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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.07.2022

Reizt mich irgendwie immer weniger.

Der Klang des Bösen
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Meine Meinung:

Ich durfte das Buch in einer Leserunde lesen und habe mich sehr darüber gefreut, weil ich die Reihe sofort fortsetzen konnte - gar nicht mal so lange nach Teil 3. Ich bin daher sehr gut ...

Meine Meinung:



Ich durfte das Buch in einer Leserunde lesen und habe mich sehr darüber gefreut, weil ich die Reihe sofort fortsetzen konnte - gar nicht mal so lange nach Teil 3. Ich bin daher sehr gut in die Geschichte reingekommen, da mir die Geschehnisse aus Band 3 noch sehr präsent waren. Man benötigt die Vorgänger zwar nicht zwingend, aber um Jula und Hegel zu verstehen und deren Absichten besser einschätzen zu können, ist es doch schon hilfreich die Vorgänger zu kennen.

Der Kriminalfall in Band 4 und auch die Vorgehensweise von Jula und Hegel haben mich in diesem Band aber leider überhaupt nicht überzeugt. Generell hat die Reihe für mich ein gewisses Ausbaupotential, welches irgendwie nicht genutzt wird. Meiner Meinung nach bauen die Geschehnisse immer mehr ab und mir gefällt nicht, dass Herr Kliesch so an dieser Reihe festhält und sie immer weiter führt. Es kann durchaus passieren, dass er mich auf seiner Reise verliert.

Um ehrlich zu sein, finde ich die Verbindung zu Herrn Fitzek als Ideengeber inzwischen auch etwas ausgelutscht. Für mich ist das inzwischen einfach nur eine große Marketingnummer. Man merkt die Qualitätsunterschiede zwischen den Autoren enorm. Das hat sicherlich damit zu tun, dass Fitzek viel erfahrener in seinem Job ist, aber ich hätte mir gewünscht, dass - wenn schon Fitzek drauf steht - auch ein bisschen mehr Fitzek drin ist. Und die ein oder andere Idee oder Wendung hätte man sich bei Fitzek sicherlich noch als Idee abholen können ;)

Aber ich will nicht zu viel Drumherum reden: Der Fall in "Klang des Bösen" ist zwar ganz spannend und die Auflösung war auch interessant zu lesen, aber mir persönlich war das zu wenig. Auch wenn sich das Buch durch die kurzen Kapitel gut weglesen lässt, hatte man häufig das Gefühl gewisse Kapitel nur zu lesen, damit ein bisschen Fülle in die Geschichte kommt. Ich bin ganz froh, dass der Cliffhanger dieses Mal nicht zu brutal ist. Ich könnte daher auch damit leben, die Reihe hier abzubrechen. Mal schauen, ob Herr Kliesch mich mit Band 5 nochmal kriegt.



Fazit:



Langsam aber sicher verliert mich Herr Kliesch auf seiner Reise. Band 4 konnte mich leider nicht mehr so recht überzeugen. Der Fall war zwar interessant, aber zu wenig überraschend. Auch die Verbindung zu Fitzek empfinde ich inzwischen nur noch als große Marketingnummer. Irgendwie gefällt mir das nicht. Ich kann leider nur 2 Sterne vergeben.

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Veröffentlicht am 21.04.2022

Der Zusammenhang zum GrishaVerse ist mir nicht klar

Die Sprache der Dornen
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Es handelt sich hier um einen Kurzgeschichten-Band aus dem GrishaVerse.

Meine Meinung:

Ich bin froh, dass ich dieses Buch geschenkt bekommen und nicht selbst gekauft habe. Mit stolzen 16€ handelt es ...

Es handelt sich hier um einen Kurzgeschichten-Band aus dem GrishaVerse.

Meine Meinung:



Ich bin froh, dass ich dieses Buch geschenkt bekommen und nicht selbst gekauft habe. Mit stolzen 16€ handelt es sich hier nämlich nicht um eine günstige Lektüre. Ich muss aber zugeben, dass dieses Buch wunderschön gestaltet ist. Allein das Cover macht so einiges her. Im Inneren des Buches findet man dann wunderschöne Illustrationen, die zu den einzelnen Geschichten passen und jede Seite einzigartig machen. Somit ist das Buch definitiv ein Hingucker.

16€ wert ist mir persönlich aber insbesondere der Inhalt nicht. Mir war bewusst, dass es sich hier um einen Kurzgeschichten-Band handelt. Ich bin daher davon ausgegangen, dass wir hier Kurzgeschichten aus dem Grisha-Universum erleben. Dabei vielleicht mehr über die Grisha lernen, kleine düstere Geheimnisse entdecken oder neue Wesen kennenlernen. Im Endeffekt bekommen wir aber eine Sammlung kleiner Märchen und Fabeln, die für mich eine ganz andere Atmosphäre versprühen als es das Grisha-Universum getan hat. Es handelt sich hier eher um Geschichten, die das Volk seinen Kindern erzählt - so wie uns als Kindern eben auch Märchen erzählt wurden. Dabei geht es um Fabelwesen, magische Geschöpfe und Geschehnisse mit einem Ticken Grusel und viel Düsternis. Ich habe einfach etwas völlig anderes erwartet und wurde daher enttäuscht. Ich hatte gehofft, mich im Grisha-Wahn wiederzufinden und die gleiche Stimmung wie in den anderen Büchern der Autorin zu erleben. Leider gefallen mir die Geschichten in "Die Sprache der Dornen" dazu nicht mal unbedingt und ich finde sie meistens nicht sonderlich originell, weil sie sich stellenweise an bekannte Geschichten wie Hänsel und Gretel oder Arielle orientieren und dabei eher eine Adaption darstellen. Ich glaube, dieses Buch sollte man demnach nur lesen, wenn man Fabeln und Märchen gerne liest, und nicht, wenn man - so wie ich - erwartet, dass man sich im Grisha-Universum wiederfindet.



Fazit:



Ein wunderschön illustrierter Kurzgeschichten-Band, der für mich aber fast gar nichts mit dem Grisha-Universum zu tun hat und eine völlig andere Stimmung erzeugt. Wenn man Fabeln und Märchen mag, sollte man hier zuschlagen. Wenn man ins Grisha-Universum zurück möchte, sollte man hier lieber die Finger von lassen. 2 Sterne!

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Veröffentlicht am 28.02.2022

Es ist nicht immer Gold was glänzt

Uhrwerk der Unsterblichen
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Meine Meinung:

Können wir kurz inne halten und dieses Cover bewundern? Ich mag dieses schlichte Design mit den goldenen Akzenten und der goldenen Farbe, die von oben über das Buch läuft. Einfach wunderschön!!

Aber ...

Meine Meinung:



Können wir kurz inne halten und dieses Cover bewundern? Ich mag dieses schlichte Design mit den goldenen Akzenten und der goldenen Farbe, die von oben über das Buch läuft. Einfach wunderschön!!

Aber es ist - wie der Rezensionstitel schon sagt - nicht immer Gold was glänzt. Ich bin völlig ohne Erwartungen an diese Geschichten gegangen. Der Klappentext klang total gut und ich bin zu Beginn auch super in die Geschichte reingekommen. Wir lernen Avery kennen, lernen durch ihn mehr über die Magie dieser Welt und werden wirklich vorsichtig mit in dieses Gefüge genommen. Der Fantasypart der Geschichte ist wirklich sehr einfach zu verstehen und man wird wirklich sehr behutsam heran geführt. Man weiß zwar wirklich lange nicht, wohin diese Geschichte eigentlich will, aber der Autor hat hier wirklich eine neue und sehr einzigartige Idee - das muss man ihm lassen :)

Bei den allerersten etwas wilderen Szenen und bei den ersten Actionszenen habe ich aber schon gemerkt, dass sich der Autor in super detaillierten, teilweise aber dennoch schlecht nachzuvollziehenden Details und Beschreibungen verliert. Das war irgendwann sehr anstrengend, weil jedes Mal, wenn mehr Action in das Geschehen kam, hat der Autor mich verloren. Ich habe viele Szenen nur noch quer gelesen, weil für mich in den Dialogen der Mehrwert steckte und dieses Wissen für mich ausreichte. Das hat mir gezeigt, dass mir das Herz in der Geschichte fehlte. Ich konnte zwar mit Avery und Giulia mitfiebern und habe das Geschehen mit ihnen erlebt, aber es hat mich irgendwie nicht interessiert, und mich sehr unberührt gelassen.



Fazit:



Ein wunderschön gestaltetes Buch mit einer tollen und neuen Idee, die mich aber einfach nicht überzeugt. Der Autor verliert sich in etlichen, teils nicht nachvollziehbaren Details. Für mich fehlte hier einfach die Spannung und das Herz. Ich kann leider nicht mehr als 2 Sterne vergeben.

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Veröffentlicht am 20.02.2022

Ich habe kaum Worte....

Jeder Tag für dich
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Meine Meinung:

Ich glaube, dass ich in dieser Rezension sehr aufpassen muss, was ich sage, weil ich wirklich nicht zu viel verraten möchte, wenn jemand diese Geschichte wider Erwarten doch lesen will. ...

Meine Meinung:



Ich glaube, dass ich in dieser Rezension sehr aufpassen muss, was ich sage, weil ich wirklich nicht zu viel verraten möchte, wenn jemand diese Geschichte wider Erwarten doch lesen will.

Fangen wir von vorne an: Ich durfte das Buch aufgrund einer Leserunde lesen (vielen Dank dafür) und habe mich wirklich auf eine richtig schön-traurige Herzschmerz-Liebesgeschichte gefreut. Und es beginnt auch wirklich gut. In zwei Zeitsträngen erfahren wir einerseits wie Jim und Mary sich kennengelernt haben und wie sich ihre Beziehung zueinander entwickelt hat. Andererseits befinden wir uns im Hier und Jetzt. Also in der Zeit, in der Jim schon 7 Jahre lang verschwunden ist. Nach und nach deckt sich also das Geschehen auf. Manchmal fühlt man sich wie in einem kleinen Krimi, weil sich unterschiedliche Personen auf die Suche nach Jim machen und sich immer mehr Erkenntnisse zeigen.

Ich habe schnell gemerkt, dass mir die Beziehung von Jim und Mary nicht gefällt. Ich halte diese für sehr ungesund und sehr aufopfernd. Was mir genau daran nicht gefällt, möchte ich hier gar nicht im Detail sagen, weil das zu viel vorweg nehmen würde. Ich versuche es mal vorsichtig: Die Autorin versucht in dieser Geschichte und insbesondere in den beschriebenen Beziehungen ganz ganz wichtige Themen unterzubringen. Das finde ich auch enorm wichtig, aber es gelingt ihr leider gar nicht. Für mich wird hier eine völlig falsche Herangehensweise gewählt, die dazu führt, dass gewisse Dinge einfach verherrlicht werden und damit gewissen Menschen auch einfach stark in den Rücken gefallen wird. Am Ende war ich ungelogen richtig sauer, weil ich nicht verstehen kann, wie man diese Art von Beziehung so romantisieren kann. Ich bin eigentlich fassungslos, dass man hier von einer Liebesgeschichte ausgeht und dann so etwas liest.

Auch wenn die Geschichte wirklich ein paar schöne Aspekte und schöne Ideen hat, zeigt sich hier vorallem Oberflächlichkeit und meiner Meinung nach zu wenig Auseinandersetzung mit den eigentlich wichtigen Themen. Schade!



Fazit:



Mir tut es wahnsinnig leid, weil ich den Schreibstil und den Aufbau der Geschichte wirklich gelungen finde (deshalb 2 Sterne), aber thematisch und inhaltlich kann ichs einfach nicht empfehlen!! Ich hoffe einfach, dass niemand der dieses Buch liest, wirklich denkt, dass Liebe und vorallem eine Beziehung auf Augenhöhe so funktioniert.

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Veröffentlicht am 19.02.2022

Lässt mich leider völlig kalt

2 Seelen. Das erste Buch der Unsterblichkeit
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Meine Meinung:

Ich durfte das Buch im Rahmen einer Leserunde lesen und bedanke mich dafür. Für mich war "2 Seelen" das erste Buch des Autorinnen-Duos Rose Snow. Es handelt sich hier um ein Romantasy-Jugendbuch, ...

Meine Meinung:



Ich durfte das Buch im Rahmen einer Leserunde lesen und bedanke mich dafür. Für mich war "2 Seelen" das erste Buch des Autorinnen-Duos Rose Snow. Es handelt sich hier um ein Romantasy-Jugendbuch, also eine Mischung aus Fantasy und Romanze. Da ich noch keine Bücher der Autorinnen gelesen habe, bin ich völlig ohne Erwartungen an die Geschichte gegangen. Ich habe schnell festgelegt, dass der Schreibstil und auch das Fantasy-Setting sehr einfach gehalten sind. Die Geschehnisse - insbesondere die "übernatürlichen" - werden immer und immer wieder erklärt und wiederholt. Für mich, als sehr geübte Fantasyleserin, war das leider sehr anstrengend und ermüdend. Ich glaube aber, dass es für Fantasyanfängerinnen eine gute Sache ist, weil man auf diese Weise an Magie, übernatürliche Fähigkeiten und magische Welten herangeführt wird.

Leider hat mich die Geschichte aber von Seite zu Seite immer mehr verloren. Das liegt einerseits an der Liebesgeschichte, die auf mich sehr gekünstelt wirkt und bei mir leider gar kein Knistern und Kribbeln erzeugt. Das mag aber Geschmackssache sein. Ausschlaggebend war für mich andererseits, dass die ganzen Geschehnisse sehr zusammengewürfelt wirken. Die Autorinnen versuchen ein magisches großes Ganzes zu schaffen, indem sie unterschiedliche Thematiken miteinander vereinen. Kelas Gabe Geister zu sehen und die rätselhaften Briefe sind dabei nur 2 von vielen Themen. Theoretisch wäre das ja ganz gut, weil es so nie langweilig wird und immer was neues passiert, für mich wirkte das Ganze aber dadurch etwas zusammenhangslos und zu gewollt. Ich muss mich hier etwas kryptisch ausdrücken, um nicht zu viel zu verraten, aber die Fantasyaspekte waren für mich alle sehr eigenständig und unabhängig voneinander. Es wurde allerdings versucht, diese teilweise gezwungen komplex in einen Zusammenhang zu bringen. Am Ende führt es dazu, dass mein Interesse völlig verloren gegangen ist - und das trotz des offenen Ausgangs. Mich interessiert leider einfach nicht, wie es mit Kela und Nero sowie all den offenen Fragen weitergeht.



Fazit:



Für Fantasyanfänger
innen ist diese Reihe sicherlich ein guter Start, für mich allerdings war die Liebesgeschichte zu mager und das Fantasysetting zu zusammengewürfelt. Leider hat mich die Geschichte im Verlauf völlig verloren. Ich vergebe sehr gutmütige 2 Sterne und werde die Reihe leider nicht weiter verfolgen.

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