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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.08.2022

durchschnittlich

Vega 1 – Der Wind in meinen Händen
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Vega ist eines der Bücher, die ich alleine schon wegen seines Covers gelesen hätte. Dazu kam das Versprechen im Klappentext, dass die Klimaveränderungen und Magie eine Rolle spielen. Ein Jugendfantasybuch ...

Vega ist eines der Bücher, die ich alleine schon wegen seines Covers gelesen hätte. Dazu kam das Versprechen im Klappentext, dass die Klimaveränderungen und Magie eine Rolle spielen. Ein Jugendfantasybuch also, mutmaßlich All-Age-tauglich.

So ganz konnte mich der Plot leidee dann doch nicht überzeugen. Vega kann das Wetter machen. Eigentlich tut sie das heimlich aber als etwas schief läuft, muss sie untertauchen. Leo hilft ihr bei der Flucht. Aber warum tut er das?

Der Plot ist actionreich und hat hohes Tempo. Allerdings bleiben deshalb für mich die Zwischentöne, das Zwischenmenschliche, die Hintergründe weitgehend auf der Strecke. So richtig nahe bin ich den Darstellern nicht gekommen. Auch nicht alle Aktionen konnte ich wirklich nachvollziehen. Und das Klima-Thema ist zwar der Aufhänger aber im Endeffekt gibt es auch hier für meinen Geschmack zu viele Oberflächlichkeiten. Da hätte man wirklich mehr draus machen können.
Vielleicht wird das in Teil 2 noch besser. So ist es wirklich ein Buch für Jugendliche. Für Erwachsene nicht wirklich mitreißend.

Veröffentlicht am 08.05.2022

schwierig zu lesen

Die Wächterinnen von New York
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Von wusl
Die Wächterinnen von New York sollen die Stadt vor einem großen bösen Wesen beschützen. Jeder Stadtteil erwählt einen eigenen Avatar. Diese sind menschenähnlich und irgendwie typisch für den ...

Von wusl
Die Wächterinnen von New York sollen die Stadt vor einem großen bösen Wesen beschützen. Jeder Stadtteil erwählt einen eigenen Avatar. Diese sind menschenähnlich und irgendwie typisch für den jeweiligen Stadtteil.

Ich habe das Buch von einer Freundin geliehen und bin froh, es mir nicht gekauft zu haben. Es ist sehr schwer zum Lesen. Der Erzählstil ist unglaublich kompliziert und überfrachtet. Die Autorin wollte sicherlich der Stadt New York ein Denkmal setzen. Und die Akteuere sind schwarz, queer, unglaublich schillernd und allesamt extrem ungewöhnlich.

Die Ausgangssituation hat mich eher verwirrt. Städte, die zum Leben erwachen und gegen etwas Unbekanntes kämpfen müssen. Das war mir irgendwie zu abgehoben und zu kompliziert. Ich habe nicht durchgehalten. Die erste Trilogie der Autorin fand ich noch sehr unterhaltsam, aber hier war mir alles too much.

Veröffentlicht am 08.05.2022

nette Geschichte

Affenhitze (Kluftinger-Krimis 12)
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Ein neuer Kluftinger. Auch wenn mich nicht alle Krimis dieser Reihe überzeugen konnten, so bleibe ich doch immer wieder an ihnen hängen und lese sie. Da ich aus einer ländlichen Gegend komme, die nah am ...

Ein neuer Kluftinger. Auch wenn mich nicht alle Krimis dieser Reihe überzeugen konnten, so bleibe ich doch immer wieder an ihnen hängen und lese sie. Da ich aus einer ländlichen Gegend komme, die nah am Heimatort vom Klufti liegt, und ich Käsespätzle auch so gerne esse wie er, fühle ich mich dem Kommissar schon immer nahe. Allerdings lese ich die Bücher schon länger nicht mehr als Kriminalromane. Denn die Krimihandlung ist meistens eher unspannend und selten überzeugend. Ich mag die Romane mehr wegen des Lokalkolorits, wegen der Schrullern der Ermittler und dem schrägen Privatleben des Hauptdarstellers. Aber langsam aber stetig ist bei mir die Luft raus. Der Klufti lernt nicht wirklich aus seinen Erfahrungen. Und seine Ermittlungen sind eher schräg und oft hilft Kommissar Glück bei Ermittlungserfolgen.

Ein nettes Buch aber auch nicht mehr. Eigentlich zu teuer für nett. Vielleicht sollte ich beim nächsten Mal nur eine Lesung der beiden genießen. Die sind nämlich immer ein Event.

Veröffentlicht am 26.03.2022

nicht ganz mein Fall

Schwarzlicht
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Ich fand ja die ersten Romane von Camilla Läckberg richtig gut. Später nahm mir die Familiengeschichte der Akteure etwas viel Raum ein und darunter hat meistens die Spannung gelitten. Aber ich dachte mir, ...

Ich fand ja die ersten Romane von Camilla Läckberg richtig gut. Später nahm mir die Familiengeschichte der Akteure etwas viel Raum ein und darunter hat meistens die Spannung gelitten. Aber ich dachte mir, neue Reihe, neuer Versuch. Und der Mord der Frau in der Kiste war schon sehr speziell und ungewöhnlich und als Grundidee genau mein Fall.

Aber Frau Läckberg hat auch weiterhin das größte Augenmerk auf dem Privatleben, den persönlichen Befindlichkeiten, den Problemen des Ermittlerteams. Ja, natürlich möchte man die Protas näher kennen lernen. Aber wenn sie, wie hier, mehr Raum als der eigentliche Fall und der Mörder einnehmen und dann auch noch so schlechte Ermittler zugange sind, dann wird das schon etwas nervig.

Ich bin einfach Kommissare wie Wisting oder Hole gewohnt. Und MIna und Vincent und der Rest der Crew sind schon sehr schräg, sehr unproffessionell sehr erfolglos. Da muss sich schon der Mörder wirklich bemühen und gravierende Fehler machen, damit man ihm doch noch auf die Spur kommt.

Für mich war es ziemlich viel aufgebauschter Psychothriller und ziemlich wenig handfester Thrill. Nicht ganz mein Geschmack.

Veröffentlicht am 11.07.2021

schöne Idee

The Comfort Book – Gedanken, die mir Hoffnung machen
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Ehrlich gesagt hatte ich von diesem Buch etwas mehr erwartet. An mancher Stelle vor allem etwas mehr Tiefgang oder etwas Neues.

Es ist ein Sammelsurium an Texten, die im weitesten Sinne alle Hoffnung ...

Ehrlich gesagt hatte ich von diesem Buch etwas mehr erwartet. An mancher Stelle vor allem etwas mehr Tiefgang oder etwas Neues.

Es ist ein Sammelsurium an Texten, die im weitesten Sinne alle Hoffnung machen sollen. Für Menschen, die sich in einer schwierigen Situation befinden, finde ich aber wenig Handfestes. Vieles ist mir zu oberflächlich zu allgemein. Ich hatte den Eindruck, dass die Menschen, die hier zu Wort kommen, nicht IN einer Depression steckten sondern von außern darauf blicken. Entweder, da sie die Depression überwunden haben, oder weil sie nie drin steckten, sondern mit ihren Worten Mut machen wollen.

Bei mir hat das nicht wirklich funktioniert. Ich fühlte mich nur teilweise angesprochen. Manches machte mich eher unwillig oder ich fand es sogar kitschig. Sicherlich stecken auch kluge Ansatzpunkte darin, die einen zum Nachdenken anregen können und sollen. Aber am Ende fühlte ich mich doch etwas allelingelassen mit Vielem.

Schön finde ich die Idee und die Aufmachung und ich schätze Haig durchaus. Deshalb 3 Sterne.