Der Kreis schließt sich
Polizeiärztin Magda Fuchs – Das Leben, ein wilder TanzBerlin im Jahr 1924, immer mehr Fremde suchen in der Stadt ihr Glück. Wohl auch die junge schwer verletzte Frau die Magda als Polizeiärztin untersuchen muss.
Nachdem die Frau stirbt macht sich Magda große ...
Berlin im Jahr 1924, immer mehr Fremde suchen in der Stadt ihr Glück. Wohl auch die junge schwer verletzte Frau die Magda als Polizeiärztin untersuchen muss.
Nachdem die Frau stirbt macht sich Magda große Vorwürfe ihr nicht geholfen zu haben, erst recht als eine Freundin sie als reiche Frau identifiziert.
Zusammen mit Kuno beginnt Magda der Sache auf den Grund zu gehen und die Wahrheit über den Tod der Frau heraus zu finden wodurch sie in Gefahr geraten.
Auch die Suche nach dem kleinen Otto geben sie nicht auf, nur ob sie damit Glück haben wird wohl erst die Zeit zeigen.
Die Reihe um die Polizeiärztin Magda Fuchs hatte mich vom ersten Teil an in ihren Bann gezogen und so hatte ich mich sehr auf den abschließenden Band er Trilogie gefreut.
Gerade weil die Reihe in den goldenen Zwanzigern spielt war ich neugierig und ja man lernt hier das Jahrzehnt anders kennen als ich es sonst in Romanen gelesen habe. Auch tun sich Seiten auf die man so vielleicht nicht erwartet gehabt hätte.
Der Einstieg in den Roman ist mir wirklich sehr leicht gefallen und ich war recht schnell so in den Roman eingetaucht so das ich ihn auch leider viel zu schnell gelesen hatte.
Der Roman war hier auf die zwei Handlungsstränge von Magda und Celia aufgebaut, da auch die anderen Figuren in Gesprächen zu Wort kamen ergab alles zusammengenommen ein völlig rundes Bild für mich.
Die zwei Handlungsverläufe, die sehr viel Überschneidungen hatten, waren sehr gut durchstrukturiert und so ist es mir wirklich leicht gefallen die getroffenen Entscheidungen nach zu vollziehen auch wenn es damals eine andere Zeit war und mit heute nicht mehr zu vergleichen ist.
Auch der bzw. die Spannungsbögen waren bis zum Schluss gespannt so wurde es nie langweilig oder langatmig und auch auf das was teilweise passiert ist hatte ich so auch nicht erwartet gehabt.
Obwohl ich mich in Berlin nicht auskenne so konnte ich mir alle Handlungsorte nur durch die sehr anschaulichen Ortsbeschreibungen sehr gut vor meinem inneren Auge entstehen lassen.
Alle Figuren des Romans egal ob schon bekannt oder neu hinzugekommen konnte man sie sich anhand der detaillierten Beschreibungen während des Lesens vorstellen.
Magda war mir ja von Anfang an sympathisch und auch Celia wurde mir hier nur noch sympathischer und ich habe sie in mein Leserherz geschlossen.
Ich beende diese Trilogie mit einem lachenden und einem weinenden Auge da ich die Figuren liebgewonnen habe.
Sehr gerne vergebe ich alle fünf Sterne.