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Veröffentlicht am 29.04.2022

Eine sehr emotionsvolle Autobiographie

Das unerwünschte Mädchen
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Nachdem die Eltern von Mandy mit der Erziehung überfordert waren, kam sie ins Heim. Mandy hat sich dort sehr wohlgefühlt. Nach kürzester Zeit kam sie aber zu Pflegeeltern. Von Anfang an war sie dort ...



Nachdem die Eltern von Mandy mit der Erziehung überfordert waren, kam sie ins Heim. Mandy hat sich dort sehr wohlgefühlt. Nach kürzester Zeit kam sie aber zu Pflegeeltern. Von Anfang an war sie dort unerwünscht. Die Pflegeeltern waren nur auf das Geld aus. Sie ließen Mandy täglich ihre Abneigung spüren. Schon im Kindesalter wurde sie missbraucht, erniedrigt und gedemütigt. Nicht nur als Kind geriet sie an falsche Menschen, auch als Erwachsene hatte sie viel zu erleiden.
Mandy wuchs ohne Liebe auf und konnte unter anderem auch deshalb kein Vertrauen zu jemanden aufbauen und fühlte sich für alles schuldig. Immer wieder zweifelte sie an sich und hat überhaupt kein Selbstbewusstsein oder Selbstvertrauen entwickeln können. Sie nahm alles als gegeben hin.

Tina Hope hat hier einen autobiografischen Roman verfasst. Im Vorwort erklärt sie, dass sie die ersten Kindheitsjahre so wiedergegeben hat, wie es ihr logisch erscheint.
Mir kamen sooft die Tränen. Unvorstellbar, was Tina erleiden musste. Ohne Liebe und mit Gewalt aufzuwachsen, sich immer wieder manipulieren zu lassen. Sie hat nie gelernt, jemanden in die Schranken zu verweisen.
Ich frage mich ernsthaft, warum das im Kindergarten und Schule nicht bemerkt wurde. Ein sehr zurückgezogenes Kind, das schlampig angezogen und unterernährt war. Da müssen doch bei allen die Alarmglocken läuten.
Liebe Tina, ich wünsche Dir von Herzen, dass Du endlich Dein Glück gefunden hast und Du auch durchschlafen kannst. Denke immer daran, DU BIST WAS WERT!

Fazit: Ein sehr erschütternder, autobiografischer Roman, der aufwühlt und nachdenklich zurücklässt. Bitte schaut lieber einmal zu viel darauf, wenn Euch etwas bei Kindern auffällt, als zu wenig. Ich bin immer noch sehr geschockt, wozu Menschen fähig sein können.
Von mir gibt es absolute Leseempfehlung und 5 Sterne

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Veröffentlicht am 18.04.2022

Ein absolut spannender Krimi

Exodus
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Kriminalhauptkommissar Mark Birkholz erfährt von seinen Eltern, dass die Nachbarstochter Aurelia schon seit einiger Zeit verschwunden ist. Bei Marks Besuch in der Vermisstenabteilung erfährt er, dass ...



Kriminalhauptkommissar Mark Birkholz erfährt von seinen Eltern, dass die Nachbarstochter Aurelia schon seit einiger Zeit verschwunden ist. Bei Marks Besuch in der Vermisstenabteilung erfährt er, dass der Fall abgeschlossen ist, da ein Brief von Aurelia aufgetaucht ist. Als ein weiteres Unglück über die Nachbarfamilie hereinbricht, glaubt er fest daran, dass sie entführt wurde. Was bei der Suche nach ihr geschieht und welche außergewöhnliche Dinge und Zusammenhänge ans Tageslicht kommen, ist dermaßen spannend und fesselnd.

Mit diesem dritten Teil der Köln-Krimi-Reihe ist Astrid Schwikardi ein absolut hoch spannender Krimi gelungen.
Mark Birkholz ist nach wie vor seit dem Tod seiner Schwester bestürzt und es lässt ihn nicht los.
Als er mit dem Verschwinden von Aurelia konfrontiert wird, ist es besonders schwierig für ihn. Auch das Privatleben läuft nicht so, wie erwartet.
Ein außergewöhnlicher Fall beschäftigt Mark und seinen Kollege Stefan. Sie gehen jeder noch so kleinen Spur nach. Dadurch nimmt der Krimi immer mehr an Fahrt auf. Keine Sekunde wird es langweilig. Im Gegenteil, das Tempo nimmt zu und man bleibt gefesselt.
Die Autorin hat geschickte Wendungen eingefügt, sodass man bis zum Ende keine Ahnung hat, wohin das Ganze führt. Am Ende schließt sich der Kreis und alles ergibt einen Sinn.

Fazit: Ein Kölner Krimi, der sich durch einen sehr gut durchdachten Plot und viel Spannung sich auszeichnet, der außerdem mit guten Charakteren punktet. Auch der bildhafte Schreibstil hat mir ein großes Lesevergnügen bereitet. Der Krimi ist packend und fesselnd.
Dieses Buch ist zwar in sich abgeschlossen, jedoch empfehle ich auch die vorigen Bücher zu lesen, um die Entwicklung der Charaktere besser zu verstehen.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne

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Veröffentlicht am 12.04.2022

Eine schöne Geschichte auf Mallorca

Inselträume und Meer
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Josy hat ein kleines Café auf Mallorca und bietet außer Kaffee und Kuchen auch Wander- und Bootstouren an. Die Attraktion der Bootstouren sind Delfine. Diese zeigen sich seit einiger Zeit nicht mehr ...



Josy hat ein kleines Café auf Mallorca und bietet außer Kaffee und Kuchen auch Wander- und Bootstouren an. Die Attraktion der Bootstouren sind Delfine. Diese zeigen sich seit einiger Zeit nicht mehr an diesem Küstenabschnitt und die Besucher bleiben bei Josy aus.
Große Sorgen plagen sie deshalb.
Dann trifft sie ihren Jugendfreund Eric wieder. Er bietet ihr eine geschäftliche Zusammenarbeit an. Zuerst zögert sie, weil er sie vor Jahren ohne Grund verlassen hat.
Als dann auch noch ihre Mutter auftaucht, ist es mit ihrem Seelenfrieden vorbei. Wo sind die Delfine? Wie geht es mit der Zukunft von Josy weiter?

Anja Saskia Beyer hat hier einen tollen Roman verfasst. Nicht nur eine Liebesgeschichte ist es, sondern sie befasst sich auch mit Tierschutz.
Josy ist ein sehr liebenswürdiger Charakter. Ich habe sie sofort in mein Herz geschlossen. Ihre Mutter ist genau das Gegenteil von ihr.
Auch ihre Freundinnen konnte ich mir durch die bildhafte Sprache sehr gut vorstellen.
Die wunderschöne Landschaft Mallorcas wird hier näher gebracht.
Sehr gut hat die Autorin das Geheimnis um Eric eingebettet. Welches man erst sehr spät erfährt.
Auch was mit den Delfinen passiert ist, ist ungeheuerlich.

Fazit: Dieser Roman ist nicht nur ein Liebesroman, sondern hat auch den Tierschutz integriert. Es geht uns alle an. Wenn die Natur und Tiere sterben, wirkt sich das auch für uns aus. Mit einem lockeren Schreibstil und bildhafter Sprache bringt die Autorin uns Mallorca näher.
Ich habe das Buch fast in einem Rutsch gelesen und es hat mich begeistert.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und 4,5 Sterne

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Veröffentlicht am 12.04.2022

Historische Geschichte über Trier

Pfauenschreie in Treveris
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Der Konsular Ausonius ist dem Kaiser Gratian sehr verbunden und er fürchtet um das Leben des Kaisers.
Ausonius ist der Wohltäter von der Alamannin Bissula, eine Heirat aber verweigert er ihr. Die junge ...



Der Konsular Ausonius ist dem Kaiser Gratian sehr verbunden und er fürchtet um das Leben des Kaisers.
Ausonius ist der Wohltäter von der Alamannin Bissula, eine Heirat aber verweigert er ihr. Die junge Keltin Ada hilft einem Mann aus der Notlage. Nichtsahnend, dass er der Kaiser ist. Sie hat einen Wunsch frei und wird in die Obhut des Konsulars genommen. Dort wird ihrem Wunsch entsprochen, lesen und schreiben zu lernen. Einige Jahre vergehen und es wird unruhig in Treveris.

Anne Mai hat hier ein historisches Buch über die Stadt Trier und ihre Bewohner im Jahre 380 n. Chr. geschrieben.
Die Kaiserstadt, die damals den Namen Treveris trug, war eine besondere Stadt. Der römische Einfluss war mächtig.
In diesem Roman verflechtet die Autorin die Geschichte der Stadt, Macht, die Religion und Liebe. Bei den meisten stand der Glaube an die keltische Göttin Sirona im Vordergrund. Die katholische Kirche nimmt aber immer mehr Einfluss.
Sehr bildgewaltig und mit einem literarisch, gutem Schreibstil versehen, wird durch die Zeilen geführt und bringt uns die damalige Zeit näher.
Für mich war es nicht ganz einfach zu lesen. Viel Geschichtliches fließt ein und die Namen waren etwas ungewohnt. Für die Emotionen der Charaktere wäre noch etwas Luft nach oben gewesen.

Fazit: Ein Buch, dass sich mit Trier im Jahre 380 n. Chr. befasst und sich mit einem großartigen literarischen Schreibstil hervorhebt. Die Autorin hat ihr Hauptaugenmerk auf die historischen Elemente gesetzt und das merkt man dem Buch an.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 4,5 Sterne

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Veröffentlicht am 08.04.2022

Wieder ein spannender und fesselnder Thriller

Die Rezeptur: Thriller
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Der Kommissar Oliver Bergmann wird zu einem Einsatz gerufen. Ein Mann liegt tot in einer Badewanne. Das Badewasser ist eine stinkende, schlammige und braune Brühe. Eine Nachricht auf Latein wurde am ...



Der Kommissar Oliver Bergmann wird zu einem Einsatz gerufen. Ein Mann liegt tot in einer Badewanne. Das Badewasser ist eine stinkende, schlammige und braune Brühe. Eine Nachricht auf Latein wurde am Spiegel hinterlassen.
Während die Mordkommission ersten Spuren nachgehen, wird eine weitere Person tot in einer Badewanne aufgefunden. Die Gemeinsamkeiten der Getöteten führen in eine Schönheitsklinik. Kurz darauf wird die Tochter Mara des ersten Opfers vermisst. Wer steckt hinter den Morden und wird Mara rechtzeitig gefunden?
Bastian Mühlenberg möchte aufklären, warum ein Mönch im Franziskanerkloster ums Leben gekommen ist. Nachdem weitere Mönche das gleiche Schicksal ereilt, findet Bastian einen Zusammenhang zu verschlüsselten Schriftstücken, die zusammengefügt eine geheime Rezeptur enthalten. Bei seinen Nachforschungen gerät nicht nur seine Familie in Gefahr.

Dies ist bereits der zwölfte Teil der Zons-Thriller Reihe von Catherine Shepherd und er hat nichts von seiner Spannung und Faszination für mich verloren. Sie können unabhängig voneinander gelesen werden, jedoch ist eine gewisse Entwicklung der Hauptprotagonisten zu erkennen.
Mir gefällt an dieser Reihe besonders, dass er zum einen im Mittelalter spielt und zum anderen in der Gegenwart. Gekonnt fliesen dabei Elemente von damals zu heute ein.
So auch die geheimen Träume von Bastian. Die Kapitel sind kurz und durch die Wechsel Vergangenheit und Gegenwart wird es nie langweilig und ist von Anfang bis Ende hoch spannend. In beiden Zeitebenen wird gemordet und gehören doch irgendwie zusammen. Hochinteressant fand ich auch, wie im Mittelalter die Untersuchungen der Toten durchgeführt wurde.
Oliver und auch Bastian haben es mit einem Mörder zu tun, dem so leicht nichts nachzuweisen ist. Letztendlich finden beide eine Spur und überraschen mit einem Täter. Auch das Privatleben wird in richtiger Dosis präsentiert. Nicht zu viel, um zu langweilen, aber doch so, dass es interessant ist und auch Neues hinzukommt.

Fazit: Wieder ein sehr überzeugender und gelungener Thriller mit einer Mischung von Gegenwart und Vergangenheit, der mich von Anfang an gefesselt hat. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne

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