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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.08.2022

Wie lebte es damals in Paris als Künstlerin?

Mademoiselle Oppenheim – Sie liebte das Leben und erfand die moderne Kunst
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Mir hat der Roman um das Leben der lebenslustigen Meret Oppenheim sehr gut gefallen.Der Autorin ist gelungen das damalige Leben in der Kunstszene atmosphärisch sehr gut herüberzubringen. Außerdem wirkt ...

Mir hat der Roman um das Leben der lebenslustigen Meret Oppenheim sehr gut gefallen.Der Autorin ist gelungen das damalige Leben in der Kunstszene atmosphärisch sehr gut herüberzubringen. Außerdem wirkt nicht nur die Darstellung von Meret sehr authentisch und lebendig sondern auch die Freunde bzw. Freundinnen sowie ihre Arbeitgeberin, für die sie nebenberuflich schneidert, kommen äußerst lebensnah herüber. Ich mochte es, wie viel ich über Kunst im allgemeinen, die Rolle der Frau zur damaligen Zeit und die Entwicklung des Nationalsozialismuss, dessen Auswirkungen in Deutschland Meret nur ahnt bzw. durch Zeitungen und Freunde zugetragen bekommt, erzählt wird. Merets Vater ist Halbjude und Meret fühlt sich kein bisschen jüdisch.
Auch in Paris wird der Antisemitismus spürbar, doch es überwiegt die Lebensfreude, die Verliebtheit und die Lust an der Kunst bei Meret. Ich fand es sehr interessant zu erfahren, wie Meret Oppenheim sich von einer naiven jungen Frau zur lebenstüchtigen, eigenständigen, jungen Frau mit kristischem Blick auf ihre Umgebung mauserte. Eine tolle Künstlerin, die mir vor dem Lesen des Buches leider unbekannt war.

Fünf Sterne!

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Veröffentlicht am 11.08.2022

Großartiges Buch, was viele Probleme von Schulkindern anspricht und Lösungen aufzeigt

Die höchstfamose Zoo-Schule – Tierisch-lustige Vorlesegeschichte für die erste Klasse
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Isabell47 vor ein paar Sekunden

"Die höchstfamose Zoo-Schule" ist ein für mich ein Highlight zum Vor- und Selberlesen für Kinder, die kurz vor dem Schuleintritt stehen bzw. der ersten Grundschuljahre. ...


Isabell47 vor ein paar Sekunden

"Die höchstfamose Zoo-Schule" ist ein für mich ein Highlight zum Vor- und Selberlesen für Kinder, die kurz vor dem Schuleintritt stehen bzw. der ersten Grundschuljahre. Hier wird in kurzen Kapiteln ein Tier, in den Mittelpunkt gestellt und egal, ob es um Angst geht, Mobbing, Stottern, Anderssein und alles was den Tieren auf dem Herzen liegt. Erwachsene und Kinder werden viele der geschilderten Situationen wiedererkennen und sich damit identifizieren können. In der Zooschule wird für alles eine Lösung gefunden - manchmal von den Erwachsenen und manchmal von den Kindern. Ich mochte den Schreibstil, der mein und das Kopfkino der Kinder in Gang brachte, sehr. Die Namensgebung und Beschreibung der Tiere war grandios und spiegelte sich in den tollen Illustrationen wider Über vieles mussten wir lachen, einiges stimmte uns nachdenklich. Absolut empfehlenswert - fünf Sterne!

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Veröffentlicht am 08.08.2022

Ein Hörbuch, was Kinder sehr gut unterhält, aber auch lehrreich ist

Löre & Luc – Unser lautes Leben (2). Folge 3: Ich komme in die Kita / Folge 4: Ich werde geimpft
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n dem dritten und vierten Teil der Reihe um Löre und Luc geht es einmal um die Eingewöhnung in die Kita und im vierten Teil ums Impfen. Ich fand die Stimmung, die Gefühle, Gedanken, Ideen und auch Ängste ...

n dem dritten und vierten Teil der Reihe um Löre und Luc geht es einmal um die Eingewöhnung in die Kita und im vierten Teil ums Impfen. Ich fand die Stimmung, die Gefühle, Gedanken, Ideen und auch Ängste von Löre, als es um die Kita aber auch ums Impfen geht sehr gut dargestellt und hier werden sich viele Kinder wiederfinden. Sehr schön, dass Löres Mutter das Impfen so gut erklärt und damit sozusagen ein brandaktuelles Thema aufgreift. Sehr gelungen ist der entspannte Umgangston der Erwachsenen, die die Kinder gleichzeitig jedoch sehr ernst nehmen. Auch gefällt mir die Vermitltung der Rollenbilder, da Löres Eltern sich in der Betreuung von Löre abwechseln und auch die Kita einen männlichen Erzieher hat.

Fünf Sterne

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Veröffentlicht am 08.08.2022

Sehr bewegender Roman

Die Köchinnen von Fenley
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Der Roman spielt 1942 in Großbritannien in einem kleinen Dorf namens Fenley. Die BBC ruft einen Kochwettbewerb ins Leben, dessen Siegerin Moderatorin einer Radiosendung über das Kochen bzw. über Rezepte ...

Der Roman spielt 1942 in Großbritannien in einem kleinen Dorf namens Fenley. Die BBC ruft einen Kochwettbewerb ins Leben, dessen Siegerin Moderatorin einer Radiosendung über das Kochen bzw. über Rezepte mit den eingeschränkten Bedingungen sprich der Lebensmittelrationierung sein wird. Vier Frauen beteiligen sich daran und jede erhofft sich zu siegen, damit die jeweilige Lebenssituation sich bessert. So unterschiedlich die Frauen sind, so stark die Konkurrenzsituation, jedoch im Laufe des Wettbewerbs ändert sich dies.
Der Schreibstil und die Intensität mit der die Autorin Geschichten erzählt, hat mir schon bei dem Roman " Der Frauenchor von Chilbury" äußerst gut gefallen. Sie stellt in dieser Story, für die sie enorme Recherchearbeit über das Leben damals betrieben haben muss, ebenso wie es wirklich sehr viele Wettbewerbe gegeben hat, die Situation der Frauen da, die ohne oder mit Männern klar kommen müssen. Wie ein roter Faden ziehen sich die Kochrezepte durch den Roman und dadurch bekomme ich eine ziemlich genaue Vorstellung davon, wie schwierig das Kochen sich gestaltete. Es geht ums Kochen, um den Krieg, die Angst, den Tod, das Leben, Freundschaft, Mut und Liebe. Die Autorin hat es geschafft schwierigen Themen ein wenig die Schwere zu nehmen, versprüht ein wenig Hoffnung und Optimismus und hat mich äußerst gut unterhalten. Diesen Roman und diese taffen Frauen werde ich noch lange in Erinnerung behalten.
Fünf Sterne!

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Veröffentlicht am 04.08.2022

Traurig, einfühlsam und humorvoll - die Geschichte über das Familienleben mit der dementen Oma

Bleibt Oma jetzt für immer?
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Als Klara 11 Jahre alt ist und ihr Bruder Anton 8 Jahre alt, hat ihre Oma einen Unfall auf der Kellertreppe in ihrem Haus, in dem sie bis dahin alleine wohnt, und bricht sich den Fuß. Mit dem frischoperierten ...

Als Klara 11 Jahre alt ist und ihr Bruder Anton 8 Jahre alt, hat ihre Oma einen Unfall auf der Kellertreppe in ihrem Haus, in dem sie bis dahin alleine wohnt, und bricht sich den Fuß. Mit dem frischoperierten Fuß kann sie nicht alleine wohnen und zieht bei Klara, Anton und den Eltern ein. Schnell wird klar, dass das, was als Zwischenlösung gedacht war, sich anders entwickelt, denn die Oma hat Demenz.
Klara, mittlerweile 13 Jahre alt, erzählt aus ihrer Sicht, was damals alles passiert ist. Ich habe genau vor Augen, wie sich das Familienleben bzw. die Oma verändert und bin berührt wie einfühlsam die Familie mit der Situation der Oma umgeht. Sehr genau beobachtet die Familie, wie sich alles ändert und manche Situationen sind sehr traurig für alle Beteiligten, doch sie verzweifeln nicht, sondern insbesondere der kleine pfiffige Anton hat Lösungen bzw. findet er einen eigenen Zugang zur Oma. Viele Situationen, Sprüche der Oma, brachten mich aber auch zum Schmunzeln trotz der Traurigkeit. Mir gefiel das Zusammengehörigkeitsgefühl, die Ehrlichkeit und die Empathie der Familie und auch wie offen sie miteinander sprachen. Sie halfen der Oma, ohne sie wie ein Kleinkind zu behandeln. Ich habe selber als Erwachsene eine Menge davon lernen können. Wer jetzt denkt, dass das Buch sich nur mit Demenz befasst, liegt falsch, denn der Alltag der Kinder - Ferien, Schule, Freundschaft und erste Liebe spielen eine ebenso große Rolle.
Ein wunderbares Buch - auch optisch in Schriftbild und Illustrationen top - fünf Sterne!

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