht mit der Wucht ihrer wieder aufflammenden Gefühle: Noch immer empfindet sie etwas für Wyatt, den charismatischen Eishockeyspieler, der sie damals so tief verletzt hat.

Sie hat sich jedoch geschworen, ihm nicht mehr zu nahe zu kommen – was sich als unmöglich erweist, denn Wyatt muss notgedrungen ins B&B einziehen. Aria schöpft Hoffnung, als sie endlich jemand Neuen kennenlernt – und macht Wyatt klar, dass sie nur noch als Freunde Zeit verbringen können.

Doch bei einem Ausflug ins verschneite Gebirge sprühen die Funken zwischen ihnen und Wyatt scheint sie mit aller Macht überzeugen zu wollen, dass Freundschaft nie genug sein wird …



Meine Meinung:

Das Cover des Buches ist einfach nur wunderschön. Es passt großartig zum Titel und Band Eins und Zwei sind auch ähnlich vom Aufbau her, was ich wirklich großartig finde. Besonders der Glitzerregen, der mir schon beim Cover des ersten Bandes sehr gefallen hat, ist auch hier wieder ein echtes Highlight und ein direkter Blickfang. So muss ich sagen, dass das Cover eine Wärme ausstrahlt, die mich immer an eine Skihütte erinnert in der im Kamin ein Feuer brennt, so dass es einfach perfekt zum Setting des Buches passt.

Bereits im ersten Teil konnte mich Ayla Dade unglaublich neugierig auf die Geschichte von Aria und Wyatt machen, so dass ich es gar nicht erwarten konnte ihr eigenes Buch zu lesen.

Wyatt hat verzweifelt versucht Aria wieder zurück in sein Leben zu bekommen. Er hat ihr Vertrauen missbraucht und bereut dies unendlich. Auf jeder Seite kann man geradezu spüren, wie Leid ihm alles tut und wie gerne er alles ungeschehen machen würde. Allerdings lässt er sich dafür manchmal Dinge einfallen, bei denen ich oftmals bezweifelt habe, dass diese ihn wirklich weiterbringen wird.

Aria fand ich kompliziert einzuschätzen. Einfach weil man sie unterschiedlich kennenlernt. Sie ist einerseits sehr distanziert, vor allem was Wyatt angeht und hält es keine Sekunde in seiner Nähe aus, was ich auch nachvollziehen konnte. Und dann war da noch ihre andere Seite, die mir sehr sympathisch war, wo sie einfach nur eine freundliche und liebenswerte Person gewesen ist von der ich gerne gelesen habe.

Die Liebesgeschichte war voller Schmerz. Man merkt, dass zwischen Aria und Wyatt große Gefühle herrschen und doch ist so viel in ihrer Vergangenheit passiert, dass sie daran hindert wirklich zusammen zu sein. Es war einfach unglaublich interessant zu sehen, wie die Beiden wieder zueinander finden, Vertrauen schöpfen und versuchen die Vergangenheit hinter sich zu lassen. Dabei hat man immer dieses Knistern zwischen ihnen gespürt, was mir einfach jedes Mal aufs Neue gezeigt hat, wie sehr die Beiden doch zusammen gehören.

Die Nebencharaktere waren alle samt einfach nur fantastisch. Man hat viele bekannte Gesichter aus dem ersten Teil wieder getroffen, wie Knox und Paisley. Es hat sich einfach direkt so angefühlt als würde man alte Bekannte widertreffen, die einem das Gefühl geben nie weg gewesen zu sein.

Die Handlung fand ich sehr spannend. Es lag einfach so viel Schmerz zwischen Aria und Wyatt, der es besonders für Aria schwer gemacht hat in der Nähe von Wyatt zu sein, so dass man sich als Leser gefragt hat, wie die Beiden darüber hinweg kommen wollen. Für mich war Band Zwei eine tolle Geschichte über zweite Chancen und zeigt, dass man manchmal einfach für die wichtigsten Dinge im Leben kämpfen muss.

Auch muss ich sagen, dass ich mich ein weiteres Mal in das Setting von Aspen verliebt habe. Schon im vorherigen Band habe ich die detaillierte Beschreibung dieses Ortes geliebt und das Gefühl gehabt mit den Charakteren dort zu sein. Doch auch in diesem Buch konnte mich Ayla Dade einfach wieder begeistern.

Obwohl mir Band Zwei nicht so gut gefallen hat, wie der erste Teil, war ich doch wieder sehr begeistert von der Geschichte und besonders auch der Tiefe des Buches.

Der Schreibstil der Autorin gefällt mir wirklich unglaublich gut. Für mich hat Ayla Dade eine besondere Art Gefühle einzufangen und sie auf intensive Weise direkt in den Leser zu übertragen. Ich habe jeden Schmerz, jede Freude und jedes Gefühl der Liebe mit den Charakteren mitfühlen können. Für mich zählt Ayla Dade von nun an zu den Autoren von denen ich jedes Buch haben muss. Aus diesem Grund kann ich es gar nicht erwarten zu sehen, was von der Autorin als nächstes kommen wird.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 02.03.2022

Packend, mitreißend, einzigartig! Ein unglaublich guter Auftakt!

Black Roses
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"Hinter dem Gewittersturm verbirgt sich Sonnenschein. Wenn ich bewirken kann, dass Licht durch die stürmischen Wolken in ihren Augen schimmert, war es die Mühe wert."

Inhalt:

Liebe und Hass liegen manchmal ...

"Hinter dem Gewittersturm verbirgt sich Sonnenschein. Wenn ich bewirken kann, dass Licht durch die stürmischen Wolken in ihren Augen schimmert, war es die Mühe wert."

Inhalt:

Liebe und Hass liegen manchmal gefährlich nah beieinander ...

Adair MacLaine und Sterling Ford könnten unterschiedlicher nicht sein: Sie, das hübsche College-It-Girl und verwöhnte Tochter eines reichen Medienmoguls, er, der brillante aber arme Stipendiat. Und dennoch führt das Schicksal die beiden zusammen und lässt eine Liebe so heiß und unberechenbar wie ein Wildfeuer zwischen ihnen entbrennen.

Doch für Adairs Vater ist der mittellose Sterling nicht gut genug und so stellt er seiner Tochter ein Ultimatum: Sterling oder das Familienunternehmen – Adair entscheidet sich für das Vermögen.

Fünf Jahre später, ausgerechnet auf der Beerdigung ihres Vaters, trifft Adair auf den neuen Investor der Firma – die letzte Chance für das kränkelnde Unternehmen und zugleich die letzte Person, die Adair je wiedersehen wollte: Sterling Ford. Sterling will sich rächen an den MacLaines, die immer nur auf ihn herabgeschaut haben. Doch Gefühle lassen sich nicht so leicht abschalten ...

Meinung:

Packend, mitreißend, einzigartig! Ein unglaublich guter Auftakt!

Das Cover ist dabei ein absolutes Highlight in meinem Regal, denn der Stil ist nicht nur wunderschön, sondern auch total besonders. Die Rosen passen ideal zum Titel und auch die Gestaltung hinsichtlich der Schrift hat es mir sofort angetan.

In glaube, ich hätte mir das Buch auch nur aufgrund des Covers gekauft, so begeistert bin ich von diesem. Und ich denke die drei Teile werden zusammen noch einmal besonders schön aussehen.

Neben den kleinen Details des Covers konnte mich aber auch die Handlung ausnahmslos mitreißen. Schon nach den ersten Seiten wurde ich gefangen genommen von der Geschichte rund um Adair sowie Sterling.

Der Schreibstil war dabei super flüssig und leicht zu lesen. Nicht nur der Einstieg ist gut gelungen, sondern auch die anhaltende Spannung sowie Chemie, die zwischen den beiden ab dem ersten Augenblick spürbar war. Und dieses Knistern hat sich durch die gesamte Geschichte gezogen und diese meiner Meinung nach erst interessant gemacht.

Nennenswert ist, dass die Handlung sowohl die Vergangenheit, wie auch die Gegenwart der beiden beschreibt und dabei abwechselnd aus den unterschiedlichen Perspektiven erzählt wird. Dadurch wurde ihre tiefgreifende Verbindung in der Vergangenheit absolut deutlich. Aber auch die Entwicklung der Charaktere war irgendwie noch ein bisschen nachvollziehbarer. Manchmal war mir aber die Vergangenheitspersketive auch ein bisschen zu viel, sodass ich lieber in der Gegenwart geblieben wäre.

Sterling und Adair waren sich sicher, den jeweils anderen zu hassen, dabei liebten sie sich noch viel mehr. Und genau dieser Aspekt hat das komplette Buch so besonders gemacht. Ich als Leser konnte einfach nicht mehr aufhören in die Geschichte abzutauchen, weil ich immer dieser einen Szene entgegen gefiebert habe.

Es schien, als wäre Sterling ein hart arbeitender, gutaussehender Mistkerl, der nur auf Rache aus ist. Doch teilweise konnte ich ihn wirklich gut verstehen. Manchmal zeigte er jedoch auch eine Seite von sich, bei der man sich nicht sicher sein konnte, wer er eigentlich hinter seiner hart errichteten Fassade wirklich war.

Viele Jahre lang haben ihn Menschen ausgegrenzt, weil er nicht zur High Society gehörte, in einer Pflegefamilie groß wurde und eigentlich kaum Geld hatte um sich selbst etwas Essen zu kaufen. Doch aus ihm ist ein reicher Mann geworden, der nun all denjenigen, die auf ihn herabgeschaut haben, etwas beweisen möchte.

Doch dabei hat er nicht an die anhaltende Anziehung zwischen ihm und Adair gedacht, was nur beweist, dass sein Plan zwar unglaublich gut, aber möglicherweise nicht vollständig umsetzbar ist. Schon damals war er unglaublich fürsorglich und konnte sie einfach nicht aus seinen Gedanken streichen. Heute scheint es noch viel schwieriger.

Auf der anderen Seite war da Adair, die eigentlich schon immer alles in ihrem Leben hatte und die doch nie wirklich auf eigenen Beinen stand. Trotzdem gibt sie besonders nach dem Tod ihres Vaters alles, um gewissermaßen zu überleben.

Ich mochte ihre Art gerne, trotzdem hätte sie Sterling nicht einfach so fallen lassen sollen. Er ist zwar selbst gegangen, aber beide waren Schuld an der Situation.

Grundsätzlich fand ich die Thematiken rund um den Glamour und das Leben der Reichen und Schönen unheimlich interessant. Trotzdem wirkten beide Charaktere nicht abgehoben, sondern der Schmerz an ihre verlorene Liebe schien sie viel zu sehr mitzureißen.

Vom Ende der Geschichte wurde ich nicht unglaublich überrascht. Mit einem Cliffhanger hatte ich bereits gerechnet, weshalb ich nur darauf gewartet habe. Umso besser war es, gleich eine Leseprobe für den neuen Teil zu haben, um direkt weiterlesen zu können.

Insgesamt konnte mich diese Geschichte total begeistern, weshalb ich der Erscheinung der anderen zwei Bände schon jetzt total entgegen fiebere.