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Veröffentlicht am 10.06.2017

Das Pestdorf

Das Pestdorf
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Trier im 17. Jahrhundert: Der Arzt Urs lebt mit seiner Frau Susanna und seiner 15-jährigen Tochter Margarete zusammen. Der 17-jährige Sohn Michael war lange in Italien, wird aber nun endlich zurückerwartet. ...

Trier im 17. Jahrhundert: Der Arzt Urs lebt mit seiner Frau Susanna und seiner 15-jährigen Tochter Margarete zusammen. Der 17-jährige Sohn Michael war lange in Italien, wird aber nun endlich zurückerwartet. Ein Grund zur Freude, doch die Freude wird schon bald getrübt... Und dann soll Margarete einen Botengang für ihre Mutter erledigen. Gemeinsam mit Melchior, einem jungen Fuhrunternehmer, reist sie nach Piesport an der Mosel. Doch dann die Schreckensnachricht: In Piesport ist die Pest erneut ausgebrochen! Das Dorf wird abgeriegelt, und Margarete und Melchior dürfen nicht mehr zurück nach Trier!

Mein Leseeindruck:

"Das Pestdorf" ist nach "Das Pestzeichen" und "Der Pestreiter" der dritte Band der Trilogie. Es empfiehlt sich auf jeden Fall, die Bücher der Reihe nach zu lesen, aber ich denke, auch ohne Vorkenntnisse kann man der Handlung hier recht gut folgen, da es eine eigenständige neue Geschichte ist.

Ich konnte richtig gut eintauchen in die Geschichte von Urs, Susanna, Margarete und Michael. Es war fast, als würde ich neben ihnen stehen und alles hautnah miterleben.
Ich konnte mich in die Geschichte hineinfallen lassen und alles miterleben. Das lag an der Geschichte selbst, aber sicher auch am Schreibstil der Autorin. Sie schreibt sehr mitreißend, packend und fesselnd. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, weil ich einfach immer wissen musste, wie es weitergeht.

Deana Zinßmeister hat es geschafft, mich ins 17. Jahrhundert zurückzuversetzen. Ich habe die Sorgen und Nöten der Menschen, die Angst, aber auch die Freude nachempfinden können. Das Lesen war wie eine kleine Zeitreise für mich.

Veröffentlicht am 10.06.2017

Sturm über dem Meer

Sturm über dem Meer
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Archäologin Samantha Goodwin untersucht vor der walisischen Küste eine versunkene Burganlage. Dabei macht sie einen grausigen Pfund. Im Schlick stößt sie auf die Leiche eines offenbar ermordeten Mannes. ...

Archäologin Samantha Goodwin untersucht vor der walisischen Küste eine versunkene Burganlage. Dabei macht sie einen grausigen Pfund. Im Schlick stößt sie auf die Leiche eines offenbar ermordeten Mannes. Die Leiche liegt seit höchstens 60 Jahren auf dem Meeresgrund. Wer ist der Mann, warum und von wem wurde er ermordet?

Mein Leseeindruck:

Es hat mir sehr viel Freude gemacht, dieses schöne Buch zu lesen. Ich mag Wales sehr, und durch die Geschichte habe ich mich direkt an die walisische Küste versetzt gefühlt.

Auch die Figuren haben mich überzeugt. Samantha, ihre liebenswerte Großmutter Gwen sowie Werftbesitzer Luke und Sohn Max habe ich direkt ins Herz schließen müssen. Es hat mir Spaß gemacht, ihnen im Buch zu folgen.

Es gibt zwei Handlungsstränge, die parallel erzählt werden. Einmal befinden wir uns in der Gegenwart mit Samantha und ihren Ausgrabungen, und dann erfahren wir aber auch immer wieder etwas über die Vergangenheit von Samanthas Großmutter Gwen in den Nachkriegsjahren ab 1949.

Beide Handlungsstränge, die natürlich immer mehr miteinander verwoben werden, haben mir sehr gut gefallen. Auch hat es Spaß gemacht, auf diese Weise das Rätsel um den Toten zu lösen.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm. Das Buch lässt sich leicht und flüssig lesen. Ich werde auf jeden Fall noch weitere Bücher der Autorin lesen!

Veröffentlicht am 10.06.2017

Gedenke mein

Gedenke mein
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Gina Angelucci arbeitet bei der Kripo München in der Abteilung für ungeklärte Fälle - Cold Cases. Ein solcher Fall ist das Verschwinden der 6-jährigen Marie. Vor zehn Jahren hat Maries Vater Christian ...

Gina Angelucci arbeitet bei der Kripo München in der Abteilung für ungeklärte Fälle - Cold Cases. Ein solcher Fall ist das Verschwinden der 6-jährigen Marie. Vor zehn Jahren hat Maries Vater Christian sich selbst und seine Tochter umgebracht - so steht es in seinem Abschiedsbrief. Die Leiche der kleinen Marie wurde aber nie gefunden, und Maries Mutter Petra ist fest davon überzeugt, dass Marie noch lebt. Niemand glaubt jedoch mehr daran. Gina nimmt sich des alten Falles an und rollt ihn noch einmal auf...

Mein Leseeindruck:

Ich bin noch nie von einem Krimi von Inge Löhnig enttäuscht gewesen, und auch dieser Kriminalroman hat mich wieder überzeugt! Die Autorin schreibt sehr fesselnd, nachvollziehbar und spannend.

Einmal angefangen, konnte ich das Buch bald nicht mehr aus der Hand legen. Es war einfach zu spannend zu verfolgen, wie Gina den alten Fall neu angeht und neue Fakten zutage fördert.

Mir hat es sehr viel Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen. Es ist der erste Fall für Gina Angelucci, und ich hoffe sehr, dass noch weitere folgen werden!

Veröffentlicht am 10.06.2017

Die Frauen meiner Familie

Die Frauen meiner Familie
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Die 39-jährige Elsa ist Kunsthistorikerin. Als das Gemälde "Mon Amour" gestohlen und sie mit dem Versicherungsfall beauftragt wird, erinnert sich Elsa plötzlich wieder an das Bild. Es hing damals vor 30 ...

Die 39-jährige Elsa ist Kunsthistorikerin. Als das Gemälde "Mon Amour" gestohlen und sie mit dem Versicherungsfall beauftragt wird, erinnert sich Elsa plötzlich wieder an das Bild. Es hing damals vor 30 Jahren im Gästezimmer ihrer Großeltern. Angeblich stellt das Gemälde ihre Urgroßmutter Anneli dar, doch bei der Recherche stößt Elsa auf immer mehr Widersprüchlichkeiten.

Mein Leseeindruck:

"Die Frauen meiner Familie" erzählt die Geschichten von Elsa und Anneli. Es gibt zwei Zeitebenen. Mit Elsa sind wir in der Gegenwart und begleiten sie bei ihrer Recherche nach dem gestohlenen Gemälde und seiner Geschichte.

Mit Anneli begeben wir uns zurück in die Vergangenheit ins Jahr 1912. So baut sich nach und nach die Geschichte des Gemäldes auf. Wir lesen über die Entstehung des Bildes, über den Maler und seine Muse. Natürlich erfahren wir auch viel über Annelis Leben.

Mir hat der Erzählstrang um Anneli etwas besser gefallen als der um Elsa. Elsa war mir nicht unbedingt sympathisch, aber eine interessante Figur ist sie auf jeden Fall! Sowieso sind die Charaktere sehr gut gezeichnet. Ich hatte von jedem ein gutes Bild vor Augen und konnte sie mir lebhaft vorstellen.

Auch den Schreibstil kann ich positiv erwähnen. Das Buch lässt sich sehr angenehm leicht lesen. Man kann wunderbar bei der Lektüre den Alltag vergessen und in die Leben von Elsa und Anneli eintauchen. Ich habe es sehr genossen, dieses schöne Buch zu lesen!

Veröffentlicht am 25.04.2017

Die Festung am Rhein

Die Festung am Rhein
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Coblenz 1822: Der junge Soldat Christian Berger wird des Landesverrats verdächtigt und inhaftiert. Er soll wichtige Dokumente für den Feind entwendet haben. Seine Schwester Franziska ist fest von der Unschuld ...

Coblenz 1822: Der junge Soldat Christian Berger wird des Landesverrats verdächtigt und inhaftiert. Er soll wichtige Dokumente für den Feind entwendet haben. Seine Schwester Franziska ist fest von der Unschuld ihres Bruders überzeugt und möchte ihm helfen, wieder freizukommen, denn bei einem Schuldspruch droht ihm schlimmstenfalls der Tod. Unerwartete Hilfe bekommt sie dabei von dem Preußischen Lieutnant Rudolph Harten.

Mein Leseeindruck:

Ich lese sehr gerne Historische Romane und lasse mich beim Lesen immer gerne in vergangene Zeiten zurückversetzen. Das klappt leider nicht immer, aber bei diesem Buch war es überhaupt kein Problem. Beinahe sofort konnte ich mich in die Handlung rund um Franziska, Christian und Rudolph hineinfühlen, war mit dabei. Ich konnte die Handlungen und Gefühle der Protagonisten nachempfinden.

Sehr gut hat mir dabei gefallen, dass es verschiedene Perspektiven gibt. Wir lesen nicht nur aus Franziskas Sicht, sondern auch aus der Sicht von Rudolph.

Die beiden sind die Hauptcharaktere, und es hat mir sehr viel Spaß gemacht, ihre Entwicklung zu verfolgen.

Auch die Handlung an sich hat mir sehr gefallen, denn die Geschichte ist durchgehend spannend. Auf keiner der gut 600 Seiten kommt Langeweile auf.

Man merkt beim Lesen, dass die Autorin sehr gute Recherchearbeit geleistet hat. Auch das umfangreiche Nachwort (geschichtliche Hintergründe, Personenregister, usw.) ist positiv hervorzuheben.

Erwähnenswert ist auch der angenehme Schreibstil der Autorin. Für einen Historischen Roman schreibt sie sehr leicht und unkompliziert, so dass sich das Buch flüssig lesen lässt.

Ich hatte sehr viel Freude und Spaß mit diesem Buch und empfehle es jedem Historien-Fan sehr gerne weiter!