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Veröffentlicht am 06.06.2022

Teenie-Mafiosi und viele Extreme

Clans of New York (Band 1)
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Achtung: Band 1 einer Reihe, aber ohne Cliffhanger.

Triggerwarnung: Vergewaltigung, Folter, Gewalt!

Ekaterina wurde in eine Mafia-Familie hineingeboren. Vom Tag ihrer Geburt an war sie Aleksandr versprochen ...

Achtung: Band 1 einer Reihe, aber ohne Cliffhanger.

Triggerwarnung: Vergewaltigung, Folter, Gewalt!

Ekaterina wurde in eine Mafia-Familie hineingeboren. Vom Tag ihrer Geburt an war sie Aleksandr versprochen und hatte damit auch nie ein Problem, immerhin kennen sie sich ihr Leben lang. Als sich die Ereignisse aber überstürzen, ist es plötzlich Giulio den sie heiraten soll, ausgerechnet Giulio vor dem sie so schreckliche Angst hat und von dem alle sagen, dass er der grausamste und schrecklichste von allen ist. Was soll jetzt nur aus ihr werden?


Für mich war das Lesen dieses Buches ein durchwachsenes Erlebnis. Einerseits fand ich die Grundidee, dass New York unter den vier Familien aufgeteilt worden ist und diese nun einen brüchigen Frieden halten interessant, vor allem hinsichtlich der Gesellschaft, in der sie leben, die wirklich eine Parallelwelt darstellt.
Aber mir waren die Charaktere einfach zu jung für die Handlung.

Ja, die Mafia-Welt ist brutal und heftig, aber in diesem Buch war es mir einfach zu viel. Es wurde zu viel hineingequetscht. Erst geht es praktisch nur um Gewalt und darum, dass die Frauen der Familien lediglich Ware sind, sie werden herangezogen, um gewinnbringend – natürlich jungfräulich – verkauft zu werden und das nennt man dann Ehe.
Mir war das Buch einfach überfrachtet. Es waren zu viele Einzelkonflikte und Verwicklungen und emotional blieb vieles auf der Strecke.

Ekaterina kennt nur diese Welt. Aber in ihrer Familie werden die Mädchen abgeschirmt, also weiß sie nicht wie brutal es wirklich zugeht. Im Verlauf des Buches ändert sich das aber sehr schnell.
Lange war Ekaterina vor allem eins: total naiv. Dabei weiß sie, was los ist, wenn auch keine Einzelheiten. Trotzdem versteift sie sich ständig auf ihre Vorurteile. Sie steckt Menschen in Schubladen, sie sind gut oder böse, aber Graustufen versucht sie auszublenden.
Sie entwickelt sich im Verlauf des Buches, aber ich finde es schade, dass sie nicht hinterfragt. Sie hinterfragt immer nur Giulios Motive aber nie die eines der anderen. Das war für mich einfach unrealistisch. Auch Hinweise ignoriert sie einfach und das dauernd.
Davon abgesehen hat mich ihr ständiges Weinen irgendwann nicht mehr berührt, sondern nur noch genervt. Es kam einfach zu oft vor.

Giulio hat den Ruf ein Monster zu sein. Warum er Ekaterina will, erfährt man recht schnell, aber sein Verhalten passt dazu für mich nicht ganz. Da sind bei mir einige Fragen offengeblieben.


Fazit: Mir war das Buch zu oft zu brutal. Entweder ging es um Sex oder um Gewalt. Dazwischen passiert praktisch nichts, außer, dass alte Männer über ihre Töchter und die der anderen reden, als seien sie Vieh.
Ja, diese Welt ist nun mal heftig, alles gut und schön, aber wir waren es zu viele Extreme und die Charaktere zu jung für die Handlung. Wären sie ein paar Jahre älter hätte das für mich mehr Sinn gemacht. Aber so ist eben auch viel Teenie-Kram dabei.
Gerade Ekaterina ging mir mit ihren Vorurteilen oft auf die Nerven. Sie glaubt jedem alles, außer Giulio und natürlich auch dann nicht, wenn es an ihren Urteilen über andere kratzen würde. Hinweise werden konsequent ignoriert.

Ich vermute, dass man in den weiteren Bänden noch mehr über die Hintergründe erfahren wird. Ich hatte zwar richtig vermutet, wer auf welcher Seite steht, aber deren Verhalten ergab trotzdem nicht immer Sinn. Aber das Problem hatte ich mit einigen Charakteren.

Von mir bekommt das Buch 2,5 Sterne. Es war spannend und es war auch nicht schlecht, aber ich fand es oft zu extrem, zu überfrachtet und die Charaktere zu jung für die Handlung.

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Veröffentlicht am 25.04.2022

Ein super wichtiges Thema, aber mich konnte das Buch nicht recht packen

The Sea in your Heart
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Achtung: Band 2 einer Reihe, aber unabhängig lesbar!

Triggerwarnung: Gewalt gegen Tiere – explizite Beschreibung von Walfang!


Lilja lebt für ihren Kampf gegen den Walfang. Ihr ganzes Leben dreht sich ...

Achtung: Band 2 einer Reihe, aber unabhängig lesbar!

Triggerwarnung: Gewalt gegen Tiere – explizite Beschreibung von Walfang!


Lilja lebt für ihren Kampf gegen den Walfang. Ihr ganzes Leben dreht sich um die sanften Riesen. Sie verdient ihr Geld als Guide auf einem Walbeobachtungsschiff und ihre Freizeit verbringt sie damit, Walfänger daran zu hindern diese wunderbaren Tiere zu ermorden. Jetzt aber droht das alles vor die Hunde zu gehen, weil ein japanischer Konzern ihre kleine Umweltschutzgruppe verklagt. David gegen Goliath, nur scheint dieses Mal Goliath die besseren Karten zu haben.
Gleichzeitig hat Lilja noch ein anderes Problem, der One-Night-Stand, der sie zutiefst berührt hat und aus dem sie gern mehr gemacht hätte, stellt sich als jemand heraus, mit dem sie sich niemals hätte einlassen dürfen.


Ich finde das Thema des Buches unglaublich wichtig. Ich mag Wale so gern und finde sie wunderschön und beeindruckend. Es ist schrecklich, dass diese Tiere immer noch gejagt werden und vor allem, wie grausam dies geschieht.
Das wird in diesem Buch mehrmals gezeigt, was nicht einfach zu lesen ist und einen schon echt mitnehmen kann. Andererseits ist es auch wichtig das so schonungslos zu zeigen, um die Auswirkungen klarzumachen und zu beweisen, wie es wirklich ist. Aber diese Szenen sind wirklich heftig!

Die Landschaftsbeschreibungen sind sehr schön und die Begeisterung für die Wale deutlich spürbar. Man hat das Gefühl selbst dabei zu sein und fühlt die Ehrfurcht.

Mit Lilja und Jules bin ich leider von Anfang an nicht wirklich warm geworden. Ich weiß nicht, woran das lag, ich kann nicht den Finger drauflegen, aber Fakt ist, dass ich mit beiden meine Probleme hatte. Ihr Verhalten konnte ich nicht nachvollziehen und emotional haben sie mich auch nicht abgeholt. Vielleicht lag es an mir, aber so sehr mich der erste Band der Reihe berührt hat, so sehr hat es mich dieser leider nicht.

Ich empfand die Handlung als zu vorhersehbar. Es war leider zu viel zu offensichtlich. Bei mir kam keine Spannung auf. Und weil ich kleine Verbindung zu Lilja und Jules aufbauen konnte, fühlte ich auch die Liebesgeschichte nicht.


Fazit: Es geht in diesem Buch um ein unheimlich wichtiges Thema, das wird auch entsprechend transportiert. Ich muss aber eine Warnung aussprechen, denn die Walfang-Szenen die relativ explizit beschrieben werden, sind wirklich heftig.
Die Begeisterung für die Tiere und die Ehrfurcht waren deutlich spürbar, das war wirklich schön.
Mit den Protagonisten bin ich aber leider nicht warm geworden, ebenso wenig wie mit den Nebencharakteren. Ich konnte deren Verhalten nicht nachvollziehen und emotional haben sie mich auch nicht abgeholt.
Zudem empfand ich die Handlung als sehr vorhersehbar. Bei mir kam leider keine Spannung auf.

Insgesamt bekommt das Buch von mir 2,5 Sterne, weil es die Begeisterung für die Wale so toll eingefangen hat und ein sehr wichtiges Thema behandelt, aber mehr war leider nicht drin, weil mich die Charaktere nicht erreicht haben.

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Veröffentlicht am 03.04.2022

Ich hatte so meine Probleme

Und zwischen uns die Welt
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Enya studiert Jura auf der Insel St. Thomsen und sitzt im Rollstuhl. Eigentlich kommt sie damit auch gut klar, nur an der Dating-Front will es einfach nicht klappen. Sobald ER mitbekommt, dass sie im Rollstuhl ...

Enya studiert Jura auf der Insel St. Thomsen und sitzt im Rollstuhl. Eigentlich kommt sie damit auch gut klar, nur an der Dating-Front will es einfach nicht klappen. Sobald ER mitbekommt, dass sie im Rollstuhl sitzt, wars das. Als sie das Thema Online-Dating schon abhaken will, ändert sich alles. Das Problem: Enya hat verschwiegen, dass sie im Rollstuhl sitzt. Und plötzlich zeigen auch im echten Leben zwei Männer Interesse an ihr. Was soll sie jetzt tun?


Ich fand es wirklich toll, dass die Protagonistin im Rollstuhl sitzt. Das ist äußerst ungewöhnlich und deswegen wollte ich das Buch lesen. Man erlebt mit Enya die Einschränkungen, die peinlichen Themen, einfach alles, was dazugehört, aber auch, dass der Rollstuhl nicht bedeutet, dass das Leben vorbei ist. Dass man eben doch noch sehr Vieles tun kann, nur eben teilweise auf Umwegen. Enya bleibt dabei stets gelassen, außer wenn es um das Thema Dating geht. Jedes Mal wieder macht sie sich Hoffnungen und jedes Mal ist sie „nur“ das Mädchen im Rollstuhl. Auf Dates im echten Leben wird sie auch nicht eingeladen. Also ist sie auch mehr als überrascht, als plötzlich gleich mehrere Neuankömmlinge auf der Insel plötzlich Interesse zeigen. Dumm nur, dass sie gerade jemanden im Internet kennengelernt hat.
Man kann mit Enya rätseln, wer sich hinter ihrer Bekanntschaft verstecken könnte und welcher Mann wohl besser zu ihr passen könnte.

Das Buch zeigt aber auch die andere Seite von Enyas Leben. Immer wieder fühlt sie sich ausgeschlossen und übersehen, wegen ihres Rollstuhls. Viel zu oft wird einfach angenommen, was sie kann und möchte.



Fazit: Ich fand die Idee wirklich gut, vor allem, dass die Protagonistin im Rollstuhl sitzt, was ich so noch nie gelesen habe. Ebenso gefiel mir, dass Enya sich nicht bemitleidet, aber auch nicht pausenlos ein Sonnenschein ist. Es gab Höhen und Tiefen, wie es eben so ist im Leben.

Mein Problem mit dem Buch war vor allem, dass ich einfach nicht reingekommen bin. Ich habe keinen Zugang zu Enya gefunden und auch nicht zu den Jungs. Dazu kamen dann noch einige Sprünge in der Handlung, denen ich nicht immer folgen konnte. Allgemein hatte ich auch meine Schwierigkeiten mit den Protagonisten, die ich immer wieder auch als sehr Teenie empfand.
Zudem fand ich es schade, dass das Thema Sexualität ausgespart wurde. Ich kann mir denken, dass das schwierig ist, aber gerade weil die Protagonisten Anfang 20 sind würde ich erwarten, dass das zumindest gedanklich ein Thema ist.

Die Wendung war extrem vorhersehbar und passte leider für mich nicht zu dem Verhalten, das vorher an den Tag gelegt wurde. Es war mir zu over the top und zu Teenie.

Insgesamt bekommt das Buch von mir 2,5 Sterne, mehr war für mich leider nicht drin, weil es mich nicht gefesselt hat.

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Veröffentlicht am 28.03.2022

Die Idee ist sehr gut, mir ging aber zu viel zu schnell

Knights – Ein gefährliches Vermächtnis
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Achtung: Band 1 einer Reihe mit Cliffhanger!

Triggerwarnung: Entführung, Folter!


Charlotte hat eine ganz besondere Gabe. Aus diesem Grund sind mächtige Menschen hinter ihr her. Als sie ein Kind war, ...

Achtung: Band 1 einer Reihe mit Cliffhanger!

Triggerwarnung: Entführung, Folter!


Charlotte hat eine ganz besondere Gabe. Aus diesem Grund sind mächtige Menschen hinter ihr her. Als sie ein Kind war, hatten sie sie schon einmal in ihrer Gewalt und das soll nie wieder passieren. Über Jahre war sie sicher, doch jetzt haben sie sie gefunden und nicht nur sie. Plötzlich wird Charlotte gleich von zwei Organisationen gejagt, den KORT und deren Gegenspielern. Trotz ihrer Angst hat Charlotte keine Wahl und vertraut einer KORT-Gruppe ihr Leben an. Warum? Weil Noel zu dieser Gruppe gehört, der Noel, mit dem sie eine gemeinsame Vergangenheit verbindet und dem sie vertraut, obwohl er zu KORT gehört.
Sie ahnt nicht, dass das alles größer ist, als sie es sich jemals hätte vorstellen können.


Ich fand die Idee echt interessant! Es geht um die Nachfahren der Tafelrunde – deswegen „Knights“. Jeder Nachfahre hat eine besondere Gabe von seiner Abstammungslinie mitbekommen, doch zu welcher Linie Charlotte gehört ist ein Rätsel. Ihre Kräfte sind so ganz anders als die aller anderen, das macht sie zur Zielscheibe.

Mein Hauptproblem bei diesem Buch war, dass zwar alles vorhanden war, um ein tolles Abenteuer zu erleben, mich davon aber nichts wirklich erreicht hat. Die Idee fand ich wie gesagt sehr interessant, aber mir ging einiges zu schnell und ich hatte oft Probleme mit der Protagonistin gedanklich Schritt zu halten.
Eben noch fühlt sie sich so und plötzlich kommt die Kehrtwende – mit sowas habe ich immer Probleme. Ich fand Charlotte und Noel nicht unsympathisch, aber ihre Liebesgeschichte empfand ich als „abgehackt“. Es gibt immer nur entweder/oder aber die Zwischenschritte entfallen.

Ähnlich erging es mir auch bei manchen von Charlottes Entscheidungen, zum Beispiel bezüglich KORT, sie macht da mehrmals eine plötzliche komplette Kehrtwende und ich saß da immer nur und dachte mir „wie ist das denn jetzt passiert?“.

Ich fand die Enthüllungen sehr interessant und teilweise auch überraschend, aber mir wurde es Richtung Ende zu dramatisch. Der Drama-Regler wurde auf Anschlag gedreht und blieb da bis zum Cliffhanger.


Fazit: Ich fand das Buch nicht schlecht, aber richtig gepackt hat es mich nicht. Ich hatte meine Probleme damit, Charlotte emotional zu folgen und ihre Entscheidungen nachzuvollziehen, vieles geschah recht abrupt und ohne Begründung. Ich bin kein Fan von ständigen 180-Grad-Wendungen. Noel war mir auch nicht unsympathisch, obwohl er recht verschlossen war. Man merkt, wie es in ihm brodelt. Aber auch seine Handlungen konnte ich nicht immer nachvollziehen. Gegen Ende war es mir auch zu viel Drama.

Ich fand die Idee echt total interessant, aber das Buch selbst konnte mich nicht mitreißen. Mir ging einfach vieles viel zu schnell. Von mir bekommt es 2,5 Sterne.

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Veröffentlicht am 09.03.2022

Mir war zu viel zu unlogisch und zu rosarot

#London Whisper – Als Zofe ist man selten online
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Achtung: Band 1 einer Reihe mit Cliffhanger!

Zoe macht gerade ein Austauschjahr in London und hat sich bis über beide Ohren in die Stadt verliebt. Auch an der Schule hat sie sich schnell ihren Platz erobert ...

Achtung: Band 1 einer Reihe mit Cliffhanger!

Zoe macht gerade ein Austauschjahr in London und hat sich bis über beide Ohren in die Stadt verliebt. Auch an der Schule hat sie sich schnell ihren Platz erobert und alles läuft bestens. Bis sie eines Nachts dem Erdbeerschnapps zu sehr zuspricht und am nächsten Morgen plötzlich im London des Jahres 1816 aufwacht. Sie ist die Dienstbotin Traudelwald, die die neue Zofe der schüchternen Miss Lucie sein wird und nun ihre neue Stelle antreten soll. Zoe schließt die schüchterne Miss Lucie schnell in ihr Herz und will ihr helfen die Ballsaison erfolgreich zu bestehen, doch wie soll es danach weitergehen? Steckt sie für immer in 1816 fest?


Ich fand die Idee echt interessant, ein Mädchen von heute, das plötzlich in der Vergangenheit landet und irgendwie klar kommen muss, ganz ohne Smartphone, Internet und dergleichen.

Leider gibt es aber von Anfang an einiges, was ich als unlogisch empfand und das setzte sich durch das ganze Buch hindurch fort.
Zoe kommt extrem gut mit der Situation klar, hinterfragt nichts, nimmt einfach alles als gegeben hin und stürzt sich mit Feuereifer in ihre Aufgabe. Dass sie Jugendsprache spricht, scheint keinen zu stören, ebenso wenig, wie ihre andauernden Verstöße gegen die Etikette. Zoe genießt sämtliche Freiheiten, im Gegensatz zur Wirklichkeit einer Dienstbotin dieser Zeit.

Auf einem Ball lernt sie Hayden kennen, seines Zeichens Sohn und Erbe eines reichen wohlangesehenen Lords. Hayden, stellt sich schnell heraus, ist ebenfalls durch die Zeit gereist und hat ebenso wenig eine Ahnung vom Wie und Warum wie Zoe. Sie beschließen aber zusammenzuarbeiten – kann ja nicht schaden.


Fazit: Ich liebe Zeitreise-Geschichten, die Edelstein-Trilogie und auch die Outlander-Reihe gehören zu meinen absoluten Lieblingen. Ich hatte gehofft, dass mich dieses Buch ähnlich begeistern würde, aber leider war dem nicht so.
Ich hatte von Anfang an meine Probleme mit der Logik. Sehr viel muss einfach hingenommen werden, ohne Erklärung, ohne irgendetwas. Wie kann es sein, dass Zoe so nahtlos in das Jahr 1816 passt? Was ist mit ihrer Zeit? Lebt Traudelwald jetzt in unserer Zeit? Außerdem eckt Zoe nicht an. Alle scheinen ihre moderne Sprache und ihre modernen Ansichten und ihr für eine Zofe äußerst unpassendes Verhalten einfach zu schlucken.
Das Leben 1816 war für eine Zofe alles andere als ein Spaß, aber hier wurde so viel rosarote Zuckerwatte drumrum gepackt, dass es mir einfach zu viel war.
Ich habe auch kein Knistern zwischen Hayden und Zoe bemerkt.
Das Ende empfand ich als sehr abrupt, aber es hat zum Buch und zur Story gepasst. Es macht definitiv neugierig auf Band 2.

Insgesamt war das Buch aber leider nicht so wirklich meins. Ich fand zu viel unlogisch und tat mich schwer mit einigem, das man einfach hinnehmen sollte. Von mir bekommt das Buch 2,5 Sterne, weil ich Miss Lucie unglaublich süß fand und das Buch nicht langweilig war, richtig gepackt hat es mich aber nicht.

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