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Veröffentlicht am 13.05.2022

Ein toller Auftakt der Akte Nordsee!

Akte Nordsee - Am dunklen Wasser
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"Am dunklen Wasser" ist der Auftakt der neuen Krimi Reihe "Akte Nordsee" von Eva Almstädt. Im Zuge eines Mordes treffen Fentje Jacobsen, die Anwältin des Verdächtigten Freundes der Ermordeten und Niklas ...

"Am dunklen Wasser" ist der Auftakt der neuen Krimi Reihe "Akte Nordsee" von Eva Almstädt. Im Zuge eines Mordes treffen Fentje Jacobsen, die Anwältin des Verdächtigten Freundes der Ermordeten und Niklas John, ein Journalist, aufeinander. Trotz vieler Meinungsverschiedenheiten kreuzen sich deren Wege im Laufe des Falles immer häufiger, bis sie schließlich gemeinsam Ermittlungen anstellen.

Der Schreibstil hat mir unheimlich zugesagt. Mit wechselnden Perspektiven wirkt alles sehr Abwechslungsreich. Der Leser wird immer unheimlich gut abgeholt und einige Stellen zum schmunzeln findet man sicher auch.

Fentje und Niklas als Protagonisten haben mir sehr gut gefallen. Die beiden sind zwar sehr unterschiedlich und machen dementsprechend auch einen sehr unterschiedlichen Eindruck auf den Leser / die Leserin, aber im Endeffekt macht es genau dieser Unterschied. Er gibt dem Buch etwas Besonderes, durch die kleinen Kabbeleien zwischen den beiden, hat das Buch etwas sehr erfrischendes.

Die Handlung um den Mordfall finde ich auch sehr gut gelungen. Es ist nicht langweilig, aber auch nicht überfüllt mit Geschehnissen und Wendungen.

Ein Reihenauftakt der meine Erwartungen sehr gut befriedigen konnte! Empfehlung an alle Krimifans!

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Veröffentlicht am 01.04.2022

Tolle Geschichte!

Ungebremst
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Die Geschichte handelt von Teenager Nina und ihrem Alltag im Rollstuhl. Zwischen einem Beschützer-Bruder, Support-Papa, Helikopter-Mutter und ärgernden oder bemitleidenden Mitschülern möchte sie einfach ...

Die Geschichte handelt von Teenager Nina und ihrem Alltag im Rollstuhl. Zwischen einem Beschützer-Bruder, Support-Papa, Helikopter-Mutter und ärgernden oder bemitleidenden Mitschülern möchte sie einfach ganz normal leben. Mit Rollstuhl nicht immer ganz einfach. Zum Glück hat sie noch ihre beste Freundin und dann ist da ja noch Fabian...

Mir hat die Geschichte unheimlich gut gefallen. Ich selbst konnte einiges hinzulernen und mir hat es sehr gut gefallen ein bisschen in das Leben einer Rollstuhlfahrerin "hineinschnuppern" zu dürfen.

Die Charaktere waren sehr authentisch und auch der Sprachstil war sehr passend für das Genre.

Eine Geschichte zum Schmunzeln, aber auch zum Grübeln - Klare Empfehlung!

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Veröffentlicht am 25.03.2022

spannender Auftakt!

Eliza Moore
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"Eliza Moore- flüsternde Schatten" nimmt den Leser mit in die unwirkliche Welt in Dublin. Sogenannte "Seelenfresser" streifen in der Stadt umher und ernähren sich von den Menschen. Um diese zu bekämpfen ...

"Eliza Moore- flüsternde Schatten" nimmt den Leser mit in die unwirkliche Welt in Dublin. Sogenannte "Seelenfresser" streifen in der Stadt umher und ernähren sich von den Menschen. Um diese zu bekämpfen wurde die Liga gegründet. Als Elizas Schwester vom Posten des Hüters dort abspringt, entscheidet sich Eliza widerwillig deren Posten einzunehmen.

Dabei muss sie in kurzer Zeit sehr viel über die Liga und deren Arbeit lernen, aber auch über sich, ihre Gefühle und ihre Familie wird sie einiges erfahren.

Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Das Buch lässt sich sehr gut und flüssig Lesen.

Der Einstieg in die Handlung war für mich n icht ganz einfach, aber als Leser*in lernt man gemeinsam mit Eliza alles Neue kennen.

Die Charaktere fand ich alle sehr gut gelungen. Sowohl die, die ich sympathisch finde, als auch die anderen.

Auch die Handlung ist etwas besonderes: Spannung, Fantasie und ganz große Gefühle wurden sehr gut unter einen Hut gebracht. An manchen Stellen fehlt mir etwas die Tiefe, aber das ist meckern auf hohem Niveau.

Das Ende ist gut und macht das Warten auf Teil 2 nicht leicht, da einige Fragen offen bleiben...

Als Jugendbuch ganz klar weiterzuempfehlen!

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Veröffentlicht am 08.03.2022

Hat mir gut gefallen!

Flüchtiges Glück
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Geliebt und behütet ist Milla in Berlin bei ihrer Mutter aufgewachsen. Ihren Vater hat sie nie vermisst. Nun aber ist Milla schwanger, und ihr Freund Navid drängt sie, ihren Wurzeln nachzuspüren. Verschwiegenes ...

Geliebt und behütet ist Milla in Berlin bei ihrer Mutter aufgewachsen. Ihren Vater hat sie nie vermisst. Nun aber ist Milla schwanger, und ihr Freund Navid drängt sie, ihren Wurzeln nachzuspüren. Verschwiegenes sickert in Generationen ein wie Gift, sagt er. Doch sein Ansinnen sorgt für Zwist. Millas Mutter will den Schmerz aus ihrer DDR-Vergangenheit nicht aufwühlen. Und die Großeltern reichen aus. Als dann noch ein betrunkener alter Mann Milla und Navid angeht und behauptet, Millas Oma sei bei der Stasi gewesen und habe seine Frau auf dem Gewissen, erkennt Milla, dass sie in ein Wespennest gestochen hat. Was geschah damals wirklich?

Der Roman ist über drei Generationen geschrieben, die über Zeitsprünge verknüpft sind. Zu Beginn vielleicht etwas verwirrend, aber dann sorgt dieser Stil für sehr viel Spannung.
Eine unglaubliche Vielfalt an Charakteren mit unterschiedlichsten Charaktereigenschaften, Sorgen, und Geheimnissen.
Man darf einiges über die DDR-Zeiten lernen, aber durch die große Zeitspanne, in der der Roman spielt sind auch unsere jetzigen Verhältnisse gut mit eingebracht.
Wir machen mit Milla und Navid eine Reise in die Vergangenheit um die Familiengeheimnisse aufzudecken und das ist unglaublich spannend und erschreckend, aber zugleich sehr berührend.
Ein Buch, das ich definitiv weiterempfehlen kann!

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Veröffentlicht am 06.02.2022

gelungender Reihenauftakt!

Sternstunde
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"Sternstunde" ist der erste Teil der Waldfriede-Saga von Corina Bomann. Wir begleiten Schwester Hanna ab 1919 auf ihrem beruflichen werdegang und bekommen die Entwicklung des Krankenhauses Waldfriede in ...

"Sternstunde" ist der erste Teil der Waldfriede-Saga von Corina Bomann. Wir begleiten Schwester Hanna ab 1919 auf ihrem beruflichen werdegang und bekommen die Entwicklung des Krankenhauses Waldfriede in Zehlendorf als "Mitarbeiter zu dieser Zeit" hautnah mit. Neben den privaten Geschichten von Hanna und ihrem Chef Dr. Conradi bekommt man einen guten Einblick in die Umstände der Zeit nach dem ersten Weltkrieg und lernt die medizinischen Fähgkeiten dieser Zeit kennen.

Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen. Die Charaktere wirken sehr authentisch und es macht Spaß Hanna und Dr. Conradi auf ihrem nicht immer einfachen Weg zu begleiten. Hanna als eine starke und unabhängige Frau als Protagonistin fand ich sehr toll gewählt.

Zum Teil hätte ich mir ein bisschen mehr Drama und Intrigen gewünscht - die Ansätz dafür wären definitiv vorhanden gewesen. Es lief aber eigentlich am Ende beinahe alles immer ganz glatt, was man manchmal eventuell als langweilig aufgreifen könnte.

Der geschichtliche Kontext super dosiert, man wurde nicht überschüttet mit Informationen, konnte aber doch (zumindest ich) einiges lernen und sich vorallem gut zurückversetzt fühlen.

Das Ende hat mich definitiv neugierig und auch Lust auf Teil zwei gemacht!

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