Cover-Bild My Dear Sherlock - Wie alles begann
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14,99
inkl. MwSt
  • Verlag: cbj
  • Genre: Kinder & Jugend / Jugendbücher
  • Seitenzahl: 320
  • Ersterscheinung: 28.09.2015
  • ISBN: 9783570171523
Heather Petty

My Dear Sherlock - Wie alles begann

Anne Brauner (Übersetzer)

Love and crime mit Sherlock Holmes

London 2015: Als das 17-jährige Genie Sherlock auf die 16-jährige James „Mori” Moriarty trifft , ist er fasziniert von ihrem Scharfsinn und ihrem Witz. Zwei Seelenverwandte haben sich gefunden – und als kurz nach ihrer ersten Begegnung im Regentspark ein schauerlicher Mord geschieht, dessen Opfer in der Jugend mit Moris verstorbener Mutter befreundet war, begibt sich das Mädchen auf die Suche nach dem Täter. Sherlock immer an ihrer Seite werden sie beide tief hineingezogen in die Vergangenheit von Moris Familie und decken ein schreckliches Geheimnis auf. Sollte Moris gewalttätiger Vater ein Mörder sein – und hat er sein nächstes Opfer womöglich schon im Visier?

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.05.2018

my dear sherlock

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Da ich solche Serien wie „Sherlock Holmes“ und „Elementary“ ziemlich gerne lesen, war mir klar, dass ich auch diese Geschichte über Sherlock Holmes lesen muss.

Und ich kann direkt sagen, ich bin begeistert! ...

Da ich solche Serien wie „Sherlock Holmes“ und „Elementary“ ziemlich gerne lesen, war mir klar, dass ich auch diese Geschichte über Sherlock Holmes lesen muss.

Und ich kann direkt sagen, ich bin begeistert! Die Geschichte hat mich sofort gefesselt, denn ihre Charaktere sind einzigartig und es gibt eine tolle Story, die auch von anderen Sherlock Holmes Geschichten abweicht und nicht wie ein Abklatsch wirkt.

Ich denke, es ist schwer einen neuen Ansatz zu finden, wenn man über eine Person schreibt, über die schon hunderte Male geschrieben wurde, aber der Autorin ist das mehr als gelungen.

Sherlock Holmes ist so, wie man sich ihn vorstellt: Nicht besonders sozial, er weiß nicht so recht mit anderen Menschen umzugehen, er wirkt wie ein Genie, von anderen abegehoben. Aber in dieser Geschichte merkt man auch, dass er andere Seiten hat. Ein Teenager, der auch in manchen Situationen verunsichert sein kann.

Mori ist ebenfalls ein interessanter Charakter. Sie wirkt nicht besonders sympathisch, dafür ist sie viel zu zynisch, aber genau deswegen wird es auch nicht langweilig mit ihr. Für Sherlock ist sie undurchschaubar und das macht sie auch in den Augen des Lesers interessant.

Auch die Liebesgeschichte zwischen den Beiden ist ziemlich stimmig, sie ist nicht zu kitschig und nimmt nicht zu viel Raum ein.

Die Story hat mir ziemlich gut gefallen, mit jeder Seite wurde sie spannender und man hat Vieles nicht kommen sehen. Zudem fand ich es ziemlich ansprechend, dass viele Orte in London besucht wurden, so hat man sich gefühlt, als ob man mit den Beiden durch die Stadt fahren würde.

Der Schreibstil ist der Geschichte absolut angemessen, flüssig und definitiv nicht zu langatmig.

Alles in Einem kann ich das Buch nur empfehlen, nicht nur Holmes Fans, sondern auch allen, die spannende Geschichten mögen!

Veröffentlicht am 28.10.2022

Interessante Interpretation

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Dank der BBC Serie "Sherlock" ist James Moriarty in meinem Kopf immer der junge Mann, der dezent psychopatische Züge zeigt. Doch mit diesem Buch wurde mir ein ganz anderer Blick geboten, und ich war überrascht, ...

Dank der BBC Serie "Sherlock" ist James Moriarty in meinem Kopf immer der junge Mann, der dezent psychopatische Züge zeigt. Doch mit diesem Buch wurde mir ein ganz anderer Blick geboten, und ich war überrascht, wie gut es gepasst hat.
Die Art, wie Sherlock und Mori miteinander umgehen war unglaublich gut geschrieben und ich habe es sehr genossen, das Buch zu lesen.
Die Entwicklung, welche Mori im Laufe der Zeit durchlaufen ist, von dem Mord in ihrem näherem Umfeld, bis hin zu der überraschenden Wendung in ihrer Vergangenheit, alles scheint gut durchdacht und wohl überlegt.
Übrigens: Die Tatsache, dass Aikido hier genannt und praktiziert wird, hat auf jeden Fall einige Sympathiepunkte eingebracht ;)

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Veröffentlicht am 15.01.2018

My dear Sherlock

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Nach einem etwas holprigen Start flogen die Seiten nur so dahin und ich wollte "My dear Sherlock" nicht mehr aus der Hand legen. Sherlock Holmes, ein 17-jähriger Junge mit verwuschelten Haaren, der seine ...

Nach einem etwas holprigen Start flogen die Seiten nur so dahin und ich wollte "My dear Sherlock" nicht mehr aus der Hand legen. Sherlock Holmes, ein 17-jähriger Junge mit verwuschelten Haaren, der seine Gefühle gut verbergen kann. Er hat ein paar bekannte Sherlock Eigenheiten aber im Großteil ganz anders als der Sherlock, den man so kennt. Er ist mir aber mit jeder Seite mehr ans Herz gewachsen mit seiner süßen Art mit Mori umzugehen.

Mori oder auch James Moriarty - es wurde übrigens nie geklärt, warum sie einen Jungennamen hat - ist etwas schwierig. Den Großteil der Zeit mochte ich sie sehr. Wie sie sich für ihre Brüder einsetzt, wie sie sich mit Sherlock anfreundet und immer mehr in ihn verliebt ... aber besonders gegen Ende hin wurde mir ihre eigenbrötlerische Art immer unverständlicher und sie hat es sogar geschafft, sich auf den letzten 5 Seiten bei mir noch unbeliebter zu machen. Ich mag aber ihre Denkweise sehr und wie sie die Verbrechen und die Hinweise miteinander verknüpft. Sie hat schon ihre liebenswerten Seiten, mit denen sie bei mir punkten konnte.

In der Handlung geht es um eine Mordserie die Mori und Sherlock zusammen lösen wollen. Was erst als Spiel gedacht war, entwickelt sich zu einer ziemlich ernsten Angelegenheit, in die die beiden mit hineingezogen werden. Die Morde und die Ermittlungsversuche der beiden Jugendlichen sind von der ersten bis zur letzten Seite spannend und man fiebert mit und versucht die Verbindungen zu ziehen und das Rätsel zu lösen. Sehr süß finde ich wie die beiden sich dabei immer näherkommen. Einzig die Emotionslosigkeit, mit der über die Morde gesprochen wird, ist für mich ein Kritikpunkt ... und das Ende. Das Ende des Buches überrascht mich zwar nicht aber es gab dort einige Entwicklungen, die mir nicht gefallen haben.


Fazit
Eine etwas andere Geschichte von Sherlock Holmes. Es ist süß wie die beiden Protagonisten sich aneinander herantasten und lernen sich zu vertrauen und das Ermitteln in der Mordserie ist spannend von Anfang bis zum Schluss. Es gibt Abzugspunkte für das Ende und die Emotionslosigkeit, mit der über die Fälle gesprochen wird, aber im Großen und Ganzen ein Buch, was mir super gefallen hat. Anscheinend ist "My dear Sherlock" sogar der Auftakt für eine Reihe.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Der erste Fall

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Sherlock Holmes in der Neuzeit. Das kennen wir schon von BBC. Und auch einen weiblichen Watson bietet uns das amerikanische Fernsehen. Also alles schon mal dagewesen? Nicht ganz. Denn hier verschlägt es ...

Sherlock Holmes in der Neuzeit. Das kennen wir schon von BBC. Und auch einen weiblichen Watson bietet uns das amerikanische Fernsehen. Also alles schon mal dagewesen? Nicht ganz. Denn hier verschlägt es uns in das London unserer Zeit, Sherlock ist ein hochintelligenter Jugendlicher und sein Sidekick ist nicht Watson. Überhaupt taucht kein Sidekick auf, denn Holmes und die Ich-Erzählerin sind durchaus gleichberechtigt. Die Ich-Erzählerin hingegen ist eine Überraschung, denn es handelt sich hier um niemanden anders als Jamie Moriarty. Wer sich von dem Namen irritiert fühlt: Keine Panik, ihr kommt drüber weg.

Mory jedenfalls hat es nicht einfach. In ihrer Umgebung geschehen Morde, sie lebt bei ihrem gewalttätigen Vater, der Polizist ist, und muss sich um drei jüngere Brüder kümmern. Dass sie einen gefühlten IQ von 180 hat, macht ihr das Leben nicht wirklich einfacher, denn sie ist jemand, der versucht, unter dem Radar zu fliegen und keine Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Das funktioniert bei Sherlock natürlich überhaupt nicht, und bevor sie sich versieht, ermitteln sie beide in dem Fall der Serienmorde. Doch Mory trägt ein Geheimnis mit sich, das sie nicht einmal Sherlock, der doch bald mehr als nur ein Zeitvertreib ist, anvertrauen kann.

Kurz und bündig: Das war ein Auftakt, der Spaß gemacht hat, wenn man sich drauf einlassen kann. Die beiden Jugendlichen sind genau das: Jugendliche. Auch wenn sie natürlich extrem clever sind. Es geht spannend und manchmal auch wirklich tragisch zur Sache, das Ende ist keineswegs Friede-Freude-Eierkuchen, durch den sich Jugendbücher so gern auszeichnen. Falls diese Serie also weitergeführt wird, kann man sich auf Sequels freuen, denke ich.

Veröffentlicht am 17.06.2022

Lock & Mori

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Klappentext: London 2015: Als das 17-jährige Genie Sherlock auf die 16-jährige Jamie Moriarty trifft , ist er fasziniert von ihrem Scharfsinn und ihrem Witz. Zwei Seelenverwandte haben sich gefunden – ...

Klappentext: London 2015: Als das 17-jährige Genie Sherlock auf die 16-jährige Jamie Moriarty trifft , ist er fasziniert von ihrem Scharfsinn und ihrem Witz. Zwei Seelenverwandte haben sich gefunden – und als kurz nach ihrer ersten Begegnung im Regentspark ein schauerlicher Mord geschieht, dessen Opfer in der Jugend mit Moriartys verstorbener Mutter befreundet war, begibt sich das Mädchen auf die Suche nach dem Täter. Sherlock immer an ihrer Seite werden sie beide tief hineingezogen in die Vergangenheit von Moriartys Familie und decken ein schreckliches Geheimnis auf. Sollte Jamies gewalttätiger Vater ein Mörder sein – und hat er sein nächstes Opfer womöglich schon im Visier?

Meinung: Prinzipiell bin ich immer relativ kritisch, was Sherlock-Adaptionen angeht. Es gibt schon so viele davon und leider auch viele enttäuschende. Deshalb bin ich selbst überrascht, dass „My Dear Sherlock“ mir gefallen hat. Die Charaktere sind sehr authentisch und man kann sie sehr schnell ins Herz schließen, wenn man versucht, die beiden nicht mit anderen Holmes-Geschichten zu vergleichen. So ist Mori natürlich nicht der Moriarty, den Andrew Scott bei „Sherlock“ gespielt hat, oder Doyles Figur. Auch Sherlock sollte man sich nicht als Cumberbatchs Figur vorstellen, beziehungsweise mit den Originalgeschichten vergleichen. Wenn man diese Vorurteile ablegt, wird man sehr schnell mit den Charakteren warm.

Auch der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, da dieser sehr flüssig war und mir vor allem gefallen hat, wie detailliert alles beschrieben ist. Etwas enttäuschend war, dass man lediglich rätseln konnte, was Beweggründe für bestimmtes Handeln waren, da relativ schnell klar war, wer der Mörder ist... Auch manches Denken von Mori fand ich relativ unnachvollziehbar und ich denke, wer dieses Buch gelesen hat, weiß was ich damit meine…

Fazit: Man darf auf keinen Fall den Sherlock Holmes aus den Originalbüchern oder der (grandiosen) BBC-Serie erwarten, kann sich aber trotzdem auf einige schöne Lesestunden mit „My Dear Sherlock“ freuen. Deshalb vergebe ich 3,5 Sterne für dieses Buch.

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