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Veröffentlicht am 15.06.2022

Spannende Dystopie mit miesem Cliffhanger

Iron Flowers. Die Rebellinnen
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Die Schwestern Serina und Nomi leben in einem Land, in dem Frauen sogar das Lesen lernen verboten wird.
Um aus dem Alltag ihres kleinen Dorfes zu entfliehen, streben es viele junge Frauen an eine Grace ...

Die Schwestern Serina und Nomi leben in einem Land, in dem Frauen sogar das Lesen lernen verboten wird.
Um aus dem Alltag ihres kleinen Dorfes zu entfliehen, streben es viele junge Frauen an eine Grace zu werden. Diese dient dem Thronfolger und lebt von da an im Palast.
Auch Serina arbeitet schon ihr ganzes Leben lang darauf hin. Ihre Schwester Nomi hingegen lernt heimlich lesen und rebelliert gegen das SYstem.
Als Serina tatsächlich als Anwärterin auf den Titel der Grace mit anderen jungen Frauen in den Palast kommt, muss Nomi jedoch als ihre Dienerin mit.
Dort begegnet Nomi dem Thronfolger und es stellt sich heraus, das dieses Treffen das Leben beider Frauen total verändern wird.

Eigentlich bin ich kein Fan von Dystopien, aber hier hat mich das Cover magisch angezogen.
Zu Beginn des Hörbuchs war ich mir noch unschlüssig, ob ich es wirklich zu Ende hören würde, aber dann hat es mich doch gepackt.
Die Geschichte wurde plötzlich so spannend, das ich nicht aufhören konnte.
Eine Welt in der mit Frauen so umgesprungen wird war mir bisher nicht bekannt. Ich fand es ganz schlimm, wie sie um ihr Leben kämpfen mussten und welche Intrigen innerhalb der Familie gesponnen werden.

Das Ende war ein mieser Cliffhanger. Sowas liebe ich ja gar nicht, und deshalb ziehe ich auch einen Stern bei meiner Bewertung ab.
Das es zwei Sprecherinnen sind war mir auch nicht bewusst. Für mich hörten die sich nicht unterschiedlicher an, als hätte eine Sprecherin nur eine andere Stimmlage für die anderen Charaktere genutzt.

Leider hatte meine Bücherei nur das erste Hörbuch. Zum Glück habe ich den zweiten Teil nun aber in der Onleihe entdeckt und kann mit dem Teil die Kriegerinnen endlich erfahren, wie es für Serina und Nomi weiter geht.

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Veröffentlicht am 09.06.2022

Wie backt man einen Pfannkuchen?

Ene, mene, Eierkuchen
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Das Pappbilderbuch hat eine handliche Größe und ist auch für kleine Kinderhände gut geeignet.

Die Geschichte ist einfach, aber etwas das Kinder schon aus ihrem Alltag kennen können.

Das Eichhörnchen ...

Das Pappbilderbuch hat eine handliche Größe und ist auch für kleine Kinderhände gut geeignet.

Die Geschichte ist einfach, aber etwas das Kinder schon aus ihrem Alltag kennen können.

Das Eichhörnchen will einen Pfannkuchen backen und braucht Zutaten und Gegenstände .
Es muss sich alles zusammen suchen und die kleinen Leser müssen dabei helfen.
Auf einer Doppelseite Bild befindet sich immer links oben ein kurzes Reimgedicht.
An dem gesuchten Gegenstand befindet sich im Bild das Sort Piep. Manche Kinder entdeckten es dadurch ganz leicht. Die Bilder sind im Comicstil gemalt und haben einen ganz leichten Wimmelbildcharakter.
Allerdings so, dass auch unsere zweijährigen die Gegenstände schon finden konnten.
Das das Eichhörnchen beim Wenden des Pfannkuchens Probleme hatte und dieser plötzlich wieder von der Decke fiel, gefiel unseren Knirpsen sehr gut und sie lachten jedes Mal, wenn wir an die Seite kamen.

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Veröffentlicht am 05.06.2022

Eine Inselgemeinschaft mobbt

Die Mörderinsel
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Auf Usedom wird eine junge Frau ermordet. Mit Holger Simonsmeyer ist schnell ein Verdächtiger gefunden. Nachdem er zu seinen Aufenthalten an jenem Abend schweigt, aber Fingerabdrücke des Opfers in seinem ...

Auf Usedom wird eine junge Frau ermordet. Mit Holger Simonsmeyer ist schnell ein Verdächtiger gefunden. Nachdem er zu seinen Aufenthalten an jenem Abend schweigt, aber Fingerabdrücke des Opfers in seinem Wagen gefunden werden, ist für die Bewohner des kleinen Dorfes auf Usedom klar, dass es nur der Hotelbesitzer sein konnte. Da hilft es auch nicht, das er nach langer Zeit aufgrund fehlender Indizien frei gesprochen wird.

Das Cover des Hörbuch zeigt schon eine bedrohliche Stimmung und aufgrund des reetgedeckten Hauses weiß man gleich das die Geschichte im Norden spielt.

Die Sprecherin Vera Telz macht hier einen guten Job. Sie gibt jedem der Charaktere eine eigene Stimme, so dass man schon gleich immer weiß wer gerade spricht.

Die Stimmung nach dem Freispruch ist nur bei der Frau des Angeklagten freudig und gelöst. Bettina hat die Hoffnung das nun alles wieder wird wie früher. Doch da hat sie sich geirrt. Das Mobbing geht weiter und am schlimmsten sind die, die vorher von der Gunst der Simonsmeyers profitierten.
Der Roman zeigt auf, wie Schädigend solch ein Rufmord ist, und das man nach so einer Sache eigentlich wirklich nichts anderes machen kann, als sich irgendwo anders eine neue Existenz aufzubauen.
Bei Holger und Bettina scheint dies jedoch aus finanziellen Gründen nicht möglich und der Hörer muss miterleben wie schlimm es ihnen ergeht.

Es gab viele wechselnde Sequenzen. Man sprang aus der Gegenwart in die weite oder nähere Vergangenheit. Das hat mich manches Mal echt fuchsig gemacht, denn diese Sprünge passierten in der Regel, wenn die Journalistin Doro Kagel wieder neue Entdeckungen zum Fall gemacht hatte. Es bog den Spannungsbogen dadurch arg.

Doro Kagel war eine sympathische Protagonistin, die mit ihrem Artikel Licht in die Sache bringen sollte. Leider trat sie erst nach der Tragödie auf den Plan.
Ihre Recherchen besonders zu den Haikos des Opfers fand ich sehr gut.
Auch die anderen Personen und ihre Beziehungen zueinander , wurden gut heraus gearbeitet.

Trotz der ZeitSprünge, die es in der Geschichte in Mengen gab, hat sie mich aufgrund der Spannung gut unterhalten.

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Veröffentlicht am 05.06.2022

Wie Rufmord eine Existenz vernichten kann

Die Mörderinsel
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Auf Usedom wird eine junge Frau ermordet. Mit Holger Simonsmeyer ist schnell ein Verdächtiger gefunden. Nachdem er zu seinen Aufenthalten an jenem Abend schweigt, aber Fingerabdrücke des Opfers in seinem ...

Auf Usedom wird eine junge Frau ermordet. Mit Holger Simonsmeyer ist schnell ein Verdächtiger gefunden. Nachdem er zu seinen Aufenthalten an jenem Abend schweigt, aber Fingerabdrücke des Opfers in seinem Wagen gefunden werden, ist für die Bewohner des kleinen Dorfes auf Usedom klar, dass es nur der Hotelbesitzer sein konnte. Da hilft es auch nicht, das er nach langer Zeit aufgrund fehlender Indizien frei gesprochen wird.

Das Cover des Hörbuch zeigt schon eine bedrohliche Stimmung und aufgrund des reetgedeckten Hauses weiß man gleich das die Geschichte im Norden spielt.

Die Sprecherin Vera Telz macht hier einen guten Job. Sie gibt jedem der Charaktere eine eigene Stimme, so dass man schon gleich immer weiß wer gerade spricht.

Die Stimmung nach dem Freispruch ist nur bei der Frau des Angeklagten freudig und gelöst. Bettina hat die Hoffnung das nun alles wieder wird wie früher. Doch da hat sie sich geirrt. Das Mobbing geht weiter und am schlimmsten sind die, die vorher von der Gunst der Simonsmeyers profitierten.
Der Roman zeigt auf, wie Schädigend solch ein Rufmord ist, und das man nach so einer Sache eigentlich wirklich nichts anderes machen kann, als sich irgendwo anders eine neue Existenz aufzubauen.
Bei Holger und Bettina scheint dies jedoch aus finanziellen Gründen nicht möglich und der Hörer muss miterleben wie schlimm es ihnen ergeht.

Es gab viele wechselnde Sequenzen. Man sprang aus der Gegenwart in die weite oder nähere Vergangenheit. Das hat mich manches Mal echt fuchsig gemacht, denn diese Sprünge passierten in der Regel, wenn die Journalistin Doro Kagel wieder neue Entdeckungen zum Fall gemacht hatte. Es bog den Spannungsbogen dadurch arg.

Doro Kagel war eine sympathische Protagonistin, die mit ihrem Artikel Licht in die Sache bringen sollte. Leider trat sie erst nach der Tragödie auf den Plan.
Ihre Recherchen besonders zu den Haikos des Opfers fand ich sehr gut.
Auch die anderen Personen und ihre Beziehungen zueinander , wurden gut heraus gearbeitet.

Trotz der ZeitSprünge, die es in der Geschichte in Mengen gab, hat sie mich aufgrund der Spannung gut unterhalten.

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Veröffentlicht am 28.05.2022

Nicht nur Liebesroman, auch Kriminalfall

Sanddornzauber
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Das Cover zeigt sommerliche Inselidylle. Es hat mich gleich gelockt.

Meeno erlebt mit seinem Vater einen tollen Törn. Suse ist ein Müllhäschen und erhält von ihren Freundinnen einen Selbstfindungstrip ...

Das Cover zeigt sommerliche Inselidylle. Es hat mich gleich gelockt.

Meeno erlebt mit seinem Vater einen tollen Törn. Suse ist ein Müllhäschen und erhält von ihren Freundinnen einen Selbstfindungstrip auf Rügen.
So treffen die beiden aufeinander und nachdem sie sich näher kennengelernt haben recherchieren sie in einer Sache die sie beide schon seit Jahren beschäftigt.

Suse ist eine angenehme Protagonistin. In Männersachen zeigt sie allerdings nicht immer ein glückliches Händchen, obwohl sie mit Axel, Meeno, Rudi und Ingolf die unterschiedlichsten Männer kennenlernt.

Zunächst ließ sich die Geschichte wie ein seichter Liebesroman an. Daran änderten auch die vielen Einblendungen über Müllvermeidung und Müllverbrennungsanlagen nichts.

Je weiter die Geschichte voran schritt, um so spannender wurde es .
Nicht nur das sich Suse langsam für einen ihrer Männer entscheidet, sondern auch die Vergangenheit, die sie einholt , macht die ganze Sache sehr spannend.

Ein Umweltskandal will ebenso aufgedeckt werden, wie ein Mord, der seit Jahren unentdeckt blieb.

Mir hat die Geschichte gut gefallen.

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