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BienchenMaja

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.06.2023

Sehr gut!

Wieso? Weshalb? Warum? Erstleser, Band 11 - Detektive und Ermittler
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Inhalt: In diesem Teil der Bücherreihe Wieso? Weshalb? Warum? geht es um das Thema Detektive und Ermittler. Einige der Fragen, die beantwortet werden sind:
Wie bleiben Detektive unauffällig?
Welche Spuren ...

Inhalt: In diesem Teil der Bücherreihe Wieso? Weshalb? Warum? geht es um das Thema Detektive und Ermittler. Einige der Fragen, die beantwortet werden sind:
Wie bleiben Detektive unauffällig?
Welche Spuren suchen sie?
Wer ermittelt sonst noch?

Das Buchcover sieht wirklich schön aus und hat mich sehr neugierig gemacht. Ich finde es toll, dass sich nach jedem der vier Kapitel ein Leserätsel und am Schluss auch ein großes Lesequiz befindet. Lösungen zum Überprüfen gibt es natürlich auch. Über die Sticker in der Mitte des Buches habe ich mich riesig gefreut. Außerdem hat es mich sehr gefreut, dass es dieses Buch auch bei Antolin gibt und ich so überprüfen kann, wie viel ich gelernt habe.

Meine Empfehlung:
Ich empfehle dieses Buch für kleine Detektive im Alter von sieben bis zehn Jahren. Man kann eine Menge lernen und hat dabei eine Menge an Spaß.

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Veröffentlicht am 13.02.2023

Gruselig

Crater Lake
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Zum Inhalt: Als die Kinder mit dem Schulbus auf der Klassenfahrt in Camp Crater Lake ankommen, passieren dort sehr merkwürdige Dinge, vor allem nachdem alle schlafen gehen.
Auf einmal sind da schlafenden ...

Zum Inhalt: Als die Kinder mit dem Schulbus auf der Klassenfahrt in Camp Crater Lake ankommen, passieren dort sehr merkwürdige Dinge, vor allem nachdem alle schlafen gehen.
Auf einmal sind da schlafenden Schüler mit Wespenaugen und ein blutiger Kerl, der über die dunkle Straße vor sich hingeht. Aber mit der fiesen Lehrerin Miss Hoche ist alles noch viel schlimmer als gedacht...

Das Buch ist so spannend geschrieben, dass man es nicht aus der Hand legen kann und so schnell wie möglich von Seite zu Seite blättert.
Der Schreibstil gefällt mir auch sehr gut und sorgt auch für eine Menge an Spannung.
Es ist schade, dass es keine Fortsetzung zu diesem Buch gibt. Aber ich werde mich auf die Suche nach anderen Büchern von Jennifer Killick machen.
Ich finde, dass dieses Buch eher für ältere Kinder passt, weil es stellenweise schon ziemlich gruselig wird. Aber wer sich von gruseligen Abenteuern nicht abschrecken lässt, für den ist dieses Buch die perfekte Wahl.

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Veröffentlicht am 19.03.2022

Ein Sommer der gelüfteten Geheimnisse

Schallplattensommer
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Die siebzehnjährige Maserati lebt zusammen mit ihrer Oma in einem kleinen Dorf, wo die beiden ein kleines Restaurant führen. Als eines Tages die alte Villa im Dorf von einer reichen Familie mit zwei Söhnen ...

Die siebzehnjährige Maserati lebt zusammen mit ihrer Oma in einem kleinen Dorf, wo die beiden ein kleines Restaurant führen. Als eines Tages die alte Villa im Dorf von einer reichen Familie mit zwei Söhnen gekauft wird, ändert sich alles. Denn die beiden Jungs beginnen, unangenehme Fragen zu stellen. Schon bald wird Maserati mit ihrer eigenen Vergangenheit konfrontiert, die sie zuvor immer gut verstecken konnte...

Gleich von der ersten Seite an wurde ich in den Band gezogen und habe Maserati bei ihrer Arbeit im Restaurant beobachtet - so als ob sie direkt vor mir stünde. Sie ist ein sehr außergewöhnliches, aber sympathisches und für ihr Alter sehr kluges Mädchen, das einige Geheimnisse zu verbergen hat. Diese werden nach und nach gelüftet, sodass das Buch bis zum Ende spannend bleibt.

Der klare, schnörkellose Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen, so war das Buch innerhalb von wenigen Stunden verschlungen. Alina Bronsky schreibt sehr pointiert - kein Wort zu viel - und oft muss man zwischen den Zeilen lesen, um das Geschriebene vollständig zu begreifen. Erst am Ende ist mir so einiges klar geworden. Auch an Humor im typischen Alina-Bronsky-Stil fehlt es nicht.

Ein kurzer, zunächst unscheinbar wirkender Jugendroman über das Erwachsenwerden und die Überwindung von Ängsten, der trotz seiner Kürze sehr tiefgründig ist und einiges zum Nachdenken bietet - auch für die ältere Leserschaft.

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Veröffentlicht am 11.03.2022

Mit Herz und Humor in Schottland

Sehnsucht nach Rose Cottage (Herzklopfen in Schottland)
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Ellie verbringt die Sommer ihrer Kindheit im Bed & Breakfast "Rose Cottage" ihrer Tante Rose im schottischen Örtchen Fallbury. Doch kurz vor ihrem 14. Geburtstag wird ihr Herz gebrochen: Ihre Eltern haben ...

Ellie verbringt die Sommer ihrer Kindheit im Bed & Breakfast "Rose Cottage" ihrer Tante Rose im schottischen Örtchen Fallbury. Doch kurz vor ihrem 14. Geburtstag wird ihr Herz gebrochen: Ihre Eltern haben sich dafür entschieden, nach Berlin zu ziehen und Ellie muss mit.
18 Jahre später: Kurz nach ihrer Trennung von ihrem langjährigen Freund Steven erhält Ellie einen Brief aus Fallbury. Er stammt vom Nachbarn ihrer Tante und Ellie erfährt, dass es nicht nur dem Rose Cottage sondern auch Tante Rose schon länger nicht mehr gut geht. Hals über Kopf fliegt Ellie nach Schottland und trifft dort unter anderem auf Graham, ihren Freund aus Kintertagen. Neben den Versuchen, das Rose Cottage und Tante Rose zu retten, muss Ellie auch mit ihrer eigenen Vergangenheit kämpfen.

Es handelt sich um einen sehr tiefgründigen Wohlfühlroman mit authentischen Charakteren, die sehr lebendig, mit Ecken und Kanten gezeichnet sind. Mit Ellie konnte ich mich gleich von Anfang an anfreunden und auch ihre etwas verschrobene Tante ist mir nach und nach ans Herz gewachsen. Obwohl sie eher schweigsam ist, findet sie für jede Situation die richtigen Worte und gibt Ellie die ein oder andere Lebensweisheit mit. Auch mir hat Tante Rose so einiges zum Nachdenken auf den Weg mitgegeben.
Der bildhafte, sanfte Schreibstil ist einfach nur wunderbar und bringt die Ruhe und Schönheit der Natur Schottlands direkt zum Leser. So konnte ich das Rauschen des Meeres an den Klippen mit eigenen Ohren hören und zusammen mit Ellie und Graham den leuchtenden Nachthimmel bewundern. An vielen Stellen konnte ich mit den beiden mitlachen und musste auch öfter einmal schmunzeln.
Auch wenn manches von Anfang an vorhersehbar ist, habe ich immer wieder einmal einen Überraschungsmoment erlebt. Das Buch ist alles andere als langweilig und besonders die Flashbacks aus Ellies Kindheit sind sehr spannend.

Alles in allem ein sehr tiefgründiger Wohlfühlroman, der mit Herz und Humor geschrieben ist und zum Nachdenken über das eigene Leben anregt.

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Veröffentlicht am 09.03.2022

Authentisch und fesselnd

Der Holländer
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Ein toter Wattwanderer wird auf einer Sandbank im umstrittenen deutsch-niederländischen Grenzgebiet aufgefunden. Seinem Mitwanderer gelingt es gerade noch so, das Festland zu erreichen. Der Tote ist Deutscher, ...

Ein toter Wattwanderer wird auf einer Sandbank im umstrittenen deutsch-niederländischen Grenzgebiet aufgefunden. Seinem Mitwanderer gelingt es gerade noch so, das Festland zu erreichen. Der Tote ist Deutscher, wurde aber von den Niederländern entdeckt und geborgen. Ein Streit zwischen den deutschen und niederländischen Behörden beginnt. Die deutsche Bundespolizei schickt den inoffiziellen Ermittler Liewe Cupido alias der Holländer, der schon bald ahnt, dass es sich hierbei wohl nicht nur um ein tragisches Unglück handelt...

Insgesamt war ich positiv überrascht von diesem Buch, denn der unscheinbare Titel und das Cover sind zwar passend, bewirken aber, dass man den Krimi deutlich unterschätzt und in mitten von anderen Büchern eventuell sogar übersieht.
Dieser eher ungewöhnliche Nordseekrimi ist sehr authentisch und spannend geschrieben. Der Schreibstil passt sehr gut zum Buch: klar und pointiert, kein Wort zu viel, aber auch keines zu wenig. Die Thematik des Wattwanderns, das gar nicht so ungefährlich ist wie ich immer dachte, ist sehr geschickt in die Geschichte verstrickt. Das unberechenbare Watt mit all seinen Gefahren wird authentisch und faszinierend beschrieben, darin spiegelt sich auch die Liebe und Verbundenheit des Autors zu seiner Heimat wider.

Die Kapitel sind eher kurz gehalten und wechseln immer wieder zwischen den Personen und Orten. Die Landkarte im Buchumschlag ermöglicht es, die wechselnden Handlungsorte mitzuverfolgen und nicht im Watt verloren zu gehen. Der Fokus liegt nicht nur auf den Ermittlungen, sondern auch auf dem Drum und Dran, den Gedanken, Gefühlen und auch der Vergangenheit der einzelnen Charaktere. Diese sind ebenfalls sehr authentisch, mit der ein oder anderen Eigenheit gestaltet. Cupio mit seiner ruhigen, bedachten Art, seinem feinen Gespür und seinem skurrilen Humor war mir auf Anhieb sympathisch.

Der fesselnde und authentische Erzählstil ist neben den überzeugenden Charakteren einer von vielen Gründen, diesen etwas anderen Nordseekrimi zu lesen.

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