Inhalt: Die jugendliche Juno wohnt mit ihrem Bruder und ihren Eltern auf einer einsamen Insel. Sie muss strengen Regeln folgen, um ihrer aller Leben zu schützen. EInes Tages macht sie jedoch eine Entdeckung, ...
Inhalt: Die jugendliche Juno wohnt mit ihrem Bruder und ihren Eltern auf einer einsamen Insel. Sie muss strengen Regeln folgen, um ihrer aller Leben zu schützen. EInes Tages macht sie jedoch eine Entdeckung, die alles, was sie kannte, in Frage stellt.
Meinung: Am Anfang dacht ich, dass der Schreibstil mir nicht zusagt (Präsens, Ich-Perspektive). Schon nach ein paas Seiten habe ich jedoch gemerkt, dass diese Perspektive hervorragend z uder Geschichte passt, denn wir folgen einer jungen Frau, die extrem beschränkt aufgewachsen ist. Durch die Perspektive nehmen wir gleichzeitig die Insel und Familiensituation aus ihren Augen wahr, merken jedoch auch schnell, dass dort einiges nicht stimmen kann oder etwas faul ist. Genau das macht den Reiz an der Geschichte aus, denn wir entdecken mit Juno die Geheimnisse der Insel und setzen das Puzzle Schritt für Schritt zusammen. Das Buch eignet sich meiner Meinung nach daher auch eher für Jugendliche als für viellesende Erwachsene. Als Thriller würde ich das Buch auch nicht unbedingt bezeichnen, aber spannend ist es trotzdem. Das Setting trägt einiges zur Spannung bei (einsame Hütte auf einer einsamen Insel im Wald), die Charakterkonstellation sorgt für weitere Eskalationen und der Plot lässt einen das Buch nicht aus der Hand legen.
Besonders gut gefällt mir, dass die Handlung gleichzeitig ruhig und "langsam" ist, man aber trotzdem viel erfährt und mit der Protagonistin durchlebt.
Inhalt: die hochmütige, schöne und extrem arrogante Chrona hat alles, was sie möchte: Reichtum, Macht und einen cleveren Verlobten. Das bringt ihr jedoch realtiv wenig, als sie aus New York ins Deutschland ...
Inhalt: die hochmütige, schöne und extrem arrogante Chrona hat alles, was sie möchte: Reichtum, Macht und einen cleveren Verlobten. Das bringt ihr jedoch realtiv wenig, als sie aus New York ins Deutschland des 17. Jahrhunderts geschleudert wird. Dort trifft sie statt aus gewiefte Börsenmakler auf den experimentierfreudigen Anton. Da sie die Zeitreisen nicht kontrollieren kann, wird sie immer wieder aus ihrem Leben der Reichen und Schönen gerissen und ins dreckige und kriegerische Barock geschleudert. Ihr Leben wird so durcheinander gewirbelt, dass sie sich ertsmal sammeln muss und ihr Leben wieder in den Griff bekommen muss... Ein Wettlauf mit der Zeit und einem mysteriösen Unbekannten beginnt.
Vielen Dank an Celina Weithaas für das Leseexemplar :)
Meinung: das Cover und den Titel finde ich wirklich passend gewählt und gestaltet. Generell trifft das bunte Cover genau meinen Geschmack und übermittelt für mich eine mysteriöse Stimmung, die ich erkunden möchte.
Den Schreibstil finde ich sehr lebendig und "bildübermittelnd". Ich konnte mir die Situationen gut vorstellen und der Schreibstil ist mitreißend. Es wird auch direkt ab der ersten Seite übermittelt, dass diese Protagonistin "anders" ist. Meistens sind Protagonistinnen so geschrieben, dass man mit ihnen sympathisiert. Nicht jedochmit Chrona; ihre Arroganz ist wirklich greifbar. Wenn Autorinnen es schaffen, dass man ihre Figuren entweder liebt oder hasst, haben sie meiner Meinung nach schon ein wichtiges Ziel erreicht: Gefühle zu wecken. Ich konnte Chrona nicht ausstehen, was mir aber gut gefallen hat. Das war mal eine spannende Abwechslung und war ja auch so beabsichtigt.
Mir hat nur ein bisschen die Seite an Chrona gefehlt, die gerissen und überaus intelligent sein sollte, denn mir erschient sie eher hübsch-plump, mit einer übertriebenen Erwartungshaltung an ihre Umwelt. Zu Intelligenz gehören meiner Meinung nach auch Empathie und Respekt. Dieser "Mangel" hat aber der Geschichte keinen Abbruch getan, denn ihr Charakter hat sich genau so, wie er war, passend in die Story eingefügt. Wäre ihre krasse Intelligenz nicht erwähnt worden, hätte ich auch keine vermisst.
Vielleicht ist mir auch ein bisschen aufgefallen, dass Celina Weithaas noch recht jung war, als sie das Buch geschrieben hat (ihre Veröffentlichungsrate ist wirklich beachtlich!). Mir schien die Geschichte für Jugendliche oder New Adult Fans sehr passend zu sein... Chrona wirkte in ihren Emotionen ziemlich überzogen und etwas kindlich-naiv, mit ihren extrem dramatischen und weltfremden Ansprüchen an ihre Mitmenschen. Generell fand ich die Beschreibung der "Oberschicht" überzogen, eben genauso, wie man sie sich als Kind oder Jugendlicher vorstellen würde (wie in einem Teenie-Film). Ich bin davon leider kein allzu großer Fan, aber das ist ja sehr subjektiv.
Auch die Gedankengänge der Protagonistin fand ich ermüdend redundant, weshalb mich das Lesen des ersten Drittels etwas angestrengt hat. Hier hätte man meiner Meinung nach viel kürzen können, um die wirklichen Geschehnisse nicht in den Gedankengängen von Chrona "verblassen" zu lassen. Die Geschichte hinter dem Buch finde ich nämlich wirklich gelungen! Aus dem Buch hätte man mit ein wenig Überarbeitung noch viel mehr raus holen können. Da es aber auch Leserinnen gibt, die es absolut lieben, in die Gedankenwelten der Figuren einzutauchen, kommt dieser Aspekt bestimmt sehr unterschiedlich an.
Das Buch ist insgesamt für mich wie eine aufwändige Einleitung für das zweite Buch, in dem die Handlung erst so richtig spannend loszugehen scheint. Gegen Ende hin merkt man auch, wie Chrona sich langsam charakterlich weiterentwickelt.
Ich finde, dass Celina Weithass wirklich eine sehr spannende Geschichte entwickelt hat, die in den Ausführung noch etwas hätte überarbeitet werden können. Die Sprache der Autorin hat mir jedoch sehr gut gefallen; Man merkt, dass das Schreiben eine Leidenschaft von Celina Weithaas ist!
Ich empfehle das Buch daher jugendlichen Leserinnen, die es lieben, dramatischen Protagonistinnen zu folgen und die in deren Gedankenwelten eintauchen wollen. Auch New Adult Fans würde das Buch bestimmt gut gefallen! Ich persönlich hätte jedoch eine etwas schnellere Handlung mit mehr Fokus auf dem eigentlichen Geschehen noch etwas besser gefunden.
Inhalt: Die Geschwister Oskar und Romy bemerken im Frühling, dass etwas mit der Natur nicht stimmt. Die Bienen sind nicht da, wo sie sonst sind. Und das Tumbawunda-Tal, das sonst immer so lebendig ist, ...
Inhalt: Die Geschwister Oskar und Romy bemerken im Frühling, dass etwas mit der Natur nicht stimmt. Die Bienen sind nicht da, wo sie sonst sind. Und das Tumbawunda-Tal, das sonst immer so lebendig ist, ist erschreckend unlebendig. Nachdem die beiden im Halbschlaf unwissend einen magischen Code ausgesprochen haben, geht ein fantastisches Abenteuer los.
Meinung: Die Thematik ist akteueller denn je, Natur- und Artenschutz sind extrem wichtig und genau das finde ich in einem Kinderbuch dann besonders toll. Mit wilden Fantasygeschichten kann man Kindern dann mit Spaß ernste Themen näher bringen. Den Sprachstil fand ich gut und kindgerecht, auch wenn hier und da Formulierungen und Wörter dabei waren, die ich nicht in einem Kinderbuch sehen wollen würde (siehe Seitenangaben bei andere Rezensionen. Da wäre mein Tipp, wenn man als Elternteil die Wörter nicht gut findet, genau diese Sätze zum Beispiel vorher durchzustreichen). Romy und Oskar finde ich als Protagonisten gut, auch wenn das Alter der beiden nicht der Zielgruppe von 10 Jahren entspricht. Da würde ich dann eher Protagonisten im gleichen Alter bevorzugen. Manchmal sind die Klischees eventuell etwas zugespitzt, aber auch da kann man als Elternteil ja nochmal ein differenziertes Bild schaffen. Bösewichte in Kinderbüchern/serien sind ja oft eher grotesk und zugespitzt, daher kann man hier dann deutlich erkennen, was gemeint ist. Das Cover finde ich wunderbar, es deutet schon auf eine bunte und magische Geschichte hin.
Insgesamt also eine kunterbunte Geschichte mit vielen Wahrheiten und extrem relevanten Botschaften :)
Das Buch ist sehr hochwertig und wunderschön gestaltet. Die Illustrationen sind liebevolle und bunt und laden zum Staunen und Entdecken ein. Die Bilder sind farblich sehr harmonisch ...
Ich gebe 3-4 Sterne.
Das Buch ist sehr hochwertig und wunderschön gestaltet. Die Illustrationen sind liebevolle und bunt und laden zum Staunen und Entdecken ein. Die Bilder sind farblich sehr harmonisch und die Zeichnungen der Tiere charakterstark und lebendig.
Auch die Wahl der Tiere ist gelungen, da es mal Tier sind, die nicht die großen Stars im Zoo sind: Ameisenbär, Tapir, Panther, Tukan, Gürteltier! Aber auch bekannte Lieblinge sind mit dem Faultier, dem Affen und dem Papageien dabei.
Die Geschichte folgt dem Ameisenbären, der gerne Muffins vom Faultier hätte, weil sie so fantastisch riechen. Er hat zuerst davon erfahren, aber irgendwie schaffen es alle anderen Tiere, sich vor ihm einzureihen. Er bleibt geduldig. Am Ende passiert ein kleines Malheur und er ist doch wieder der erste, seine Geduld zahlt sich aus. Soweit, so gut. Die Letzte Seite der Geschichte ist jedoch etwas ernüchternd, denn der Ameisenbär frisst alle Muffins auf und teilt nicht. Das sollte man vor dem Vorlesen wissen, da das meiner Meinung nach nicht den allergrößten pädagogischen Wert hat und man dann vielleicht besprechen sollte, ob es da nicht eine bessere Lösung für alle Tiere geben sollte.
Alles in allem muss man hier selbst entscheiden, ob man ein Buch mit pädagogischem Wert lesen möchte oder auch ein Buch mit eher frecheren Charakteren und ungewöhnlichem Ende vorlesen mag. Kinder könnten das Ende auch durchaus witzig finden.
Die tollen Bilder sind definitiv eine 5/5, die Geschichte ist eher einer 3/5.
Das Buch handelt von Seraphina und Nico, die beide ihr Schicksal während einer landesweiten Seuche bestreiten müssen. Dreh- und Angelpunkt der Geschichte sind ein altes Schloss und seine Umgebung.
Das ...
Das Buch handelt von Seraphina und Nico, die beide ihr Schicksal während einer landesweiten Seuche bestreiten müssen. Dreh- und Angelpunkt der Geschichte sind ein altes Schloss und seine Umgebung.
Das Setting ist dabei mittelalterlich anmutend. Im Nachwort erläutert die Autorin, dass sie bei diesem Buch sehr inspiriert war von Edgar Allen Poe. Mit diesem Wissen liest sich das Buch auch gleich ganz anders, denn der Erzählstil ist auch irgendwie passend zu einer altertümlichen Geschichte. Der Plot ist recht simpel, aber die Stimmung im Schloss und außerhalb der Schlossmauern wird gut aufgebaut.
Man folgt im Wechsel der Perspektive von Seraphina und Nico. Seraphina ist im Schloss, Nico lebt außerhalb, sodass beide die Seuche gänzlich unterschiedlich wahrnehmen. Im Laufe des Buches kreuzen sich ihre Wege und beide haben Geheimnisse. Dadurch baut sich Spannung auf, auch wenn an sich nicht viel passiert.
Etwas unpassend und seltsam fand ich, dass die Autorin in diesem Fantasy-Gothic Setting bei allem (Länder, Städte, Seuche) auf Fiktion setzt, aber dann eine (und wirklich nur eine) reale Religion einbaut. Auch dies wird im Nachwort erwähnt und erfüllt natürlich einen gesellschaftskritischen Zweck, passt jedoch für mein Empfinden nicht wirklich gut in die Geschichte.
Die Charaktere sind gut umschrieben, man kann sich ein Miteinander der Figuren gut vorstellen. Nach und nach lernt man die Protagonisten besser kennen und freut sich auf das Aufeinandertreffen.
Alles in allem eine entspannte Lektüre mit paar Schwächen, die ein strengeres Lektorat eventuell hätte ausbessern können. Trotzdem hat mir das Lesen Spaß gemacht!