Toller 2.Teil der etwas anderen Märchen. Wie schon beim ersten Teil ist auch das Biest in Ihm Serena Valention sehr gut gelungen. Es geht um das Märchen Die Schöne und das Biest aus einer neuen Perspektive. ...
Toller 2.Teil der etwas anderen Märchen. Wie schon beim ersten Teil ist auch das Biest in Ihm Serena Valention sehr gut gelungen. Es geht um das Märchen Die Schöne und das Biest aus einer neuen Perspektive. Wie kam es zur Verwandlung zum Biest? Welche Bösen Mächte waren hier am Werk?
Ich habe mich gerne Entführen lassen in einen Klassiker meine Kindheit neu aufgelegt.
Die Geschichte einer unerwiederten Liebe, die sehr nah an der Realität ist und das macht den Gruselfaktor aus! Es könnte genauso einem selbst passieren, was dem bemitleidenswerten Nate wiederfährt. Gut ...
Die Geschichte einer unerwiederten Liebe, die sehr nah an der Realität ist und das macht den Gruselfaktor aus! Es könnte genauso einem selbst passieren, was dem bemitleidenswerten Nate wiederfährt. Gut geschrieben, nett zu lesen, kurzweilig, aber dennoch erschreckend oder blutig zu sein.
Jeder kennt die Geschicht von Schneewittchen, aber wer kennt die Geschichte hinter der Geschichte?
Leichte Kost, die einen in die eigene Kindheit transportiert, in der man die Abenteuer von Schneewittchen ...
Jeder kennt die Geschicht von Schneewittchen, aber wer kennt die Geschichte hinter der Geschichte?
Leichte Kost, die einen in die eigene Kindheit transportiert, in der man die Abenteuer von Schneewittchen erlebt hat. Schönes Buch, hat mir Freude gemacht zu lesen. Nicht sehr anspruchsvoll und dünn. Kurzweilig und nett. Wie in Märchen oft auch mit moralischem Charakter, aber recht einfacher Aufbau der Charaktere.
Die Grundidee des Buches hat mir wirklich gut gefallen – die Kombination aus Reisen und Kulinarik ist spannend, und ich war auch direkt in der Thematik drin. Man bekommt Lust, neue Orte zu entdecken und ...
Die Grundidee des Buches hat mir wirklich gut gefallen – die Kombination aus Reisen und Kulinarik ist spannend, und ich war auch direkt in der Thematik drin. Man bekommt Lust, neue Orte zu entdecken und sich inspirieren zu lassen. Mutig auch, wenn man unter diesem Gesichtspunkt sein gewohntes Leben aufgibt, 3 Kinder einpackt und losfährt. Da war ich sehr neugierig und gespannt wie die Familie die Welt entdecken fährt.
Allerdings muss ich leider sagen das ich oft das Gefühl hatte, dass vieles nur angerissen wird. Die einzelnen Geschichten oder Stationen bleiben recht oberflächlich und wirken nicht ganz ausgearbeitet bzw. zu kurz nur angerissen. Dadurch fehlt ein bisschen die Tiefe, und es fühlt sich insgesamt nicht richtig rund an.
Was ich allerdings wirklich sehr schade fand ist, dass die Rezepte nicht direkt im Buch enthalten sind. Um diese sehen zu können muss man über den QR Code eine Website aufrufen, für die man sich anmelden und persönliche Daten hinterlegen muss. Das wollte ich nicht, daher kann ich zu den Rezepten selbst leider nichts sagen – was für ein Buch mit diesem Konzept schon ein deutlicher Minuspunkt ist.
Also insgesamt eine tolle Idee mit viel Potenzial, die auch neugierig macht – in der Umsetzung aber etwas unausgereift. Vor allem das Auslagern der Rezepte trübt den Gesamteindruck deutlich. Ich muss auch leider sagen nach dieser Erkenntnis habe ich es dann auch bei Seite gelegt, da war mir die Lust vergangen.
Heaven’s Gate von Daniel Faßbender ist ein Roman, der sich sehr angenehm lesen lässt und mich über weite Strecken gut unterhalten hat. Der Stil ist flüssig, ruhig und zugänglich, was dazu führt, dass man ...
Heaven’s Gate von Daniel Faßbender ist ein Roman, der sich sehr angenehm lesen lässt und mich über weite Strecken gut unterhalten hat. Der Stil ist flüssig, ruhig und zugänglich, was dazu führt, dass man mühelos durch die Seiten gleitet. Die Geschichte entfaltet sich ohne große Brüche oder Längen und erzeugt eine gleichmäßige Lesedynamik, die fast schon meditativ wirkt – wie Wasser, das stetig dahinplätschert. Ich habe streckenweise gar nicht gemerkt, wie viel ich bereits gelesen hatte.
Inhaltlich hat mich das Buch absolut abgeholt und mich sehr neugierig gemacht. Da gab es viel Potenzial für mehr Tiefe, Abgründe und Dramen. Allerdings bleiben die aus meiner Sicht aus. Figuren werden eingeführt und begleitet, entwickeln sich aber nur begrenzt weiter. Emotionale Konflikte, innere Spannungen oder moralische Fragen werden eher angerissen als wirklich durchdrungen. Es gab starke Emotionen bzw Situationen, aber stets nur an der Oberfläche, es sind keine Emotionen von den Seiten übergelaufen. Das macht Heaven’s Gate zu einer sehr leichten und gut konsumierbaren Lektüre, nimmt der Geschichte aber auch etwas von ihrer Nachhaltigkeit.
Dennoch möchte ich das Buch nicht schlechtreden. Als entspannte Lektüre für zwischendurch funktioniert es gut. Wer eine ruhige, stimmige Geschichte sucht, die nicht überfordert und sich angenehm weglesen lässt und auch etwas Spannung hat, wird hier sicher Freude haben. Wer jedoch auf der Suche nach Tiefgang oder einer intensiven Emotionen ist, könnte etwas unbefriedigt zurückbleiben.