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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.07.2022

Die schöne Helena

Der Duke und die unbeugsame Witwe
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Zum Buch:
Der Duke of Elmsley sollte dringend heiraten und einen Erben Zeugen, damit sein Titel und sein Vermögen gesichert ist. Aber er ist gerne Junggeselle und liebt seine Freiheit. Da kommt ihm die ...

Zum Buch:
Der Duke of Elmsley sollte dringend heiraten und einen Erben Zeugen, damit sein Titel und sein Vermögen gesichert ist. Aber er ist gerne Junggeselle und liebt seine Freiheit. Da kommt ihm die Witwe Helena gerade recht. Sie wird von ihrem Schwiegervater in eine neue Ehe gedrängt und möchte sie ihren Sohn weiterhin bei sich haben, wird sie wohl heiraten müssen.

Meine Meinung:
Das Cover finde ich sehr passend zu der Zeit, die Geschichte ist humorvoll, aber auch durchaus romantisch. Allerdings tat och mich, wie bei den meisten Regency-Romanen zu Beginn mit den vielen Namen und Titeln schwer. Bis man mal weiß wer wer ist und wie sie zusammengehören dauert schon seine Zeit.
Dann aber ist es eine sehr unterhaltsame, gut recherchierte Story, die mich auch Brühen konnte. Eine schöne Liebesgeschichte mit interessanten Charakteren und viel Humor.
Ich hatte jedenfalls meines Spaß mit Helena und Charles.

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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.06.2022

Hopes Geschichte

Everything We Lost (Love and Trust 2)
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Zum Buch:
Hope ist zwanzig, Musikstudentin und außerdem Bedienung in Cosy Corner. Dort trifft sie immer wieder auf den stillen Lee, der mit seinem Tablet da sitzt und Kaffee trinkt. Als sie ...

Zum Buch:
Hope ist zwanzig, Musikstudentin und außerdem Bedienung in Cosy Corner. Dort trifft sie immer wieder auf den stillen Lee, der mit seinem Tablet da sitzt und Kaffee trinkt. Als sie ihn anspricht, sagt er nur, er will mit ihr befreundet sein.
Hope mag ihn und die beiden werden in kürzester Zeit sowas wie beste Freunde. Aber da ist noch mehr.

Meine Meinung:
Ich las das erste Everthing Buch der Autorin schon sehr gerne und war gespannt auf Hopes Geschichte. Sie ist ein Sonnenschein, lächelt immer, kennt (anscheinend) keine schlechte Laune und ist dennoch sehr geheimnisvoll was ihre Familie anbelangt.
Lee, der eigentlich Yeonjun heißt, ist Webdesigner aus Korea und will sich auf keinen Fall verlieben, denn auch er hat ein Geheimnis.
Ich mochte die Geschichte sehr gerne, auch wenn ich mit ein Wiedersehen mit Kate und Aidan gewünscht hätte, aber die beiden haben ihre eigene Geschichte und sie findet hauptsächlich außerhalb des Cafés statt.
Es ist berührend Hope zu verfolgen, sie hat eine sehr bewegende Familiengeschichte. Auch Yeonjun ist interessant gezeichnet und die Story hat mich in seinen Bann ziehen können. Zwischendurch hat sie mich kurz mal etwas überfordert, als die Mutter von Hope immer wieder übers Ziel hinausschoss, aber das Ende was schön und berührend und vor allem auch romantisch. Mir hat die Geschichte rund um Hope sehr gefallen.

Veröffentlicht am 24.06.2022

Komplizierte Familienverhältnisse

Der Papierpalast
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Bewertet mit 3,5 Sternen

Zum Hörbuch:
Ihr ganzes Leben schon verbringt Elle Ihre Sommer an einem See im Papierpalast. Schlafhütten direkt am See, das Meer in greifbarer Nähe.
Dann lässt sie ...

Bewertet mit 3,5 Sternen

Zum Hörbuch:
Ihr ganzes Leben schon verbringt Elle Ihre Sommer an einem See im Papierpalast. Schlafhütten direkt am See, das Meer in greifbarer Nähe.
Dann lässt sie sich nach einem Abendessen mit ihrem Jugendfreund ein, die nicht nur eine gemeinsame Kindheit verbindet.
Soviel was der Palast schon gesehen hat.

Meine Meinung:
Ich fand es anstrengend und es wurde es ab der Hälfte spannend. Unheimlich viele Personen, die so nebenbei erwähnt wurden. Alles ein bisschen verwirrend. Dazu kam dann noch die sehr vulgäre AusdruckSpeise, die nicht hätte sein müssen. Alles beginnt am 1. August, dann hat man immer wieder Rückblicke. Zuerst zu Elenas Mutter, die einen schwere Kindheit hatte, dann zu Elenas Geburt.
Ich fand es anstrengend zu hören, man musste schon sehr aufpassen, das man den Anschluss nicht verlor.
Erst ab der Hälfte wurde es dann spannender, aber ganz überzeugen konnte es mich nie.
Die Geschichte ist in fünf Bücher eingeteilt und in Buch fünf werden dann alle Fäden zusammengeführt. Wer ihn bis dahin nicht verloren hat, erfährt noch einiges überraschendes.
Das Ende allerdings fand ich nicht gut gemacht.
Die Sprecherin hat es aber sehr gut gelesen, man kann ihr gut zuhören. Alles in allem eine etwas seltsame, anstrengend Familienkonstruktion, bei der ich das ein oder andere Mal nicht mehr wusste, von wem jetzt die Rede ist.
Ist vielleicht einfacher selber zu lesen, da kann man dann wenigstens zurückblättern.

Veröffentlicht am 22.06.2022

Nicht alle Held*innen tragen einen Umhang

Not all heroes wear capes
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Zum Buch:
Nicht alle Heldinnen tragen einen Umhang, es werden Alltagsheldinnen geehrt.
Heldinnen gibt es überall, manchmal ist es ein Nachbar, manchmal eine Mama oder Papa, oder, anders ausgedrückt, ...

Zum Buch:
Nicht alle Heldinnen tragen einen Umhang, es werden Alltagsheldinnen geehrt.
Heldinnen gibt es überall, manchmal ist es ein Nachbar, manchmal eine Mama oder Papa, oder, anders ausgedrückt, ein "normaler" Mensch wie du und ich.

Meine Meinung:
Auf der ersten Seite wird man gleich gefragt wie man sich einen Held vorstellt. Da kommen dann natürlich Batman, Superman und Co. Mir fallen das eher Menschen ein wie der Pilot, der auf dem Hudson gelandet ist. Oder auch solche, die ein Ehrenamt inne haben und bedürftigen helfen. Weit oben auf meiner Liste stehen FSJler
innen.
Das Cover spricht an, gerade die heutige Jugend, die ja zum Glück sehr aufgeschlossen und hilfsbereit ist. Das Buch ist in zehn verschiedene Kapitel eingeteilt, jedes zu einem bestimmten Thema, alle mit einem Schluss, es ist so einfach, ein Held zu sein. Du musst es nur wollen.
Die Kapitel sind aufgeteilt in Sachtexte zu dem Thema passend, kurze Comicstrips, in denen AlltagsHelden vorgestellt werden und in wissenswertes über das Thema, um das es in dem Kapitel geht, also wie man etwas tun kann.
Ich fand es sehr gut zu lesen, für mich ist/war es ein Nachttischbuch, ein Buch in welchem ich abends ein paar Seiten las.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
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  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.06.2022

Sommer 1999

Man vergisst nicht, wie man schwimmt
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Zum Buch:
Es ist der 31. August 1999. Pascal, von allen Krüger genannt, hat Ferien. Abundzu einen Jolly, viel Zeit im Skatepark und Pommes im Freibad. So sehen seine Tage aus. An diesem 31. ...

Zum Buch:
Es ist der 31. August 1999. Pascal, von allen Krüger genannt, hat Ferien. Abundzu einen Jolly, viel Zeit im Skatepark und Pommes im Freibad. So sehen seine Tage aus. An diesem 31. August ist er mit seinem besten Freund Victor unterwegs als sie Jacky treffen. Sie ist mit dem Zirkus in der Stadt und nur noch dieses Tag da.

Meine Meinung:
Für mich hat 1999 eine besondere Bedeutung und ich bin gerne in das Jahr zurück. Nun war die Geschichte rund um die drei Jugendlichen teilweise etwas langatmig und auch verwirrend, vor allem aber geheimnisvoll. Warum geht Krüger (Pascal) nicht mehr schwimmen, warum nennen ihn alle Krüger, wo er doch ganz anders heißt? Diese Fragen sind lange unbeantwortet.
Dennoch hat die Geschichte was, sie kann berühren. Ich fand auch die zarten Bande der ersten Liebe waren gut zu spüren. Erwachsen werden ist schwer und darum geht es ja im Prinzip. Jeder der drei Jugendlichen hat sein Päckchen zu tragen, alle sind geheimnisvoll. Eine gut zu lesende Unterhaltungsgeschichte mit ein bisschen Tiefgang. Hat mich gut unterhalten.