Cover-Bild Lindenherz - 824 Jahre durch die Zeit
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20,00
inkl. MwSt
  • Verlag: tredition
  • Themenbereich: Belletristik - Liebesroman: Zeitreise
  • Genre: Romane & Erzählungen / Erzählende Literatur
  • Seitenzahl: 686
  • Ersterscheinung: 12.12.2022
  • ISBN: 9783347515406
  • Empfohlenes Alter: ab 14 Jahren
Tala T. Alsted

Lindenherz - 824 Jahre durch die Zeit

Eine romantische Zeitreise zwischen Mittelalter und Gegenwart
In einem alten Spiegel sieht die 17-jährige Katharina nicht sich selbst, sondern einen geheimnisvollen Wald. Sie entdeckt ein Loch in der Zeit, das sie 824 Jahre in die Vergangenheit und wieder zurück bringt. In der mittelalterlichen Version ihres Ortes begegnet ihr der Knappe Johann – von Anfang an fühlt sie sich zu ihm hingezogen. Immer mehr Rätsel drängen sich auf und offenbar hängt alles eng mit Katharinas eigener Familiengeschichte zusammen. Aber Johann und Katharina müssen sich trennen - bis ein Notfall Katharina Jahre später zu einer weiteren, gefährlichen Reise ins Mittelalter zwingt.

„Lindenherz ist spannend, fesselnd, authentisch und wir konnten es einfach nicht mehr aus der Hand legen. Eine klare Empfehlung für alle Bücherwürmer, aber vor allem für Zeitreise- und Mittelalterfans!“
— Blog „My heaven of books“ (myheavenofbooks.wordpress.com)

"Lindenherz" schaffte es auf die Longlist für den SelfPublishing Buchpreis 2022.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.09.2022

Reise ins Mittelalter

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Eine fantastische Reise durch Zeit und Raum.

Als Katharina in einen Spiegel im Haus ihrer Großmutter schaut, sieht sie einen gehemnisvollen Wald. Durch ein Zeitloch kann sie 824 Jahre in die Vergangenheit ...



Eine fantastische Reise durch Zeit und Raum.

Als Katharina in einen Spiegel im Haus ihrer Großmutter schaut, sieht sie einen gehemnisvollen Wald. Durch ein Zeitloch kann sie 824 Jahre in die Vergangenheit reisen und wieder zurück.

Eine sehr umfangreiche Geschichte, die durch ihre vielen hundert Seiten langen Lesegenuss garantiert. Nichts für zwischendurch, aber einmal angefangen, fällt es schwer, das Buch beiseite zu legen. Die Neugier und die Spannung, wie es weitergeht sind einfach zu groß.

Ganz besondere Figuren geben dem Buch eine authentische Note. Der bildliche Schreibstil, die vielen kleine, feinen Ausarbeitungen lassen die Vergangenehit sehr lebendig wirken. Historisch sehr gut recherchiert, fühlt man sich direkt ins Mittelalter zurückversetzt.

Ein toller Zeitreiseroman!!!

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Veröffentlicht am 24.08.2022

Authentisches Zeitreisebuch, das auf jeden Fall mehr Aufmerksamkeit verdient hat!

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Das Cover von Lindenherz finde ich sehr schön! Es sieht sehr geheimnisvoll aus und passt wegen des Waldes auch super zur Story. Im Buch sind passend dazu zwischendurch auch kleine Blätter von einer Linde ...

Das Cover von Lindenherz finde ich sehr schön! Es sieht sehr geheimnisvoll aus und passt wegen des Waldes auch super zur Story. Im Buch sind passend dazu zwischendurch auch kleine Blätter von einer Linde abgedruckt, da eine besondere Linde im Buch eine große Rolle spielt. Aber zu viel wollen wir nicht verraten…

Der Klappentext hat mich natürlich sofort neugierig gemacht. Bei Zeitreisebüchern bin ich immer sofort dabei! Ich liebe dieses Thema einfach! Als ich dann auch noch gelesen habe, dass ein Schrank mit einem Spiegel eine Rolle bei Katharinas Abenteuer spielt, war ich begeistert. Die Idee mit dem Spiegel ist etwas Besonderes und ich war sehr gespannt, was es damit auf sich hat. Als ich das Buch dann angefangen habe zu lesen, wurde ich sofort von dem spannenden Prolog gefesselt, der meine Neugier noch verstärkt hat. Und ab dann konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen…

Ein Grund dafür war auf jeden Fall der Schreibstil von Tala, der mir sehr gut gefallen hat: Die Details der Vergangenheit und die verschiedenen Orte werden sehr authentisch beschrieben, sodass ich mir beim Lesen sehr leicht vorstellen konnte, dabei zu sein. Man merkt auf jeden Fall, wie sehr sich die Autorin mit dem Thema und der Zeit beschäftigt hat! Besonders die Burgen und Edis Haus wurden sehr detailliert dargestellt. In Edis Haus stapeln sich überall Bücher und sogar Katharinas Bett ist von Büchern eingerahmt. Was für ein absoluter Traum! Durch diese Beschreibungen wurde das ganze Buch sehr gemütlich und passte auch durch das Wetter sehr gut zu einer herbstlichen Stimmung.
Bei einigen Büchern stört es mich manchmal, wenn die Story nicht in der Ich-Perspektive geschrieben ist, weil ich mich dann nicht so gut in die Geschichte hineinversetzen kann wie bei der Ich-Perspektive. Bei Lindenherz habe ich mich aber ziemlich schnell daran gewöhnt, sodass es mir später gar nicht mehr aufgefallen ist.

Ohne zu viel zu spoilern kann ich zu der Story schon mal verraten, dass das Buch sowohl in der Vergangenheit als auch in der Gegenwart spielt. Diesen Wechsel fand ich sehr gut und man konnte einerseits die Personen der Gegenwart sehr gut kennenlernen, aber man erfährt auch viel über die Charaktere der Vergangenheit. Das Verhältnis war sehr ausgewogen.
Ich habe mich so gefreut, dass das Buch so dick ist! Dadurch konnte man Katharina über einen langen Zeitraum begleiten, es war Platz für viele Details und man hat die Story wirklich miterleben können, weil man so viel Zeit dort verbracht hat. Was mir auch richtig gut gefallen hat, ist, dass in der Vergangenheit außerdem die Gefahren und negativen Aspekte des Mittelalters erwähnt werden. Dadurch wurde das Buch sehr authentisch.
In dem ganzen Buch gibt es so viele verschiedene Schauplätze, die aber trotzdem detailreich beschrieben werden. Dabei hat auch geholfen, dass das Buch über einen längeren Zeitraum spielt und man so alle Orte und Personen besser kennenlernen kann. Ich fand die Story dadurch auch viel realistischer, weil Katharina sich deshalb im Laufe des Buches weiterentwickeln kann.

Die Charaktere in Lindenherz mag ich wirklich sehr! Vor allem Katharina habe ich ins Herz geschlossen. Am Anfang war ich zunächst etwas verwirrt, weil sie sich so schnell an die andere Zeit gewöhnt hat. Das hat mich später aber gar nicht mehr gestört, weil Katharina generell sehr eigenständig ist. Ich muss auch auf jeden Fall positiv hervorheben, dass sie nicht hilflos in der neuen Zeit ist, sondern aktiv versucht, sich in der Vergangenheit anzupassen, um nicht aufzufallen. Natürlich braucht sie trotzdem das ein oder andere Mal Hilfe, aber das ist ja ganz normal. Auch ihre beste Freundin war mir sehr sympathisch und ich mag es, wie die beiden im Laufe des Buches immer wieder im Team zusammenarbeiten. Man konnte den Zusammenhalt zwischen den beiden richtig spüren!

Ein paar kleine Kritikpunkte sind, dass Katharina sich so schnell an die Zeitreise gewöhnt hat und dass sich die Beziehung zu Johann, den sie in der Vergangenheit kennenlernt, auch sehr schnell entwickelt hat. Nach und nach findet man als Leser allerdings heraus, warum das so ist. Deswegen gibt es dafür auch keine Abzüge in der Bewertung. Der Anfang war deshalb ein bisschen unerwartet, weil alle Ereignisse sich gehäuft haben, aber mit der Zeit habe ich mich beim Lesen immer mehr über die Hintergründe herausgefunden, sodass es mich nicht mehr gestört hat.

Fazit:
Lindenherz – 824 Jahre durch die Zeit ist unser Buch des Monats Juli! Einige Aspekte des Endes habe ich zwar schon erwartet, aber das Buch bleibt trotzdem bis zur letzten Seite spannend. Wir sind einfach begeistert von der Story, den Charakteren und natürlich der Zeitreise. Wir hatten hohe Erwartungen an das Buch, weil wir schon so viele Zeitreisebücher gelesen haben und der Klappentext sich so vielversprechend angehört hat. Und wir wurden nicht enttäuscht: Lindenherz ist spannend, fesselnd, authentisch und wir konnten es einfach nicht mehr aus der Hand legen. Eine klare Empfehlung für alle Bücherwürmer, aber vor allem für Zeitreise- und Mittelalterfans!

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Veröffentlicht am 18.08.2022

✎ Tala T. Alsted - Lindenherz

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Durch einen Zufall bin ich auf dem Blog 'Wortlicht' gelandet und aus einem Kommentar meinerseits entwickelte sich irgendwie ein Gespräch, welches mir am Ende "Lindenherz - 824 Jahre durch die Zeit" auf ...

Durch einen Zufall bin ich auf dem Blog 'Wortlicht' gelandet und aus einem Kommentar meinerseits entwickelte sich irgendwie ein Gespräch, welches mir am Ende "Lindenherz - 824 Jahre durch die Zeit" auf meinem eReader bescherte.

Ich bin ja immer auf der Suche nach toller Lektüre für unsere kleine Schulbibliothek, die Kinder von 3 bis 12 Jahren besuchen. Leider wird "Lindenherz" nicht bei uns einziehen. Doch nicht, weil es schlecht ist, sondern weil ich eher Lesende ab ca. 14 Jahren damit sehe - auch Erwachsene.

Mit knapp 700 Seiten ist es kein Buch für "mal eben zwischendurch" - und doch bin ich meistens relativ schnell durch die Seiten geflogen. Der Schreibstil ist angenehm und angepasst, sodass es keine Stolperfallen gibt. Tala T. Alsted schaffte es, mir durch ihre Beschreibungen Bilder in den Kopf zu zaubern, sodass ich die Szenen anschaulich vor Augen hatte.

Ausdrucksstark nimmt sie uns mit auf eine Reise in eine Vergangenheit, die wir so zum Glück nicht mehr erleben müssen. Nichts wird beschönigt. Daher ist es wichtig, dass Lesende mit dem Setting umgehen können.

Die Charaktere sind ein Traum. Katharina und Johann kommen authentisch rüber. Beide haben Ecken und Kanten, mit denen man sich identifizieren kann - trotz des Zeitunterschieds. Auch sind sie nicht so klischeebehaftet, wie man es bei solch einer Geschichte vielleicht vermuten mag. Ihre Beziehung zueinander wirkt echt.

Genau wie all die anderen Figuren. Keine erscheint blass. Keine fällt hinten runter. Eine jede Figur bekommt Leben eingehaucht.

Die Autorin hat einen gut recherchierten Zeitreiseroman erschaffen, der es zurecht auf die Longlist des Selfpublishing-Buchpreises 2022 geschafft hat. Ich hoffe auf mehr Romane dieser Art aus ihrer Feder. Von mir gibt es daher eine klare Leseempfehlung!

©2022 Mademoiselle Cake

Zitat:
»Erst, wenn sie weiß, wer sie ist, kann sie sich entscheiden, wer sie sein will. « (S. 187)

Veröffentlicht am 05.06.2022

Gutes Gesamtpaket

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Meinung:
Ich mag Zeitreisegeschichten und lese immer wieder gerne mal eine. Darum hab ich mich auf Lindenherz gefreut, auch wenn ich nicht genau wusste, was mich bei diesem Debüt erwarten würde. Bekommen ...

Meinung:
Ich mag Zeitreisegeschichten und lese immer wieder gerne mal eine. Darum hab ich mich auf Lindenherz gefreut, auch wenn ich nicht genau wusste, was mich bei diesem Debüt erwarten würde. Bekommen habe ich ein Buch, das mich vor allem in der zweiten Hälfte wirklich mitgerissen hat. Der Anfang ist schön, trotzdem brauchte ich ein Weilchen, um mit Katharina und ihrer Familie warm zu werden. Besonders ihre Großmutter Edi war für mich überraschend, denn eigentlich ist sie eine Figur, die ich auf den ersten Blick lieben müsste. Durch ihre zurückhaltende Art brauchte es aber ein Bisschen bis ich mit ihr warm wurde. Katharina mochte ich von Beginn an ganz gern, einzig ihre Sturheit ist für mich in manchen Szenen unverständlich und wenig nachvollziehbar. Trotzdem habe ich sie sehr gern auf ihrer Reise begleitet.

Dabei mochte ich sowohl die Parts, die in der Gegenwart spielen als auch die Parts in der Vergangenheit. In der Gegenwart konnte mich besonders Johann mit seiner kindlichen Neugier begeistern. Er war hier weniger Ernst und deutlich verspielter als in seiner Zeit und hat mein Herz im Sturm erobert. An der Vergangenheit hat mir eigentlich alles gefallen. Ich mag die authentische und teilweise schonungslose Erzählweise sehr. Wer zu zart besaitet ist, ist hier vielleicht nicht gut aufgehoben. Für mich gehört eben jene Rauheit aber zum Mittelalter dazu. Regelmäßige Kämpfe, Ränkeschmieden oder auch fiese Krankheiten waren einfach Teil des Alltags. Mir gefällt dieser ehrliche Umgang damit deutlich besser als manch romantische Version dieser Zeit. Ein gewisses Maß an Romantik gab es allerdings auch hier, doch das war ausschließlich der Liebe vorbehalten. Einer Liebesgeschichte, die nicht so klischeebehaftet war wie viele ihrer Art. Ganz ohne kommt auch sie nicht aus, aber ich mochte das Langsamere herantasten und auch die Meinungsverschiedenheiten. Wenn zwei Menschen aus so unterschiedlichen Welten stammen, kann einfach nicht alles reibungslos funktionieren.

Auch mit dem Schreibstil hat mich Tala T. Alsted abgeholt. Ab der Mitte des Buches habe ich es kaum noch aus der Hand legen können und war gefühlt wirklich auf den dreckigen Straßen der mittelalterlichen Dörfer. Die Beschreibungen sind sehr gelungen und hätten auf eine erfahrenere Autorin schließen lassen. Ganz klar ein Kompliment für den Stil an dieser Stelle.

Fazit:
Ein spannender Ausflug in vergangene Zeiten, der bis auf ein paar kleine Hakler sehr rund war. Ich empfehle die Geschichte gern jedem Fan von Zeitreisen.

Veröffentlicht am 23.04.2022

Eine epische Fantasy-Story

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Schon seit ihrer Kindheit verbringt die siebzehnjährige Katharina viel Zeit bei Ihrer Großmutter in Grünfels. Immer wenn sie bei Oma Edi übernachtet, schläft sie in einer kleinen Kammer im Obergeschoss. ...

Schon seit ihrer Kindheit verbringt die siebzehnjährige Katharina viel Zeit bei Ihrer Großmutter in Grünfels. Immer wenn sie bei Oma Edi übernachtet, schläft sie in einer kleinen Kammer im Obergeschoss. Direkt daneben befindet sich ein Zimmer, in dem sich ein riesiger weißer Kleiderschrank befindet. Das Merkwürdige an diesem Schrank ist jedoch der große ovale Spiegel in der Mitte, der Katharina wie ein Magnet anzieht. Denn in ihm sieht sie nicht immer ihr Spiegelbild, sondern manchmal schaut sie auch in einen Wald, der eigentlich nicht da sein dürfte. Doch als sie sich die fremde Landschaft etwas genauer anschauen will, befindet sie sich auf einmal nicht mehr im Zimmer ihrer Großmutter,sondern ist durch ein Portal 824 Jahre zurück ins mittelalterliche Grünfels getreten.
Dort steht sie plötzlich Johann gegenüber und beide haben sofort das Gefühl, sich sehr vertraut zu sein. Aber woher kennt Katharina Johann und warum versteht sie seine Sprache? Und warum verhält ihre Großmutter sich so merkwürdig?
Weiß sie um das Geheimnis des Spiegels? Katharina möchte am liebsten viel Zeit mit Johann verbringen, aber kann das überhaupt eine Zukunft haben? Schließlich kommen sie aus verschiedenen Zeiten und niemand darf jemals von diesem Portal erfahren.

Ich habe etwas gebraucht, um in die Geschichte hineinzufinden, aber dann konnte ich das Buch irgendwann kaum noch zur Seite legen. Der Schreibstil der Autorin ist leicht, flüssig und sehr angenehm zu lesen. Mit einer bildhaften Beschreibung sorgte sie dafür, dass die Schauplätze vor meinen Augen zum Leben erweckt wurden. Ich hatte nicht nur das Gefühl, die dreckigen Straßen zu sehen, sondern sie auch zu riechen.

Ich bin ein großer Fan von Zeitreiseromanen und die Idee, durch ein Zeitloch 824 Jahre zurückzureisen hat mich neugierig gemacht.
Während des Plots wechselten die Protagonisten immer wieder von der Gegenwart in die Vergangenheit und so wurde uns der Kontrast der unterschiedlichen Lebensweisen bildhaft vor Augen geführt.
Tala T. Alsted hat das Leben im Jahr 1194 nicht nur sehr gut recherchiert, sondern es authentisch und realistisch beschreibt. Es wurde nichts bagatellisiert und verharmlost.

Die siebzehnjährige Katharina ist eine sympathische Protagonistin, die mir mit der Zeit richtig ans Herz gewachsen ist. Sie ist neugierig, wissbegierig und mutig. Manchmal war sie mir etwas zu leichtsinnig, aber ich denke, mit 17 darf man das auch noch sein. Sie hat sich im Laufe der Geschichte wunderbar entwickelt.
Bei Johann hat es etwas länger gedauert, bis ich mit ihm warm wurde. Er ist zwar meistens schlecht gelaunt, aber er ist vernünftiger als Katharina. Johann weiß, dass eine Beziehung zwischen ihnen aufgrund der 824 Jahre, die zwischen ihnen liegen, eigentlich unmöglich ist und versucht sich lange von ihr fernzuhalten.
Die Autorin hat den Kontrast zwischen Katharina, die unbeschwert in der heutigen Zeit aufgewachsen ist und Johann, der mit jungen Jahren schon ums überleben kämpfen muss, sehr gut charakteristisch dargestellt.
Aber auch die Nebenfiguren haben mir gut gefallen. Sie verfügen alle über ausreichend Tiefe und runden die Geschichte perfekt ab.
Die Liebesgeschichte entwickelt sich, auch durch das abweisende Verhalten von Johann, langsam und steht nicht im Fokus der Handlung.
Die Spannung ist während der ganzen Zeit auf einem konstanten Level, auch wenn ich die eine oder andere Wendung bereits geahnt habe.

Die Geschichte umfasst fast 700 Seiten, aber es lohnt sich auf jeden Fall, sie zu lesen!
Tala T. Alsted hat mit Lindenherz eine wahrhaft epische Fantasy-Story und ein tolles Debüt abgeliefert. Dafür gibt es verdiente 5 Sterne.

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