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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.04.2022

Toller zweiter Teil

Fräulein Gold: Scheunenkinder
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Darum geht es:
Wir schreiben das Jahr 1923. Hulda Gold ist Hebamme im Berlin der goldenen 20er. Sie wird zu einer Geburt ins Scheunenviertel in Berlin-Mitte gerufen. Dort wohnen überwiegend jüdische Familien. ...

Darum geht es:
Wir schreiben das Jahr 1923. Hulda Gold ist Hebamme im Berlin der goldenen 20er. Sie wird zu einer Geburt ins Scheunenviertel in Berlin-Mitte gerufen. Dort wohnen überwiegend jüdische Familien. Als Hulda zwei Tage später nach Mutter und Kind sehen will, stellt sie fest, dass das Baby verschwunden ist. Anscheinend spurlos. Sie macht sich umgehend auf die Suche. Aber sie stößt auf eine Mauer des Schweigens. Aber was haben die Bewohner zu verbergen? Gibt es einen Zusammenhang mit einem Kinderhändler, der von der Berliner Polizei gesucht wird? Ahnt Hulda da etwas? Schon bald ist Hulda mittendrin und gerät selbst in höchste Gefahr.





Meine Meinung:
„Fräulein Gold – Scheunenkinder“ ist der zwei Band der Trilogie um Hulda Gold. Man kann dieses Buch aber auch als Einzelband lesen. Allerdings bleiben am Ende ein paar Fragen offen, die – so hoffe ich – im letzten Band beantwortet werden.

Der Schreibstil ist leicht und flüssig. Sehr angenehm zu lesen. Dass die Sprache und der Stil der Zeit, in der der Roman spielt, angepasst ist, hat mir sehr gut gefallen. Das macht den Roman lebendig und authentisch.

Auf der einen Seite ist dieses Buch ein historischer Krimi. Auf der anderen Seite ein Frauenroman. Die Charaktere sind wundervoll gezeichnet und man hat direkt zu jedem ein Bild vor Augen. Man taucht sofort in die Geschichte ein und wird nicht mehr losgelassen.



Mein Fazit:
Eine wundervolle Fortsetzung, von der man mehr lesen will. Ich freue mich schon auf den 3. Teil. Vor mir gibt es hier eine absolute Leseempfehlung für alle, die gerne in die goldenen 20er eintauchen wollen. Ich vergebe hier 5 Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.04.2022

Große Hunde, große Gefühle ... großartig!

Nur eine Fellnase vom Glück entfernt
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Darum geht es:
Bei Christina in der Hundepension sitzt ein „Dauergast“. Duke, ein Rottweiler und echter Angsthase. Sein Herrchen ist bei einem Kletterurlaub tödlich verunglückt. Duke versteht gar nicht, ...

Darum geht es:
Bei Christina in der Hundepension sitzt ein „Dauergast“. Duke, ein Rottweiler und echter Angsthase. Sein Herrchen ist bei einem Kletterurlaub tödlich verunglückt. Duke versteht gar nicht, dass sein Herrchen nicht mehr kommt. Stattdessen interessiert sich Caro Maierbach für den Hund. Aber sie hat Konkurrenz. Henning Magnusson, ein ehemaliger Formel-1-Rennfahrer. Ausgerechnet. Caro und Henning kennen sich seit Kindertagen. Und Caro kann Henning auf den Tod nicht ausstehen. So ein arroganter und eingebildeter Schnösel. Nun will Christian herausfinden, wer besser zu dem Hund passt. Und dazu muss Caro gemeinsame Termine mit Henning wahrnehmen. Das passt ihr natürlich überhaupt nicht. Noch viel weniger gefällt ihr, dass Henning ihr auch beruflich aus der Patsche helfen will. Der Mietvertrag für ihren Catering-Service wird nämlich nicht verlängert und neue Räume sind nicht in Aussicht. Da käme Hennings Angebot zwar wie gerufen, aber es kommt eben von Henning. Und weil das alles noch nicht genug ist, fängt Henning auch noch an, mit Caro zu flirten. Das darf doch alles nicht wahr sein. Und warum hat Caro, je mehr Zeit sie mit Duke und Henning verbringt, eigentlich dieses komische Kribbeln im Bauch? Hat sie sich etwa in diesen Macho verliebt?

Meine Meinung:
Wieder ein toller und super romantischer Roman mit Hund aus der Feder von Petra Schier. „Nur eine Fellnase vom Glück entfernt“ ist der inzwischen 6. Band der Lichterhaven-Reihe und für mich war es wie nach Hause kommen. Man kann dieses Buch aber ohne Probleme auch als Einzelband lesen. Man kommt super rein in die Geschichte und ist direkt mittendrin im Geschehen. Allerdings bringt man sich dann um eine Menge Lesevergnügen.

In diesem Roman geht es um Caro, Henning und den Angsthasen Duke, einen großen Rottweiler. Wir erleben hier (wie auch in allen anderen Romanen mit Hund von Petra Schier) die Geschichte sozusagen aus zwei Perspektiven. Einmal aus der Sicht von Caro, einer jungen Frau, die mit beiden Beinen im Leben steht und beruflich mit ihrem Unternehmen „Foodsisters“ (ein Catering-Unternehmen mit Blumen-Deko-Angebot, das sie zusammen mit ihren beiden Freundinnen Ella und Hannah führt) sehr erfolgreich ist. Einzig der richtige Mann fehlt ihr noch. Auf der anderen Seite erleben wir die Geschichte aus der Sicht von Duke, dem Rottweiler. Ein Angsthund, der ein neues Zuhause braucht.
Dukes Gedanken sind jeweils kursiv geschrieben, so dass man sie gut von der restlichen Geschichte unterscheiden kann.
Sämtliche Personen und Ort sind super beschrieben. Man kann sich sofort ein tolles Bild von allem und jedem machen.

Der Schreibstil ist gewohnt leicht und flüssig. Es lässt sich alles super angenehm lesen und man kommt zügig voran. Das 351 Seiten lange Buch ist in 20 Kapitel unterteilt. So kann es sehr gut in einem Rutsch, aber auch in mehreren Abschnitten gelesen werden.

Mein Fazit:
Ein wundervoller, romantischer Roman mit Hund, bei dem auch der Humor nicht zu kurz kommt. Eine perfekte Auszeit am Meer.
Ich liebe die Lichterhaven-Reihe und kann sie jedem nur wärmstens ans Herz legen. Wenn ihr auf Hund und Romantik steht … Hier ist der perfekte Lesespass für Euch. Meine absolute Empfehlung mit 5 Sternchen.

  • Einzelne Kategorien
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Veröffentlicht am 03.04.2022

Sie fielen vom Himmel

Mordseefest
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Darum geht es:
Die große Party am Nordstrand, die jedes Jahr von den Borkumer Inseljungs organisiert wird, ist ein voller Erfolg. Auch Caro Falk amüsiert sich bestens. Der Höhepunkt – und gleichzeitig ...

Darum geht es:
Die große Party am Nordstrand, die jedes Jahr von den Borkumer Inseljungs organisiert wird, ist ein voller Erfolg. Auch Caro Falk amüsiert sich bestens. Der Höhepunkt – und gleichzeitig auf Abschluss – des Festes ist der Sprung der Fallschirmspringer der Inseljungs, die nacheinander neben dem großen Strandfeuer landen. Doch dieses Mal ist etwas anders. Wie aus dem nichts knallt einer der Fallschirmspringer auf den Strand. Der Mann ist sofort tot. Doch warum hat sich sein Fallschirm nicht geöffnet? War das ein Unfall? Die Polizei geht davon aus. Doch Caro hat ihre Zweifel. Schließlich war der Tote ein erfahrener Springer. Aber er war bei vielen Leuten äußerst unbeliebt. Und je weiter Caro sich mit dem Fall befasst, je mehr Feinde des Toten findet sie. Und die Liste der Verdächtigen wird immer länger. Doch was hat der Tote getan, dass so viele Menschen nicht unbedingt traurig über seinen Tod sind? Auf der Beerdigung des toten Fallschirmspringers machen Caro Falk und Jan Akkermann dann eine Entdeckung, die auf ein einen alten Unfall hindeuten? Hatte der Tote etwas damit zu tun? Gibt es eine Verbindung von dem Brandunglück von damals und dem Fallschirm-Unfall von heute? Wenn ja welchen? Caro und Jan fangen an zu ermitteln und sind schon sehr bald einem heimtückischen Verbrechen auf der Spur.

Meine Meinung:
Ein Buch, das man sich nicht entgehen lassen sollte. Schon das wundervolle Cover ist typisch für die Krimis von Emmi Johannsen um Caro Falk. Man weiß sofort, was einen erwartet: Ein wundervoller Urlaubs-Krimi, an dem sicher jeder seine Freude hat. Spannend, humorvoll und zum mitraten.
Sämtliche Charaktere, Orte und Begebenheiten sind wundervoll dargestellt. Man kann sich alles und jeden sofort perfekt vorstellen und direkt mittendrin im Geschehen. Viel Blutvergießen gibt es hier nicht. Dafür aber zwei super sympathische Ermittler in Gestalt von Caro Falk und Jan Akkermann, die für Spannung und Humor sorgen und den Leser immer wieder zum Mitraten animieren.

„Mordseefest“ ist der dritte Band der Reihe um Caro Falk und Jan Akkermann. Man kann dieses Buch aber auch ohne Probleme als Einzelband lesen, wenn man sich um das Lesevergnügen der Vorgängerbände bringen will.

Der Schreibstil ist gewohnt leicht und flüssig. Es lässt sich alles sehr angenehm lesen und man kommt zügig voran. Die 302 Seiten, die das Buch lang ist, sind in 30 Kapitel unterteilt. So kann man das Buch bequem in einem Rutsch, aber auch in mehreren Abschnitten lesen.

Mein Fazit:
Ein toller Borkum-Krimi, nicht nur für den Urlaub im Strandkorb. Ein Cosy-Crime, den man sich nicht entgehen lassen sollte. Eine perfekte Mischung aus Krimi, Humor und Urlaubsfeeling. Meine absolute Leseempfehlung mit 5 Sternen.

  • Einzelne Kategorien
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Veröffentlicht am 01.04.2022

Eine Putzfrau räumt auf

Mord und Wischmopp (Mord und Wischmopp 1)
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Darum geht es:
Pamela Schlonski ist gemeinsam mit ihrer besten Freundin Ahsen Inhaberin der Putzfirma „Sauberzauber“ in Hattingen im Ruhrgebiet. Unter anderem putzt Pamela in den Vereinsräumen eines Fotoklubs. ...


Darum geht es:
Pamela Schlonski ist gemeinsam mit ihrer besten Freundin Ahsen Inhaberin der Putzfirma „Sauberzauber“ in Hattingen im Ruhrgebiet. Unter anderem putzt Pamela in den Vereinsräumen eines Fotoklubs. Doch eines Morgens traut sie ihren Augen nicht recht, als sie dort ihre Arbeit verrichten will. Da sitzt der Vorsitzende des Fotoklubs zwischen Blitzlichtern und einem romantisch gedeckten Tisch. Mausetot. Pamela findet den Schnipsel eines zerrissenen Fotos und steckt ihn ein. Als Kommissar Lennart Vogt, ein echtes Nordlicht, die Ermittlungen aufnimmt, will er eigentlich nichts anderes als Pamela recht schnell loswerden. Schließlich kann er mit seiner „typisch norddeutschen Art“ (nicht grade gesprächig und ziemlich stur) nicht so recht was mit der quirligen Putzfrau anfangen. Doch Pamela gibt nicht auf. Sie ermittelt auf ihre ganz eigene Weise weiter und kann so dem Kommissar den ein oder anderen sehr nützlichen Tipp geben. Schließlich bekommt sie als Putzfrau das ein oder andere mit, von denen die Polizei schlussendlich doch profitieren kann. Und so gerät Pamela immer tiefer in diesen Mordfall.

Meine Meinung:
Was für ein gelungener Cosy Crime. Mit Putzfrau Pamela (quirlige Quasselstrippe, große Klappe aber das Herz am rechten Fleck und einen Blick für’s Wesentliche) und Kommissar Lennart Vogt (typisches Nordlicht, maulfaul, Eigenbrötler und stur) hat die Autorin hier ein wunderbares und ungleiches Ermittler-Duo erschaffen, das man einfach lieben muss.

Die Protagonisten in diesem Buch sind wundervoll beschrieben. Eben typisch Ruhrpott und typisch Nordlicht. Man hat zu den beiden (wie auch zu allen anderen Personen) sofort ein konkretes Bild vor Augen. Das Kopfkino wird von der ersten Seite an „angeschmissen“. Man ist direkt mittendrin statt nur dabei.

Auch kann man bei diesem Buch von der ersten bis zur letzten Seite miträtseln. Und immer wenn man denkt „Ha, jetzt habe ich aber den Mörder“ … ja Pustekuchen. Am Ende war der es dann doch nicht. Auch der Humor kommt hier nicht zu kurz und man muss unwillkürlich immer wieder schmunzeln. Herrlich.

Der Schreibstil ist leicht und flüssig. Es lässt sich super angenehm lesen und man kommt wirklich zügig voran. Das 373 Seiten lange Buch ist in 30 Kapitel unterteilt. So kann man es bequem in einem Rutsch, aber auch in mehreren Abschnitten lesen, wenn es einem gelingt, dieses Buch aus der Hand zu legen. Mir ist es nicht gelungen.

Mein Fazit:
Ein wundervoller Cosy Crime, von dem ich unbedingt mehr lesen will. Pamela Schlonski muss man einfach lieben. Meine absolute Leseempfehlung für alle, die Cosy Crime oder auch Krimödien lieben. 5 Sterne!

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Veröffentlicht am 26.03.2022

Mut haben und mitmachen

Nobbi, der Mutmachhase (Band 3) – mach mit, hab Mut und alles wird gut!
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Darum geht es:
Nobbi, der Mutmachhase, hätte fast verschlafen. Zum Glück hat ihn sein Freund Pieps rechtzeitig aufgeweckt. Heute ist doch das große und bunte Freundschaftsfest, dass die Tiere im Wald feiern ...

Darum geht es:
Nobbi, der Mutmachhase, hätte fast verschlafen. Zum Glück hat ihn sein Freund Pieps rechtzeitig aufgeweckt. Heute ist doch das große und bunte Freundschaftsfest, dass die Tiere im Wald feiern wollen. Doch weder die Vorbereitungen noch die Party laufen rund. Der Uhu ist in heller Aufregung. Ihm fehlt seine Brille. Wo hat er die nur wieder gelassen?
Lilli, das Bibermädchen, weiß nicht, wie sie nach dem Essen ihre Zähne wieder sauber kriegen soll. Ihre Zahnbürste hat sie wohl daheim vergessen. Dabei ist es doch so wichtig, nach dem Essen die Zähne gründlich zu putzen.
Und während alle anderen tanzen und Spaß haben, traut sich der Siebenschläfer nicht auf die Tanzfläche. Schließlich kann er doch nicht tanzen. Denkt er.
Wie gut, dass es Nobbi, den Mutmachhasen, gibt. Der hat schließlich für jedes Problem eine Lösung.

Meine Meinung:
Wieder ein wunderschönes Buch aus der Reihe „Nobbi, der Mutmachhase“.
In diesem Band „Mach mit, hab Mut und alles wird gut!“ finden wir eine tolle Vorlesegeschichte um Freundschaft und Helfen. Nach jeder „Hilfe“, die Nobbi seinen Freunden gibt, findet sich eine kleine Mitmach-Aufgabe für die Kleinen Zuhörer, die wirklich gut auch von den Kleinsten zu bewältigen ist. Man braucht hier auch (bis auf vielleicht eine Zahnbürste) keinerlei Hilfsmittel. Die Mitmach-Aktionen lockern das „steife“ Vorlesen sehr gut auf. So brauchen die Kleinen auch nicht allzu lange still sitzen und sich konzentrieren.

Das 28 Seiten lange Buch ist durchgehend mit wundervollen Illustrationen aufgelockert. Die Farben sind wundervoll gewählt. Dezent und nicht zu grell. Die Illustrationen sind zwar detailreich aber nicht überladen. So werden auch die Kleinsten nicht überfordert. Trotzdem gibt es auf jedem Bild etwas zu entdecken. Text und Illustrationen stehen in einem tollen Verhältnis zueinander. Von beidem nicht zu viel und nicht zu wenig.

Der Schreibstil ist wundervoll kindgerecht. Keine langen Kettensätze, unverständliche Wörter oder gar Schimpfwörter.

Einzig in diesem Buch geht es nicht so sehr um Mutmachen. Mehr um Spaß haben und Helfen.

Mein Fazit:
Das Buch macht einfach Spaß. Sowohl das Lesen als auch das Mitmachen. Eine tolle Vorlese und Mitmach-Geschichte für die Kleinsten, die ich ohne jegliche Einschränkungen weiterempfehlen kann. Von mir gibt es hier 5 Sternchen.

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