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Veröffentlicht am 27.08.2022

Lesen und Wohlfühlen - „When the Storm comes“ ist Liebe pur.

When the Storm Comes
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Ein Setting, das zum Träumen einlädt. Ich bin beeindruckt von der großen Liebe, die die Autorin in die Worte über Kanada einfließen lassen hat. Man spürt ihre Detailverliebtheit und auch ihre innige Beziehung ...

Ein Setting, das zum Träumen einlädt. Ich bin beeindruckt von der großen Liebe, die die Autorin in die Worte über Kanada einfließen lassen hat. Man spürt ihre Detailverliebtheit und auch ihre innige Beziehung zu diesem Flecken Erde. Das macht die Geschichte von Marly, ihren Vorfahren und allen jetzigen Bewohnern von St. Andrews by-the-Sea so realistisch und greifbar. Es ist fast, als wäre man ein Teil davon.

Und genau dieses Gefühl ist es, das Marly schon bald nach ihrer Ankunft in diesem kleinen Örtchen spürt. Der liebevolle Umgang der Bewohner untereinander und die offene, herzliche Art Fremden gegenüber, machen es einem leicht in die Geschichte hineinzufinden und sie zu lieben.

Auch wenn Marly hin und wieder durch ihre unbedarfte Art aneckt, ist sie doch ein so herzensguter, ehrlicher Mensch, dass sie sich schnell in die Gemeinschaft einfindet und das, obwohl sie eigentlich nur die Zeit der Reparatur ihres Autos überbrücken wollte. Denn eigentlich ist Marly auf der Suche nach ihren Wurzeln und hofft auf ihrem Roadtrip mehr über sich und ihre Mutter herauszufinden.

Meistens geht das Leben aber seinen ganz eigenen Weg und so strandet Marly erst einmal in diesem kleinen idyllischen Küstenörtchen und versucht das Beste aus ihrer Situation zu machen. Als Aushilfe in der ansässigen Tierarztpraxis fühlt sie sich pudelwohl und findet schnell Freunde mit und ohne Fellnase. Aber das Schicksal hat noch viel mehr für Marly geplant …

Die Landschaft Kanadas wird im Buch einfach herrlich beschrieben und ich habe sofort Fernweh bekommen. Wie gern würde ich mir alles selbst einmal anschauen. Besser hätte es die Protagonistin fast nicht erwischen können. Durch das gezielt ausgewählte Setting und den lockeren, bildhaften, im Gedächtnis bleibenden Schreibstil, wurde „When the Storm comes“ für mich zu einem kleinen Highlight. Ich habe mich in die Geschichte und ihre Charaktere verliebt und hoffe wirklich, sie in den Folgebänden hin und wieder begrüßen zu dürfen, denn irgendwie habe ich noch immer das Gefühl, dass die Geschichte nicht ganz zuende erzählt wurde. Ich habe das Bedürfnis mehr zu erfahren. Mehr zu den First Nations, mehr über Marlys Mutter und auch mehr über Jack. Für mich persönlich waren noch einige Fragen offen, auch wenn die Idee, mit der Vergangenheit abzuschließen und das Hier und Jetzt, ja sich selbst im großen Ganzen zu sehen, viel Mut und einen riesiges Schritt nach vorn für Marly bedeutet hat. Trotzdem ging mir diese diese Entscheidungsfindung einfach ein klein wenig zu schnell. Für mich hat es sich ganz leicht nach Aufgabe angehört und ich wünsche mir so sehr, dass Marly doch noch Antworten auf all ihre unbeantworteten Fragen findet.

Nichtsdestotrotz ist „When the Storm Comes“ ein wundervolles Buch für gemütliche Stunden um einmal die Seele baumeln zu lassen und sich einfach nach Kanada zu träumen.
Ich habe jedes Wort genossen und die Geschichte geliebt. Deshalb hat es:

5/5 ⭐

auch voll und ganz verdient!

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Veröffentlicht am 25.08.2022

Unterwegs in der Unterwelt - das Abenteuer geht weiter

Mari - Mädchen aus dem Meer - Das Lied der Nymphen
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Beinahe nahtlos knüpft „Das Lied der Nymphen“, der fünfte Band der Abenteuer von Mari und ihren Freunden Fritz und Lena, an den vorangegangenen Band an. Es bleibt weiterhin spannend und die Freunde müssen ...

Beinahe nahtlos knüpft „Das Lied der Nymphen“, der fünfte Band der Abenteuer von Mari und ihren Freunden Fritz und Lena, an den vorangegangenen Band an. Es bleibt weiterhin spannend und die Freunde müssen ihre Ängste und Sorgen hinter sich lassen und eine neue, schwere und vor allem gefährliche Aufgabe bestreiten, die den Kindern einmal mehr alles abverlangt. Es geht nämlich in den Tartaros.

Immer mit dabei ist natürlich der kleine Seeigel Günther, der ständig für ein Schmunzeln sorgt. Ihm könnte sehr gern etwas mehr Aufmerksamkeit zuteil werden, denn der kleine Kerl muss mit den Kindern ganz schön was mitmachen. Zwar bekommt er hin und wieder Leckereien zugesteckt, doch das wiegt längst nicht alle Strapazen auf.

Immer noch auf der Suche nach Maris Mutter Penelope begeben sich die Kinder erneut in große Gefahr, denn in der Hölle warten einige Überraschungen auf die drei. Gute und weniger Erfreuliche. Aber es wären ja nicht Mari, Fritz und Lena, wenn sie diesen nicht strotzen könnten und für alles eine Lösung parat hätten. Gut, ein bisschen Glück gehört auch dazu.

Ich mochte auch dieses Abenteuer von Christiane Rittershausen sehr gern. Die Autorin konnte mich einmal mehr von ihren Ideen überzeugen. Die leicht verständliche, aufmunternde und erklärende Schreibweise macht es einfach leicht, die Geschichte zu verstehen und ihr zu folgen und ganz nebenbei neues Wissen zu entdecken.
Perfekt für die jüngeren Leser und/oder Zuhörer.

Wird es weitere Bände von Mari und all ihren Freunden geben? Ich hoffe es sehr!

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Veröffentlicht am 22.08.2022

Ein neues gefährliches aber auch aufregendes Abenteuer für Mari, Fritz und Lena

Mari - Mädchen aus dem Meer - Im Bann von Gargor
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Es war wieder einmal ein Vergnügen zusammen mit Mari, Fritz und Lena in ein weiteres Abenteuer abzutauchen und das im wahrsten Sinne des Wortes! Denn dieses Mal dreht sich alles um das mysteriöse Atlantis, ...

Es war wieder einmal ein Vergnügen zusammen mit Mari, Fritz und Lena in ein weiteres Abenteuer abzutauchen und das im wahrsten Sinne des Wortes! Denn dieses Mal dreht sich alles um das mysteriöse Atlantis, um verschwundene Einwohner von Einöd am Meer und um Maris Mutter. Um dem Rätsel auf die Spur zu gehen, geht es für die drei einmal mehr hinunter in die Tiefen des Ozeans. Dabei sehen sie sich unvorhergesehenen Aufgaben gegenüber und es scheint, als gehört Vergangenes und bereits Überstandenes doch nicht ganz der Vergangenheit an, denn alte Bekannte tauchen plötzlich wieder auf. Doch wer steckt tatsächlich hinter all dem neuen Übel?

Die drei Kinder wachsen mir von Buch zu Buch mehr ans Herz. Es macht Spaß mit ihnen zusammen Geheimnisse zu lüften und Gefahren zu strotzen. Sie gehen gemeinsam durch dick und dünn und entwickeln sich dabei immer weiter.
Auch gibt es ganz nebenbei jede Menge wissenswerte Informationen, die man fast schon spielerisch leicht aufnimmt. Die Mari-Bücher sind meiner Meinung nach ganz wundervolle Kinderbücher, die in jedem Fall einen Mehrwert bieten und mit denen man ganz toll unterhalten wird.

Aber nicht nur inhaltlich zeigt sich das Buch von seiner besten Seite. Auch das Cover und die Illustrationen, die man überall im Buch findet, machen das Lesen zu einem wirklichen Abenteuer. Mit seinem geprägten Cover fasst sich das Buch richtig gut an und wirkt hochwertig und robust zugleich.
Merkt man, dass ich total in die Buchreihe verliebt bin? Ich hoffe, dass sie euch genauso begeistern kann wie mich.

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Veröffentlicht am 23.07.2022

Wieder einmal zeigt sich Alex Verus von seiner besten Seite

Der Gefangene von London
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Er steckt wieder einmal, oder soll ich vielleicht doch sagen, immer noch, ganz ganz tief im Schlamassel. Wer? Alex Verus! Der im magischen London mittlerweile wohl bekannteste Wahrsager seiner Zeit. Dabei ...

Er steckt wieder einmal, oder soll ich vielleicht doch sagen, immer noch, ganz ganz tief im Schlamassel. Wer? Alex Verus! Der im magischen London mittlerweile wohl bekannteste Wahrsager seiner Zeit. Dabei könnte er es so ruhig haben, nur irgendwie kommt immer etwas dazwischen.

Eigentlich möchte ich gar nicht allzu viel vom Inhalt verraten, da es sich bei „Der Gefangene von London“ schon um den 8. Band der Reihe handelt und nun tatsächlich die Bücher aufeinander aufbauen. Auch dieses endet mit einer solchen Spannung, das ich es heute schon kaum erwarten kann Band 9 in den Händen zu halten.

Ungeahnte Schwierigkeiten kommen wieder einmal auf Alex und seine Freunde zu und immer wieder hat sein alter Meister, der Schwarzmagier Richard Drakh, seine Hände mit im Spiel. Durch einen Trick bleibt Alex jedoch dieses Mal nichts anderes übrig, als gemeinsame Sache mit ihm zu machen, oder kann er sich vielleicht doch wieder irgendwie herauswinden? Er ist schlau und gerissen, unser Alex …

Ihr könnt euch auf jeden Fall erneut auf die, wie ich finde, für die Reihe typische und oftmals explosive Mischung aus Spannung, Witz und Charme freuen. Alex muss man einfach gern haben und das wissen auch Luna, Arachne, die einzige Spinne die ich mag, und Anne. Sie stehen füreinander ein und halten immer fest zusammen, egal wie unmöglich die Aufgabe scheint und wie tödlich die Gefahr ist. Ein unschlagbares Team auf das sich Alex in jeder Situation verlassen kann. Gemeinsam in einer Welt voller Intrigen, Betrügereien und Missgunst zu bestehen ist nicht leicht und schwebt dann noch zusätzlich ein Todesurteil, das jederzeit wieder in Kraft treten kann über den Köpfen, muss man seine nächsten Schritte ganz genau planen und kann einzig durch Klugheit und Mut überleben. Durch eben jene zeichnet sich der Divinationsmagier aus und genau das macht ihn so unglaublich sympathisch.

Deshalb kann ich euch nur empfehlen - lernt Alex Verus kennen und begleitet ihn auf seinen Abenteuern.

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Veröffentlicht am 23.07.2022

Ein Buch zum Staunen, Träumen und Nachdenken

The Stories we write
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Was für eine tolle Geschichte doch zwischen den beiden Buchdeckeln steckt. Olivia Dade konnte mir ein Lächeln ins Gesicht zaubern, welches das durchweg positive Lesegefühl hinterlassen hat. Ja, ich bin ...

Was für eine tolle Geschichte doch zwischen den beiden Buchdeckeln steckt. Olivia Dade konnte mir ein Lächeln ins Gesicht zaubern, welches das durchweg positive Lesegefühl hinterlassen hat. Ja, ich bin glücklich „The Stories We Write“ gelesen zu haben und kann euch dieses Buch wirklich ans Herz legen. Ein Buch, das unterhaltsam und kurzweilig, humorvoll und aufregend, aber genauso fordernd und ernst ist. Es regt definitiv zum Nachdenken an und rüttelt vielleicht den ein oder anderen Leser wach.

Worum geht es:

April ist riesiger Fan der Serie „Gods of the Gates“ und schreibt zu dieser Fanfictions. Mittlerweile ist sie mit ihren Stories Teil einer Online Community, mit dieser sie sich regelmäßig über ihr Hobby austauscht. Auch ihren besten Freund, der ihr tagtäglich online mit Rat und Tat zur Seite steht, hat sie über ihre Leidenschaft kennengelernt. Doch eines kennt niemand von April: ihr Aussehen. Nirgends gibt es ein Bild von ihr, doch genau das möchte sie nun ändern. Über ihren eigenen Schatten springen, der Welt zeigen wer sie wirklich ist.
Als sie diesen Schritt wagt, hagelt es neben bewundernden, lieben Kommentaren auch wie schon erwartet, bösartige Worte, denn April hat nun einmal keine Modelmaße, sondern sie ist nach eigener Aussage fett.

Nun bleibt es uns als Leser selbst überlassen, welche Meinung wir uns bilden, welche Bilder sich in unseren Köpfen zeigen, doch stellt sich für mich die Frage, ist es nicht egal wie man ausschaut? Wichtig ist doch wer man ist, was man aus sich macht. Oder? Eine liebenswerte, empathische, sensible, kluge Person liebt man doch nicht weniger, nur weil sie ein paar Kilogramm mehr auf der Hüfte hat.

Ja genau diese Gedankengänge kamen mir ständig beim Lesen dieses Buches in den Kopf. Umso mehr habe ich mich gefreut, als der Serienstar überhaupt, Marcus Caster-Rupp, Stellung bezogen hat und allen bösen und verachtenden Kommentaren zum Trotz Partei für April ergriffen hat. Und damit nicht genug, er möchte sich mit ihr treffen. Schon während des ersten Dates bemerken beide ihre gemeinsamen Interessen, ihre Sympathien füreinander, doch ist alles echt oder nur gut gespielt? Wer steckt wirklich hinter dem jungen, gut aussehenden Mann?

Lasst euch überraschen und mitnehmen in Aprils aufregendes Leben. Erlebt mit ihr gemeinsam sämtliche Konsequenzen ihrer Entscheidungen. Die Schattenseiten aber auch das Glück, die Freude und unendlich viel Liebe.

Ich fand Aprils Geschichte sehr eingehend geschrieben. In einem leicht verständlichen und doch der Situation wirklich gut angepassten emotionalen Schreibstil, hat mich Olivia Dade abholen können. Ich habe mich mit Aprils Gedanken- und Gefühlswelt völlig identifizieren können und jede Aufregung, jedes Prickeln und jedes Glück gespürt. Es war schön sie auf ihrem Weg begleiten zu dürfen und ihre Entwicklung mitzuerleben.

Denn man ist, wer und wie man ist. Es ist egal welche Körperfarbe, Haarfarbe, Augenfarbe man hat oder wieviele Kg die Waage anzeigt. Auf die inneren Werte, die Gedanken und Gefühle, die Hilfsbereitschaft anderen gegenüber, die Liebe und auch die Art, wie man kleine Dingen im Leben sieht und wertschätzt, kommt es an. Punkt.

Ganz viel Liebe und

5/5 ⭐

für „The Stories We Write“, den ersten Band von Olivia Dades Fandom-Trilogie. Wir dürfen also weiterhin gespannt bleiben, welche Geschichten uns noch erwarten.

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