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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.05.2022

Viele Wiederholungen

Affenhitze (Kluftinger-Krimis 12)
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Als Folge eines Fundes eines Urzeitaffen findet Dr. Langhammer inmitten einer Feier die Leiche des Entdeckers in einer Grube. Der tote Wissenschaftler hatte jede Menge Feinde, daher gestalten sich die ...

Als Folge eines Fundes eines Urzeitaffen findet Dr. Langhammer inmitten einer Feier die Leiche des Entdeckers in einer Grube. Der tote Wissenschaftler hatte jede Menge Feinde, daher gestalten sich die Ermittlungen äußerst schwierig. Die Verdächtigen häufen sich. Als eine Sekte in den Vordergrund rückt wird das Ganze kompliziert. Darüber hinaus ist Kluftinger privat wie immer stark belastet. Damit die Eltern in Ruhe arbeiten können, angagieren sie für seine Enkelin eine Babysitterin. Das bekommt ihm überhaupt nicht und so beginnt er mit einer Überwachung des Kindermädchens.
Ich war trotz einiger anfänglicher Start Schwierigkeiten an der Handlung interessiert. Leider hat sich mein zuletzt gewonnener Eindruck bestätigt. Die Autoren wiederholen sich immer wieder in den letzten Bänden, da gibt es keinerlei Entwicklung. Die Vorkommnisse werden immer absurder und sind vorhersehbar. Langhammers Kommentare sind wortwitzig, aber im Grunde wiederholt er sich auch immer wieder und als Kenner lacht man viel weniger. Der Kriminalfall an sich ist ganz gut und der Schreibstill ist gewohnt locker.
Für Neueinsteiger in die Serie ist dieser Teil eher weniger geeignet, man müsse schon der ganzen Vorkenntnisse wegen, am Anfang beginnen. Doch eingefleischte Fans Kluftifans werden sich hier wohl fühlen.

Veröffentlicht am 29.04.2022

Kommt nicht an die Vorgänger an

Keeper of the Lost Cities – Das Tor (Keeper of the Lost Cities 5)
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Da mit jeder Folge mehr Blut vergossen wird, wird die Magie von Seite zu Seite repetitiver.
Wer daran zweifelt, wie sehr er diese Bücher genießen wird, zweifelt auch an seinem Namen, denn mit dem Lesen ...

Da mit jeder Folge mehr Blut vergossen wird, wird die Magie von Seite zu Seite repetitiver.
Wer daran zweifelt, wie sehr er diese Bücher genießen wird, zweifelt auch an seinem Namen, denn mit dem Lesen aufzuhören, ist keine Option. Es ist bedauerlich, dass die Geschichte nicht den gleichen Grad an Originalität erreicht, den sie an Unterhaltung hat. Langsam merke ich, wie die arme Handlung unter der Wiederholung von Ereignissen leidet, weil immer etwas passieren soll. Außerdem kann ich es dem Autor nicht verzeihen, dass er Keefe wie einen Idioten aussehen lässt, um die Fakten zu ergänzen. Zuvor bewegte sich das Füllmaterial vielleicht unsichtbar um einen herum, ohne dass man es überhaupt bemerkte, aber in diesem fünften Teil war es sehr auffällig, und zwar genau in dem Moment, in dem beschlossen wird, den Kontext in eine ernste und wichtige Situation zu verwandeln. Es wurden im vorigen Band zudem zwei tolle Charaktere eingeführt (die in diesem Buch fast ignoriert werden), und es hatte ein Ende, das man nicht glauben konnte. Dieses Buch fühlte sich träge und mit viel Füllmaterial an, es gibt nicht so viel Action wie in den letzten Teilen und es werden nur Entdeckungen gemacht, die mich überrascht haben, aber ich habe das Gefühl, dass es ein 400-Seiten-Buch hätte sein können. Es ist gut, aber das ist auch schon alles.

Veröffentlicht am 29.03.2022

Nicht kindgerecht genug

Die schreckliche Adele 02
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Diese Reihe erinnerte mich ein wenig an Mafalda die ich in meiner Kindheit gelesen habe. Allerdings waren einige Stellen nicht unbedingt für die Kinder verständlich und kindgerecht. Teilweise ein wenig ...

Diese Reihe erinnerte mich ein wenig an Mafalda die ich in meiner Kindheit gelesen habe. Allerdings waren einige Stellen nicht unbedingt für die Kinder verständlich und kindgerecht. Teilweise ein wenig zu sarkastisch. Adele hat einen besonderen, schwarzen und oftmals urkomischen Humor. Nur erkennen ihn die Kinder nicht immer, so erging es uns jedenfalls.
Ich bin also ein wenig im Zwielicht inwiefern das Buch als ein Kinderbuch eingestuft werden soll oder als ein Comic für eher ältere, vielleicht Jugendliche.
Die Zeichnungen sind sehr gelungen und geben dieses sarkastische, teils ironische Ambiente sehr gut wieder. Dass ihre Eltern sie nicht kontrollieren können ist klar und einige der Szenen waren lustig. Allerdings fanden wir die Szenen wo Adele die Tiere nicht so gut behandelt, eher fehl am Platz. Aus diesem Grund denke ich, dass diese Reihe eher für ältere ist als für Kinder, weil man mit der Reife besser mit einem solchen Humor umgehen kann. Die Kinder jedoch könnten meiner Meinugn nach negativ beeinflusst werden.

Veröffentlicht am 29.03.2022

Es trifft leider nicht immer den richtigen Ton

Die schreckliche Adele 01
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Der erste Band mit hat uns gefallen aber nicht umgehauen. Nach den fulminanten Kritiken haben wir etwas beeindruckenderes erwarter. Der schräge Humor eines kleinen Mädchens, das ein bisschen sadistisch ...

Der erste Band mit hat uns gefallen aber nicht umgehauen. Nach den fulminanten Kritiken haben wir etwas beeindruckenderes erwarter. Der schräge Humor eines kleinen Mädchens, das ein bisschen sadistisch und ein bisschen verrückt ist, aber Kinder und Eltern zum Lachen bringt ist ein guter Start, aber wir konnten nicht bei alles Texten lachen.
Die Zeichnungen gefielen sowohl mir als auch meinen Kindern ganz gut.
Einige Themen wie Feminismus und gleichgeschlechtliche Elternschaft werden hier angesprochen, dennoch hat mich Adele's Verhalten gegenüber ihren Klassenkameraden, das manchmal an Mobbing grenzt, verwirrt.
Sicherlich ein bisschen schwarzer Humor, der gut tut, aber man kann es auch übertreiben. Und vor allem wenn die Kinder noch nicht recht verstehen, wo der Humor manchmal endet.
Wir fanden das Buch teilweise witzig wissen aber noch nicht, ob wir auch die Folgebände lesen werden. Es trifft leider nicht immer den richtigen Ton.

Veröffentlicht am 20.02.2022

Leider unrealistisch

Solange es ein Morgen gibt
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Ich begann das Buch ohne jede Ahnung, ob es Fakten oder Fiktion enthielt. Am Ende war ich mir immer noch nicht ganz sicher und ich musste losziehen und ziemlich intensiv googeln, um mehr zu erfahren. Laura ...

Ich begann das Buch ohne jede Ahnung, ob es Fakten oder Fiktion enthielt. Am Ende war ich mir immer noch nicht ganz sicher und ich musste losziehen und ziemlich intensiv googeln, um mehr zu erfahren. Laura Price schreibt einen ausgezeichneten Blog über ihre Erfahrungen mit Brustkrebs doch die Dinge, die mich irritierten waren in etwa der lächerlich leistungsstarke Job in einem bizarr jungen Alter, die freche Kollegin die das Motto, ’"Lasst uns die Geschichte des Modeverlags von meinem Krankenhausbett aus ändern" benutzt waren die Teile, von denen ich vermute, dass sie grösstenteils erfunden waren.
Ich wünschte, Laura hätte ihre eigene Geschichte geschrieben, anstatt sich eine auszudenken. Ich konnte verstehen, wenn es für sie einfach zu persönlich war, dieses Buch als Autobiografie zu veröffentlichen, wenn sie nicht schon ausgiebig über ihr Leben gebloggt hätte. Als ich dieses Buch las, hatte ich ehrlich gesagt kein Gefühl davon, ob die Autorin ihr Thema durch persönliche oder geborgte Erfahrung kannte und weitergab. Doch es war alles ein bisschen zu leicht und die meiste Zeit oberflächlich. Ich freue mich sehr für die Autorin, dass sie sich so gut erholt hat, und ich vermute, dass sie viel mehr echte Geschichten hat sodass der nächste Versuch realtätsnäher erscheint.