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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.08.2022

Überaus mitnehmend

Lügen über meine Mutter
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Die Schriftstellerin Daniela Dröscher versteht es gut eine Geschichte in Szene zu setzen.
Der Roman +“Lügen über meine Mutter“ wird aus Sicht der Tochter erzählt. Schon früh bekommt sie mit, das der ...



Die Schriftstellerin Daniela Dröscher versteht es gut eine Geschichte in Szene zu setzen.
Der Roman +“Lügen über meine Mutter“ wird aus Sicht der Tochter erzählt. Schon früh bekommt sie mit, das der Vater an der Figur der Mutter rummäkelt. Der Vater versteht es auch, die Tochter zu manipulieren, so das die ihre Mutter beobachtet.
Der Vater ist richtig gemein zur Mutter. Er ist ein krasser Egoist. Als Bauernjunge hat er es zwar geschafft aufzusteigen, aber deshalb muss er ja nicht so ein Angeber zu werden.

Ich habe immer gewartet, das es der Mutter mal zu viel wird und aussteigt.
Immer wieder so erniedrigt zu werden, das kann ja keiner ab. Und die Kinder sind mittendrin und müssen das miterleben.
Der Roman ist einmalig gut und ehrlich geschrieben. Die Autorin schafft es, das man mitfiebert.
Der Roman bekommt von mir eine volle Leseempfehlung.

Veröffentlicht am 16.08.2022

Spätsommer 1929

Die Passage nach Maskat
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Der Schriftsteller Cay Rademacher besticht mit gehobener Sprache.

In dem Roman „Die Passage nach Maskat“ erleben wir die Reise in der ersten Klasse. Viele Reisende sind dubiose Charaktere.
Es ist der ...



Der Schriftsteller Cay Rademacher besticht mit gehobener Sprache.

In dem Roman „Die Passage nach Maskat“ erleben wir die Reise in der ersten Klasse. Viele Reisende sind dubiose Charaktere.
Es ist der Spätsommer 1929.

Die Reise wird aus der Sicht des dem Bildjournalist Theodor Jung erzählt . Er begleitet seine Frau Dora, seine Schwiegereltern und seinen Schwager.
Plötzlich verschwindet Dora und die Familie behauptet, sie wäre zu Hause geblieben. Theo zweifelt schon an seinem Verstand. Die Stimmung ist verwirrend und gefährlich. Es gibt einige Tote und Theo sucht immer noch seine Frau.

Die Auflösung konnte ich nicht schlüssig vorstellen.

Der Autor berichtet gekonnt von der Reise und Umgebung, so das man beim Lesen alles vor sich sieht. Man sieht den Suezkanal und in Maskat richt man die Gewürze.Es war eine tolle Reise.Schon das Cover zeigt den Luxusdampfer und macht Lust, das Buch zu lesen.

Veröffentlicht am 31.07.2022

Wohnzimmerkanzlei

Pirlo - Gegen alle Regeln
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Der Schriftsteller Ingo Bott hat einen unterhaltsamen Schreibstil.

Sein Roman „Pirlo - Gegen alle Regeln“ ist der erste Fall für Strafverteidiger
Es fängt spritzig an, allerdings ist mir die Person ...



Der Schriftsteller Ingo Bott hat einen unterhaltsamen Schreibstil.

Sein Roman „Pirlo - Gegen alle Regeln“ ist der erste Fall für Strafverteidiger
Es fängt spritzig an, allerdings ist mir die Person Pirlo nicht sympathisch. Es gibt in letzter Zeit viele Krimis, in denen der Protagonist immer selber Probleme ha.
Nach und nach kann ich mich doch mit Pirlo etwas anfreunden. Er arbeitet mit ungewöhnlichen, nicht immer erlaubten Methoden.
Auch seine Mitarbeiterin Sophie kann sich mit Purlo immer weiter annehmen.

Der Autor versteht seine Arbeit. So wird der nächste Teil bestimmt interessant.





Veröffentlicht am 28.06.2022

1945 auf Rügen

Wo Himmel und Meer sich berühren
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In dem Roman„Wo Himmel und Meer sich berühren“ führt uns die Schriftstellerin Kathleen Freitag nach Rügen ab Juni 1945. Die Insel steht unter russischer Verwaltung noch vor der Gründung der DDR.

Edith ...



In dem Roman„Wo Himmel und Meer sich berühren“ führt uns die Schriftstellerin Kathleen Freitag nach Rügen ab Juni 1945. Die Insel steht unter russischer Verwaltung noch vor der Gründung der DDR.

Edith ist eine junge Flüchtlingsfrau deren Mutter gestorben ist und von ihrer Schwester wurde sie getrennt.

Die Autorin lässt diese Geschichte abwechselnd von Edith und Alma erzählen. Alma ist die etwa gleichaltrige Tochter des Hofbesitzers, bei dem Edith arbeitet.
Auch die Einheimischen haben Probleme.

KathleenFreitagversteht es gut die Stimmung der Zeit einzufangen.

Dieser Roman gefällt.

Veröffentlicht am 26.05.2022

Drei Freundinnen in schweren Zeiten.

Morgen werden wir glücklich sein
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^Von der Schriftstellerin Lea Korte habe ich schon lange nichts mehr gelesen. Da habe ich mich gefreut, als ich den Roman
„Morgen werden wir glücklich sein“ entdeckte.

Mit dem Titel war ich am Ende ...



^Von der Schriftstellerin Lea Korte habe ich schon lange nichts mehr gelesen. Da habe ich mich gefreut, als ich den Roman
„Morgen werden wir glücklich sein“ entdeckte.

Mit dem Titel war ich am Ende nicht so zufrieden.

Die Autorin führt uns diesmal in die 1940er Jahre nach Paris. Die Protagonisten sind drei Freundinnen, deren verschiedene Schicksale wir miterleben.
Ich weiß ja, wie es in Paris unter Hitlers Schergen zu ging. Das fällt mir immer schwer, die Zeiten immer wieder mit zu erleben.
Lea Korte hat die jeweiligen Stimmungen gut eingefangen. Sie fesselt mich mit immer neuen Erlebnissen.

Der Roman lässt mich nicht so schnell los.
Das ist eine lesenswerte Geschichte.