Profilbild von Lollyolopop

Lollyolopop

aktives Lesejury-Mitglied
offline

Lollyolopop ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Lollyolopop über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.09.2022

Magie und Afrika - Spannende Fortsetzung

A Psalm of Storms and Silence. Die Magie von Solstasia
0

Cover: Das Cover finde ich an sich wunderschön und passend zum zweiten Teil gestaltet. Mir gefällt auch der farbige Buchschnitt extrem, der momentan bei Jugendbüchern sehr beliebt ist, auch wenn man sehr ...

Cover: Das Cover finde ich an sich wunderschön und passend zum zweiten Teil gestaltet. Mir gefällt auch der farbige Buchschnitt extrem, der momentan bei Jugendbüchern sehr beliebt ist, auch wenn man sehr aufpassen muss, dass dieser keinen Kratzer reinbekommt. Farblich finde ich den zweiten Teil sogar noch schöner als den ersten grünen Band. Ein kleiner Kritikpunkt wäre (aber das ist einfach persönliche Präferenz) sind die abgebildeten Fotos. Ich finde diese nehmen große Teile der Imagination der Hauptcharaktere weg. Mir hätte es besser gefallen, wenn (auch schon beim ersten Band) eventuell die Symbole der Götter und Ausrichtungen auf dem Cover gewesen wären, oder zumindest die Charaktere gezeichnet wären. Allerdings ist das Jammern auf hohem Niveau, denn insgesamt sind die Cover sehr schön.

Schreibstil: Ich fand das Buch sehr flüssig und schön geschrieben, viele der verwendeten Ausdrücke wurden von der Übersetzerin super gewählt! Was mich (wie auch im ersten Teil) ein bisschen stört, ist, dass es auch im zweiten Band kein Glossar gibt… Es sind doch viele Namen, Orte, usw. … die man sich als Leserin merken sollte, die man vergisst, falls man das Buch nicht in einem durchliest. Ich habe mich teilweise nicht so gut ausgekannt, wenn ich das Buch einmal einen Tag liegengelassen habe. Was mir noch positiv aufgefallen ist und ich vorher noch nie so gesehen habe, ist die Verwendung von Neopronomen. Ich persönlich finde es sehr gut, wenn das gemacht wird.

Charaktere: Im zweiten Teil werden die zwei Protagonist
innen noch spannender dargestellt. Malik hat mit noch größerem Selbstzweifel zu kämpfen. Gerade bei ihm ist sein Character Development sehr interessant. Auch Karina sucht mehr in ihrer Vergangenheit nach Problemlösungen, wodurch das World Building noch multidimensionaler wird. Auch wenn ich mich nicht in jeder Szene vollkommen in die Charaktere und ihre Handlungen hineinversetzen konnte, so haben sie insgesamt rund und ansprechend gestaltet.

Insgesamt bin ich froh gewesen, direkt den zweiten Band zur Hand gehabt zu haben, weil ich nach dem ersten Band unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht. Ich fand die Geschichte um Malik, Karina und Sonande sehr spannend und das Setting in Afrika wunderschön… Ich hab das Buch im Urlaub gelesen und da hat es perfekt gepasst!

Fazit: Ein Must-Read für Fantasy-Jugendbuch-Fans! Mit den afrikanischen Motiven würde ich es für Leute empfehlen, die die „Children of Blood and Bone – Serie“ auch gern gelesen haben.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.09.2022

Magie und Afrika - Spannende Fortsetzung

A Psalm of Storms and Silence. Die Magie von Solstasia
0

Cover: Das Cover finde ich an sich wunderschön und passend zum zweiten Teil gestaltet. Mir gefällt auch der farbige Buchschnitt extrem, der momentan bei Jugendbüchern sehr beliebt ist, auch wenn man sehr ...

Cover: Das Cover finde ich an sich wunderschön und passend zum zweiten Teil gestaltet. Mir gefällt auch der farbige Buchschnitt extrem, der momentan bei Jugendbüchern sehr beliebt ist, auch wenn man sehr aufpassen muss, dass dieser keinen Kratzer reinbekommt. Farblich finde ich den zweiten Teil sogar noch schöner als den ersten grünen Band. Ein kleiner Kritikpunkt wäre (aber das ist einfach persönliche Präferenz) sind die abgebildeten Fotos. Ich finde diese nehmen große Teile der Imagination der Hauptcharaktere weg. Mir hätte es besser gefallen, wenn (auch schon beim ersten Band) eventuell die Symbole der Götter und Ausrichtungen auf dem Cover gewesen wären, oder zumindest die Charaktere gezeichnet wären. Allerdings ist das Jammern auf hohem Niveau, denn insgesamt sind die Cover sehr schön.

Schreibstil: Ich fand das Buch sehr flüssig und schön geschrieben, viele der verwendeten Ausdrücke wurden von der Übersetzerin super gewählt! Was mich (wie auch im ersten Teil) ein bisschen stört, ist, dass es auch im zweiten Band kein Glossar gibt… Es sind doch viele Namen, Orte, usw. … die man sich als Leserin merken sollte, die man vergisst, falls man das Buch nicht in einem durchliest. Ich habe mich teilweise nicht so gut ausgekannt, wenn ich das Buch einmal einen Tag liegengelassen habe. Was mir noch positiv aufgefallen ist und ich vorher noch nie so gesehen habe, ist die Verwendung von Neopronomen. Ich persönlich finde es sehr gut, wenn das gemacht wird.

Charaktere: Im zweiten Teil werden die zwei Protagonist
innen noch spannender dargestellt. Malik hat mit noch größerem Selbstzweifel zu kämpfen. Gerade bei ihm ist sein Character Development sehr interessant. Auch Karina sucht mehr in ihrer Vergangenheit nach Problemlösungen, wodurch das World Building noch multidimensionaler wird. Auch wenn ich mich nicht in jeder Szene vollkommen in die Charaktere und ihre Handlungen hineinversetzen konnte, so haben sie insgesamt rund und ansprechend gestaltet.

Insgesamt bin ich froh gewesen, direkt den zweiten Band zur Hand gehabt zu haben, weil ich nach dem ersten Band unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht. Ich fand die Geschichte um Malik, Karina und Sonande sehr spannend und das Setting in Afrika wunderschön… Ich hab das Buch im Urlaub gelesen und da hat es perfekt gepasst!

Fazit: Ein Must-Read für Fantasy-Jugendbuch-Fans! Mit den afrikanischen Motiven würde ich es für Leute empfehlen, die die „Children of Blood and Bone – Serie“ auch gern gelesen haben.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.10.2017

Ein neues spannendes Abenteuer in der Percy Jackson – Welt!

Die Abenteuer des Apollo 1: Das verborgene Orakel
0

Rezension zu „Die Abenteuer des Apollo“ von Rick Riordan

Ein neues spannendes Abenteuer in der Percy Jackson – Welt!

Kurzmeinung:

Offen gestanden, habe ich mir von diesem Buch ein bisschen mehr erwartet, ...

Rezension zu „Die Abenteuer des Apollo“ von Rick Riordan

Ein neues spannendes Abenteuer in der Percy Jackson – Welt!

Kurzmeinung:

Offen gestanden, habe ich mir von diesem Buch ein bisschen mehr erwartet, da die Bücher der „Percy Jackson“-Saga und die der „Helden des Olymp“-Reihe wahnsinnig spannend und mitreißend und dieses Buch vergleichsweise ein bisschen langweilig war. Die erste Hälfte hat sich sehr in die Länge gezogen, erst nach 2/3 des Buches habe ich wirklich mitgefiebert, nichtsdestotrotz ein tolles Buch mit vielen verschiedenen (und auch schon bekannten) Charakteren. Ein Muss für echte Rick Riordan Fans!

Buchdetails:

-Erscheinungsdatum Erstausgabe: 31.08.2017
-Aktuelle Ausgabe: 31.08.2017
-ISBN: 9783551556882
-Fester Einband
-400 Seiten
-Originaltitel: The Trials of Apollo
-Preis: €17,99 [D]/€18,50 [A]

Inhaltsangabe vom Verlag:

Der Gott Apollo stürzt vom Himmel direkt in ein paar Mülltonnen – er ist bei Zeus in Ungnade gefallen und wurde zur Strafe seiner Unsterblichkeit beraubt! Prompt wird er auch noch überfallen, doch zum Glück springt ihm Meg zur Seite – frech, kampflustig, höchstens zwölf und zweifelsfrei eine Halbgöttin. Zusammen machen sie sich auf nach Camp Half-Blood, doch dort lauern weitere Gefahren. Und noch dazu funktioniert das Orakel von Delphi nicht mehr, denn es ist immer noch von Apollos altem Feind Python besetzt …


Zum Inhalt:

„Mein Name ist Apollo. Ich war einmal ein Gott.“ Als Bestrafung wird Apollo (griechischer Gott der Sonne, der Musik, Weissageung, Heilkunst, uvm. …) von Zeus wiedermal in einen Menschen verwandelt – und in was für einen! Mit dem Namen Lester Papadopoulos, Pickel im Geschicht und ohne Waschbrettbauch muss der Exgott seine Fehler wieder gut machen. Mit der Halbgöttin Meg und einem Getreidegeist names Pfirsich an der Seite stürzt er sich ins Abenteuer. Denn das Orakel und andere mythologische Kommunikationsmöglichkeiten funktionieren aus unerklärlichen Gründen nicht mehr...
!Das Buch ist zwar 1. Teil einer Rick Riordan Serie, jedoch ist es ratsam, bereits die Percy Jackson- und Helden des Olymp Bücher gelesen zu haben, da es an ihre Handlung anknüpft und Charaktere daraus vorkommen!

Zum Cover:

Das Cover dieses Buches ist ganz nett, allerdings könnte man einiges besser machen: Der fallende und brennende Apollo im Vordergrund wirkt auf den ersten Blick ganz cool, allerdings lächelt er, was sich mit den Beschreibungen im Buch widerspricht. Außerdem wirkt die Position, in der er auf dem Cover zu sehen ist, irgendwie unnatürlich und komisch. Verglichen dazu ist das Cover der englischen Ausgabe in diesem Punkt um einiges besser gelungen. Was mich ziemlich stört, ist dass auf der linken Seite sowohl vorne als auch hinten zwei Poster mit dem Schriftzug „Alisik“ zu sehen sind – ein anderes Buch des Carlsen-Verlags. Ich denke, man sollte auf einem Buchcover keine Werbung einbauen, das ist sehr unpassend. Was mir an dem Cover gefällt, ist der Comic-hafte Stil, die schwarze Katze, und dass man im Hintergrund Meg erahnen kann. Weiters gefällt mit auch der Schriftzug sehr gut, da der Pfeil durch das A von Apollo auf das Bogenschießen und die Flügel am O auf seine Verbindung zur Sonne hinweisen.

Meine Meinung:

Wie schon in der Kurzmeinung erwähnt, finde ich das Buch ein bisschen schwach verglichen mit den anderen, ich konnte erst ab Seite 250 wirklich mitgerissen werden, bis dahin hat sich das Buch ein bisschen in die Länge gezogen. Mit Apollo konnte ich von Anfang an warm werden, Riordan hat ihm einen super Humor eingehaucht, jedoch war mir Meg, die zweite Hauptprotagonistin, von Anfang an unsymphatisch, was mich sehr überrascht hat, da mich alle Charaktere des Autors sonst wahnsinnig faszinieren. Ein bisschen enttäuschend war, dass die „Helden des Olymp“ quasi gar nicht vorgekommen sind, teilweise nicht mal erwähnt wurden. Aber gut, es ist eine neue Reihe, da darf man das eigentlich nicht erwarten, aber gehofft habe ich schon... Man lernt wie immer beim Lesen gaaanz viel, ich persönlich glänze immer im Lateinunterricht mit meinem Wissen aus diesen Büchern. Grundsätzlich war es ein gutes Buch, ich hätte mir allerdings mehr erwartet.

Empfehlung:

An alle, die sich für griechische Mythologie interessieren, die Fans anderer Bücher dieses Autors sind, die zwischen 10 und 15 Jahre alt sind, sowohl Jungen als auch Mädchen.

4/5 Sterne

Veröffentlicht am 01.10.2017

Ein neues spannendes Abenteuer in der Percy Jackson – Welt!

Die Abenteuer des Apollo 1: Das verborgene Orakel
0

Rezension zu „Die Abenteuer des Apollo“ von Rick Riordan

Ein neues spannendes Abenteuer in der Percy Jackson – Welt!

Kurzmeinung:

Offen gestanden, habe ich mir von diesem Buch ein bisschen mehr erwartet, ...

Rezension zu „Die Abenteuer des Apollo“ von Rick Riordan

Ein neues spannendes Abenteuer in der Percy Jackson – Welt!

Kurzmeinung:

Offen gestanden, habe ich mir von diesem Buch ein bisschen mehr erwartet, da die Bücher der „Percy Jackson“-Saga und die der „Helden des Olymp“-Reihe wahnsinnig spannend und mitreißend und dieses Buch vergleichsweise ein bisschen langweilig war. Die erste Hälfte hat sich sehr in die Länge gezogen, erst nach 2/3 des Buches habe ich wirklich mitgefiebert, nichtsdestotrotz ein tolles Buch mit vielen verschiedenen (und auch schon bekannten) Charakteren. Ein Muss für echte Rick Riordan Fans!

Buchdetails:

-Erscheinungsdatum Erstausgabe: 31.08.2017
-Aktuelle Ausgabe: 31.08.2017
-ISBN: 9783551556882
-Fester Einband
-400 Seiten
-Originaltitel: The Trials of Apollo
-Preis: €17,99 [D]/€18,50 [A]

Inhaltsangabe vom Verlag:

Der Gott Apollo stürzt vom Himmel direkt in ein paar Mülltonnen – er ist bei Zeus in Ungnade gefallen und wurde zur Strafe seiner Unsterblichkeit beraubt! Prompt wird er auch noch überfallen, doch zum Glück springt ihm Meg zur Seite – frech, kampflustig, höchstens zwölf und zweifelsfrei eine Halbgöttin. Zusammen machen sie sich auf nach Camp Half-Blood, doch dort lauern weitere Gefahren. Und noch dazu funktioniert das Orakel von Delphi nicht mehr, denn es ist immer noch von Apollos altem Feind Python besetzt …


Zum Inhalt:

„Mein Name ist Apollo. Ich war einmal ein Gott.“ Als Bestrafung wird Apollo (griechischer Gott der Sonne, der Musik, Weissageung, Heilkunst, uvm. …) von Zeus wiedermal in einen Menschen verwandelt – und in was für einen! Mit dem Namen Lester Papadopoulos, Pickel im Geschicht und ohne Waschbrettbauch muss der Exgott seine Fehler wieder gut machen. Mit der Halbgöttin Meg und einem Getreidegeist names Pfirsich an der Seite stürzt er sich ins Abenteuer. Denn das Orakel und andere mythologische Kommunikationsmöglichkeiten funktionieren aus unerklärlichen Gründen nicht mehr...
!Das Buch ist zwar 1. Teil einer Rick Riordan Serie, jedoch ist es ratsam, bereits die Percy Jackson- und Helden des Olymp Bücher gelesen zu haben, da es an ihre Handlung anknüpft und Charaktere daraus vorkommen!

Zum Cover:

Das Cover dieses Buches ist ganz nett, allerdings könnte man einiges besser machen: Der fallende und brennende Apollo im Vordergrund wirkt auf den ersten Blick ganz cool, allerdings lächelt er, was sich mit den Beschreibungen im Buch widerspricht. Außerdem wirkt die Position, in der er auf dem Cover zu sehen ist, irgendwie unnatürlich und komisch. Verglichen dazu ist das Cover der englischen Ausgabe in diesem Punkt um einiges besser gelungen. Was mich ziemlich stört, ist dass auf der linken Seite sowohl vorne als auch hinten zwei Poster mit dem Schriftzug „Alisik“ zu sehen sind – ein anderes Buch des Carlsen-Verlags. Ich denke, man sollte auf einem Buchcover keine Werbung einbauen, das ist sehr unpassend. Was mir an dem Cover gefällt, ist der Comic-hafte Stil, die schwarze Katze, und dass man im Hintergrund Meg erahnen kann. Weiters gefällt mit auch der Schriftzug sehr gut, da der Pfeil durch das A von Apollo auf das Bogenschießen und die Flügel am O auf seine Verbindung zur Sonne hinweisen.

Meine Meinung:

Wie schon in der Kurzmeinung erwähnt, finde ich das Buch ein bisschen schwach verglichen mit den anderen, ich konnte erst ab Seite 250 wirklich mitgerissen werden, bis dahin hat sich das Buch ein bisschen in die Länge gezogen. Mit Apollo konnte ich von Anfang an warm werden, Riordan hat ihm einen super Humor eingehaucht, jedoch war mir Meg, die zweite Hauptprotagonistin, von Anfang an unsymphatisch, was mich sehr überrascht hat, da mich alle Charaktere des Autors sonst wahnsinnig faszinieren. Ein bisschen enttäuschend war, dass die „Helden des Olymp“ quasi gar nicht vorgekommen sind, teilweise nicht mal erwähnt wurden. Aber gut, es ist eine neue Reihe, da darf man das eigentlich nicht erwarten, aber gehofft habe ich schon... Man lernt wie immer beim Lesen gaaanz viel, ich persönlich glänze immer im Lateinunterricht mit meinem Wissen aus diesen Büchern. Grundsätzlich war es ein gutes Buch, ich hätte mir allerdings mehr erwartet.

Empfehlung:

An alle, die sich für griechische Mythologie interessieren, die Fans anderer Bücher dieses Autors sind, die zwischen 10 und 15 Jahre alt sind, sowohl Jungen als auch Mädchen.

4/5 Sterne

Veröffentlicht am 18.02.2017

Saint Lupin`s Academy – Abenteuerlich, verrückt und magisch!

Saint Lupin´s Academy 1: Zutritt nur für echte Abenteurer!
0

Die Geschichte handelt von Anne und ihrer besten Freundin Penelope, die in einem Waisenhaus unter schrecklichsten Umständen aufwachsen. Der einzige Weg zu entkommen, ist 13 zu werden oder für eine der ...

Die Geschichte handelt von Anne und ihrer besten Freundin Penelope, die in einem Waisenhaus unter schrecklichsten Umständen aufwachsen. Der einzige Weg zu entkommen, ist 13 zu werden oder für eine der sagenhaften Abenteuermissionen ausgewählt zu werden und auf eine Abenteuerakademie zu kommen – wovon Anne und Penelope seit Jahren träumen. Beim Gassi-gehen mit einer Feuerechse trifft Anne auf Jocelyn, die ihr einen magischen Panzerhandschuh gibt und sie damit in ihr eigenes Abenteuer stürzt – nämlich ihre Herkunft zu finden. Es folgt ein spektakuläres Abenteuer mit magischen Panzerhandschuhen, mit regenbogenfarbenem Licht ausstrahlenden Sperlingen, mit Feuerballreisen, mit einem Hyänen-Archeologen, mit einer Katze als Direktorin, mit fliegenden Oger-Libellen-Robotern, mit Zombiehaien und vielem mehr...

Obwohl das alles ziemlich verrückt klingt, ist das Buch spannend und lässt einen mitfiebern (und ein bisschen verrückt ist es wirklich). Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen, außerdem passiert immer irgendetwas, das man nicht erwartet.
Die Charaktere sind alle sehr liebenswert und toll ausgearbeitet. Ich hätte mir jedoch gewünscht ein bisschen mehr über ihre Gefühle zu erfahren, dies ist in der Geschichte ein bisschen untergegangen, weil immer so viel passiert. Was mir auch aufgefallen ist, ist dass in dem Buch viele Charaktere ein dunkle Hautfarbe haben (nicht dass es mich stört, aber es ist mir aufgefallen).
Besonders cool war, dass am Ende jedes Kapitels eine Seite aus dem „Ultimativen Handbuch für Abenteurer“ enthalten war – ein Buch, dass je nach Gelegenheit seinen Inhalt ändert.
Vom Ende des Buches aus zu urteilen, wird es auch eine Fortsetzung geben.

Nach dem Verlag ist das Buch ist ab 10 Jahren zu lesen, wobei ich da nicht ganz zustimmen kann, denn hin und wieder sind Sätze ein bisschen schwer ausgedrückt, also von der Geschichte her würde es ab 10 Jahren passen, aber ich würde es nur an geübte Leser empfehen. Außerdem passieren viele verrückte Dinge, die möglicherweise nicht auf jeden Geschmack zutreffen. Wen das alles nicht stört, sollte dieses Buch auf jeden Fall lesen!