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Veröffentlicht am 05.09.2022

"Wenn Gott den Menschen misst, dann legt er das Maßband nicht um den Kopf, sondern um das Herz (irisch.Sprichwort)"

Die kleine Bücherei der Herzen
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In dem Buch "Die kleine Bücherei der Herzen von Jana Schikorra geht es um Katherine, eine junge Frau in den Zwanzigern, die in München ein geordnetes Leben führt. Unvermutet erhält sie eines Tages einen ...

In dem Buch "Die kleine Bücherei der Herzen von Jana Schikorra geht es um Katherine, eine junge Frau in den Zwanzigern, die in München ein geordnetes Leben führt. Unvermutet erhält sie eines Tages einen Brief vom Nachlassgericht in Irland. Ihre Tante, welche eine kleine Bücherei in dem beschaulichen Küstenort Howth besessen hat, ist verstorben. Diese Tante namens Fiona hat Katherine als ihre Haupterbin bestimmt. Katherine, seit Jahren durch einen familiären Konflikt von ihrer Tante getrennt, zweifelt an dem für sie "ambivalenten Geschenk". Schließlich begibt sie sich doch nach Howth auf die Spuren ihrer Tante und das Land und die liebevollen Leute bewegen sie dazu, die Nachfolge der Tante anzutreten. Dies gestaltet sich nicht problemlos, da die Tante die Sympathie-Messlatte unter den Dorfbewohnern sehr hoch gelegt hat.

Katherine als junge, tatkräftige, kreative und freundliche Frau nimmt die Herausforderung mit Herz und Verstand an. Nur eins lässt ihr Herz noch höher schlagen als alles rund die Bücher in ihren Regalen, in denen die Bewohner, Besucher und Freunde Botschaften an Fremde oder Bekannte in Form von Briefen in den Büchern hinterlassen können, und das ist Cadan. Cadan ist ein zunächst verschlossener, junger, verboten gut aussehender, fotografierender Polizist im Innendienst, der ebenfalls in Howth wohnt.

Langsam nähern beide sich an und mit der Zeit können beide belastende Konflikte der Vergangenheit ansprechen, verarbeiten und zum Teil heilen oder auch vergeben. Dazu gehört geheime Liebe, Geschwisterrivalitäten, zurückgewiesene Liebe, folgenschwere Mißverständnisse aufgrund fehlender Kommunikation und mangelndem Vertrauen, Unfälle sowie andere Schicksalschläge.

Das Buch, das auch mit Cover und Titel, den Eindruck vermitteln kann, ein lockerer Sommer-Schmöker zu sein, süß wie ein Zitronenbaisertörtchen, hat aber in der Tat viel Tiefgang. Jana Schikorras Sprache ist leicht und teilweise poetisch, aber nicht oberflächlich. Sie schreibt mit viel Herz und Witz und die Seiten sind gespickt mit zitatwürdigen Sätzen und Vergleichen. Aus irgendeinem Grund erinnert mich das Buch an Annie Proulx"s "Schiffsmeldungen"( Vermutlich weil die Geschichte auf einer einsamen Felseninsel in Neufundland/Kanada spielt und die sich die Hauptfigur auch mit einer neuen Lebenssituation zurechtfinden muss.)

Da das Buch von Jana Schikorra neben einer guten Geschichte und interessanten Charakteren auch über gute Dialoge verfügt, kann ich es mir sehr gut verfilmt vorstellen.

Auf jeden Fall bekommt die "Kleine Bücherei der Herzen" von Jana Schikorra eine gigantische Mega!!!-Leseempfehlung von mir. Wer das Buch liest, wird nicht enttäuscht werden!

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Veröffentlicht am 22.04.2026

Exoplaneten für Anfänger

Exoplaneten
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In diesem farbenfrohen Buch von Wendy Bjazevich, illustriert von David Miles, bekommen Kinder und auch Erwachsene einen ersten eindrucksvollen Einblick in die Welt der Exoplaneten. Man erfährt z.B. wie ...

In diesem farbenfrohen Buch von Wendy Bjazevich, illustriert von David Miles, bekommen Kinder und auch Erwachsene einen ersten eindrucksvollen Einblick in die Welt der Exoplaneten. Man erfährt z.B. wie sie aussehen können oder wie man sie finden kann.
Ich denke, dass es wichtig ist, über unsere Erde hinauszudenken und einen Blick in das weitere Universum zu wagen. Dies trägt auch dazu bei, dass wir als menschliche Lebewesen uns perspektivisch besser in das große Ganze einordnen können und das besser wertschätzen, was wir um uns herum vorfinden. Das Buch lädt auch dazu ein, sich weiter zu informieren und neugierig zu bleiben, was nicht nur im Kontext der Exoplaneten noch herausgefunden werden kann. Kleinere Kinder unter den für das Buch empfohlenen 10 Jahren könnten aber schon bei dem Buch Verständnisprobleme haben, die man vielleicht im Elterngespräch klären könnte.

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Veröffentlicht am 21.04.2026

Wechseljahre aus spiritueller Sicht

Wechseljahre - Befreiungsjahre
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"Wechseljahre - Befreiungsjahre" von Silja Mahlow stellt eine schöne, mehr spirituelle Ergänzung zu einer rein medizinischen Darstellung, Interpretation und Wahrnehmung von Wechseljahren dar. Der Inhalt ...

"Wechseljahre - Befreiungsjahre" von Silja Mahlow stellt eine schöne, mehr spirituelle Ergänzung zu einer rein medizinischen Darstellung, Interpretation und Wahrnehmung von Wechseljahren dar. Der Inhalt hangelt sich an den verschiedenen Chakren im menschlichen Körper entlang, vom Wurzelchakra zum Kronenchakra. Demgemäß enthält auch jedes Kapitel entsprechende Aromaempfehlungen, Yoga-Übungen, Interviews oder passenden Fragebögen. Wer sich noch nicht oder sehr wenig mit Spiritualität beschäftigt hat, mag manches an den Praktiken, Empfehlungen und Erklärungen ein wenig befremdlich erscheinen, vielleicht kann es aber auch eine Einladung sein, sich mehr oder überhaupt mit diesen Themen zu beschäftigen. Meiner Meinung nach ist es wichtig, die Wechseljahre ganzheitlich zu betrachten, also auch aus der mentalen, psychischen und seelischen Perspektive und ich finde, dieses Buch kann einen guten Beitrag dazu leisten. Das Buch ist eben auch individuell sehr durch die Person Silja Mahlow geprägt, was ich nicht unvorteilhaft finde. Man kann aus dem Buch entnehmen, was einen anspricht und auch Aspekte aus dem Buch (dazu gibt es Querverweise), weiter kennenlernen oder vertiefen. Mich persönlich hat es ein wenig gestört, dass der Lesefluss der einzelnen Kapitel durch Einschübe von z.B. Interviews, Bildern oder Fragebögen unterbrochen wurde. Aber : Nobody is perfect! Alles in allem gefällt mir das Buch und es lohnt sich, nicht nur einen Blick hineinzuwerfen! (Die Yogaübungen sind ja ein wertvoller täglicher Tipp!)

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Veröffentlicht am 31.03.2026

Sonne in der Hängematte

Heiliger Schmerz
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Christina Hoppe schreibt in ihrem Buch "Heiliger Schmerz" ausführlich, detailreich, beweglich und zuweilen auch poetisch rund um das Thema "Gefühle" (Entstehung, Ausdruck, Annahme auch vermeintlich negativer ...

Christina Hoppe schreibt in ihrem Buch "Heiliger Schmerz" ausführlich, detailreich, beweglich und zuweilen auch poetisch rund um das Thema "Gefühle" (Entstehung, Ausdruck, Annahme auch vermeintlich negativer Emotionen...). Angereichert ist das dichte Schreibwerk durch Zitate, Gedichte, Ratschläge und eigene Erlebnisse/Erfahrungen zum Thema. Man kann sehr viel aus diesem eher spirituellen, denn wissenschaftlichen Buch mitnehmen und man merkt wie umfangreich und intensiv sich die Autorin erfolgreich mit der Materie beschäftigt hat. Diesen Text zu lesen (man könnte ihn sich auch gut vorgelesen vorstellen) ist ein bisschen wie Sonnenschein im Gesicht, während man in einer Hängematte relaxt.
Nicht so gut gefallen, hat mir die persönliche Ansprache an den Leser, aber ich denke, das ist Geschmackssache. Ich finde, dass ich dann immer so ein bisschen belehrt werde.
Insgesamt finde ich das Buch wunderschön (geschrieben) und hoffe, dass es viele Menschen erreicht! Es lohnt sich, auch weil der Umgang mit (unseren) Gefühlen essentiell für Menschen ist.

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Veröffentlicht am 23.03.2026

Kintsugi in Buchstaben

Lieber ECHT kaputt als perfekt am Arsch
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Wobei mir der Titel des Buches "Lieber echt kaputt als perfekt am Arsch" etwas zu derbe formuliert war und mich erstaunte, da das Buch ja von einer renommierten Akademikerin verfasst wurde, hat mir das ...

Wobei mir der Titel des Buches "Lieber echt kaputt als perfekt am Arsch" etwas zu derbe formuliert war und mich erstaunte, da das Buch ja von einer renommierten Akademikerin verfasst wurde, hat mir das Cover des Buches außerordentlich gut gefallen. Es zeigt einen Kintsugi-Teller. Kintsugi übersetzt "Goldverbindung" ist eine traditionelle japanische Kunst, zerbrochene Keramik mit speziellem Lack (Urushi) und Gold-,Silber- oder Platinstaub zu reparieren (Wikipedia). Kintsugi ist auch ein bisschen mein Lebensmotto geworden und oft versteht man dieses Prinzip, Scherben beim Zusammensetzen zu veredeln, wenn man auch selbst sein Leben neu ordnen und zusammensetzen musste. Dies kann durch Krankheit, Trennung, Arbeitslosigkeit oder andere Lebenskrisen geschehen. So geht es auch der Autorin, Frau Birgit Jankovic-Steiner. In einer äußerst sympathischen Darstellungsweise beschreibt sie ihren ureigensten Zusammenbruch, der aus verschiedenen Gründen erfolgte, und welche Prinzipien/Schritte sie anwendete, um sich zu stabilisieren und zu sich zu finden. Dies untermauert sie mit einer großen spirituellen Gewissheit an eine überirdische Präsenz, welche mir überaus gefällt, da ich es für sehr wahr halte. Außer der rationalen Seite, welche gerade in den westlichen Industrieländern sehr gefördert wird, gibt es ja auch noch die Intuition/das Spirituelle, das hierzulande leider nicht so gefördert wird. Für mich besticht das Buch durch seine Ehrlichkeit und seinen Mut und kann vielen Verzweifelten (auch in tiefen Krisen) eine echte Hilfe sein. Mir hat das Buch sehr gut gefallen!!!

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