Bei dem Buch "Ungelesen" von Christina Willemse handelt es sich um ein Sammelband an Gedichten, das insgesamt 57 Seiten mit zwölf kleinen Gedichten beinhaltet.
Gefühlvoll und nachdenklich sind die Texte ...
Bei dem Buch "Ungelesen" von Christina Willemse handelt es sich um ein Sammelband an Gedichten, das insgesamt 57 Seiten mit zwölf kleinen Gedichten beinhaltet.
Gefühlvoll und nachdenklich sind die Texte geschrieben, über Gefühle in denen sich fast jeder Mensch hineinversetzten kann.
Ein paar Illustrationen in schwarz-weiß sind auch vorhanden, die das Gelesene noch einmal unterstreichen.
Warum es aber keine 5 Sterne von mir gibt:
Die Gedichte sind schön geschrieben und haben mich teilweise wirklich berührt, aber dennoch kam es mir teilweise wie Altbekanntes vor.
Fazit:
Auf jeden Fall eine nette Lektüre für alle die eine kleine Auszeit wollen oder einfach nur hin und wieder ein paar nette Gedichte suchen!
Tracy Wolff's Auftakt einer Fantasyreihe scheint man derzeit nicht entkommen zu können.
Als Grace aufgrund eines Unfalltods ihrer Eltern nach Alaska zu ihrem Onkel umziehen muss, der dort Schulleiter ...
Tracy Wolff's Auftakt einer Fantasyreihe scheint man derzeit nicht entkommen zu können.
Als Grace aufgrund eines Unfalltods ihrer Eltern nach Alaska zu ihrem Onkel umziehen muss, der dort Schulleiter eines renommierten Internats ist, hätte sie sich nicht erträumen können, auf was für ein Abenteuer sie sich wappnen muss. Zwischen Schneeballschlachten und verstimmten Mitschülern versucht sie mit der Hilfe ihrer Cousine Macy sich an der Katmere Academy zurecht zu finden. Würde nur nicht immer dieser unverschämte Jaxon Vega auftauchen, der ihr Herz gefährlich zum stottern bringt...
Vorab bin ich an dieses Buch völlig meinungslos hingegangen und habe versucht, keine anderen Rezensionen vor dem Lesebeginn anzuschauen. Und ich bin sehr froh darum.
Crave zeichnet sich für mich vor allem durch den humorvollen, übertriebenen Schreibstil aus. Graces Charakter war übertrieben naiv stellenweise, aber genau das war das unterhaltsame. Klischeehafte Sätze, Erwähnungen aktueller Bands, witzige Kapitelüberschriften oder sogar „Twilight Bücher“- Beim Lesen habe ich mich stellenweise gefühlt, als würde man eine klassische Sitcom im Fernseher anschauen und sich einfach berieseln lassen.
Mit seinen knapp 700 Seiten ist es wahrlich keine leichte Lektüre, aber dennoch eignet sich der Schreibstil und auch die gesamte Geschichte für zwischendurch. Gerade wenn man sich wieder nach einem seichteren Fantasyroman sehnt.
Die Handlung selber ist schlüssig aufgebaut und viele Gegebenheiten und Orte werden ausführlich beschrieben. Aus der Sicht von Grace werden die einzelnen Kapitel erzählt. Aber es gibt einen Bonusanhang mit einigen Kapiteln aus Jaxon's Sicht. Gerade diese übertriebenen Eigenschaften der einzelnen Personen war im Zusammenhang mit dem Buch wieder sehr passend. Graces Naivität wäre mir vielleicht an jeder anderen Stelle zu anstrengend, aber in Crave passt es dann doch sehr gut hinein zu der humorvollen Handlung.
Zwar hätte ich persönlich ein paar Kapitel aus der Sicht von Jaxon favorisiert, aber so bleibt nun mal gedanklich mehr zum Träumen übrig.
Insgesamt hat mich das Buch gut unterhalten. Aufgrund des Cliffhangers ist man quasi dazu genötigt, gleich die Fortsetzung zu lesen, aber für kurze Zeit gehört Jaxon Vega noch in meine Träume, bevor er auf den nächsten Buchseiten wieder für eine kurze Zeit real sein darf. 4 von 5 Sternen für diese spannende und unterhaltsame Vampir-Geschichte.
Im zweiten Teil der "What if"-Reihe der Autorin Sarah Sprinz wird die Geschichte der Architekturstudenten Amber Gills und Emmett Sorichetti erzählt. Auf den ersten Blick könnten die beiden nicht unterschiedlicher ...
Im zweiten Teil der "What if"-Reihe der Autorin Sarah Sprinz wird die Geschichte der Architekturstudenten Amber Gills und Emmett Sorichetti erzählt. Auf den ersten Blick könnten die beiden nicht unterschiedlicher sein, aber die Liebe findet nun mal die verrücktesten Wege.
Bereits im ersten Buch der Triologie werden Amber und Emmett vorgestellt, allerdings dort nur als Nebendarsteller. Umso mehr freut es mich, dass die beiden nun ihre eigene Geschichte erzählt bekommen. Wie bereits bei "What if we drown" habe ich mir auch hier ein paar Kapitel aus Emmetts Sicht gewünscht. Die komplette Geschichte wird aus Ambers Sichtweise geschildert und dieser kleine Stilbruch hätte für mich die Geschichte an einigen Stellen gelockert. Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm und lässt sich leicht lesen, auch wenn es um einen Mal etwas turbulenter zugeht.
Was mir besonders gefallen hat, ist der Bruch in den klischeehaften Rollenbildern. Der weibliche Part feiert hier exzessiv und durchlebt ein erfühltes Sexleben, währenddessen der männliche Counterpart eher der schüchterne, ruhige Part verkörpert. Diese Abweichung der traditionellen Rollenbilder wirkt so dermaßen natürlich, wie man es sich auch in der realen Gesellschaft wünscht. Den es ist vollkommen okay so zu sein, wie ihr nun mal seid. Ob Partymaus oder "Nerd". Und gerade das wird hier sehr schön vermittelt.
Ich hatte mit "What if we stay" ein paar schöne Lesestunden und war definitiv eine schöne Geschichte für zwischendurch. Ideale Snackbeilagenempfehlung: M & M's . Auf den dritten Teil der Reihe freue ich mich bereits, aber da die Bücher an sich schon als eigene Geschichte agieren, ist es kein Muss, die Reihe zeitnah weiterzulesen, bevor man die vorherige Handlung vergisst. Insgesamt gibt es 4 von 5 Sternen von mir.
"Stinknormal ist anders" des Autorenpaars Nina Georg und Jens Kramer ist ein Kinderbuch der etwas anderen Art. De Handlung dreht sich rund um den Jungen Paul, der ihm verbotene Sachen isst. Aber warum ...
"Stinknormal ist anders" des Autorenpaars Nina Georg und Jens Kramer ist ein Kinderbuch der etwas anderen Art. De Handlung dreht sich rund um den Jungen Paul, der ihm verbotene Sachen isst. Aber warum sind bestimmte Lebensmittel für ihn verboten? Die Folgen sind diverse Powerpupse, die Leute in unmittelbarer Umgebung zum Einschlafen bringen oder andere "Katastrophen" auslösen.
Die knapp 200 seitige Geschichte zeichnet sich vor allem durch seine unterhaltsame Schreibweise aus. Viele Wortspielereien finden in den Sätzen statt, die für Erstleser eine kleine Herausforerung sind. Aber auch Wortlaute, die die vorherrschenden Geräusche nachahmen, untermalen die Geschichte auf eine einzigartige Weise. Viele Wörter sind für die Hervorhebung in einem anderen Schriftzug geschrieben. Für den durchgehenden Lesefluss etwas hinderlich, aber den jungen Leser hat es durchaus mehr an die einzelnen Seiten gefesselt. Insgesamt wird sehr viel für die Aufmachung des Buches investiert. Ein Geheimcode, de sich mit einem Lesezeichen entschlüsseln lässt, ein Pups-Barometer, der einem den Lesefortschritt anzeigt und viele schwarz-weiß Illustrationen, die einzelne Seiten auflockern.
Eine witzige und orginelle Handlung, die auch peinlichere "Pupsthemen" etwas enttabuisieren. Die Geschichte selbst wird ein einfacheren kurzen Sätzen erzählt, ohne kompliziertere Nebenhandlungen.
Für Erstleser handelt es sich hierbei um ein geeignetes Buch, das es nicht nur um das Lesen an sich geht, sondern auch viele unterhaltsame Bilder und Wortspiele vorhanden sind, die uns schon das eine oder andere Mal ein Schmunzeln auf das Gesicht gezaubert haben.
In der Handlung hat der finale Spannungsbogen zwar etwas gefehlt, aber unterhaltsame Lesestunden wurden einem trotzdem geboten.
Für den Superpupsboy gibt es aufgerundete 4 von 5 Sternen von uns. Möge der Pupsosoph auch euch Weisheiten über Pupse mitteilen!
Jeder, der sich mit aktuellen Liebesromanen /New Adult Büchern beschäftigt, stößt irgendwann auf die "Don't"-Reihe von Lena Kiefer, die 2020 im cbj-Verlag erschienen ist.
Der erste Teil der Triologie ...
Jeder, der sich mit aktuellen Liebesromanen /New Adult Büchern beschäftigt, stößt irgendwann auf die "Don't"-Reihe von Lena Kiefer, die 2020 im cbj-Verlag erschienen ist.
Der erste Teil der Triologie handelt von der angehenden Studentin Kenzie und dem Hotelerben Lyall, die sich in den schottischen Highlands kennenlernen. Ein Ort der nicht nur in dem Buch als atemberaubend beschrieben wird, sondern auch für unsere Protagonistin ein Stück Heimat bedeutet, denn ihre Eltern haben sich dort kennengelernt.
Aber was wäre eine gute Geschichte ohne ein mysteriöses Vorkommen? Die ganze Kleinstadt scheint den Hotelerben als personifizierten Teufel zu betrachten. Alles nur wegen eines drei Jahre alten Geschehnisses, über das niemand reden will. Aber der Rat, Lyall aus dem Weg zu gehen, ist in einer Kleinstadt unmöglich, vor allem wenn man indirekt gezwungen wird, gemeinsam zu arbeiten.
Lena Kiefer macht mit ihren Büchern schon länger auf sich aufmerksam und endlich habe ich es auch geschafft, eines davon zu lesen. Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm und ich würde ihn am ehesten als träumerisch betiteln. Es sind viele Dialoge in der Geschichte vorhanden, die dem Buch Leben einhauchen, aber es gibt auch genügend beschreibende Passagen. Die Kapitel wechseln in der Perspektive zwischen Lyall und Kenzie und ergänzen sich gut. Die Dialoge zwischen den beiden Protagonisten wirken bzw. sind stellenweise allerdings sehr vorhersehbar und aufgesetzt. Die Charaktere sollen dem Leser in einem bestimmten Licht dargestellt werden und Handeln deswegen auf eine strikte Weise. Erst nach ungefähr der Hälfte der Geschichte werden die fiktiven Personen für mich flexibler und damit auch greifbarer, weil mehr Spontanität und Unvorhergesehenes handeln vorherrscht. Fast so, als wären sie vom strikten Manuskript abgewichen und würden nun endlich beginnen zu "leben".
Die Nebenhandlungen in dem Buch rund um Lyalls Vergangenheit, dessen Cousin Finlay, aber auch seiner Schwester Edina haben immer eine frische Brise in die Handlung gebracht, sodass sie nicht zu langatmig wurde und an der richtigen Stelle Spannung erzeugt.
Insgesamt hat es etwas gedauert, bis ich mit den Protagonisten warm geworden bin. Ich freue mich dennoch auf die nächsten beiden Bände, nicht zuletzt dem Cliffhanger am Ende des Buches geschuldet. "Don't love me" bekommt 4 von 5 Sternen von mir!