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Veröffentlicht am 13.04.2022

ein durchwachsener Auftaktband

Four Houses of Oxford, Band 1 - Brich die Regeln
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Meine Meinung
Von der Autorin Anna Savas hatte ich bereits andere Romane gelesen und mit diesen hat sie mich auch immer so richtig gut unterhalten. Nun stand mit „Four Houses of Oxford: Brich die Regeln“ ...

Meine Meinung
Von der Autorin Anna Savas hatte ich bereits andere Romane gelesen und mit diesen hat sie mich auch immer so richtig gut unterhalten. Nun stand mit „Four Houses of Oxford: Brich die Regeln“ der erste Teil der „Four Houses of Oxford“ aus ihrer Feder auf meiner Leseliste und ich war echt neugierig darauf.
Das Cover hat mir richtig gut gefallen und der Klappentext versprach mir tolle Lesestunden. Daher ging es nach dem Erhalt des Buches dann auch flott mit Lesen los.

Ihre handelnden Charaktere hat die Autorin in meinen Augen ganz gut gezeichnet. Man kann sie sich als Leser vorstellen, auch wenn ich nicht unbedingt eine echte Bindung zu ihnen aufbauen konnte.
Harper ist eine Protagonistin, die eigentlich gut beschrieben wirkte. Sie war mir aber doch etwas zu naiv, sie dreht sich irgendwie ständig im Kreis, ich habe schon fast ein Schleudertrauma bekommen von ihrem ganzen hin und her. Sie entwickelt sich im Handlungsverlauf, allerdings wirklich von sich überzeugen konnte sie mich nicht.
Finley ist hier der männliche Protagonist und er kennt Harper schon recht lange. Zwischen ihnen war mal was und er hat Geheimnisse. Die allerdings bleiben leider auch ziemlich geheim, man erfährt nicht ganz so viel über ihn.

Neben den Protagonisten gibt es noch Nebencharaktere, die ganz gut ins Geschehen hineinpassen und mir zum Teil wesentlich sympathischer waren als die Protagonisten. Besonders Lexie ist mir hier doch in Erinnerung geblieben.

Der Schreibstil der Autorin ist echt gut. Ich bin so flüssig durch die Seiten hindurch gekommen und konnte sehr gut folgen. Da kann ich wirklich nicht meckern, hier ist alles genauso wie ich es erwartet hatte.
Geschildert wird das Geschehen aus den Sichtweisen der beiden Protagonisten Harper und Finley. Man folgt ihnen also und hofft auf eine bessere Einsicht in alles.
Die Handlung allerdings war nicht das, was ich erwartet hatte. Okay, so genau weiß ich gar nicht was ich dachte, dass ich hier bekomme aber mir war es definitiv zu wenig. Es kam mir immer so vor als ob die Autorin hier nur alles sehr oberflächlich betrachtet. Es sollte garantiert mysteriös sein, ich persönlich empfand es aber nicht so. Eher im Gegenteil, die Geheimnisse hier bleiben geheim, der Leser erfährt quasi nichts was wirklich wichtig ist. Es gibt diese vier Farben, doch was es genau damit auf sich hat und wie man wo reinkommt, wer die Mitglieder aussucht, auf diese Fragen gibt es hier leider keine Antworten. Dadurch geht die Spannung, die hier zwischenzeitlich immer mal wieder aufblitzt, leider auch immer wieder verloren. Es war mir quasi so als ob ich auf der Stelle getreten bin, was ziemlich frustrierend war.
Die Gefühle zwischen den Protagonisten, ja sie sind da aber so richtig kamen sie bei mir nicht an. Auch hier wirkte es eher sehr gewollt, was ich schade fand.

Das Ende ist sehr offengehalten. Es bleiben sehr viele Fragen offen, die dann wohl im zweiten Teil beantwortet werden. Ob ich diesen allerdings lese, das entscheide ich dann wohl doch eher spontan.

Fazit
Alles in Allem ist „Four Houses of Oxford: Brich die Regeln“ von Anna Savas ein eher sehr durchwachsender Auftaktband der Dilogie, der mich auch nur bedingt für sich gewinnen konnte.
Hier treffen relativ gut beschriebene Charaktere und ein echt gut zu lesender Stil der Autorin auf eine Handlung, die ich eher als sehr oberflächlich und nicht so spannend wie erwartet empfunden habe, lassen mich doch sehr zwiegespalten zurück. Die Autorin verschenkt hier sehr viel Potential, das kann sie definitiv besser.
Schade eigentlich!

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Veröffentlicht am 05.05.2021

kann leider nicht halten was der Klappentext verspricht - schade!

Hollywood Love Story
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Meine Meinung
Die Autorin Melanie Moreland war mir keine Unbekannte mehr. Bisher war ich auch immer sehr angetan von ihren Romanen. Nun also stand mit „Hollywood Love“ wieder ein Buch aus ihrer Feder auf ...

Meine Meinung
Die Autorin Melanie Moreland war mir keine Unbekannte mehr. Bisher war ich auch immer sehr angetan von ihren Romanen. Nun also stand mit „Hollywood Love“ wieder ein Buch aus ihrer Feder auf meinem Leseplan und ich war echt gespannt darauf.
Das Cover und auch der Klappentext haben mir sehr zugesagt und ich war wirklich auch neugierig auf die Geschichte. Daher ging es nach dem Laden des eBooks auch flott mit Lesen los.

Die handelnden Charaktere sind der Autorin an sich gelungen. Sie waren alle anschaulich beschrieben, allerdings einen wirklichen Zugang zu ihnen bekam ich kaum.
Liam war mir am Anfang noch sympathisch. Dieses kindliche, irgendwie war es ja schon süß. Aber Liam entwickelt sich nicht, dieses Verhalten zieht sich durch das gesamte Buch und man will als Leser am liebsten ins Buch springen und ihn mal kräftig schütteln. Einen erwachsenen Mann stelle ich mir persönlich dann doch anders vor.
Shelby wirkte auch sympathisch aber auch bei ihr fehlte mir eine entsprechende Entwicklung. Von ihr fehlte mir auch die Vergangenheit, da hätte ich mir mehr erhofft.

Neben den Protagonisten gibt es hier noch andere Charaktere, wie beispielsweise Shelbys Bruder und Manager Everett. Sie passen ins Geschehen, auch wenn sie leider nicht so gestaltet sind wie ich es erhofft hatte.

Der Schreibstil der Autorin ist an sich gar nicht so schlecht. Es liest sich locker und verständlich, jedoch waren die Kapitel doch zu lange gehalten.
Geschildert wird das Geschehen zum großen Teil aus der Sichtweise von Liam. Man erfährt so alles in Erzählform, wodurch man als Leser doch immer eine gewisse Distanz zu allem hat. Das macht es schwer sich ins Geschehen hineinzudenken. Kurzzeitig gibt es auch mal einen Einblick ins Shelbys Perspektive, mir persönlich war dies aber doch zu wenig.
Die Handlung klang eigentlich gar nicht so schlecht, doch leider kann sie nicht halten was der Klappentext verspricht. Es wirkte irgendwie alles doch sehr zäh und langwierig auf mich. Durch das reine Erzählen der Autorin fühlt man sich als Leser eigentlich permanent außen vor. Außerdem wirkte es kaum emotional und gefühlvoll, auch Spannung kam wirklich kaum auf. So wurde es dann auch echt schwer am Ball zu bleiben.
Das Setting der Geschichte hier hätte wirklich gut werden können. Leider an wird der Glamour von Hollywood kaum wirklich erwähnt, man kann es als Leser nur erahnen.

Das Ende konnte dann leider auch nicht mehr rausholen. Es passt zur hier erzählten Geschichte, macht sie rund und ich als Leser war irgendwie schon auch froh am Schluss angekommen zu sein.

Fazit
Insgesamt gesagt ist „Hollywood Love“ von Melanie Moreland ein Roman, der nicht das halten kann was der Klappentext verspricht.
Charaktere, die zunächst sympathisch sind, deren Entwicklung aber nicht wirklich voranschreitet, ein gar nicht mal so schlechter Stil der Autorin und eine Handlung, die ich ganz ehrlich als eher zäh und langwierig empfunden habe, haben mir leider nicht die Lesefreude beschert, die ich mir erhofft hatte.
Wirklich schade!

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  • Gefühl
Veröffentlicht am 26.03.2020

etwas schwierig zu lesen - schade eigentlich

Im Zeichen der Acht
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Kurzbeschreibung
Acht Kämpfer. Ein Schicksal.
Einst sind Martha und Tristan Menschen gewesen, nun sind sie Boten einer längst
vergangenen Welt und tief verfeindet. Sie steht für das Bewahren, er für den ...

Kurzbeschreibung
Acht Kämpfer. Ein Schicksal.
Einst sind Martha und Tristan Menschen gewesen, nun sind sie Boten einer längst
vergangenen Welt und tief verfeindet. Sie steht für das Bewahren, er für den Untergang.
Sie sind gekommen, um Verbündete zu finden für den alles entscheidenden Kampf der Acht.
Der unsere Zukunft besiegeln wird.
(Quelle: Arctis)

Meine Meinung
Bisher war mir der Autor Benjamin Lebert noch vollkommen unbekannt. Jetzt also durfte ich „Im Zeichen der Acht“ aus seiner Feder gelesen und entsprechend war ich gespannt darauf.
Das Cover und die Aufmachung des Buches ist einfach verdammt gut gelungen und der Klappentext machte mich neugierig. Daher ging es nach dem Erhalt auch umgehend mit dem Lesen los.

Die geschaffenen Charaktere sind relativ anschaulich beschrieben. Mit manchen von ihnen kam ich doch ganz gut klar, andere wiederum waren nicht so mein Fall.
Der Leser lernt hier Jugendliche kennen, die sich alltagsgetreu verhalten. Dabei geht es eben auch nicht immer locker zu, es kommt zu Abgründen, die man als Leser hier entdeckt, die sich auftun. Sie alle suchen noch nach ihrem Platzt, nach dem Sinn in ihrem Leben, was eben auch nicht immer leicht ist. So kommt es dann eben auch zu Beeinflussungen von anderen, die prägend sein können.

Der Schreibstil des Autors hat es mir nicht so leicht gemacht. Ich musste mich echt erst einmal daran gewöhnen bis ich dann wirklich drin war. Danach aber ging es dann einigermaßen flüssig voran und ich konnte recht gut folgen.
Die Handlung selbst, auch da habe ich wirklich einige Zeit gebraucht um folgen zu können. Ich muss auch gestehen, ich habe irgendwie etwas vollkommen anderes erwartet, als die Geschichte, die ich letztlich hier bekommen habe. Es ist kein reines Fantasybuch genauso wenig wie es eine Dystopie ist. Es kommt beides vor aber eben nicht nur. Der Autor legt viel Wert auf die Gefühle seiner Charaktere. Und es gibt auch sehr brutale und wirklich grausame Szenen, die ich ehrlich schon auch zu heftig für eine Jugendbuch wie dieses hier empfand.

Das Ende mag dann schon auch passend zum Buch gehalten zu sein. Ich persönlich fand es dann tatsächlich auch recht gut, es schließt das Buch ganz gut ab, mehr aber eben auch nicht.

Fazit
Zusammengefasst gesagt ist „Im Zeichen der Acht“ von Benjamin Labert ein Roman, der es mir wirklich nicht einfach gemacht hat.
Charaktere, die sich realitätsnah verhalten, ein Schreibstil bei dem ich einiges an Einlesezeit brauchte um dann einigermaßen flüssig folgen zu können sowie eine Handlung, die sehr brutal und grausam gehalten ist und von der ich eigentlich etwas total anderes erwartet habe, lassen mich sehr zwiespältig zurück.
Hier hätte man sehr viel mehr draus machen können.
Schade!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.08.2019

Tolle Idee aber Potential wird verachenkt

Underground Love
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Kurzbeschreibung
In London spricht man hinter vorgehaltener Hand nur noch über »Tubing«: In überfüllten U-Bahnen finden unbemerkt heiße Blind Dates statt, die nach klaren Regeln ablaufen. Nur erwischen ...

Kurzbeschreibung
In London spricht man hinter vorgehaltener Hand nur noch über »Tubing«: In überfüllten U-Bahnen finden unbemerkt heiße Blind Dates statt, die nach klaren Regeln ablaufen. Nur erwischen lassen darf man sich nicht. Als Polly versehentlich von einem attraktiven Fremden für sein Date gehalten und verführt wird, ist es um sie geschehen. Doch schon an der nächsten Haltestelle steigt er aus – ohne ihr seinen Namen zu nennen. In der Hoffnung, ihn wiederzusehen, wird sie Teil des geheimen Dating-Netzwerks – und gerät dabei in einen Strudel dunkler Geheimnisse, die sie in Lebensgefahr bringen …
(Quelle: Piper)

Meine Meinung
Von der Autorin K.A. McKeagney kannte ich bisher noch gar keinen Roman. Nun also habe ich „Underground Love“ aus ihrer Feder auf meinem Leseplan gehabt und war auch entsprechend gespannt auf die Geschichte hier.
Das Cover hat mich von den Farben her wirklich angesprochen und der Klappentext versprach mir tolle Lesestunden. Daher ging es nach dem Laden dann auch flott los.

Ihre Charaktere hat die Autorin in meinen Augen doch ziemlich oberflächlich dargestellt. Ich hatte wirklich Probleme mich vollkommen auf sie einzulassen.
Polly wirkte zudem sehr emotionslos und irgendwie auch unpersönlich auf mich. Eine Bindung zu ihr aufzubauen war echt schwer.

Doch nicht nur Polly wirkte oberflächlich, auch die anderen vorkommenden Charaktere sind nicht besser beschrieben. Sie wirkten unnahbar und bei den Handlungen hatte ich dann auch immer öfter Probleme diese wirklich zu verstehen. Es fehlte mir einfach auch an Tiefe.

Der Schreibstil der Autorin ist gar nicht mal so schlecht. Wenn man sich hier wirklich drauf einlässt kann man dem Geschehen nach ein paar Seiten ganz gut folgen und kommt auch flüssig hindurch. Allerdings man braucht diese Zeit um wirklich anzukommen.
Geschildert wird das Geschehen hier aus Sichtweise von Polly. Die Autorin hat hierfür die personale Erzählperspektive verwendet. Somit schaut man von oben auf das Geschehen und wahrt immer auch eine gewisse Distanz.
Die Handlung selbst hat es mir nicht leicht gemacht. Nachdem ich dann endlich drin war fiel mir auf das die Autorin doch alles sehr oberflächlich hielt. Mir haben hier auch die Emotionen gefehlt. Dennoch aber habe ich durchgehalten und ab etwa der Hälfte wurde ich dann belohnt, denn es kam Spannung auf. Das Geschehen wurde immer besser und ich wollte schließlich wissen wie es zu Ende geht.

Von der Idee der Autorin bin ich echt begeistert. Es ist wirklich mal was anderes, etwas das man nicht wirklich häufig in Geschichten vorfindet. Allerdings empfand ich die Umsetzung dann doch sehr fraglich. Hier hätte man wirklich viel mehr rausholen können.

Das Ende hat mich recht unzufrieden zurückgelassen. Es mag vielleicht passen, mir persönlich aber war es zu offen. Es bleiben Fragen wie es wohl mit Polly weitergeht, was sie nach diesem Schluss wohl macht. Es wirkte doch irgendwie auch unfertig auf mich.

Fazit
Insgesamt gesehen ist „Underground Love“ von K.A. McKeagney ein Roman, der mich echt zwiegespalten zurücklässt.
Die handelnden, recht oberflächlich beschriebenen Charaktere und eine Handlung die erst ab etwa der Mitte wirklich Spannung aufbaut stehen hier einer wirklich tollen Idee gegenüber. Die Autorin verschenkt hier leider sehr viel Potential, es wäre definitiv mehr drin gewesen.
Schade!

Veröffentlicht am 07.04.2019

gute Idee aber leider viel Potential verscheinkt

Golden Darkness. Stadt aus Licht & Schatten
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Meine Meinung
Der dystopische Roman „Golden Darkness. Stadt aus Licht & Schatten“ stammt von der Autorin Sarah Rees Brennan. Ich wurde hier ganz besonders vom Cover angesprochen, es wirkte auf mich richtig ...

Meine Meinung
Der dystopische Roman „Golden Darkness. Stadt aus Licht & Schatten“ stammt von der Autorin Sarah Rees Brennan. Ich wurde hier ganz besonders vom Cover angesprochen, es wirkte auf mich richtig neugierig machend. Und auch der Klappentext las sich gut. Daher habe ich das Buch dann auch nach dem Laden flott gelesen.

Die hier handelnden Charaktere sind der Autorin nur im Ansatz gelungen. Vorstellbar wirkten sie alle auf mich, allerdings konnte ich mich nicht immer mit ihren Handlungen anfreunden.
Lucie steht hier klar im Mittelpunkt der Geschichte. So richtig mit ihr anfreunden konnte ich mich nicht. Es gibt hier einfach zu viele Widersprüche. Sie wartet meist eher ab und nur, wenn es sein muss handelt sie. Für die Menschen, die sie liebt, steht sie ein aber auch wirklich nur, wenn sie bedroht werden.
Ethan wirkte die gesamte Zeit über eher geheimnisvoll und undurchsichtig auf mich. Welche Motive er wirklich hat blieb für mich leider vollkommen im Dunkeln.
Generell fehlte mir bei den Charakteren die Weiterentwicklung. Immer wenn ich dachte jetzt kommt etwas, blieb sie dann leider doch aus und es ging gewohnt weiter.

Der Schreibstil der Autorin ist wirklich gut. Sie schreibt flüssig und gut lesbar, es ist alles verständlich und auch so gut beschrieben.
Geschildert wird das Geschehen aus der Sichtweise von Lucie. Dadurch erfährt man zwar einiges über sie, Ethan bleibt aber eben gleichzeitig auch außen vor.
Die Handlung hat es mir dagegen gar nicht so einfach gemacht wie ich gehofft hatte. Man ist direkt mittendrin, es geht ohne Umschweife los. Mir hat dies ein paar Schwierigkeiten bereitet, denn ich musste mich erst einmal zurechtfinden in der hier geschaffenen Welt. Dies hat ein paar Seiten gedauert, danach ging es dann. Das Tempo und die Spannung sind gerade zu Anfang ziemlich hoch. Hinzu kommen noch einige Fakten, die mir jedoch manches Mal doch etwas zu viel des Guten waren. Da schwirrte mir des Öfteren doch der Kopf. Auch sonst lässt die Spannung leider doch recht schnell nach. Es plätschert dann ziemlich dahin, ist zäh und langwierig. Die Autorin versucht das Ruder immer wieder mit Fantasy oder auch der eingearbeiteten Liebesgeschichte rumzureißen. Sie bleibt dabei aber doch immer nur oberflächlich, reißt zu viele Dinge an und geht nicht in die Tiefe. Erst zum Ende hin wird es dann wieder ein wenig besser.
Die von der Autorin geschaffene Welt gemeinsam mit der Idee gefiel mir gut. Man merkt schon, dass sie sich hier Gedanken gemacht hat und versucht hat alles gut zum Leser zu transportieren.

Das Ende ist dann in meinen Augen passend zur Gesamtgeschichte gehalten. Es schließt dieses Buch ab und macht alles doch auch rund.

Fazit
Insgesamt gesagt ist „Golden Darkness. Stadt aus Licht & Schatten“ von Sarah Rees Brennan ein dystopischer Roman, der leider nicht halten kann was Cover und Klappentext versprechen.
Charaktere, die leider nur im Ansatz wirklich gut beschrieben sind, ein gut zu lesender leichter Stil der Autorin und eine Handlung, die es mir schwer gemacht hat was Spannung und auch Tiefe angeht, deren Idee mir aber wiederum gut gefallen hat, lassen mir wirklich zwiegespalten zurück.
Es ist sehr viel Potential vorhanden, leider nutzt es die Autorin nicht vollends.
Schade!