Eine Frau kämpft für ihren Traum
Was der Morgen versprichtHannahs großer Traum ist es, Medizin zu studieren. Im Jahr 1904 ist dieses jedoch lediglich in Tübingen möglich. Jedoch muss ein Mädchen aus gutem Hause heiraten, Kinder bekommen und ihrem Mann zu Diensten ...
Hannahs großer Traum ist es, Medizin zu studieren. Im Jahr 1904 ist dieses jedoch lediglich in Tübingen möglich. Jedoch muss ein Mädchen aus gutem Hause heiraten, Kinder bekommen und ihrem Mann zu Diensten sein. Und so verloben Hannahs Eltern sie mit Daniel. Ist das das Aus für ihren Traum?
Dieser spannende Roman von Kristina Herzog erzählt die Geschichte einer starken jüdischen Frau, die alles daran setzt, ihren Traum zu verwirklichen, um Ärztin zu werden. In einer Zeit, in der den Frauen ein Medizinstudium verwehrt wurde und es die einzige Möglichkeit dafür nur in der Schweiz und in Tübingen gab.
Wir begleiten Hannah bei ihrem Kampf um Selbstbestimmung und darum, einen Weg zu finden, um ihre Zukunftspläne wahr werden lassen zu können. Bildhaft hat die Autorin die Verhältnisse der damaligen Zeit recherchiert und in diesem Roman umgesetzt. Die Protagonisten sind eindrucksvoll beschrieben, authentisch und die Handlung ist nachvollziehbar. Der fesselnde Schreibstil führt flüssig durch diesen Roman.
Mein Fazit:
Eine Geschichte, die Hannah durch die Jahre 1904 bis 1925 begleitet. Fesselnd und eindrucksvoll. Jetzt heißt es, der Fortsetzung entgegenzufiebern. 4 Sterne und eine Leseempfehlung.