Das Ende einer tollen Reihe
Rules for Dating Your Ex (Baileys-Serie 9)Sedona hat sich gerade wieder richtig Zuhause eingelebt, als ihr Ex Jamison wieder in ihr Leben tritt. Dabei hatte sie die Trennung gerade verkraftet. Zum Wohl ihrer gemeinsamen Tochter gibt Sedona Jamison ...
Sedona hat sich gerade wieder richtig Zuhause eingelebt, als ihr Ex Jamison wieder in ihr Leben tritt. Dabei hatte sie die Trennung gerade verkraftet. Zum Wohl ihrer gemeinsamen Tochter gibt Sedona Jamison noch eine Chance, aber sie weiß genau, dass könnte gefährlich für ihr Herz werden.
Meine Meinung:
Das Cover ist zwar hübsch gestaltet, aber es gefällt mir nicht so gut. Das Bild passt nicht zu Sedona und Jamison und wirkt etwas deplatziert.
Was mir jedoch gefallen hat war der Schreibstil von Piper Rayne. Die beiden Autorinnen schaffen es immer wieder Humor, Gefühle und Familienzusammengehörigkeit in einem Buch unterzubringen. Eine Mischung, die den beiden perfekt gelingt!
Ich habe das Buch flüssig gelesen, allerdings geb es einige Dinge, die mir nicht so gut gefallen haben.
Sedona ist eine junge, enthusiastische und intelligente junge Frau, die ihr Leben gerade wieder sortiert hat. Das ist als Alleinerziehende einer tauben Tochter alles andere als einfach. Auch wenn diese Schwierigkeiten gut beschrieben sind, war es mir nicht möglich Sedona zu verstehen und ihre Handlungen nachvollziehen zu können. Besonders in Bezug auf Jamison. Dieser hat eine schwere Zeit hinter sich und hat nun seine Alkoholsucht überstanden. Da er seine Tochter kennen lernen möchte, kommt er zurück nach Lake Starlight. Auch Jamison war für mich nicht richtig greifbar und ich konnte bis zum Schluss keine Sympathie für ihn aufbauen. Er wirkte je nach Zeitsprung wie ein völlig anderer Mensch, was auch auf seine Sucht zurück zu führen ist. Trotzdem konnte ich keine Verbindung herstellen und er wirkte wie 3 völlig unterschiedliche Personen.
Wie schwierig es für Sedona ist, wieder Vertrauen zu Jamison aufbauen zu können konnte ich gut nachvollziehen. Das war auch das Hauptthema der Handlung, das zwischendurch etwas langweilig geworden ist.
Was ich schon fand, war die Aufarbeitung von Palmers Taubheit fand ich sehr gelungen und hat mir gut gefallen. Allerdings gibt es einen Logikfehler: In Schottland und den USA werden unterschiedliche Gebärdensprachen verwendet, weshalb Jamison theoretisch gar nicht mit Palmer hätte kommunizieren können.
Was mir auch gut gefallen hat, war die Einbindung der Baileys Familie. Wie auch in den bisherigen Teilen der Reihe haben auch hier wieder die Geschwister und Grandma Dori eine wichtige Rolle gespielt. Da dieses Buch der letzte Teil der Reihe ist hat mir das besonders gut gefallen, denn man merkt deutlich, dass jede*r das persönliche Glück gefunden hat.
Das Ende ist gelungen und passt gut zu Sedona und Jamison. Allerdings macht es mich auch etwas traurig, dass damit die Geschichte der Baileys Familie fertig erzählt ist.
Mein Fazit:
Ein letzter Teil, der einige Schwächen hatte. Leider konnten mich Sedona und Jamison nicht komplett überzeugen, die restliche Baileys Familie dafür umso mehr!