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EngelAnni

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.01.2024

Rasanter Klimathriller

White Zero
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In White Zero hat sich in rasender Geschwindigkeit eine Eiszeit über Europa, im speziellen über Deutschland ausgebreitet. Jana Hollmer wir in einen Krisenstab berufen, der die Ursachen der Eiszeit herausfinden ...

In White Zero hat sich in rasender Geschwindigkeit eine Eiszeit über Europa, im speziellen über Deutschland ausgebreitet. Jana Hollmer wir in einen Krisenstab berufen, der die Ursachen der Eiszeit herausfinden soll und auch nach Lösungen suchen soll.
Der Thriller ist sehr temporeich und zeigt immer wieder deutlich die aktuellen Probleme. Der Klimawandel wird angesprochen, aber auch die Ohnmacht der Politik, die sich selbst blockiert, aber auch der Kampf Wirtschaft gegen Wissenschaft wird sehr deutlich geschildert.
Ich kann jetzt nicht zu tief einsteigen, sonst würde ich vom Inhalt zu viel verraten.
Mir hat das Buch im Grunde sehr gut gefallen, der Sprachstil gefällt mir, und ich habe es geradezu verschlungen und hatte Mühe es aus der Hand zu legen.
Die vielen unterschiedlichen Geschichten, die nachher doch alle miteinander zu tun haben, sind toll herausgearbeitet und die Figuren alle toll beschrieben.
Was mir nicht gefällt, ist das Ende, ich finde es etwas überzogen.
Zwischendurch ist mir immer wieder aufgefallen, dass die Hauptfigur (Jana Hollmer) mal als Jana unterwegs ist und hin und wieder als Hollmer, das passte nicht wirklich und hat mich beim Lesen im Textfluss gestört.
Und an einigen Stellen wurde mir zu viel Bezug auf die letzten Monate genommen. Das passt sehr gut, wenn jetzt das Buch bei Erscheinen liest, aber in einem Jahr oder so, passt das nicht mehr so gut. Und gerade dieses Buch sollte als eine Art Mahnmal ruhig auch noch später gelesen werden!
Aufgrund dieser drei Dinge ziehe ich einen Stern ab, spreche aber trotzdem eine Leseempfehlung aus!

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Veröffentlicht am 14.10.2023

Interessanter Einblick in das Leben von Elizsabeth Taylor

Elizabeth Taylor (Ikonen ihrer Zeit 11)
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In dem Buch "Elizabeth Taylor - Die größte Liebende Hollywoods" von Juliana Weinberg wird das Leben von Liz Taylor beschrieben.
Angefangen in ihrer Kindheit mit Flucht aus Europa und wie sie von ihrer ...

In dem Buch "Elizabeth Taylor - Die größte Liebende Hollywoods" von Juliana Weinberg wird das Leben von Liz Taylor beschrieben.
Angefangen in ihrer Kindheit mit Flucht aus Europa und wie sie von ihrer Mutter zum Kinderstar gemacht wird.
Mir gefällt gut, dass ihr ganzes Leben beschrieben wird. Allerdings hätte ich mir einige Stellen etwas ausführlicher gewünscht. Das ist natürlich schwer, wenn man einen Roman nur aus Quellen schreibt, aber nie die Gelegenheit hatte mit der Hauptfigur zu sprechen.
Gerade zum Schluss hatte ich das Gefühl, dass es mehr Zeitsprünge gibt, in denen dann nur kurze Rückblocke beschrieben werden. Es wirkte, als ob die Zeit ausgeht, oder schon genug Seiten gefüllt sind.
Der Sprachstil gefällt mir gut, das Buch ist leicht zu lesen. Allerdings war es jetzt so fesselnd geschrieben, dass ich es gar nicht mehr aus der Hand legen wollte.
Daher vergebe ich vier Sterne.

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Veröffentlicht am 28.04.2023

Toller Einblick in die Zeit der Berliner Luftbrücke

Die Kinder der Luftbrücke
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In dem Buch „Die Kinder der Luftbrücke“ habe ich einen tollen und gleichzeitig auch erschütterten Einblick in die Zeit um 1948 erhalten, in der West-Berlin aus der Luft versorgt werden musste.
Wir lernen ...

In dem Buch „Die Kinder der Luftbrücke“ habe ich einen tollen und gleichzeitig auch erschütterten Einblick in die Zeit um 1948 erhalten, in der West-Berlin aus der Luft versorgt werden musste.
Wir lernen Nora, ihre Schwester mit Verlobten, ihre Mutter und ihre beiden Kinder kennen. Alle leiden unter Versorgungsengpässen und es wird noch kritischer, als die Russen West-Berlin komplett abriegeln.
Da Nora bei den Amerikanern als Übersetzerin eine Stelle erhält, gibt die Autorin einen kleinen Einblick in die Krisensitzungen und Geschehnisse am Tempelhofer Flughafen. Ich konnte mir sehr gut vorstellen, wie es für Nora war, auf der einen Seite für ihre Familie sorgen zu müssen und sich dann auf der anderen Seite in einen jungen Amerikaner zu verlieben. Ich habe das Buch regelrecht verschlungen, weil ich wissen wollten, wie es weiter geht und ob alles ein gutes Ende haben würde.
Der Schreibstil ist toll und mir gefällt das Cover auch sehr gut.
Was mir allerdings nicht so gut gefällt, ist das letzte Viertel des Buches. Die Liebes-, bzw. Leidensgeschichte nimmt mir zu viel Raum ein und die historischen Begebenheiten kommen etwas kurz. Deswegen passt der Titel auch nicht so gut, im Mittelpunkt stehen nicht so sehr die Kinder, sondern Nora und ihre Liebe.
Deswegen ziehe ich einen Stern ab, spreche aber eine Leseempfehlung aus.

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Veröffentlicht am 18.09.2022

Guter Krimi mit etwas viel Hellseherrei

Vergiss die Toten nicht
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Der Krimi "Vergiss die Toten nicht" ist gut aufgebaut. Wir lernen viele verschiedenen Personen kennen, die später alle eine wichtige Rolle haben und irgendwie alle zusammen kommen.

Die Story ist gut aufgebaut ...

Der Krimi "Vergiss die Toten nicht" ist gut aufgebaut. Wir lernen viele verschiedenen Personen kennen, die später alle eine wichtige Rolle haben und irgendwie alle zusammen kommen.

Die Story ist gut aufgebaut und hat auch genug Spannung.

Das einzige, was mir nicht wirklich gefallen hat, war die Hellseherei, die sich durch das Buch gezogen hat. Das ist mir einfach zu viel gewesen.

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Veröffentlicht am 26.08.2022

Interessanter Einblick in den Widerstand mit einigen Längen

Die Wagemutige
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In dem Buch "Die Wagemutige" begleiten wir Lisa Fittko auf ihrer Reise durch einen Teil Ihres Lebens, der vom Widerstand gegen die Nazis geprägt war.
Erst im Laufe der Geschichte ist mir klar geworden, ...

In dem Buch "Die Wagemutige" begleiten wir Lisa Fittko auf ihrer Reise durch einen Teil Ihres Lebens, der vom Widerstand gegen die Nazis geprägt war.
Erst im Laufe der Geschichte ist mir klar geworden, dass es sich hier um einen Biografischen Roman handelt, ich wusste nicht, dass Lisa Fittko wirklich gelebt hat.
Durch das Buch habe ich einen tollen Einblick in die Zeit um 1940 in Frankreich erhalten und wie die Flüchtlinge, die teilweise sogar staatenlos waren, gelebt haben.
Lieder hat das Buch einige Längen, einige Passagen hätten für mich komprimierter dargestellt werden können.
Ein Nebenstrang gefällt mir gar nicht (ich gehe nicht ins Detail, sonst spoilere ich, aber alle, die das Buch gelesen habe, werden wissen, welchen ich meine). Er passte für mich nicht wirklich in die Geschichte. Im Nachwort hat die Autorin aufgelöst, dass dieser Nebenstrang frei erfunden ist. Meinetwegen hätte er auch weggelassen werden können.
Insgesamt vergebe ich 4 Sterne.

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