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Veröffentlicht am 17.07.2022

Ich hatte leider meine Probleme mit dem Buch

Naughty, Sexy, Love
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Achtung: Band 3 einer Reihe, unabhängig lesbar, aber es macht nach der Reihe mehr Sinn.

Eric ist ein Aufreißer. Er liebt Frauen und geht gern mit ihnen ins Bett, aber Verantwortung ist nicht so seins. ...

Achtung: Band 3 einer Reihe, unabhängig lesbar, aber es macht nach der Reihe mehr Sinn.

Eric ist ein Aufreißer. Er liebt Frauen und geht gern mit ihnen ins Bett, aber Verantwortung ist nicht so seins. Als sich sein Leben durch ein tragisches Ereignis für immer verändert, trifft er eine Entscheidung. Er will nicht mehr Aufreißer-Eric sein, sondern es mal mit einer Beziehung probieren.
Als er Jean trifft, scheint das Schicksal eingegriffen und ihm die perfekte Frau vor die Nase gesetzt zu haben. Das Problem: Jean ist hochschwanger.
Eric weiß, dass er sich besser von ihr fernhalten sollte, doch das klappt nicht wirklich. Kann das gut gehen?


Ich muss zugeben, ich mochte Eric in Band 1 und 2 nicht, aber hier hat er manchmal gezeigt, dass mehr in ihm steckt, als ein verantwortungsloser Aufreißer, der nur an sich denkt. Das Problem ist nur, dass sich Eric total schnell verunsichern lässt.

Eric ist ein Aufreißer und steht eigentlich auch dazu. Aber ganz so schlimm, wie seine Freunde behaupten, ist er nun wirklich nicht. Doch um ihnen und sich selbst zu beweisen, dass er sich geändert hat, will er es mit einer Beziehung versuchen. Also keine so richtig feste Beziehung, aber eben eine bestimmte Frau mit der er regelmäßig ins Bett und vielleicht ab und an auch mal ausgeht.
Als er Jean begegnet, haut sie ihn prompt aus den Socken. Sie ist wunderschön und schlagfertig und einfach perfekt für dieses Beziehungsexperiment. Bis sie aufsteht und er sieht, dass sie hochschwanger ist. Aber es kommt noch härter, sie ist außerdem seine neue Nachbarin. Also schon gleich zwei Gründe, die eindeutig dagegensprechen, etwas mit ihr anzufangen.
Dummerweise klappt es aber nicht, sich von ihr fernzuhalten. Irgendetwas zieht Eric immer wieder zu ihr hin.

Jean hat die Nase voll von Männern und will sich eigentlich nur auf ihre Schwangerschaft und ihre Zukunft als alleinerziehende Mutter konzentrieren. Doch immer wieder drängt sich Eric in ihr Leben und stellt ihre Gedanken auf den Kopf.

Die Geschichte hätte echt süß und witzig sein können, doch das Problem war, dass Eric total leicht zu beeinflussen ist. Zum Beispiel verspricht er Jean für sie da zu sein und ihr zu helfen. Als er das mit einem Freund bespricht, kommt der ihm mit dem Einwand, dass das schon sehr viel Verantwortung ist, und ob er dem gewachsen ist. Prompt ändert Eric seine Meinung, verreist für mehrere Wochen und als er wieder kommt wird ihm klar, was er da eigentlich gemacht hat.

Klar, es muss hart sein, wenn die eigenen Freunde keine besonders gute Meinung von dir haben. Sie haben Eric in eine Schublade gesteckt und erinnern ihn ständig daran, was sie von ihm halten. Eric wirkt immer so selbstbewusst, aber seine Reaktionen machen klar, dass er das nicht ist und diese Kritik tiefe Wunden hinterlässt.


Fazit: Ich fand die Idee echt gut, aber die Umsetzung war nicht wirklich meins. Die Wortwahl ist nicht immer passend in meinen Augen, aber das Hauptproblem war für mich Eric und seine Beeinflussbarkeit. Immer wieder ändert er innerhalb von Minuten seine Meinung, weil ihm einer seiner Freunde sagt, etwas sei viel Verantwortung oder ob er sich dieses oder jenes gut überlegt hat. Anstatt dann zu sagen: na und? Macht Eric lieber eine Kehrtwendung und benimmt sich wie ein egoistischer Idiot.

Insgesamt hat mir dieses Buch aber etwas besser gefallen als der Vorgänger und bekommt von mir 1,5 Sterne.

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Veröffentlicht am 19.06.2022

Mir war es zu viel Teenie-Drama und zu sehr an den Haaren herbeigezogen

All the Secrets Between Us
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Triggerwarnung: Panikattacken!

Mila trauert noch immer um ihre kleine Schwester. Doch sie kann nicht in ihrem Kummer versinken, sie muss den Laden am Laufen halten – buchstäblich. Alles hängt an ihr, ...

Triggerwarnung: Panikattacken!

Mila trauert noch immer um ihre kleine Schwester. Doch sie kann nicht in ihrem Kummer versinken, sie muss den Laden am Laufen halten – buchstäblich. Alles hängt an ihr, während ihr Vater in Kummer und Alkohol ertrinkt.
Dann taucht plötzlich Arden in ihrem beschaulichen Heimatort auf, der neue Mieter der Wohnung über dem Café von Milas Familie. Sie legen einen denkbar schlechten Start hin, obwohl sie einander faszinieren. Aber Arden hütet eine ganze Menge Geheimnisse.


Leider hatte ich von Anfang an Probleme mit dem Buch. Mir waren beide Protagonisten zu Teenie. Das fängt schon mit ihren Streitereien an. Beide ziehen voreilige Schlüsse ohne Ende, zicken sich an, bis der Arzt kommt und weigern sich zu erkennen, dass sie vielleicht doch nicht auf den ersten Blick einen Menschen komplett durchleuchten können.

Natürlich verändert sich ihr Verhältnis mit der Zeit, aber mich konnten die beiden einfach nicht mehr erreichen. Immer wieder wurden ernsthafte Momente durch Teenie-Drama unterbrochen und ich konnte irgendwann nur noch die Augen verdrehen.

Beide Protagonisten haben viel durchgemacht und gelitten und beide schaffen es nicht, diesen Ballast hinter sich zu lassen oder zu verarbeiten. Arden ist fest davon überzeugt, dass ihn Mila nie wieder sehen wollen wird, wenn sie die Wahrheit über ihn erfährt, deswegen lügt er lieber, wo er nur kann.
Wenn man die Hintergründe kennt, kann man das bis zu einem gewissen Grad nachvollziehen.

Mein Hauptproblem neben den Teenie-Drama-Anfällen war, die Auflösung rund um Arden. Das war mir leider viel zu sehr an den Haaren herbeigezogen. Ich habe mich da so extrem drüber aufgeregt. Ich mag dieses Thema einfach nicht.

Zudem ging es gegen Ende für mich viel zu schnell. Ich hatte etwas anderes erwartet und erhofft, aber leider raste alles im Schnelldurchlauf aufs Ende zu, ohne dass einiges noch geklärt wurde, was in meinen Augen gerade Mila dringend gebraucht hätte.


Fazit: Leider war das Buch nicht meins. Mir war es zu viel Teenie-Drama. Beide Protagonisten haben es mir nicht leicht gemacht und gingen mir oft genug auf die Nerven. Vieles war mir gegen Ende zu sehr an den Haaren herbeigezogen, zu künstlich dramatisch. Zudem raste das Buch durch die letzten Kapitel, anstatt, dass da vielleicht noch einiges in Ruhe geklärt oder aufgearbeitet wird, ist alles extrem abrupt. Das fand ich echt schade.

Von mir bekommt das Buch 1,5 Sterne. Es tut mir echt leid, aber es konnte mich von Anfang an nicht packen.

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Veröffentlicht am 09.06.2022

Mir war es zu schnell und zu sprunghaft

THREESOME
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Kristin ist aus ihrem goldenen Käfig ausgebrochen und will jetzt endlich ihr eigenes Leben leben. Das bedeutet auch, sich von ihrem langjährigen Freund Liam zu trennen. Sie genießt die Zeit in Berkeley ...

Kristin ist aus ihrem goldenen Käfig ausgebrochen und will jetzt endlich ihr eigenes Leben leben. Das bedeutet auch, sich von ihrem langjährigen Freund Liam zu trennen. Sie genießt die Zeit in Berkeley und das noch viel mehr, als sie Joshua und Daniel kennenlernt. Sie findet beide sehr attraktiv und kann ihnen kaum widerstehen. Als ihr die Männer dann noch ein Abenteuer zu dritt vorschlagen, ändert sich für Kristin einfach alles.


Ich muss vornewegschicken, dass ich etwas ganz anderes erwartet habe. Ich dachte, es würde sich hier alles in Richtung einer Ménage-Beziehung entwickeln, dabei ging es nur um einen Dreier und ein darauffolgendes Gefühlschaos.

Ich empfand Kristin oft als recht widersprüchlich. Mal wirkte sie sehr naiv und unsicher, dann wieder machte sie einen auf super selbstbewusste Femme Fatal. Das passte alles nicht so recht für mich zusammen. Ab und an kamen dann auch Situationen, in denen sie mich richtig vor den Kopf gestoßen hat mit ihrem Verhalten.

Joshua war mir sehr sympathisch. Ich mochte ihn und seine Eigenarten sehr. Dan andererseits empfand ich als sehr sprunghaft. Er hat mich oft mit seinem Verhalten verwirrt und wirkte manchmal wie ein eifersüchtiges Kind und dann wieder fast bedrohlich in seiner Aufdringlichkeit. Am Ende bekam man eine Erklärung vorgesetzt, die für mich nicht wirklich Sinn gemacht hat.

Ein Problem zog sich für mich durch das ganze Buch: Vieles ging mir hier einfach viel, viel zu schnell und abrupt. Das ließ das Buch auf mich sehr konstruiert wirken. Es gab für mich keinen Fluss und zwischendrin ging der rote Faden immer wieder mal gefühlt verloren.


Fazit: Ich hatte schlicht etwas ganz anderes erwartet. Mir ging viel zu viel viel zu schnell. Ich empfand das Buch als überfrachtet. Es wurden mir zu viele Baustellen aufgemacht, die dann ganz plötzlich entweder hinten runterfielen oder ganz plötzlich und abrupt abgehakt wurden. Aber das blieb alles recht oberflächlich und war nichts Halbes und nichts Ganzes.
Die Charaktere waren verwirrend und ihre Handlungen immer wieder nicht nachvollziehbar.
Zudem waren im Buch leider zahlreiche Fehler, was echt schade ist.

Von mir bekommt das Buch leider nur 1,5 Sterne. Es tut mir leid, aber es war leider nicht meins.

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Veröffentlicht am 07.06.2022

Leider war es nicht meins

Catch My Girl
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Achtung: Band 1 einer Reihe, aber in sich abgeschlossen!

Schon seit Jahren ist Grace in ihren besten Freund Ben verliebt, doch er sieht in ihr nur die Freundin und nicht mehr. Jetzt ist er mit einer Frau ...

Achtung: Band 1 einer Reihe, aber in sich abgeschlossen!

Schon seit Jahren ist Grace in ihren besten Freund Ben verliebt, doch er sieht in ihr nur die Freundin und nicht mehr. Jetzt ist er mit einer Frau zusammen, bei der selbst sein Bruder Noah bedenken hat. Er bietet Grace einen Deal an, sie begraben ihr Kriegsbeil und spielen Ben eine Beziehung vor, damit er eifersüchtig wird und Grace endlich ihre Chance bekommt. Kann das gutgehen oder machen ihnen am Ende ihre Gefühle einen Strich durch die Rechnung?


Mir waren die Charaktere leider durch die Bank zu „jung“. Die Streitereien zwischen Grace und Noah waren so oft auf Kindergarten-Niveau. Grace wirkt dadurch oft einfach wie eine Zicke und Noah wie ein arroganter Blödmann.
Außerdem wird zu früh deutlich, worauf es hinausläuft und was der Grund für das Ende ihrer Freundschaft in ihrer Kindheit war.

Grace war mir nicht unsympathisch, sympathisch aber leider auch nicht. Durch die ständigen Missverständnisse und Streitereien mit Noah war ich bald sehr genervt von beiden. Ich denke, wäre das Buch nicht nur aus Grace‘ Sicht geschrieben, wäre das besser gewesen. Zwar waren Noahs Motive auch so recht „gläsern“, aber das hätte einen anderen Ton mit reingebracht.

Die Geschichte wurde durch die vielen Missverständnisse und Streitereien künstlich in die Länge gezogen. Bei vielem habe ich mich gefragt, ob die beiden nicht in Wirklichkeit erst 13 sind.

Davon abgesehen, hat mich eine Sache direkt im ersten Kapitel irritiert. Dort ist von einem „Home Run“ die Rede, dabei spielt Noah Football. „Home Runs“ gibt es im Baseball.


Fazit: Insgesamt empfand ich das Buch leider als langweilig und anstrengend. Es war viel zu vorhersehbar und überfrachtet mit Missverständnissen, Streitereien und Drama. Mir wurde nicht klar, was Grace eigentlich so toll an Ben fand. Mich hat das Buch leider überhaupt nicht gepackt.
Die Protagonisten des nächsten Bandes wurden bereits als Freunde der Protagonisten dieses Bandes eingeführt, aber leider ist schon nach dieser Einführung klar, was in der Vergangenheit vorgefallen ist und warum. Das finde ich schade. Ich werde die Reihe nicht weiterlesen.

Von mir bekommt das Buch ganz, ganz knappe 1,5 Sterne, weil es nette Szenen gab, aber mehr ist für mich einfach nicht drin.

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Veröffentlicht am 30.05.2022

Leider war das Buch nicht meins

Zurück ins Leben geliebt
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Triggerwarnung: In diesem Buch wird ein Thema behandelt, das triggern könnte. Da eine explizite Warnung aber einen mega Spoiler enthalten würde, packe ich diese ganz ans Ende dieser Rezension – zusammen ...

Triggerwarnung: In diesem Buch wird ein Thema behandelt, das triggern könnte. Da eine explizite Warnung aber einen mega Spoiler enthalten würde, packe ich diese ganz ans Ende dieser Rezension – zusammen mit einer Warnung.


Tate ist gerade zu ihrem Bruder nach San Francisco gezogen. Sie will noch einmal studieren, um Anästhesie-Schwester zu werden. Nach der mehrstündigen Fahrt ist ihre Geduld beinahe komplett aufgebraucht und dann sitzt da ein stockbesoffener Typ direkt vor der Tür! Es stellt sich heraus, dass der Typ Miles heißt und ihr neuer Nachbar ist.
Er ist merkwürdig und sendet ständig widersprüchliche Signale. Schließlich lässt sie sich auf einen Deal mit ihm ein: Nur Sex, nicht mehr. Aber kann das gutgehen?


Mir waren Tate und Miles nicht unsympathisch, aber ich kam von Anfang an nicht wirklich in das Buch rein.

Die Handlung spielt auf zwei Ebenen. Zum einen die Gegenwart, die fast ausschließlich aus Tates Sicht erzählt wird und die Vergangenheit vor sechs Jahren, aus Miles Sicht.

Tate fühlt sich vom nüchternen Miles sofort angezogen. Er ist groß und muskulös und hat irgendwie was. Was Miles fühlt erfährt man durch die gewählte Perspektive nicht, aber man merkt, dass auch er Tate begehrt, auch wenn er sich dagegen wehrt.

Man erfährt erst spät, was Miles passiert ist, warum er so ist wie er ist und alles tut, um sich nicht erneut zu verlieben. Es ist unglaublich tragisch und schrecklich. Macht für mich aber nur bedingt Sinn. Ich kann verstehen, dass das traumatisch und heftig war, aber warum er deswegen der Liebe komplett abgeschworen hat, erklärt es für mich nicht so ganz.

Der Konflikt ist komplett vorhersehbar. Tate schmachtet immerhin von Anfang an Miles an. Sie sucht ständig nach Zeichen, dass er vielleicht doch mehr wollen könnte und wird dabei sehr oft verletzt. Ich wollte sie immer wieder schütteln. Miles hat von Anfang an klar gemacht, was er will und Tate hat sich drauf eingelassen und so getan, als wolle sie dasselbe. Dass das Ärger gibt, ist von vorneherein klar. Aber ich muss zugeben, dass Miles oft auch ein A… zu Tate ist. Selbst wenn es nur Sex ist.


Fazit: Leider war das Buch nicht meins. Es hat mich von Anfang an nicht gepackt. Mir waren Tate und Miles nicht unsympathisch, aber bis auf die Enthüllung, was Miles widerfahren war, gab es keine Überraschungen.
Es stand von Beginn an fest, dass das nicht gutgehen konnte. Tate schmachtete Miles dauernd an, er will nur Sex, sie sagt, sie will dasselbe, aber in Wirklichkeit will sie mehr. Das wiederholte sich immer und immer wieder. Die beiden haben viel Sex aber reden so gut wie nie. Man erfährt nicht viel über sie.

Mir gingen Tate und Miles leider bald auf die Nerven. Mir war das Buch zu vorhersehbar und die „Erklärung“ für Miles Verhalten ist zwar tragisch, machte für mich aber nur bedingt Sinn.

Von mir bekommt das Buch 1,5 Sterne. Es war einfach nicht meins. Es hat mich nicht gepackt und eher gelangweilt.






SPOILERWARNUNG!







Triggerwarnung: Verlust eines Kindes.

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