Cute für zwischendurch
Just one night in RomeJosie entflieht ihrem Beziehungs- und Freundinnendrama, was fatalerweise auch noch verknüpft ist, nach Rom, um dort eigentlich Abstand und einen klaren Kopf zu gewinnen und einfach mal abzuschalten. Am ...
Josie entflieht ihrem Beziehungs- und Freundinnendrama, was fatalerweise auch noch verknüpft ist, nach Rom, um dort eigentlich Abstand und einen klaren Kopf zu gewinnen und einfach mal abzuschalten. Am letzten Abend ihrer zweiwöchigen Auszeit kommt sie durch Zufall mit ihrem Hostel-Mitbewohner Leo ins Gespräch. Der aufgeschlossene Chilene überzeugt Josie zu einem kleinen Abenteuer in der letzten Nacht in Rom. Viel kann da ja nicht passieren, richtig?
Der Einstieg in die Geschichte gefiel mir ziemlich gut und gerade wie das Date in Rom zwischen Josie und Leo beschrieben wurde fand ich echt wunderbar und hatte oft das Gefühl mit den beiden durch die Gassen der Stadt zu schlendern. Nachdem sich die Wege der beiden trennen, nimmt die Geschichte leider einen Verlauf der mich nicht mehr ganz so überzeugte und auch irgendwie nicht so richtig zum Anfang passte.
Klar bekommt Josie ihre Entwicklung (die mir an der Stelle auch gefallen hat) aber leider wird Leo, obwohl dieser noch seine eigenen Kapitel bekommt, eher eine große Nebenrolle zugeteilt.
An sich konnte ich mich mit beiden nicht so richtig identifizieren und keine richtige Verbindung zu ihnen aufbauen. Da mochte ich manche Nebencharaktere tatsächlich mehr.
Der Schreibstil war ansprechend und großteils flüssig zu lesen. Im Mittelteil hatte ich das Gefühl, dass sich die Fehler in der Zeichensetzung etwas häufen, was meinen Lesefluss doch etwas stocken hat lassen.
Das offene Ende macht natürlich sehr neugierig darauf, wie es mit Josie und ihrer großen Entscheidung weitergeht und ich denke ich werde diesen auch noch lesen - „just one night in rome“ ist ein cuter read für zwischendurch, bei dem man nicht viel mitdenken muss :)