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Veröffentlicht am 16.04.2022

Grandioser Pageturner

The Cousins
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Mit „The Cousins“ hat Karen M. McManus einen neuen Bestseller verfasst, der mit „One of us is lying“ oder beispielsweise „Two can keep a secret“ mithalten kann.

Handlung: Mildred Story ist eine wohlhabende ...

Mit „The Cousins“ hat Karen M. McManus einen neuen Bestseller verfasst, der mit „One of us is lying“ oder beispielsweise „Two can keep a secret“ mithalten kann.

Handlung: Mildred Story ist eine wohlhabende Frau und Mutter von vier Kindern, welche sie vor über 20 Jahren enterbt und verstoßen hat. Die Begründung dafür weiß niemand, lediglich ein Brief mit den Worten: „Ihr wisst, was ihr getan habt!“ erreichte ihre Kinder. Die Cousins Aubrey, Milly und Jonah haben allerdings einen ungewöhnlichen Brief von ihrer Großmutter erhalten, dass sie für einen Ferienjob auf ihre Insel kommen sollen. Diese Gelegenheit möchten die Cousins natürlich nutzen, um das Familiengeheimnis zu lösen.

Meinung: “The Cousins“ ist ein wahres Meisterwerk, mit einigen unerwarteten Wendungen und Geheimnissen, die es aufzudecken gilt. Durch den Schreibstil von Karen M. McManus, der gewohnt fesselnd ist, gelingt ihr wieder einmal ein absoluter Pageturner, den man nicht so einfach aus der Hand legen kann.

Auch die Erzählweise, nämlich die Ich-Perspektive immer aus Sicht der einzelnen Cousins, schafft es die Charaktere authentisch wirken zu lassen und ihre Handlungen durch die Beschreibung ihrer Gefühle nachvollziehbar darzustellen. Bis zum Schluss rätselt der Leser, was wirklich vor über 20 Jahren passiert sein könnte und wie bei McManus Büchern gewohnt, liegt man meistens mit seinen Vermutungen falsch.

Ich kann das Buch jedem empfehlen, weil es mich persönlich sehr überzeugt hat.

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Veröffentlicht am 14.04.2022

Ein letztes Mal „Green Valley“

Find me in Green Valley
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„Du schaffst das, Sarah. Du bist nicht allein.“
Nachdem Sarah unfreiwillig ihre Heimat Chicago verlassen musste, kommt sie in Green Valley bei ihren Verwandten, den Albrights, unter. Sie trifft auf den ...

„Du schaffst das, Sarah. Du bist nicht allein.“
Nachdem Sarah unfreiwillig ihre Heimat Chicago verlassen musste, kommt sie in Green Valley bei ihren Verwandten, den Albrights, unter. Sie trifft auf den Naturburschen Grayson, der ihr schon schnell ans Herz wächst. Doch hängt sie immer noch an ihrem Freund Nate und ihrem Studium an der Yale University.
Als treuer Fan der Green Valley Reihe, war natürlich auch „Find me in Green Valley“ ein absolutes Must-have im Bücherregal. Wie immer wurde ich von der beeindruckenden Natur inmitten der Rocky Mountains verzaubert und ebenso von den beiden Protagonisten. Grayson war mir von der ersten Sekunde an sympathisch und zog mich mit seiner naturverbundenen Art in den Bann. Sarah ist trotz ihrer reichen Abstammung stets bodenständig und lernt einige bekannte Gesichter Green Valleys kennen.
Für mich ist es der perfekte Abschluss einer absoluten Wohlfühl-Reihe, auch wenn man mit einem traurigen Auge das letzte Buch Green Valleys beenden muss.

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Veröffentlicht am 13.04.2022

Erschütternd

Zwei Leben in einer Nacht
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Handlung: Sam und Casper kennen sich nicht. Trotzdem müssen sie gemeinsam fünf Challenges erfüllen, die nur ein Ende kennen. Nach der letzten Challenge werden die beiden nicht mehr am Leben sein.

Cover: ...

Handlung: Sam und Casper kennen sich nicht. Trotzdem müssen sie gemeinsam fünf Challenges erfüllen, die nur ein Ende kennen. Nach der letzten Challenge werden die beiden nicht mehr am Leben sein.

Cover: Ich finde, dass das Cover sehr passend gewählt wurde, da das Hochhaus mit dem Jungen, der kurz davor ist zu springen, sehr gut zur Handlung passt.

Meinung: “Zwei Leben in einer Nacht“ hat mich fassungslos, erschüttert und sprachlos zurückgelassen. Das Thema ist so aktuell wie nie und leider ist die Handlung ziemlich authentisch, da Suizid unter Jugendlichen nicht selten ist. Man fiebert gespannt mit den Protagonisten Sam und Casper mit und ist von Anfang an neugierig, was ihre Beweggründe sind. Die ganze Geschichte hat mich so traurig gemacht und ich finde, dass sie das Thema Selbstmord ohne zu übertreiben oder beschönen dargestellt wird. Auch der Schreibstil war von Anfang an sehr angenehm zu lesen und hat gut die Gedanken und Gefühlslagen der Charaktere geschildert.

Fazit: Ich kann eine klare Leseempfehlung aussprechen und hoffe, dass dieses Buch viele Menschen erreicht

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Veröffentlicht am 11.04.2022

Wunderschöne Geschichte

More Happy Than Not
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Aaron hat in seinem Leben schon einige Erfahrungen gemacht, die er am liebsten vergessen würde. Und es ist nicht unmöglich, schlechte Erfahrungen zu vergessen, dank einer neuen Erfindung. Diese Gehirnmanipulation ...

Aaron hat in seinem Leben schon einige Erfahrungen gemacht, die er am liebsten vergessen würde. Und es ist nicht unmöglich, schlechte Erfahrungen zu vergessen, dank einer neuen Erfindung. Diese Gehirnmanipulation macht alles vergessen, an das man sich nicht mehr erinnern möchte. Sein Leben ist wirklich nicht einfach. So hat er einen Suizidversuch hinter sich, verliebt sich trotz Beziehung mit Genevieve in Thomas, welcher seine Gefühle nicht erwidert und ist somit einfach nur unglücklich. Aber kann man seine Gefühle wirklich vergessen? Ist es vielleicht nur für das Gehirn möglich, Erfahrungen einfach wegzuradieren, aber kann das Herz das?

Nachdem „Am Ende sterben wir sowieso“ mein Herz schon in tausend Teile gerissen hat, konnte mich „More Happy Than Not“ ebenfalls überzeugen. Das Buch ist aus der Sicht des 16-jährigen Aarons geschrieben und so gefühlvoll, wie nur Adam Silveras Bücher sein können. Der Junge, der damit zu kämpfen hat, dass er schwul ist, wirkt von Anfang an so authentisch und echt und auch die Nebencharaktere werden sehr gut beschrieben, sodass der Leser sich fühlt, als wäre er dabei.

Ich habe viel über diese Erfindung nachgedacht, schlechte Momente zu vergessen und auch über die Schattenseiten davon. Das Leteo-Institut wirkt so erschreckend echt, sodass ich auch oft verwundert war, wie realistisch das alles klingt. Dank dem Werk denkt man oft über sein eigenes Leben nach und auch darüber, ob man selbst „More Happy Than Not“ ist. Mich hat das Buch auf jeden Fall sehr glücklich gemacht und es war ein wahrer Pageturner!

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Veröffentlicht am 07.04.2022

Genauso großartig wie die anderen Bände!

You will be the death of me
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Dass dieses Buch fantastisch sein wird, war mir eigentlich schon klar, als ich wusste, dass es von Karen McManus ist. „You will be the death of me“ ist ebenso fesselnd wie die Vorgänger „One of us is lying“ ...

Dass dieses Buch fantastisch sein wird, war mir eigentlich schon klar, als ich wusste, dass es von Karen McManus ist. „You will be the death of me“ ist ebenso fesselnd wie die Vorgänger „One of us is lying“ oder beispielsweise „Two can keep a secret“.

Die Autorin schafft es wieder einmal durch ihren gigantischen Schreibstil und die faszinierenden Plottwists zu überzeugen. Mit „You will be the death of me“ ist ihr ein richtiger Pageturner gelungen, der durchwegs spannend ist und einige Überraschungen beinhaltet.

Der Leser wird quasi gezwungen, nachzudenken wer der Mörder sein könnte und jede dieser Vermutungen ist wahrscheinlich falsch. So ging es zumindest mir und vor allem die Hauptfiguren Ivy, Mateo und Cal waren so detailliert beschrieben, dass man das Gefühl hat, richtig verbunden mit ihnen zu sein.

Ohne blutige Szenen schafft McManus es trotzdem, jedem Leser den Atem zu rauben und, dass man nach dem Buch erst einmal alles Geschehene verarbeiten muss.
Absolutes Top-Buch mit Suchtfaktor!

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