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Veröffentlicht am 13.08.2022

Kaiserin Elisabeth von Österreich

Sisi
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Elisabeth ist sehr jung den Kaiser von Österreich geheiratet und ist nie so ganz mit ihren Pflichten klargekommen.
Sooft es geht entflieht sie dem Protokoll durch Reisen, lange Aufenthalte und Ungarn oder ...

Elisabeth ist sehr jung den Kaiser von Österreich geheiratet und ist nie so ganz mit ihren Pflichten klargekommen.
Sooft es geht entflieht sie dem Protokoll durch Reisen, lange Aufenthalte und Ungarn oder durch Reitjagden die sie sogar nach England führen. So lernt sie auch den Reiter Bay Middleton kennen und lädt ihn sogar zur Jagd nach Gödöllö ein.
Auch ihre Nichte Marie Wallersee erliegt dem Charme der Kaiserin und ist ihr eine willige Dienerin.

Schon seit meinem 4. Lebensjahr bin ich ein Sisi-Fan, zu Anfang nur von den Filmen und je älter ich wurde umso mehr habe ich mich mit der realen Person befasst.
Da ich von der Autorin Karen Duve noch nichts gelesen hatte war ich neugierig auf diesen Roman.
Um was es geht war klar, nur wusste ich nicht so richtig wann genau denn der Roman spielt was man erst so richtig beim Lesen erkennt.
Leider ist mir schon der Einstieg des Buches recht schwer gefallen und so richtig warm bin ich bis zum Schluss nicht geworden.
Den Erzählstil den die Autorin gewählt hat empfand ich als sehr anstrengend zu lesen und ich habe auch nie wirklich viel am Stück gelesen da ich das gelesene immer wieder sacken lassen musste.
Wer die eine oder andere Biografie über Sisi gelesen hat der weiß wie anstrengend sie war und ja manches war für mich hier auch so dargestellt, dass ich mich nicht so richtig einfinden konnte.
Mir persönlich waren es auch etwas viele Handlungsstränge und es aht seine Zeit gedauert bis ich alle richtig zuordnen konnte.
Auch dem Handlungsverlauf konnte ich manchmal nur schwer folgen und nicht alles was vorgefallen sein soll war für mich nachvollziehbar.
Die verschiedenen Personen des Romans konnte ich mir sehr gut vorstellen und sie mir so während des Lesens vor meinem inneren Auge entstehen lassen.
Auch die Handlungsorte waren für mich persönlich sehr gut beschrieben und da ich von allem schon Bilder gesehen habe konnte ich mir auch alles gut vorstellen.
Wenn ich die lange Liste der Lektüren sehe kann ich sagen viele befinden sich in meinem Besitz.
Mich persönlich konnte der Roman nicht vollständig überzeugen da ich nie richtig warm mit ihm geworden bin.
Nach längerer Überlegung habe ich mich dazu entschlossen drei von fünf Sternen zu vergeben.

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  • Erzählstil
  • Handlung
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Veröffentlicht am 13.07.2022

Neuanfang in Amerika

Mama Melba
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Es ist das Jahr 1860 als die junge Köchin Melba aus dem Schwarzwald nach Amerika kommt.
Durch Zufall kommt sie auf die Belle Bleu Plantage wo sie gleich zwei begnadete Köchinnen in die Geheimnisse der ...

Es ist das Jahr 1860 als die junge Köchin Melba aus dem Schwarzwald nach Amerika kommt.
Durch Zufall kommt sie auf die Belle Bleu Plantage wo sie gleich zwei begnadete Köchinnen in die Geheimnisse der Küche der Südstaaten einweihen und sie ist eine gelehrige Schülerin.
Auf der Plantage erlebt Melba hautnah mit wie die Sklaven behandelt werden und da sie auch viele Freunde unter ihnen hat beginnt sich ihr Gerechtigkeitssinn zu regen.
Als dann der Bürgerkrieg ausbricht schlägt sich Melba auf die Seite der Sklaven und hofft auf deren Befreiung auch weil sie inzwischen ihr Herz an einen Sklaven verloren hat.

Als ich dieses Buch gesehen habe, war mir recht schnell klar das es ein Buch ist das ich sehr gerne Lesen möchte.
Auch wenn ich schon ab und zu etwas vom Bürgerkrieg in Amerika gelesen hatte war mein Wissen doch gering und eben nur das was man bei „Vom Winde verweht“ und „Fackeln im Sturm“ mitbekommen hat, von daher war ich wirklich gespannt wie der Roman sich entwickeln wird.
Mir ist der Einstieg ins Buch nicht leicht gefallen und ich muss ehrlich gestehen so richtig warm bin ich bis zum Schluss nicht mit der Geschichte geworden.
Der Roman wurde vollständig aus der Sicht von Melba erzählt was mich auch nicht gestört hat da ja die anderen Figuren in Gesprächen zu Wort kamen und es so eine völlig runde Geschichte wurde.
Auch konnte ich dem Handlungsverlauf recht gut folgen, wobei ich aber sagen muss geschichtlich konnte ich nur folgen durch das was ich in den vorher genannten Filme wusste sonst wäre ich nicht wirklich mitgekommen.
Den Spannungsbogen fand ich manchen Stellen etwas schlaff was mich auch etwas im Lesefluss gehindert hat.
Was mich aber wirklich gestört aht war wie der Dialekt des badischen Schwarzwaldes hier verfremdet wurde, das war hier eher Schweizerdeutsch als Badisch oder gar Schwäbisch was ja auch nicht das Selbe ist. Als gebürtige Schwäbin hatte ich bei vielem ein Fragezeichen im Kopf denn ehrlicherweise habe ich auch Freunde im badischen und war auch oft im Schwarzwald aber selbst im breitesten Dialekt spricht dort niemand so. Ja ich weiß, dass die Autorin gebürtig aus Cuxhaven stammt, aber es heißt nicht umsonst „Schuster bleib bei deinen Leisten“ hier stimmt der Spruch wirklich.
Ebenfalls hat mich das Rezept bzw. schon die Erzählung von der Schwarzwälder Kirschtorte hier ja Pfirsichtorte etwas irritiert, denn es gibt einiges was nicht stimmt so wie sie hier von Melba gemacht wurde gibt es das erste Rezept erst seit ca. 1930 davor war es zwar ein Dessert allerdings wurde es mit Mürbeteig und Nussboden gemacht was man ganz einfach mal in einer Suchmaschine nachlesen hätte können. Auch Frage ich mich wieso in einen Biskuit Butter kommt, ein Biskuitboden muss leicht sein und da war noch nie Butter drin vielleicht in Amerika aber garantiert nicht im Schwarzwald und wir haben ein Rezept von einer Frau die nun auch an die 90 ist und deren Vater Bäcker war und die weiß wohl wie man es backt. Auch benötigt man keine Gelatine oder Sahnesteif für die Sahne wenn man sie richtig schlägt denn dies verändert auch den Geschmack der Sahne eine Sahne muss luftig leicht sein und nach Sahne schmecken. Wenn man backen kann fallen einem diese Dinge sofort ins Auge und ja es stört mich wirklich.
Auch weiß ich nicht wie man auf den Namen Melba kommt, denn ich glaube nicht das man im 19. Jahrhundert ein Kind im Schwarzwald Melba genannt hat da dies doch eher ein englischer Name ist was man auch mit einer Internetsuche herausgefunden hätte.
Die Figuren des Romans empfand ich alle als sehr anschaulich beschrieben und so konnte ich sie mir während des Lesens sehr gut vorstellen.
Leider bin ich mit keiner Figur so richtig warm geworden und ja teilweise waren sie mehr als unsympathisch.
Bei den Handlungsorten hatte ich trotz der anschaulichen Beschreibungen nur sehr schwer etwas vor meinem inneren Auge entstehen lassen können.
Ich muss gestehen, dass mich der Roman zu keiner Zeit richtig überzeugen konnte und so habe ich auch sehr lange zum Lesen gebraucht. Auch bin ich nie richtig in den Lesefluss gekommen und habe immer Ausreden gesucht um nicht Lesen zu müssen.
Nach wirklich längerer Überlegung habe ich mich dazu entschlossen drei von fünf Sternen zu vergeben.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 22.05.2022

Kommissar Kluftinger ermittelt wieder

Affenhitze (Kluftinger-Krimis 12)
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In der Pforzener Tongrube sorgen Knochen des Menschenaffen „Udo“ für viel Furore erst recht als auch noch der Entdecker des Skeletts ermordet aufgefunden wird.
Kommissar Kluftinger und sein Team nehmen ...

In der Pforzener Tongrube sorgen Knochen des Menschenaffen „Udo“ für viel Furore erst recht als auch noch der Entdecker des Skeletts ermordet aufgefunden wird.
Kommissar Kluftinger und sein Team nehmen bei einer drückenden Hitzewelle ihre Ermittlungen auf und stoßen auf viele mögliche Motive und eine ominöse Sekte beschäftigt ihn auch sehr.
Aber auch im Privaten kommt Klufti nicht zur Ruhe, denn seine Frau organisiert einen Flohmarkt und sortiert kräftig zuhause aus. Doch dieses Problem versucht Klufti mit Hilfe von Facebook zu lösen.

Seit 2006 habe ich bis auf zwei Ausnahmen jeden Kluftinger Krimi gelesen und so hatte ich mich auch auf diesen hier gefreut.
Ich muss aber sagen diesmal bin ich mit dem Krimi nicht so richtig warm geworden, ich habe mich sogar sehr schwer getan beim Lesen.
Ja ich weiß, Klufti ist ein Original und ebene etwas anders als andere, aber hier wird er fast schon als „weltfremden Trottel“ dargestellt was mich doch sehr gestört hat auch darüber Lachen oder Lächeln konnte ich diesmal nicht.
Der Einstieg ins Buch ist mir noch recht leicht gefallen, doch je weiter ich vorankam umso stockender kam ich voran.
Wie immer wurde alles aus der Sicht von Kluftinger erzählt und durch Gespräche mit den anderen Figuren ergab dann alles ein völlig rundes Bild für mich als Leserin.
Dem Handlungsverlauf konnte ich immer recht gut folgen auch die getroffenen Entscheidungen waren für mich nachvollziehbar auch wenn ich vielleicht anderer Meinung war.
Dadurch wie Klufti immer trotteliger dargestellt wird hat mich doch sehr im Lesefluss gestört und so habe ich einfach etwas Länger für das Buch gebraucht.
Alle Handlungsorte empfand ich als sehr anschaulich beschrieben so konnte ich mir alles vor dem inneren Auge entstehen lassen.
Auch die verschiedenen Figuren des Romans waren sehr gut dargestellt und so war es für mich ein leichtes mir alles während des Lesens vorzustellen.
Alles in allem bin ich diesmal mit dem Krimi nicht so richtig warm geworden und so habe ich mich nach längerer Überlegungszeit dazu entschlossen drei Sterne zu vergeben.

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Veröffentlicht am 19.05.2022

Rückkehr auf die Hallig Hooge

Das Glück schmeckt honigsüß
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Nach dem Tod ihrer Oma Alva kehrt Lena in deren Haus auf der Hallig Hooge zurück. Die Erinnerungen nehmen Lena gefangen und doch scheint es so als ob ihre Oma nur kurz weg wäre und gleich wieder kommen ...

Nach dem Tod ihrer Oma Alva kehrt Lena in deren Haus auf der Hallig Hooge zurück. Die Erinnerungen nehmen Lena gefangen und doch scheint es so als ob ihre Oma nur kurz weg wäre und gleich wieder kommen würde.
Das Haus erbt Lena aber nicht alleine sondern muss es sich mit ihrer Jugendliebe Jacob teilen der ihr vor vielen Jahren das Herz gebrochen hat.
Dann gibt es auch noch ein Geheimnis welches Alva in all den Jahren gehütet hat und da gibt es ja auch noch Alvas Bienen um die sich Lena kümmern muss.

Da ich die ersten beiden Romane der Autorin sehr gerne gelesen habe hatte ich mich auf dieses Buch schon sehr gefreut auch weil es fast vor meiner Haustür spielt.
Lena kehrt nach dem überraschenden Tod ihrer Oma auf die Hallig Hooge zurück wo ihre Oma gelebt hat.
Für Lena ist es ein Treffen mit ihrer Vergangenheit in der Form von Jacob der ihre erste große Liebe war. Nun müssen sie sich miteinander auseinandersetzen und sehen was sie wollen und wie es weitergehen soll
Der Einstieg ins Buch ist mir erst etwas leicht gefallen nur dann habe ich etwas auf Seite 12 gelesen was so nie sein kann und auch nichts mit schriftstellerischer Freiheit zu tun hat, denn wenn man reale Handlungsorte nimmt sollte man bei der Wahrheit bleiben das ist meine Meinung.
Der Roman war auf die zwei Handlungsstränge von Lena und Jacob aufgebaut und ab und zu gab es Einschübe von Alva die die ganze Geschichte etwas runder gemacht hat.
Mir ist es leicht gefallen dem Handlungsverlauf zu folgen nur viele der getroffenen Entscheidungen waren für mich nicht nachvollziehbar.
Ganz ehrlich mir ging Lena mit ihrer Art so was von auf den Zeiger und sie hat mich auch genervt, so dass ich mehrmals überlegt habe das Buch abzubrechen. Auch kann ich persönlich nicht verstehen wieso man seine Oma nicht besucht und weil einem sein eigenes Privatleben ja soviel wichtiger erschienen ist, hallo die Frau war für dich als Kind da und du kannst auch für sie da sein im Alter.
Die Handlungsorte empfand ich als anschaulich beschrieben, so dass ich mir was darunter vorstellen konnte auch wenn es mich wirklich genervt hat was da alles zusammen fantasiert wurde.
Alle Figuren des Romans waren sehr gut beschrieben und so konnte ich sie mir während des Lesens vor dem inneren Auge entstehen lassen.
Für mich persönlich hatte der Roman viele Höhen und Tiefen und leider wurde ich bis zum Schluss nie so richtig warm mit der Geschichte.
Nach längerer Überlegung habe ich mich dazu entschlossen drei Sterne zu vergeben da mich das Buch irgendwie nicht abgeholt hat.

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Veröffentlicht am 24.02.2022

Ein Roman der mich nicht überzeugen konnte

US - Auf Umwegen zur Ewigkeit
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Helena Baker hat für die Liebe nichts mehr übrig da ihr einmal zu oft das Herz gebrochen wurde. Theodore Foster schafft es Helena von sich zu überzeugen bis auch er sie mit gebrochenen Herzen zurücklässt.
Einige ...

Helena Baker hat für die Liebe nichts mehr übrig da ihr einmal zu oft das Herz gebrochen wurde. Theodore Foster schafft es Helena von sich zu überzeugen bis auch er sie mit gebrochenen Herzen zurücklässt.
Einige Jahre später meint Helena ihr Glück in ihrem Verlobten gefunden zu haben bis sie bei einem Besuch in ihrer Heimatstadt wieder auf Theo trifft der sie gehörig durcheinander bringt.
Theo setzt alles daran um Helena wieder für sich zu gewinnen und Helena muss sich überlegen was sie eigentlich will.

Liebesromane lese ich wirklich sehr gerne und so habe ich mich auf diesen Roman von Michelle Cunningham wirklich sehr gefreut.
Der Roman handelt von Helena die nach einer schweren bzw. mehreren schweren Enttäuschungen niemand mehr ihr Herz schenken möchte nur damit es ihr gebrochen wird.
Als sie Theo kennenlernt schiebt sie dies weit von sich denn sie spürt für sie ist er der „Eine“. Doch Theo bricht ihr das Herz.
Als Helena Jahre später verlobt ist trifft sie wieder auf Theo und dieser berührt sie immer noch ganz tief in ihr drin. Auch lässt Theo nichts unversucht um sie von seinen Gefühlen zu überzeugen.
Helena muss sich dann die Frage stellen was sie möchte und wie.
Mir ist der Einstieg ins Buch leider gar nicht leicht gefallen und wirklich warm bin ich bis zum Schluss mit der Geschichte nicht geworden.
Der Roman wurde vollständig aus der Sicht von Helena erzählt, zwar kamen auch die anderen Figuren in Gesprächen zu Wort und doch war es mir etwas zu Einseitig und ja für mich ergab es kein völlig rundes Bild.
Obwohl die Handlung gut durchstrukturiert war gab es für mich Dinge die mich im Lesefluss gehindert haben, zum einen gab es mir zu viel hin und her und manches hat mich dann fast schon genervt. Dann gab es auch für mich zu viele Schreibfehler die mich extrem im Lesefluss gehindert hat.
Der Spannungsbogen war zwar bis zum Schluss gespannt und es gab auch immer wieder etwas womit man nicht gerechnet hat, aber insgesamt war es für mich zu vorhersehbar und auch irgendwie nicht so ganz ausgegoren.
Die Figuren des Romans waren recht gut beschrieben, so konnte man sie sich während des Lesens recht gut vorstellen.
Leider wurde ich mit keiner Figur des Romans so richtig warm und so bin ich auch irgendwie außen vor geblieben.
Für mich persönlich sind die Handlungsorte nicht so anschaulich dargestellt, so hatte ich Probleme mir diese vorzustellen.
Alles in allem konnte mich der Roman leider nicht überzeugen und deshalb vergebe ich drei Sterne für das Buch.

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