Profilbild von susehost

susehost

Lesejury Star
offline

susehost ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit susehost über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.04.2023

hat mich nicht gepackt

Mörderfinder – Mit den Augen des Opfers
0

Max Bischoff soll in einem Cold Case ermitteln. Seine ehemalige Chefin von der Kripo bittet ihn darum. Ihre Freundin ist gerade verstorben und hat ein Tagebuch hinterlassen, in welchem sie von einer alten ...

Max Bischoff soll in einem Cold Case ermitteln. Seine ehemalige Chefin von der Kripo bittet ihn darum. Ihre Freundin ist gerade verstorben und hat ein Tagebuch hinterlassen, in welchem sie von einer alten Schuld spricht, unter der sie seit über 20 Jahren gelitten hat. Max soll nun herausfinden, was es damit auf sich hat. Max ist verwundert, dass seine Ex Chefin an ihn herantritt, sind sich beide doch eigentlich überhaupt nicht grün. Dennoch nimmt er den Fall an und macht sich auf, in den kleinen Winzerort. Kaum hat er dort die Befragungen aufgenommen, geschieht ein Mord, der offensichtlich mit dem alten Fall zusammenhängt. Wem ist Max zu nahe gekommen?

Der Anfang war spannend. Aus der Sicht des Täters geschrieben, der auch in eingeschobenen Kapiteln immer mal wieder zu Wort kommt. Aber so wirklich kam dennoch keine Spannung bei mir auf. Ich hatte mir mehr unerwartete Wendungen und Überraschungen erhofft, denn eigentlich sind die Bücher von dem Autor immer sehr spannend. Hier hat es mich nicht richtig gepackt. Auch die Auflösung hat mir nicht besonders gefallen. Vielleicht wird der nächste Band wieder besser.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.12.2022

eine alte Schuld

Kuckuckskinder (Ein Falck-Hedström-Krimi 11)
1

Der Fotograf Rolf Stenklo bereitet eine wichtige Ausstellung vor. Für ihn die wichtigste Ausstellung seines Lebens. Deshalb geht er auch nicht zu der goldenen Hochzeit von Freunden. Seine Frau aber will ...

Der Fotograf Rolf Stenklo bereitet eine wichtige Ausstellung vor. Für ihn die wichtigste Ausstellung seines Lebens. Deshalb geht er auch nicht zu der goldenen Hochzeit von Freunden. Seine Frau aber will die Feier nicht verpassen und geht allein dort hin. Am nächsten Morgen aber ist ihr Mann tot, ermordet. Patrick Hedström nimmt die Ermittlungen auf. Seine Frau Erika macht sich ebenfalls an Ermittlungen, allerdings recherchiert sie einen Mordfall aus den 80iger Jahren, der nicht aufgeklärt wurde und mit Rolfs Tod in Zusammenhang stehen könnte. Und es bleibt nicht bei dem Mord an Rolf...

Am Anfang hat das Buch ziemliche Längen. Sehr ausführlich wird über die Hochzeitsfeier geschrieben und die Gäste. Das fand ich leider überhaupt nicht spannend. Zwischendurch werden Kapitel aus den 80iger Jahren eingeschoben, bei denen es um eine Transfrau und ihre Tochter geht. Der Zusammenhang zum heutigen Geschehen ergibt sich erst sehr viel später. Außerdem geht es um einen Club, dem einige Gäste der Hochzeitsfeier angehören. Erst im letzten Drittel des Buches wurde es spannend. Der Teil brachte auch einige Überraschungen und ein doch befriedigendes Ende. Das Buch war zwar nicht so ganz mein Fall, da ich es rasanter und weniger "privatlastig" mag, aber doch gut konstruiert.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.09.2022

Nicht so gut gelungen wie die Baztàn Reihe

Todesspiel. Die Nordseite des Herzens
0

Subinspectora Amaia Salazar aus Pamplona lernt in den USA im Rahmen einer Fortbildung Special Agent Dupree vom FBI kennen, der sie aufgrund ihrer genialen Fallanalysen bittet, mit ihm einen Serienmörder ...

Subinspectora Amaia Salazar aus Pamplona lernt in den USA im Rahmen einer Fortbildung Special Agent Dupree vom FBI kennen, der sie aufgrund ihrer genialen Fallanalysen bittet, mit ihm einen Serienmörder zu jagen, der während Naturkatastrophen Familien tötet und dabei nach einem bestimmten Muster vorgeht. Er richtet die Toten nach Norden aus und lässt es immer so aussehen, als wären sie durch unherfliegende oder herabstürzende Trümmer umgekommen. Während des Hurrikan Katrina 2005 über New Orleans wird nach Duprees Meinung der Serienkiller wieder zuschlagen.

Ich habe bisher alle Romane der Autorin gelesen. Die Baztàn Triologie hatte mir sehr gut gefallen, wie auch das Buch "Alles, was ich dir geben will". Sie schreibt sehr fesselnd und mir hat auch das Mystische in ihren Büchern immer sehr gut gefallen. Da die Handlung dieses Buches in 2005 spielt und Amaia noch jung ist, ist es zeitlich vor der Baztàn Reihe angesiedelt. Es gibt einen Handlungsstrang um die Geschehnisse während des Hurrikans Katrina und die Tragödien, die sich damals abgespielt haben und einen Handlungsstrang aus Elizondo, Amaias Heimat, durch die wir weitere Details aus ihrer Kindheit erfahren, wo sie sehr unter ihrer Mutter gelitten hat und ihrem Vater, der ihr nicht half, als sie ihn am dringendsten brauchte. Durch die Ängste, die sie damals ausgestanden hat, ist Amaia aber so geworden wie sie ist und kann Dinge wahrnehmen, die anderen verborgen bleiben. Auch in diesem Buch spielt Mystik eine Rolle, hier in Form von Voodoo. Mich hat allerdings die Handlung nicht so recht packen können. Ein Großteil ging eben um Katrina und die Zustände. Dramatisch, ja, aber die Serienkillerjagd war fast Nebensache. Am interessantesten fand ich noch die Geschehnisse um Amaia als Kind. Nachdem ich das Buch ausgelesen habe, muss ich sagen, dass ich ein wenig enttäuscht bin. es reicht bei mir so nur für 4 Sterne.




  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.08.2022

spannender Ermittlerkrimi mit etwas Luft nach oben

Die Kommissarin und die blutigen Spiegel
4

Eine weibliche Leiche wird in einem Werkzeugschuppen gefunden, übel zugerichtet. Auf ihrer Schulter eine eingeritzte Rune. Die Tote hatte zwei Liebhaber, auf die sich die Ermittler zunächst konzentrieren. ...

Eine weibliche Leiche wird in einem Werkzeugschuppen gefunden, übel zugerichtet. Auf ihrer Schulter eine eingeritzte Rune. Die Tote hatte zwei Liebhaber, auf die sich die Ermittler zunächst konzentrieren. Doch die Ermittlungen gestalten sich schwierig. Und es gibt noch einen weiteren Mord, den es aufzuklären gilt. Antje Servatius und ihr Team tappen lange im Dunkeln.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Antje Servatius ist eine sehr gute Ermittlerin. Sie hat es nicht leicht, als alleinerziehende Mutter ihre privaten Probleme mit ihrem Beruf unter einen Hut zu bekommen, zumal ihre Tochter Kira behindert ist. Kira hat mir als Person auch sehr gut gefallen. Das Verhältnis zwischen Anjas privater Situation und Ermittlung fand ich als Leser aber ausgewogen. Dazu spannende Kriminalfälle mit perfiden Morden, ein überraschender Täter und gegen Ende noch einmal richtig Gas gegeben, so mag ich Krimi. Allerdings fand ich, dass doch hier und da noch Luft nach oben gewesen wäre. Aber einen weiteren Band der Reihe werde ich auch gern lesen.

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Spannung
Veröffentlicht am 07.06.2022

unterhaltsame Urlaubslektüre

Die Leiche am Deich
0

Das kleine Dorf Sünnum in Ostfriedland ist beunruhigt. Zum einen will ein Milchbauer einen Monsterstall bauen und kauft dafür Grundstücke auf, zum anderen wurde dessen Frau Kerstin ermordet aufgefunden. ...

Das kleine Dorf Sünnum in Ostfriedland ist beunruhigt. Zum einen will ein Milchbauer einen Monsterstall bauen und kauft dafür Grundstücke auf, zum anderen wurde dessen Frau Kerstin ermordet aufgefunden. Hatte sie eine Affäre mit Enno Prester, ein Anführer der Widerstandsbewegung gegen die Massentierhaltung? Er gerät unter Verdacht, denn man findet sein Tuch in der Nähe des Tatorts. Wiebcke Felber muss Enno verhaften. Ihre Mutter Gesine Felber, die Wirtin des Dorfkruges und die Friesenbrauerin, mischt sich in die Ermittlungen ein, um Enno als unschuldig zu überführen. Und doch bleibt es nicht bei der einen Leiche...

Das Buch ist humorig geschrieben, die Personen liebevoll gezeichnet. Etwas nervig ist Gesine, die immer weiß, was zu tun ist und sich auch von ihrer Tochter nicht bremsen lässt. Was sie oft in Schwierigkeiten bringt. Es gibt einige Wendungen und eine Überraschung zum Schluss, auch spannende Passagen waren dabei. Eine unterhaltsame Urlaubslektüre. Sehr gut hat mir das Cover gefallen, so kann man sich den "Kroog", der Mittelpunkt des Dorflebens ist, noch besser vorstellen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere