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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.05.2022

Friends to Lovers

Only Us - Unerreichbar
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In dem dritten Band der Only-Us-Reihe von Melanie Harlow geht es dieses Mal um Meg, die eigentlich in Washington lebt und nur zur Hochzeit ihrer Schwester auf die Cloverleigh Farm kommt. Während dieser ...

In dem dritten Band der Only-Us-Reihe von Melanie Harlow geht es dieses Mal um Meg, die eigentlich in Washington lebt und nur zur Hochzeit ihrer Schwester auf die Cloverleigh Farm kommt. Während dieser Zeit trifft sie sich mit ihrem besten Freund Noah und bemerkt, dass mehr aus ihrer Freundschaft geworden ist.

Es war schön die Schwestern, die ich aus den bisherigen Romanen kannte wiederzutreffen. Diese Szenen fand ich immer sehr gelungen. Die Geschichte zwischen Meg und Noah hat mir jedoch nur bedingt gefallen. Die beiden Protagonisten verhielten sich meiner Meinung nach oftmals nicht altersgemäß und ihre Handlungen waren für mich nicht immer nachvollziehbar. Auch fehlte mir bei der Beziehung der beiden die Romantik. Zum Ende hin kam es noch zu einer Wendung und es wurde noch einmal sehr interessant, was den Rest der Geschichte wieder aufgewertet hat. Sehr negativ ist mir allerdings die oftmals sehr einfache Sprache aufgefallen, die sich durch den ganzen Roman gezogen hat.
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Fazit: Ein netter Roman, bei dem mir leider ein wenig die Tiefe und Romantik gefehlt hat.

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Veröffentlicht am 04.04.2026

Nette Geschichte

Die Liebe trägt Gummistiefel
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Tess ist Investmentbankerin und hat gesundheitliche Probleme. Daher macht sie eine Pause von ihrem Job und beschließt eine Wanderung zu unternehmen. Als sie einer verunglückten Wanderin hilft, ...

Tess ist Investmentbankerin und hat gesundheitliche Probleme. Daher macht sie eine Pause von ihrem Job und beschließt eine Wanderung zu unternehmen. Als sie einer verunglückten Wanderin hilft, trifft sie Gregg, der bei der Bergwacht arbeitet. Da keine Unterkunft zu finden ist, kann sie jedoch bei Greggs Nachbarin Fran unterkommen, mit der sie sich schnell anfreundet. Hierdurch lernt sie auch Gregg näher kennen.

Es war eine Feel-Good-Geschichte, die mich jedoch nicht ganz überzeugen konnte. Besonders Tess Verhalten konnte ich oftmals nicht nachvollziehen. Einerseits ist sie eine Frau, die mit beiden Beinen im Leben steht und in ihrem Beruf sehr erfolgreich ist, aber andererseits wirkt sie in manchen Situationen doch sehr naiv. Die Hintergründe ihres Verhaltens werden zwar im Laufe der Geschichte erklärt, waren jedoch für mich nur bedingt nachvollziehbar. Dennoch war sie eine sympathische Protagonistin, die mit ihrer ehrlichen und hilfsbereiten Art auch Gregg und seine Familie überzeugen konnte. In manchen Stellen der Geschichte habe ich jedoch überlegt, was die Familie und Freunde nur ohne sie gemacht hätten. Denn kaum ist Tess angekommen, scheint sie alles zu regeln. Das hat mich an vielen Stellen gestört.

Die Sprecherin des Hörbuchs war gut ausgewählt und konnte Tess und den anderen Charakteren eine Stimme verleihen, die die Figuren und ihre Stimmungen noch stärker hervorheben.

Fazit: Eine nette Feel-Good-Geschichte auf einer Farm in England.

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Veröffentlicht am 17.03.2026

Nette Geschichte mit wenig Höhen und Tiefen

Der schwimmende Blumenladen von Amsterdam
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Rosie aus England zieht nach Amsterdam auf ein Hausboot, um auf dem berühmten, schwimmenden Blumenmarkt einen Laden zu eröffnen. Die Leidenschaft für Blumen hat sie von ihrer bereits verstorbenen ...

Rosie aus England zieht nach Amsterdam auf ein Hausboot, um auf dem berühmten, schwimmenden Blumenmarkt einen Laden zu eröffnen. Die Leidenschaft für Blumen hat sie von ihrer bereits verstorbenen Mutter geerbt. In Amsterdam angekommen erkennt sie, dass das Hausboot renovierungsbedürftig ist und ihr Nachbar zwar sehr attraktiv aber auch sehr griesgrämig ist. Nach einigen Stolpersteinen und noch mehr Glück gelingt es Rosie einen sehr kleinen Stand auf dem Markt zu erhalten. Und auch ihr Nachbar, Max, wird immer offener und zeigt ihr schöne Plätze in Amsterdam. Da Rosie ein sehr offener und immer optimistischer Mensch ist, schließt sie sehr schnell neue Freunschaften, die ihr auch bei einigen Problemen helfen, die ihre Existenz und ihren Verbleib in Amsterdam bedrohen.

Es war eine nette Geschichte, die sehr leicht und vorhersehbar war. Ich empfand Rosie zwar als offenen und herzlichen Menschen, die immer optimistisch in die Zukunft schaut. Allerdings wirkte sie auf mich dadurch auch manchmal naiv und ihr Verhalten war für mich nicht immer nachvollziehbar. Hierdurch wurde die Geschichte sehr unrealistisch.

Fazit: Nettes Setting, aber zu wenig Tiefe in der Geschichte.

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Veröffentlicht am 03.11.2024

Anders als erwartet

Wir treffen uns im nächsten Kapitel
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Die Geschichte von Erin und James hat mir gut gefallen. Ich mochte die Protagonisten und die Geschichte war in sich schlüssig. Auch der Schreibstil, insbesondere die wechselnde Erzählperspektive der Protagonisten, ...

Die Geschichte von Erin und James hat mir gut gefallen. Ich mochte die Protagonisten und die Geschichte war in sich schlüssig. Auch der Schreibstil, insbesondere die wechselnde Erzählperspektive der Protagonisten, hat mir sehr gut gefallen. Es wurde immer wieder auf Dinge aus der Vergangenheit der beiden angespielt, die jedoch erst im Laufe der Geschichte erzählt wurden, was den Roman interessant und packend gemacht hat. Was ich allerdings ein bisschen zu viel fand, waren die Probleme der einzelnen Charaktere. Natürlich ist es richtig und wichtig Probleme verschiedenster Art in einem Roman zu behandeln. In dieser Geschichte hatte jedoch fast jeder Charakter schwerwiegende Probleme. Dies fand ich ein bisschen zu dick aufgetragen. Daher verlief die Geschichte wesentlich anders als ich es erwartet habe und worauf Cover und Inhaltsangabe schließen lassen.

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Veröffentlicht am 12.09.2024

Spannender Thriller mit einigen Schwächen

Todeskalt
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Caro Löwenstein erhält einen verzweifelten und angsterfüllten Anruf ihrer früheren Freundin Melanie. Daraufhin fährt sie sofort in das Taunusdorf Oberweildorf, um der Sache auf den Grund zu gehen und entdeckt ...

Caro Löwenstein erhält einen verzweifelten und angsterfüllten Anruf ihrer früheren Freundin Melanie. Daraufhin fährt sie sofort in das Taunusdorf Oberweildorf, um der Sache auf den Grund zu gehen und entdeckt in dem Burgturm die Leiche einer Frau, die sich offensichtlich erhängt hat. Doch bei genauerem Hinsehen stellt sie fest, dass es sich keinesfalls um einen Selbstmord handelte, sondern dass die „Erlöserin“ hinter dem Tod der jungen Frau steckt. Daher beginnt Caro Löwenstein, die eigentlich eine Kriminalpsychologin ist, auf eigene Faust zu ermitteln. Unterstützt wird sie dabei von Kommissar Simon Berger und seinem Kollegen Darling.
Der Thriller hat mir zu Beginn sehr gut gefallen und er hatte großes Potential, da hier vor dem Hintergrund einer alten Legende Morde geschehen. Auch das verschneite Dorf im Taunus und die manchmal etwas eigentümlichen Bewohner, gefielen mir sehr gut. Der Schreibstil war meistens sehr flüssig und die Kapitel waren sehr kurz. Dies hat mich jedoch manchmal gestört, da man immer wieder aus Szenen herausgerissen wurde. Auch war der Schreibstil in manchen Szenen etwas hölzern. Besonders wenn es um die Sympathien zwischen Caro und Berger ging, hatte ich den Eindruck, dass das Schreiben dieser Szenen dem Autor ein wenig schwerfiel.
Die Geschichte war sehr spannend und hatte viele Wendungen und diverse Schauplätze, was die Leser bis zum Ende im Dunkeln lässt, wer die Morde begangen haben könnte. Zum Ende hin war die Geschichte jedoch sehr übertrieben. Hier hatte ich den Eindruck, dass der Autor zu viele Aktionen einbinden wollte, die die Geschichte immer unglaubwürdiger werden ließ. Hier wäre weniger mehr gewesen und die letzten Seiten hätte man sich sparen können. Es war einfach zu viel des Guten.
Fazit: Ein spannender Thriller mit viel Potential, der jedoch zum Ende hin stark schwächelt.

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