So sehr geliebt
If we were a movieHandlung: Nachdem Nates Brüder seinen Laptop, mit der Arbeit fürs College drauf, zerstört haben, ist für Nate klar: Er muss ausziehen. Auch seine Freundin Sophie ist der Meinung, da sie seine Brüder überhaupt ...
Handlung: Nachdem Nates Brüder seinen Laptop, mit der Arbeit fürs College drauf, zerstört haben, ist für Nate klar: Er muss ausziehen. Auch seine Freundin Sophie ist der Meinung, da sie seine Brüder überhaupt nicht leiden kann. Glücklicherweise trifft Nate sogleich auf Pearl, die einen neuen Mitbewohner kennt. Voller Vorfreude will sich Nate die Wohnung anschauen, doch sobald er auf Jordan trifft, wird im klar, dass es sich bei dem Mitbewohner eigentlich um eine Mitbewohnerin handelt. Kurz zweifelt er, aus Respekt Sophie gegenüber, doch nach einem weiteren Zusammentreffen mit seinen Brüdern nimmt er die Wohnung, doch ohne es Sophie erzählt zu haben. Und auch wenn er es nicht wahrhaben will, entwickelt er langsam Gefühle für Jordan.
Charaktere: Anfangs fand ich Nate ziemlich sympathisch, dann aber nicht, da er Sophie gegenüber einfach so verschlossen war, was in einer Beziehung nicht unbedingt sein sollte. Sophie konnte ich in der Hinsicht verstehen, dass sie sauer ist, dass Nate ihr nichts von seiner Mitbewohnerin erzählt hat. Auch, als Nate ihr versprochen hatte anzurufen und er es letztendlich nicht getan hat, konnte ich ihre Wut verstehen. Doch dann ging es mit ihr bergab. Immer wieder musste Sophie gegen Nates Brüder sticheln, obwohl die Beiden in der Hinsicht auch nicht besser waren, dabei konnte sie gar nicht verstehen, dass Nate sie nach allem immer noch lieb hat, einfach weil sie schließlich seine Brüder sind. Ab dem Zeitpunkt hat Sophie einfach bei allem eine Szene gemacht und ich dachte mir nur so: Bitte behalte deine Würde. Und dann wurde sie richtig psychomäßig. Obwohl sie mir am Anfang noch leid tat, konnte ich sie nun gar nicht mehr ausstehen. Sie war so unglaublich verrückt und ihre Beweggründe einfach gar nicht nachvollziehbar.
Es war einfach klar, dass Nate und Sophie nicht zusammen passen, da sie unterschiedliche Lebensvorstellungen haben. Beide wollten dies aber nicht wahrhaben.
Nate war mir, wie bereits erwähnt, im weiteren Verlauf aus dem simplen Grund unsympathisch, dass er, ohne es zu realisieren, Gefühle für Jordan entwickelt hat und seiner Freundin nur noch etwas vorgespielt hat. Das mochte ich gar nicht, aber nachdem ich gesehen habe zu was Sophie fähig ist, wurde mir Nate wieder sympathischer. Schön zu sehen ist, dass Nate eine kleine Entwicklung durchlaufen hat, angefangen damit, dass er sich gegen seine Brüder gestellt hat.
Nates Brüder, Chris und Tyler, fand ich zu Anfang so nervig, aber irgendwie konnten mich die Beiden doch von sich überzeugen, was mich überrascht hat.
Jordan ist super. Sie ist lustig, aber auch verständnisvoll und vor allem hat sie Nate immer unterstützt. Ich mochte sie wirklich gerne.
Pearl ist schon wirklich eine Verrückte. Erstaunlich was sie alles bewirken konnte, weswegen ich sie einfach ins Herz schließen musste.
Spannung: Mir war klar, wie die Geschichte enden würde, aber es war nicht ersichtlich wie es dazu kommen würde. Das Drama rund um Sophie hat die Geschichte auf jeden Fall spannend gemacht und ich war teilweise regelrecht schockiert. Das ganze Buch war wirklich wie so ein Film, was ich, in Kombination mit dem Titel, einfach nur toll finde. Die Anspielung auf den Titel, am Ende des Buches, fand ich so schön und hat mich auch richtig erfreut, weil ich genau an diesen Song immer denken muss, wenn ich den Titel lese.
Ein kleiner Pluspunkt ist zusätzlich auch die Erwähnung von V is for Virgin, da scheinbar Beides im selben Universum spielt.
Schreibstil: Der Schreibstil hat mich überzeugt, da er sehr angenehm zu lesen war.
Cover: Das Cover finde ich, aufgrund der Farben, wirklich schön. Es ist bunt, aber nicht zu bunt. Die Gestaltung des Titels ist, meiner Meinung nach, sehr passend.
Fazit: Ich gebe dem Buch 5/5 Sterne, da mir die Geschichte sehr gut gefallen hat, auch wenn ich nicht von allen Charakteren überzeugt bin.
Sophie hat die Handlung definitiv auf die Spitze getrieben und Jordan und Nate sind einfach wie für einander gemacht. Ich habe die Geschichte so geliebt und konnte richtig mitfühlen.
Das Buch ist auf jeden Fall eine Leseempfehlung für diejenigen, die etwas kitschigere Liebesgeschichten mit einer ordentlichen Portion Drama lieben.