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Veröffentlicht am 03.03.2023

Herzzerreißende Geschichte

The Man I Never Met – Kann man lieben, ohne sich zu kennen?
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𝗗𝗮𝗿𝘂𝗺 𝗴𝗲𝗵𝘁 𝗲𝘀:
Stell dir vor, ein Zahlendreher verändert dein ganzes Leben. Genau das passiert Hannah und Davey. Aus einem eigentlich gewollten Jobinterview werden nette Gespräche, aus netten Gesprächen ...

𝗗𝗮𝗿𝘂𝗺 𝗴𝗲𝗵𝘁 𝗲𝘀:
Stell dir vor, ein Zahlendreher verändert dein ganzes Leben. Genau das passiert Hannah und Davey. Aus einem eigentlich gewollten Jobinterview werden nette Gespräche, aus netten Gesprächen werden spannende Telefonate und aus spannenden Telefonaten schöne Videocalls. Eigentlich perfekt, oder? Na ja, wäre da nicht die Entfernung und Daveys plötzliches Abtauchen …

𝗠𝗲𝗶𝗻𝗲 𝗠𝗲𝗶𝗻𝘂𝗻𝗴:
Kennt ihr das, wenn ihr einen Klappentext lest und euch denkt: Oh, das wird so eine schöne kuschelige Wohlfühlgeschichte und dann einfach das komplette Gegenteil eintritt? „The Man I Never Met“ hat mein Herz zu Beginn so unglaublich sehr berührt, dann zerschmettert und noch ein bisschen auf ihm rumgetrampelt, bis es dann wieder liebevoll zusammengesetzt wurde.

Hannahs und Daveys Geschichte war anders als erwartet und wenn etwas die Bedeutung „emotionale Achterbahn“ verdient hat, dann die beiden. Ihre Kennenlerngeschichte war einerseits so untypisch, aber anderseits auch so märchenhaft, dass ich die Chemie zwischen ihnen wirklich greifen und die Anziehung förmlich spüren konnte. Umso härter und schmerzhafter war der plötzliche Bruch. Der ein oder andere mag den weiteren Verlauf wohl als langatmig betrachten, doch ich fand die bittere Realität im Mittelteil irgendwie perfekt unperfekt. Wobei eine kurze Triggerwarnung zu einem bestimmten Thema zu Beginn angebracht gewesen wäre.

Zudem muss ich an dieser Stelle kurz Elle Cooks besonderen Schreibstil erwähnen, der mich absolut in seinen Bann gezogen und mich die Außenwelt vergessen lassen hat. Aber mein absolutes Highlight war tatsächlich die Kommunikation zwischen Hannah und Davey, die trotz erheblicher Zeitverschiebung so zart und offen war, dass man wirklich miterleben konnte, wie sich die beiden näher kommen.

𝗙𝗮𝘇𝗶𝘁:
Die Geschichte von Hannah und Davey ist eine emotionale Achterbahn. Von zarten und echten Interaktionen bis hin zu traurigen und schmerzhaften Momenten ist alles dabei. Kurzgesagt eine atemberaubende Liebesgeschichte trifft auf die bittere Realität.

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Veröffentlicht am 27.02.2023

Wundervolle Geschichte trifft auf untypisches Setting mit ein paar zu vielen Themen

Catching Feelings
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𝗗𝗮𝗿𝘂𝗺 𝗴𝗲𝗵𝘁 𝗲𝘀:
Mit der Vergangenheit abschließen und ein Praktikum bei ihrem Vater erfolgreich absolvieren, das ist Lys Plan, als sie in ihre Heimat reist. Doch das sie dabei auf Zane trifft, einen Umweltaktivisten, ...

𝗗𝗮𝗿𝘂𝗺 𝗴𝗲𝗵𝘁 𝗲𝘀:
Mit der Vergangenheit abschließen und ein Praktikum bei ihrem Vater erfolgreich absolvieren, das ist Lys Plan, als sie in ihre Heimat reist. Doch das sie dabei auf Zane trifft, einen Umweltaktivisten, der es auf die Delikatessen-Fabrik ihres Vaters abgesehen hat und ihr Herz an ihn verliert, stand allerdings so gar nicht auf ihrer Agenda.

𝗠𝗲𝗶𝗻𝗲 𝗠𝗲𝗶𝗻𝘂𝗻𝗴:
Wie sehr soll man sich in ein Setting verlieben? Kira: Ja! Vor „Catching Feelings“ hatte ich Alaska als Romance Setting nicht unbedingt auf dem Schirm, doch jetzt nach „Catching Feelings“ lässt mich der malerische Bundesstaat nicht mehr los. Am liebsten wäre ich ja ehrlicherweise zwischen die Seiten gekrabbelt und in Blakfish Bay bei Lys und Zane rausgekommen. Beide Protagonisten haben sich mit ihrer wundervollen und echten Art ganz schnell in mein Herz geschlichen. Lys hat ihrer Teengerzeit einen Fehler gemacht, den sie nun wieder gut machend will und obwohl so viele Leute gegen sie sind, zeigt sie umso mehr Größe und Stärke. Man hat deutlich gespürt, wie sehr sie mit ihrer Vergangenheit zu kämpfen hat und umso schrecklicher ist mir das Verhalten der Bewohner aufgefallen und damit eigentlich auch das von ihrem Vater, der dem Ganzen nämlich überhaupt nichts entgegenstellt. Das war einer der vielen Momente, indem ich ihm gerne mal eine richtige Ansage gemacht hätte. Zane hat als Umweltschützer natürlich auch seine eigenen Ziele in Blackfish Bay. Und im Gegensatz zu seinen Kollegen mochte ich sein bedachtes Vorgehen so so sehr genauso wie seine entspannte Art. Allgemein fand ich die Idee, einen Protagonisten als Umweltschützer einzusetzen, unglaublich spannend und super schön umgesetzt.

Lys und Zanes Beziehung war in meinen Augen perfekt unperfekt. Sie strahlt eine gewisse Leichtigkeit aus, ist authentisch und bringt die richtige Prise Humor mit sich. Dennoch war ich ein bisschen enttäuscht von den doch recht wenigen und kurzen zweisamen Momenten. Dadurch fand ich den Einblick, den ich in die Beziehung bekommen habe, zwar wirklich wundervoll, doch greifen konnte ich die Annäherung nicht wirklich. Zudem muss ich anmerken, dass Lys und Zane stark mit ihrer Vergangenheit hadern, ich allerdings nicht das Gefühl hatte, dass diese in den 480 Seiten aufgearbeitet werden konnte. Hier wären vielleicht weniger Themen und mehr Fokus auf ein bestimmtes Thema hilfreich gewesen.

𝗙𝗮𝘇𝗶𝘁:
„Catching Feelings“ ist ein Buch mit vielen Thematiken: von prägenden Ereignissen in der Vergangenheit, zu einer wundervollen Liebesgeschichte bis hin zu einer großartigen Darstellung des Umweltschutzes. Lys und Zanes Geschichte im malerischen Alaska zu erkunden war voller Emotionen. Ich habe jede einzelne Seite genossen, auch wenn ich mir weniger Themen und mehr zweisame Momente gewünscht hätte. Dennoch ist „Catching Feelings“ eine atemberaubende Geschichte.

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Veröffentlicht am 18.08.2022

Süßer Abschluss mit kleinen Schwächen

Zeitenzauber
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𝗔𝗻𝗺𝗲𝗿𝗸𝘂𝗻𝗴:
„Das verborgene Tor“ ist der dritte Teil der Zeitenzauber-Reihe, deshalb kann diese Rezension Spoiler enthalten.

𝗗𝗮𝗿𝘂𝗺 𝗴𝗲𝗵𝘁 𝗲𝘀:
Annas und Sebastianos neuer Auftrag führt sie nach London ins ...

𝗔𝗻𝗺𝗲𝗿𝗸𝘂𝗻𝗴:
„Das verborgene Tor“ ist der dritte Teil der Zeitenzauber-Reihe, deshalb kann diese Rezension Spoiler enthalten.

𝗗𝗮𝗿𝘂𝗺 𝗴𝗲𝗵𝘁 𝗲𝘀:
Annas und Sebastianos neuer Auftrag führt sie nach London ins Jahr 1813. Doch aus einer normalen Mission wird plötzlich eine weitaus gefährlichere, denn jemand versucht alle Zeitreise-Tore zu zerstören. Aber können sie das Unausweichliche wirklich noch verhindert?

𝗠𝗲𝗶𝗻𝗲 𝗠𝗲𝗶𝗻𝘂𝗻𝗴:
Ein letztes Mal Zeitenzauber, ein letztes Mal Anna und Sebastiano, ein letztes Mal ein Sprung in die Vergangenheit. Eva Völlers Reihe hat alles, was ich mir vor ein paar Jahren unter einem perfekten Fantasybuch vorgestellt hätte: Intrigen, große Gefühle, humorvolle Moment und actionreiche Szenen. Ein süßes Jugendbuch, das sich mitten ins Herz schleicht.

Auch im dritten Band habe ich die Worte förmlich aufgesaugt und die Seiten vor mir vorbeifliegen gesehen. Eva Völler schafft es jedes Mal aufs Neue, den Leser leicht und flüssig in die Geschichte eintauchen zu lassen. Und es hat erneut unglaublich Spaß gemacht, mit Anna und Sebastiano auf Mission zu gehen und die Schurken des 19. Jahrhunderts zu jagen. Und auch wenn die Handlungen im dritten Teil ein wenig langatmig waren, so hat es den Figuren genau den Raum gegeben, um zu zeigen, wie sehr sie sich innerhalb dieser 3 Teile weiterentwickelnde haben. Ganz ehrlich, ich liebe die Dynamik zwischen ihnen, liebe, wie sie mich immer wieder zum Schmunzeln bringen und liebe, wie sie sich umeinander sorgen. Kurzum: Eine süße Geschichte zum Abschalten.

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Veröffentlicht am 18.07.2022

Ich brauche mehr Antworten und den 3. Teil!

The Inheritance Games - Das Spiel geht weiter
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𝗔𝗻𝗺𝗲𝗿𝗸𝘂𝗻𝗴:
„Das Spiel geht weiter“ ist der zweite Teil der „The Inheritance Games“-Reihe, deshalb kann diese Rezension Spoiler enthalten.

𝗗𝗮𝗿𝘂𝗺 𝗴𝗲𝗵𝘁 𝗲𝘀:
Das mysteriöse Geheimnis rund um Avery, Tobias ...

𝗔𝗻𝗺𝗲𝗿𝗸𝘂𝗻𝗴:
„Das Spiel geht weiter“ ist der zweite Teil der „The Inheritance Games“-Reihe, deshalb kann diese Rezension Spoiler enthalten.

𝗗𝗮𝗿𝘂𝗺 𝗴𝗲𝗵𝘁 𝗲𝘀:
Das mysteriöse Geheimnis rund um Avery, Tobias Hawthorne und sein Erbe geht in die zweite Runde. Mittlerweile weiß Avery zwar, dass sie sie keine Blutsverwandte ist, doch warum Tobias ausgerechnet ihr sein gesamtes Vermögen hinterlassen hat, weiß sie immer noch nicht. Doch Tobias wär nicht Tobias, wenn er nicht noch mehr Rätsel hinterlassen hätte. Und Avery wäre nicht Avery, wenn sie den Hinweisen nicht auf die Spur gehen und dabei feststellen würde, dass sie tiefer in die Sache verstrickt ist als gedacht …

𝗠𝗲𝗶𝗻𝗲 𝗠𝗲𝗶𝗻𝘂𝗻𝗴:
Nach dem Cliffhanger aus Band 1 konnte ich es gar nicht erwarten, erneut in die Welt voller Geheimnissen und Intrigen einzutauchen, und ich wurde keinesfalls enttäuscht. Der zweite Band der Inheritance Games hat mich, wie schon sein Vorgänger, direkt von der ersten Seite in sein spannendes Geschehen mitgenommen und mit seinem Tempo und den überraschenden Wendungen dafür gesorgt, dass ich mich in der Welt voller Intrigen und Geheimnissen verloren habe und teilweise verwirrt und beeindruckt zurückgelassen wurde. Man braucht tatsächlich gar nicht selbst mit zu rätseln, weil die Rätsel und Geheimnisse so unheimlich gut durchdacht sind, dass die ganze Zeit nur noch mehr Fragen aufgeworfen, aber gleichzeitig nicht wirklich beantwortet werden. Auch der Schreibstil war wieder einfach nur phänomenal: spielerisch, flüssig und leicht. Tatsächlich fand ich die Handlung in diesem Teil ein wenig schwächer als im ersten Teil, aber es war dennoch super spannend mit Avery immer mehr zu erfahren und zu enträtseln.

Aber nicht nur die Handlung hat einen wieder zum mit rätseln animiert, sondern auch die Familie Hawthorne. Sie wird immer komplizierter und die Gefühle immer verwirrender und deshalb freue ich mich umso mehr auf die Auflösung des Love Interests, denn mittlerweile kann ich gar nicht sagen, in welchem Team ich bin. Ich habe Grayson und Jameson einfach viel zu sehr ins Herz geschlossen, deshalb fühle und leide ich total mit Avery mit.

𝗙𝗮𝘇𝗶𝘁:
„The Inheritance Games - Das Spiel geht weiter“ hat erneut mit seinem geheimnisvollen Plot und seinen vielschichtigen Charakteren überzeugt. Hinter jeder Seite lauert etwas Neues und mysteriöses, bei dem man mitzittern und mitleiden muss. Suchtfaktor garantiert!

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Veröffentlicht am 01.07.2022

Süße Geschichte für Zwischendurch

Zeitenzauber
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𝗗𝗮𝗿𝘂𝗺 𝗴𝗲𝗵𝘁 𝗲𝘀:
Annas Sommerferien in Venedig hätten entspannt werden können, wäre da nicht diese rote Gondel gewesen, die sie mir nichts, dir nichts mit einem süßen jungen Mann ins 15. Jahrhundert verfrachtet ...

𝗗𝗮𝗿𝘂𝗺 𝗴𝗲𝗵𝘁 𝗲𝘀:
Annas Sommerferien in Venedig hätten entspannt werden können, wäre da nicht diese rote Gondel gewesen, die sie mir nichts, dir nichts mit einem süßen jungen Mann ins 15. Jahrhundert verfrachtet hat. Aber als wäre das nicht schon schlimm genug, muss sie irgendwie die Welt retten, bevor sie wieder in ihr Jahrhundert kann …

𝗠𝗲𝗶𝗻𝗲 𝗠𝗲𝗶𝗻𝘂𝗻𝗴:
Als ich mir den Klappentext zu „Zeitenzauber“ das erste Mal durchgelesen habe, dachte ich mir: Oh, das wird süß. Und genau mit diesem Adjektiv würde ich das Buch nach Beendigung immer noch beschreiben. Annas Geschichte ist so leicht und erfrischend, dass man das Gefühl hat, als könnte man die Reihe innerhalb eines Tages mehrmals durchlesen und es würde doch niemals langweilig werden. Eva Völler hat einfach die Gabe, den Leser leicht und flüssig in die Geschichte eintauchen zu lassen. Und die Geschichte ist, wie schon gesagt, wirklich super süß und unterhaltsam. Es hat einfach so viel Spaß gemacht, mit Anna Venedig im 15. Jahrhundert zu entdecken und dabei alle möglichen Aspekte über das Zeitreisen kennenzulernen. Die Liebesgeschichte konnte mich allerdings nichts ganz so packen. Man hat zwar geahnt, dass er darauf hinauslaufen würde, aber hingedeutet hat nichts. Und dann ging es plötzlich von null auf hundert. Dennoch liebe ich die Dynamik zwischen ihnen, vor alle weil sie mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht haben. Und genau deshalb bin ich umso mehr gespannt, wie sich die beiden in den weiteren Teilen entwickeln werden.

𝗙𝗮𝘇𝗶𝘁:
„Zeitenzauber“ ist eine super süße und leichte Zeitreise Geschichte, die man immer wieder lesen könnte, weil man sich einfach super wohl zwischen den Seiten fühlt. Sie ist unkompliziert und einfach leicht und erfrischend zu lesen.

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