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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.08.2022

solider Krimi mit Luft nach oben

Die Kommissarin und der lange Tod
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Die Kommissarin und der Lange Tot ist der Auftakt einer neuen Krimireihe rund um die Ermittlerin Antje Servatius.

Als alleinerziehende Mutter einer körperlich beeinträchtigen Tochter hat sie genug Probleme: ...

Die Kommissarin und der Lange Tot ist der Auftakt einer neuen Krimireihe rund um die Ermittlerin Antje Servatius.

Als alleinerziehende Mutter einer körperlich beeinträchtigen Tochter hat sie genug Probleme: Kira ist hochintelligent, aber findet nur schwer Kontakt, und nach einem Schulwechsel scheint die Vierzehnjährige ihrer Mutter etwas zu verschweigen. Während sich die Situation zu Hause zuspitzt, bekommt Antje einen neuen Fall: Zwei Männer wurden ermordet, die Leichen auf rätselhafte Weise inszeniert. Die Spuren führen in einen Sommer, der weit zurückliegt, aber längst nicht bei allen vergessen scheint ...

Antje ist sympathisch und die Protagonistin des Romans. Allerdings bleibt sie hinter Seidel etwas blass. Leider kriegt man von ihm nicht viel privates raus. Allerdings gibt das Buch einen guten Einblick in das Leben von Antje und Kira. Auch Kira lässt uns an ihren Gedanken Teilhaben.

Der Fall selbst ist ein spannender Krimi, der teilweise etwas langatmig daherkommt, weil das Ermittlerteam lange im dunkeln tappt und der Fall nicht vorankommt.
Einige Schlussfolgerungen verschwinden einfach im nichts und werden nicht klar aufgelöst, das hat mich etwas verwirrt. Zum Ende hin nimmt das Buch nochmal an Fahrt auf.

Ein solider Auftakt, mit Luft nach oben.

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Veröffentlicht am 13.06.2022

Grausamer Thriller mit nervigen Charakteren

Offline - Du wolltest nicht erreichbar sein. Jetzt sitzt du in der Falle.
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Digital Detox. Die Probanden dieses Experiments wollen 5 Tage auf einer einsamen Hütte in den verschneiten Bergen ohne Handy, ohne Internet verbringen. Direkt an Tag 2 verschwindet plötzlich einer von ...

Digital Detox. Die Probanden dieses Experiments wollen 5 Tage auf einer einsamen Hütte in den verschneiten Bergen ohne Handy, ohne Internet verbringen. Direkt an Tag 2 verschwindet plötzlich einer von ihnen und taucht schwer misshandelt wieder auf. Jetzt beginnt für sie ein schrecklicher Kampf um Leben und Tot und sie können niemanden Anrufen, der ihnen hilft.

Arno Strobel weiß wie man einen Psychothriller schreibt. Die Idee mit den Leichen und das drum herum ist mega spannend erzählt und man tappt bis zum Schluss im Dunkeln. Das Buch lädt zum mit rätseln ein. Die Kapitel aus Sicht der Opfer sind sehr gut gelungen.
Das einzige, was ich sehr nervig fand waren die Charaktere. Gleich zu beginn keifen sie sich an, jeder hält sich für was besseres, es gibt kein nettes Zusammensein, sondern nur gemaule... Alles sehr Klischeehaft. Leider zieht sich das durchs ganze Buch und der eigentliche Psychothriller gerät so in den Hintergrund
Ich habe kurz überlegt, dass Buch abzubrechen, aber da ich wissen wollte wer der Täter ist, habe ich es im Schnelldurchlauf beendet.

Offline ist mit Abstand der schlechteste Strobel, aber dennoch Lesenswert. Man sollte sich von dem Buch nicht zu viel erwarten. Hat mich leider nicht vom Hocker gehauen. Die App und Sharing sind da definitiv spannender und Lesenswerter

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Veröffentlicht am 09.06.2022

Nette Familienstory

Sommerschwestern
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Die 4 Sommerschwestern Doro, Yella, Amelie und Helen bekommen von ihrer Mutter Henriette Thalberg eine Geheimnisvolle Nachricht, dass sie sich an einem bestimmten Datum nach Bergen an die Nordsee/Holland, ...

Die 4 Sommerschwestern Doro, Yella, Amelie und Helen bekommen von ihrer Mutter Henriette Thalberg eine Geheimnisvolle Nachricht, dass sie sich an einem bestimmten Datum nach Bergen an die Nordsee/Holland, einem Ort ihrer Kindheit kommen sollen. Dort haben Sie früher ihre Ferien verbracht und auch dort starb ihr Vater vor 20 Jahren bei einem Unfall.
Also machten sich die 4 Mädels mehr neugierig grübelnd als freudestrahlend auf dem Weg um herauszufinden, was ihre Mutter von ihnen will.

Das Cover ist schön gestaltet und zeigt eine vor sich hin träumende Frau.
An sich eine sehr hübsche Geschichte. Die 4 Schwestern sind total unterschiedliche Personen. Gut beschrieben lebt jeder ihr eigenes Leben mit den eigenen Problemen des Alltags.
Leider kommt für mich das Geheimnis zu Platt drüber und irgendwie habe ich genau damit gerechnet. Zwischendurch hat das Buch lustige Passagen, aber teilweise zieht es sich auch so in die Länge. Teilweise sind mir die Kapitel zu sehr ausgeschmückt und detailliert beschrieben, dass es anstrengend wurde. Die Probleme der Mädels, besonders Yella, haben mich manches mal ziemlich aufgeregt.

Ein netter Read, mit humorvollen Charakteren aber für mich zu flach.

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Veröffentlicht am 26.04.2022

Kein Krimi von der Stange - aber leider auch kein Highlight

Der letzte Schrei
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Mit der Rezension von "Der letzte Schrei" von Yonatan Sagiv tu ich mich ehrlich gesagt schwer. Die Story an sich ist ganz spannend und auch der Einblick in die Queere Welt von Tel Aviv ist interessant, ...

Mit der Rezension von "Der letzte Schrei" von Yonatan Sagiv tu ich mich ehrlich gesagt schwer. Die Story an sich ist ganz spannend und auch der Einblick in die Queere Welt von Tel Aviv ist interessant, aber leider konnte mich der Schreibstil nicht fesseln.Der Protagonist Detektiv Oded Hefer ist nicht die typische Durchschnittsperson und als er sich um einen Youngstar und um einen weiteren Fall kümmern muss, wittert er den Zutritt in die Glamourwelt.
Wobei die Männliche Ansprache hier glaube ich nicht unbedingt richtig ist, da es sich um einen Queeren Diversen Charakter handelt. Die Thematik ist sehr modern und mir so noch nicht übern weg gelaufen. Deshalb entschuldige ich mich, wenn ich die falsche Ansprache verwende. Anfangs war ich mir bei dem Geschlecht der Person auch gar nicht sicher (Ich hab den Klappentext nicht mehr gelesen).
Beim Bearbeiten der Fälle passiert ihm allerdings das ein oder andere Missgeschick, was ihn sehr sympathisch macht.

Bei dem Buch handelt es sich keineswegs um einen normalen Krimi, er ist irgendwie anders. Nicht nur Inhaltlich, sondern auch von der Schreibweise her. Für meinen Geschmack allerdings zu flach und es kam einfach keine Spannung auf. Zum Ende hin musste ich mich wirklich zwingen , damit ich das Buch nicht abbreche.
Das heißt natürlich nicht, dass das Buch grundsätzlich Schlecht ist. Am Besten macht ihr euch selbst einen Eindruck.

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Veröffentlicht am 21.04.2022

Klischeebehafteter Jugendroman

Vergissmeinnicht – Was man bei Licht nicht sehen kann
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Könnte Spoiler enthalten
Quinn landet nach einen Unfall im Rollstuhl, wie genau es dazu kam, glaubt er erst selbst nicht, denn er wurde von gefährlichen Wesen verfolgt und auch jetzt im Krankenhaus sieht ...

Könnte Spoiler enthalten
Quinn landet nach einen Unfall im Rollstuhl, wie genau es dazu kam, glaubt er erst selbst nicht, denn er wurde von gefährlichen Wesen verfolgt und auch jetzt im Krankenhaus sieht er plötzlich tote Menschen und sein Hörvermögen ist unglaublich gut. Da er unbedingt einen Verbündeten Freund braucht und sein bester Freund ihn für Verrückt erklärt, wendet er sich an Mathilda, die Tochter der Verhassten Nachbarn, die plötzlich in seinem Zimmer steht. Mit ihrer Hilfe und der Hilfe weiterer gelingt es ihm eine neue fantastische Welt zu entdecken und einige Geheimnisse aufzudecken.

Vergissmeinnicht ist der erste Teil einer Trilogie und wie Kerstin Giers vorherigen Bücher handelt es sich auch hier um ein Jugendroman. Hier und da hat das Buch mich echt zum Schmunzeln und lachen gebracht, aber an einigen stellen ist es auch sehr nervig. Jede/s Person/Ding hat einen oder mehrere kitschige Spitznahmen, die vielleicht lustig klingen sollten, aber irgendwann nur noch nerven.
Außerdem finde ich es schade, dass die Autorin sich sehr am traurigen Klischee eines Rollstuhlfahrers abhält. Scheinbar haben nun alle Angst vor ihm. Angst davor selbst etwas falsch zu machen, alle bemitleiden ihn in einer Tour und wissen gar nicht mehr mit ihm umzugehen. Hallo, er ist immer noch ein Mensch Redet doch einfach vernünftig mit ihm...
Wahrscheinlich ist das in der heutigen Zeit Gang und Gebe, aber als Autorin hat man sie Chance an die Leser zu appellieren, gerade die jüngere Zielgruppe, für die das Buch gedacht ist. Da hätte man Vorbild sein und mehr daraus machen können. Aber lieber hält man sich an alle traurigen Klischees. Schade.
Quinn und Mathilda sind sehr sympathisch und auch das Worldbuilding ist toll, aber leider sieht man davon einfach zu wenig. Da erhoffe ich mir in den folgenden Bändern etwas mehr. Denn scheinbar ist der Saum eine eigene Welt, mit eigenen Wesen, die ich sehr interessant fand. Das sich auch Quinn und Mathilda mehr entwickelt fand ich toll und nicht zu aufdringlich geschrieben. Ich hab mich mit den beiden sehr gefreut.
Das Ende war allerdings sehr vorhersehbar und Plump.
Die beiden Streiten sich, da herauskommt, dass Mathilda für ihren Pflegedienst an Quinn bezahlt wurde und zwei Seiten weiter gerät sie natürlich in die Fänge der Bösen und Quinn muss sie retten. 5 Seiten weiter ist das Buch zu ende. Das kam mir alles plötzlich Schlag auf Schlag.

Von mir gibt es nur 3 von 5 Punkten.

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