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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.07.2022

Wenn das Thema der Romantik die Show stiehlt ...

The Sea in your Heart
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Emotional war ich diesmal leider nicht ganz so involviert in die Romance wie ich es von Kiras vorigen Büchern kannte, da meinem Eindruck zufolge der Fokus vermehrt auf den Walen und auf Lilja selbst lag. ...

Emotional war ich diesmal leider nicht ganz so involviert in die Romance wie ich es von Kiras vorigen Büchern kannte, da meinem Eindruck zufolge der Fokus vermehrt auf den Walen und auf Lilja selbst lag. Da ich das Thema aber sehr spannend fand und man aus jeder Zeile gemerkt hat, wie wichtig Kira das ist, fällt das hier nicht zu sehr ins Gewicht. Insgesamt hätte ich dennoch von allem mehr gebraucht - mehr Rahmenhandlung allgemein, mehr von der Freundschaft zwischen Soley und Lilja, mehr von Lilja und Jules: in all diesen Themen durfte ich in kurze schöne Momente reinschnuppern, aber mir war, als würde man mit mir ein Fotobuch anschauen: ich hab ein paar Geschichten erfahren & Bilder gesehen, aber ich war nicht selbst dabei, als diese Erinnerungen entstanden sind. Und genau so hat es sich hier auch teilweise angefühlt, was für mich sehr schade war, da ich gerne wirklich ein Teil der Story gewesen wäre. So war ich eher ein stiller Beobachter und kann daher auch zu den Charakteren an sich nicht so wirklich viel sagen, außer, dass mit Lilja definitiv wieder eine der starken Frauen geschaffen wurde, die vor nichts zurückschrecken, um sich für die stark zu machen, die es nicht können und genau damit die Welt verändern werden. Ich vergebe 3,5/5 🌟

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Veröffentlicht am 06.05.2022

Vielleicht waren meine Erwartungen einfach zu hoch

Fighting Hard for Me
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Durch Parker und Teagan habe ich die Chaos-WG kennen- und lieben gelernt und war so froh, als es hieß, dass ich nochmal zurückkehren darf, um Sophies und Coles Geschichte zu erfahren. Doch irgendwie war ...

Durch Parker und Teagan habe ich die Chaos-WG kennen- und lieben gelernt und war so froh, als es hieß, dass ich nochmal zurückkehren darf, um Sophies und Coles Geschichte zu erfahren. Doch irgendwie war diesmal alles anders: die Harmonie in der WG war kaum noch spürbar, weil entgegen des Gefühls (aus Feeling Close to you), in der WG immer jemanden aus dem bunten Haufen anzutreffen, eher den Eindruck hatte, dass die einzelnen Leute nicht wirklich was miteinander zu tun haben wollten. Die Stimmung war einfach weg, die meiste Zeit war keiner zuhause oder jeder hat sich in seinem Zimmer abgekapselt. Das war einfach so mega schade, weil ich die WG so geliebt habe! Aber so? Eher nicht. Ähnlich ging es mir mit dem Knistern zwischen Sophie und Cole. Hätte man mich nach dem vorherigen Band gefragt, hätte ich auf die Frage nach den Funken zwischen den beiden klar mit JA! geantwortet. Genau deshalb hab ich mich so auf die beiden gefreut. Leider musste ich aber feststellen, dass die Entwicklung der Gefühle bei ihnen wohl in der Vergangenheit stattgefunden haben muss, da ich als Leser deren Gefühle nur erzählt bekommen habe, statt sie selbst in den einzelnen Situationen mitzuerleben. Bei Sophie war es für mich wenigstens noch halbwegs logisch, da ich von ihrer Seite eben schon früher den Eindruck hatte, dass sie mehr für Cole empfindet. Aber Coles Gefühle? Die waren scheinbar vom einen auf den anderen Tag da, ohne Grundlage, ohne
Entwicklung. Versteht mich nicht falsch, die Zeit, in denen wir Sophie und Cole erleben, passen sie super zusammen - aber sie hätten genauso gut einfach nur beste Freunde bleiben können, denn mehr war da für mich nicht. Leider war es dadurch eines der schwächeren Friends-to-Lovers Bücher für mich und ich vergebe 3/5 🌟

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Veröffentlicht am 06.05.2022

Ich hab die Verbindung der beiden leider nicht gefühlt

Where the Clouds Move Faster
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"Liebe ist so viel besser, wenn sie nicht wehtut wie die Hölle" ~ Adair

Wie auch schon beim vorherigen Band muss ich sagen, dass es mir nicht so leicht gefallen ist, mich fallen zu lassen. Im Gegensatz ...

"Liebe ist so viel besser, wenn sie nicht wehtut wie die Hölle" ~ Adair

Wie auch schon beim vorherigen Band muss ich sagen, dass es mir nicht so leicht gefallen ist, mich fallen zu lassen. Im Gegensatz zu den vorigen Bänden erleben wir die Geschichte in einem sehr umgangssprachlichen Schreibstil, bei dem ich eine Weile gebraucht habe, um damit warm zu werden. Auch jetzt, nachdem ich das Buch beendet habe, würde ich sagen, dass ich es lieber gemocht hätte, wenn Kathinka ihrem üblichen Sprachstil treu geblieben wäre, da es mir, auch wenn ich im gleichen Alter wie Effie bin, oft etwas zu viel Jugendsprache war. Mir ist aber trotzdem klar, dass dadurch Effies Jugend betont werden soll, da diese für die gesamte Handlung eine wichtige Rolle spielt: immer wieder dürfen wir durch sehr emotionale Rückblicke in Effies Kindheit eintauchen, was mir in einigen Fällen sehr dabei geholfen hat, mir ihr heutiges Verhalten zu erklären - andernfalls hätte ich wohl an der ein oder anderen Stelle ein paar Fragezeichen im Gesicht gehabt. Nun aber zu Effie selbst: Effie ist eine Frohnatur, die sich bemüht, immer in allem das positive zu sehen, und vor allem, nach außen stets fröhlich zu wirken, auch wenn es in ihr oft anders aussieht. Auch wenn ich in ihrer Kindheit durchaus Gründe dafür gefunden habe, bin ich doch der Meinung, dass Fiona und Nessa das hätten erkennen und ihr klar machen müssen, dass sie nicht den Sonnenschein spielen muss, wenn es in ihr gewittert. Dieser Mangel an Kommunikation zwischen den Schwestern, hat für mich gar nicht zu dem Eindruck gepasst, den sie nach außen verkörpern: eine Schwesternbeziehung, in der alles angesprochen wird und keiner alleine gegen seine Probleme kämpft. Aber genau da, als Effie gegen sich selbst kämpft, kommt Adair ins Spiel: er ist wie Sprengstoff aller Grenzen und Normen, die Effie kennt und bringt sie auf seine Art dazu, sich selbst herauszufordern. Diese Entwicklung fand ich wunderschön, weil man förmlich sehen konnte, wie losgelöst Effie mit ihm ist. Da diese Zeit aber sehr viel Raum eingenommen hat, kam eine andere Verbindung für mich zu kurz: Connals Freundschaft zu Effie, die ich in Band 1 so toll fand, weil ich eigentlich der Meinung war, dass die beiden wirklich eng sind und sie mit ihm über ihre Probleme hätte reden können - aber das ist nur meine persönliche Sicht darauf. Wie ihr merkt, herrscht in mir eher Aprilwetter, was meine Meinung zu Effies und Adairs Geschichte angeht: mal war es eher sonnig, dann gab es wieder viel Sturm und Regenwetter, aber letztendlich konnte ich den Regenbogen sehen, weshalb ich 3,5/5 🌟 vergebe.

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Veröffentlicht am 05.04.2022

Irgendwie konnte es mich nicht ganz so begeistern

Love and Confess
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Nach den ersten Kapiteln hatte ich mich auf ein CoHo-Jugendbuch eingestellt, dass von viel Gefühl beherrscht wird. Doch als ich dann weitergelesen habe, durfte ich feststellen, dass es viel mehr als das ...

Nach den ersten Kapiteln hatte ich mich auf ein CoHo-Jugendbuch eingestellt, dass von viel Gefühl beherrscht wird. Doch als ich dann weitergelesen habe, durfte ich feststellen, dass es viel mehr als das ist: denn Auburn ist älter geworden und macht nun ihre eigenen Erfahrungen im Leben. Dabei lernt sie Owen kennen, einen jungen Mann, der in ihrem sonst so geordneten Leben einiges durcheinander bringt. Besonders bei Auburn konnte ich bedingt durch den Zeitsprung miterleben, wie sie erwachsen geworden ist und wie Adams Verlust sie verändert hat. Obwohl deren Beziehung durch Adams Tod geendet hat, besteht die Liebe zwischen ihnen weiterhin und zieht sich wie ein roter Faden durch einen Großteil des Buches. Leider fällt Adam zum Ende hin mehr und mehr aus der Geschichte, was ich schade fand, da es nicht ganz zu ihren Gefühlen und auch Owens Äußerungen gepasst hat. Ich hätte mir da einen runderen Abschluss gewünscht. Man merkt ihr an, dass sie durch diesen Verlust kälter geworden ist und kaum Gefühle zeigt, sodass es auch Owen schwerfällt, ihr näher zu kommen. Dazu muss ich sagen, dass auch für mich nicht 100 Prozent der beschriebenen Gefühle authentisch waren - manchmal hat mir hier einfach die Basis gefehlt und ich hatte während einer eigentlich romantischen Szene hauptsächlich Fragezeichen im Kopf. Auburn selbst ist für mich eine rätselhafte Person geblieben: einerseits wirkt sie so stark auf mich, dass ich der Meinung war, nichts könnte sie umhauen und wer sie auf seiner Seite hätte, wäre ohnehin sicher. Gleichzeitig gibt es aber auch eine sehr schwache Seite an ihr, die dazu so gar nicht zu passen schien: sie schafft es kaum, sich durchzusetzen und ihre Bemühungen wirken kaum wirklich ernst gemeint, sondern eher wie eine ich-habs-ja-versucht-Aktion. Dazu passt auch, dass am Anfang ein essentiell wichtiger Aspekt angebracht wird, der im Weiteren aber nicht weiter aktiv verfolgt wird, obwohl er vieles leichter gemacht hätte.

Ich möchte hier keinen falschen Eindruck vermitteln, denn obwohl es einige Punkte gab, die für mich nicht ideal waren, hab ich das Buch sehr gerne gelesen und es war dadurch keineswegs ein schlechtes Buch! Ich vergebe 3,5/5 🌟

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Veröffentlicht am 30.03.2022

Eine gute Idee, aber da wäre noch mehr Potenzial gewesen

Legend Academy, Band 1 - Fluchbrecher
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Nach den ersten 100 Seiten war ich mir sicher, ein Lieblingsbuch im Fantasybereich für mich gefunden zu haben. Sofort hab ich meiner besten Freundin geschrieben, dass ich das perfekte Buch für sie gefunden ...

Nach den ersten 100 Seiten war ich mir sicher, ein Lieblingsbuch im Fantasybereich für mich gefunden zu haben. Sofort hab ich meiner besten Freundin geschrieben, dass ich das perfekte Buch für sie gefunden habe. Doch nach 200 weiteren Seiten hat sich der Eindruck gewendet: in der Handlung ging es kaum voran und meine Fragen aus den ersten Kapitel waren immer noch unbeantwortet. Auch im Laufe des Buches kamen immer neue Rätsel auf, durch die zwar grundsätzlich Spannung aufkam, die aber bis zuletzt nicht aufgelöst wurden. Ich hatte immer wieder den Eindruck, dass versucht wurde, so viele Fragen wie möglich aufkommen zu lassen, ohne eine einzige auch nur wirklich zu beantworten. Mir ist durchaus klar, dass auf diese Weise Vorfreude auf Band 2 geschaffen werden soll, doch mir persönlich war es einfach zu wenig Klarheit, um ein rundes Bild zu ergeben. Dafür mochte ich die Charaktere eigentlich ganz gern. Man lernt als Leser sowohl die beiden Hauptpersonen Hudson und Graylee aus vielen Sichten kennen, aber auch einige Nebencharaktere wie Willow, Canyon, Ornella, Vivienne und die Kolibris sind sehr präsent, was die Handlung zu einem bunten Erlebnis macht. Die Lehrer dagegen waren für mich von Beginn an ein Mysterium: sie kommen nur ganz selten am Rande der Handlung vor, scheinen keine wirkliche Persönlichkeit zu haben und verhalten sich alle sehr seltsam. Ein Beispiel hierfür: eine Schülerin verhält sich extrem abnormal und keiner der Lehrer scheint sich dafür zu interessieren; im Gegenteil - sie verleugnen alles und schauen der Situation nur zu.
Insgesamt vergebe ich 3,5 🌟 und bin noch etwas skeptisch, ob ich die Fortsetzung lesen möchte.

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