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Veröffentlicht am 21.04.2022

I Knew U Were Trouble

I Knew U Were Trouble
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Worum geht es?: Marco Leone: sexy, tätowiert und ein berüchtigter Bad Boy. Frankie Devereux: reiches Mädchen aus den Heights. Doch seit sie den Mord an ihrem Freund miterlebt hat, plagen sie schwere Schuldgefühle. ...

Worum geht es?: Marco Leone: sexy, tätowiert und ein berüchtigter Bad Boy. Frankie Devereux: reiches Mädchen aus den Heights. Doch seit sie den Mord an ihrem Freund miterlebt hat, plagen sie schwere Schuldgefühle. Traumatisiert zieht sie zu ihrem Vater, einem Undercover-Cop im übelsten Viertel der Stadt. Dort trifft sie auf Marco – und gegen ihren Willen können die beiden nicht voneinander lassen. Doch Frankies Vater tut alles, um das zu verhindern, denn Marco fährt illegale Autorennen. Nur Frankie sieht hinter Marcos harte Schale. Aber ist sie bereit, für ihre Liebe alles zu riskieren?

Der Schreibstil: Die Geschichte wird aus Frankies Sicht erzählt. Zum Teil werden Flashbacks in ihre Vergangenheit mit eingebaut, welche die Geschichte etwas aufpeppen. Insgesamt ist alles jedoch zu vorhersehbar erzählt, sodass ich mit doch ein wenig aufraffen musste, die Geschichte weiter zu lesen.

Die Hauptfiguren: Frankie ist ein Mädchen, welches eine traumatische Vergangenheit erlebt hatte. Sie leidet an einer posttraumatischen Belastungsstörung und hat Gedächtnislücken. Wie ihre Eltern damit umgehen, hat mich dermaßen gestört. Einfach nur umziehen ist da nicht die Lösung und ich denke, dass gerade so ein wichtiges Thema doch sensibler behandelt werden sollte.

Wie ihre Freunde damit umgehen, war dagegen durchaus positiv. Ihre aufkeimende Liebe zu Marko war einfach nur süß.

Marko ist ein Junge, welcher in ärmlichen Verhältnissen aufwächst. Er hat große Ziele, steckt jedoch viele zurück, da er sich alleine um seine kleine Schwester kümmert. Dafür bewundere ich ihn sehr.



Endfazit: Ein süßes Jugendbuch, welcher jedoch viel zu vorhersehbar ist. Gerade die Eltern von Frankie haben mich total aufgeregt und ich habe häufig überlegt, ob ich nicht das Buch abbreche. Die Liebesgeschichte ist zwar süß erzählt, aber der Aspekt mit der posttraumatischen Belastungsstörung wurde meiner Meinung nach nicht gut dargestellt.

Das Buch erhält von mir gut gemeinte 2 von 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 20.04.2022

Wir sind das Feuer

Wir sind das Feuer
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Worum geht es?: Endlich vergessen, was vor fünf Jahren geschah. Die Flammen, den Lärm, und all das, was ihr Leben danach zerstörte. Das ist es, was Louisa sich wünscht, als sie ans Redstone College kommt. ...

Worum geht es?: Endlich vergessen, was vor fünf Jahren geschah. Die Flammen, den Lärm, und all das, was ihr Leben danach zerstörte. Das ist es, was Louisa sich wünscht, als sie ans Redstone College kommt. Und tatsächlich: Gleich zu Beginn ihres Studiums begegnet sie Paul und alles scheint plötzlich anders. Mit seinem unwiderstehlichen Lachen und seinen Bernsteinaugen weckt er Gefühle in ihr, die sie schon längst vergessen glaubte. Mit ihm ist sie wild und frei und endlich wieder glücklich. Sie ist dabei, sich unwiederbringlich in ihn zu verlieben. Doch was sie nicht ahnt: Paul hütet ein dunkles Geheimnis. Die Wahrheit könnte ihre Liebe in Flammen aufgehen lassen …

Der Schreibstil: Die Kapitel sind recht kurz gehalten und werden abwechselnd aus Pauls und Louisas Sicht erzählt. Es ist sehr einfach zu lesen und man kommt schnell durch die Seiten. Ich fand es schön wie Paul seine "deutsche Seite" Louisa zeigt und auch mal mit Klischees aufräumt. Leider hat das Buch allerdings seine Schwächen. Es gibt nur einen spannenden Plot, und dass ist das Ende des Buchs ist. Alles davor ist nettes Geplänkel, aber es passiert leider gar nichts. Ich habe die ganze Zeit weitergelesen, weil ich dachte da muss doch noch was kommen, aber nein da kam nichts. Tut mir leid, aber wenn ich ein Buch mit über 400 Seiten lese, da reicht ein überraschender Plot am Ende des Buchs einfach nicht aus. Dann hätte das Buch auch locker um die Hälfte gekürzt werden können.

Die Hauptfiguren: Louisa ist ein sehr unsicheres Mädchen, welches eine schwere Kindheit hatte, und dadurch nicht zu viel Nähe zulassen will. Wie sie sich in der Geschichte entwickelt und eine Bindung mit ihren Freunden und schließlich Paul eingeht, hat mir gut gefallen. Dennoch geht mir Louisa auch total auf die Nerven. Diesen ständigen Zitate über Game of Thrones und Herr der Ringe gingen mir so was von auf die Nerven.

Paul konnte ich anfangs überhaupt nicht einordnen. Immer diese düstere Art und dieses "Ich habe ein kaltes Herz und kein Mädchen wird mich je ändern" Getue, ist schon so veraltet, dass ich mit den Augen rollen musste. Nach und nach wurde ich dann mit ihm warm. Besonders seine enge Bindung zu Aiden und Trish hat mir super gefallen. Als er sich für Trish in der High School eingesetzt hat, war er mir dann wirklich sympathisch.

Endfazit: Ich hatte das Buch von einer Freundin ausgeliehen und sie gefragt, wie sie denn das Buch fand. Sie meinte bloß, sie kann sich nicht mehr an die Handlung erinnern.

Ehrlich gesagt wundert mich diese Aussage nicht, da ich wahrscheinlich die Handlung auch nach kurzer Zeit nicht mehr im Kopf haben werde. Es passiert leider zu wenig, dafür dass das Buch mehr als 400 Seiten umfasst.

Der spannende Plot am Ende, hat mich dann doch neugierig gemacht, und ich werde dem zweiten Band noch eine Chance geben.

Das Buch erhält von mir nett gemeinte 2 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 20.04.2022

Love or Lie

Love or Lie
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Worum geht es?: Eyla würde sich lieber lebendig begraben, als bei einer Reality-TV-Show mitzumachen. Vor allem, wenn diese sie in den hohen Norden führt – genauer gesagt in das einsame, verschneite Alaska. ...

Worum geht es?: Eyla würde sich lieber lebendig begraben, als bei einer Reality-TV-Show mitzumachen. Vor allem, wenn diese sie in den hohen Norden führt – genauer gesagt in das einsame, verschneite Alaska. Doch ausgerechnet eine Teilnahme bei ›Love or Lie‹ scheint die letzte Möglichkeit zu sein, genügend Geld für die Behandlung ihrer kranken Schwester auftreiben zu können. Eyla hat keine Wahl. Als sie bei den Dreharbeiten der Show jedoch Dan kennenlernt, einen der Kandidaten, kommen plötzlich Gefühle ins Spiel, und Eyla steht vor einer folgenschweren Entscheidung...


Der Schreibstil: Die Geschichte wird ausschließlich aus der Sicht von Eyla erzählt. Man begleitet sie von der Bewerbung für ›Love or Lie‹ bis hin zum Finale. Ich hatte mich auf dieses Buch wahnsinnig gefreut, da ich ein leidenschaftlicher Bachelor-Zuschauer bin. Ich habe den großen Zickenkrieg und die große Dramatik bei Maeves Krankheit erwartet, aber leider ist das nicht in dem Maße eingetroffen. Die Geschichte ist insgesamt sehr ruhig erzählt und in erster Linie ausschließlich auf Eylas Teilnahme bei ›Love or Lie‹ fokussiert. Es gab hier so viel Potential was leider nicht ausgeschöpft wurden ist. Man konnte schon nach wenigen Seiten erahnen, wie die Handlung abläuft. Das ist leider sehr schade...


Die Hauptfiguren: Eyla ist eine junge Frau, welche ein großes Herz für ihre kleine Schwester hat. Ich bewundere sie dafür, welche einen gewagten Schritt sie eingeht, um die Behandlung ihrer Schwester zu finanzieren.

Dan ist glaube der perfekte Bachelor wie man ihn sich nur vorstellen kann. Schade, dass er so wenig "Screentime" hat, dafür dass er mein Lieblingscharakter ist.

Endfazit: Im Großen und Ganzen ist das Buch okay, ich hatte allerdings so hohe Erwartungen, welche nicht erfüllt wurden sind. Aus der Geschichte hätte man deutlich mehr rausholen können. Ich wollte das Buch wirklich mögen, aber es hat mir zu viel gefehlt. Schade...


Das Buch erhält von mir 2 von 5 Sterne.

Das Buch wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar bei NetGalley zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür.

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Veröffentlicht am 20.04.2022

Immer ist ein verdammt langes Wort

Immer ist ein verdammt langes Wort
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Worum geht es?: Manchmal verändert ein einziger Moment dein ganzes Leben. In Renas Fall: die Sekunde, in der das Motorrad gegen den Baum krachte. Koma, Schmerzen, Gedächtnislücken. Doch Rena ist hart im ...

Worum geht es?: Manchmal verändert ein einziger Moment dein ganzes Leben. In Renas Fall: die Sekunde, in der das Motorrad gegen den Baum krachte. Koma, Schmerzen, Gedächtnislücken. Doch Rena ist hart im Nehmen, war sie schon immer! Mit allem wird sie fertig, nur nicht damit, dass ihr die Liebe vor die Füße fällt – buchstäblich, vom Balkon der Wohnung über ihr. Denn dieser Junge, der ein grün gesprenkeltes und ein hellblaues Auge hat, stellt alles in Frage.

Der Schreibstil: Die Geschichte wird aus Renas Sicht erzählt. Der Schreibstil ist leider mein größter Kritikpunkt. Ich bin damit leider gar nicht warmgeworden. Es ist so verwirrend geschrieben, da noch innere Monologe hinzu kommen, dass ich leider manche Passagen mehrmals lesen musste, um es zu verstehen. Ich habe auch lange Zeit gedacht, dass der Unfall im Prolog schon zu der Haupthandlung gehört und am Ende hat das nichts damit zu tun. Die Auflösung zum Schluss ging mir viel zu schnell und das Ende war einfach zu plötzlich.

Die Hauptfiguren: Rena ist eine junge Frau, welche durch ihren Unfall nun ihr letztes Schuljahr wiederholen muss. Ihren Kämpfergeist habe ich durchaus bewundert. Allerdings verstehe ich es nicht, wie sie manche Situationen einfach abhakt. Klar sie ist ein Teenager, aber da ist es doch normal das man auch mal seinen Mund aufmacht und nicht immer klein beigibt. Gerade die Beziehung zu ihrer Mutter war sehr schwierig und wurde leider bis zum Schluss nicht wirklich verbessert, oder irgendwie noch mal in eine andere Richtung gelenkt. Schade, gerade das hatte wirklich großes Potential.

Mit Kick konnte ich mich mehr anfreunden. Ich habe mich die ganze Zeit gefragt, warum er Rena nicht seinen richtigen Namen verraten hat. Für sein junges Alter hat doch eine sehr erwachsene Art, was mich sehr überrascht hat.

Endfazit: Von dem Buch habe ich so viel gutes gehört, dass ich so hohe Erwartungen hatte. Leider konnte das Buch nicht meine Erwartungen nicht erfüllen. Der Schreibstil war für mich einfach katastrophal und die Auflösung und das Ende hat mich leider nicht begeistert.

Das Buch erhält von mir enttäuschte 2 von 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 19.03.2026

The Island - Auf der Flucht

The Island - Auf der Flucht
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Worum geht es?: Weiße Sandstrände, türkisblaues Meer, endloser Sommer: Keeper Island ist das Paradies auf Erden. Zumindest auf den ersten Blick. Hinter der exklusiven Hotelfassade regieren Geld, Macht ...

Worum geht es?: Weiße Sandstrände, türkisblaues Meer, endloser Sommer: Keeper Island ist das Paradies auf Erden. Zumindest auf den ersten Blick. Hinter der exklusiven Hotelfassade regieren Geld, Macht und Gier. Als eines Morgens die Leiche des Resortchefs im Meer treibt, wird auch die neue Hotelmanagerin Lola in die Verlogenheiten der Gäste und Angestellten hineingezogen. Unbeirrt versucht sie herauszufinden, was auf der Insel vor sich geht – und droht dabei ebenfalls mit ihren Geheimnissen aufzufliegen.

Hotelmanagerin Lola muss dringend weg aus Hongkong, ihr Job dort endete in einem Blutbad. Zum Glück verschafft ihr alter Kollege Moxham ihr eine Stelle weit weg in einem karibischen Luxusresort. Auf Keeper Island kann sie sich voll und ganz darauf konzentrieren, mit ihrem Fünf-Sterne-Lächeln die Probleme der extravaganten Gäste zu lösen. Doch nichts ist so einfach, wie es scheint. Kurz nach Lolas Ankunft wird Moxhams Leiche gefunden. Die Polizei geht von einem Unfall aus, aber Lola ahnt, dass es im Hotel nicht mit rechten Dingen zugeht. Angestellte und Gäste hintergehen sich gegenseitig.Um in diesem Haifischbecken der Superreichen zu überleben, muss sich Lola ganz auf ihre zwei goldenen Regeln verlassen: Sei auf alles vorbereitet. Traue niemandem.

Das Cover: Das Cover wirkt modern und besticht durch peppige, auffällige Farben, die sofort ins Auge springen. Allerdings wird nicht auf den ersten Blick deutlich, dass es sich bei dem Buch um einen Thriller handelt, was bei mir bereits vor dem Lesen eine gewisse Erwartungsunsicherheit ausgelöst hat.

Der Schreibstil: Die Geschichte wird aus der Erzähler-Perspektive erzählt, doch mit dem Schreibstil kam ich überhaupt nicht zurecht. Die ständigen Sprünge zwischen Vergangenheit und Gegenwart erschweren den Lesefluss erheblich, und viele Zusammenhänge werden erst ganz am Ende aufgelöst. Durch diese Struktur konnte ich keinerlei Verbindung zu Lola aufbauen. Zudem werden so viele Charaktere eingeführt und zahlreiche Nebengeschichten eröffnet, dass ich schnell den Überblick verlor. Für mich wirkte das Ganze überladen und unnötig kompliziert.

Die Hauptfiguren: Lola ist eine junge Frau, die einen Neuanfang sucht, nachdem sie vor einer stürmischen Affäre flieht, die unschön geendet hat. Als sie ihren Chef tot in seinem Zimmer findet, beginnt sie eigene Nachforschungen anzustellen. Zwar sucht sie die Wahrheit, doch man merkt schnell, dass auch sie kein Unschuldsengel ist. Leider konnte ich aufgrund des für mich katastrophalen Schreibstils keinerlei emotionale Bindung zu ihr aufbauen.

Endfazit: Der Klappentext klang vielversprechend und die Grundidee hat definitiv Potenzial. Doch die Umsetzung konnte mich überhaupt nicht überzeugen. Der Schreibstil ist für meinen Geschmack chaotisch, es gibt zu viele Charaktere und zu viele Nebenstränge – manchmal ist weniger einfach mehr. Als Serie könnte die Geschichte vermutlich hervorragend funktionieren, aber als Buch hat sie für mich gar nicht funktioniert.

Das Buch erhält von mir enttäuschte 1,5 von 5 Sterne.

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