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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.09.2022

Ganz passabel, aber etwas lang

Die Mauersegler
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Der spanische Schriftsteller Fernando Aramburu führt uns in seinem Roman, Die Mauersegler, durch eine eigenartige Geschichte.

Der Erzählstil ist locker und ganz interessant.
Der Protagonist ist der ...



Der spanische Schriftsteller Fernando Aramburu führt uns in seinem Roman, Die Mauersegler, durch eine eigenartige Geschichte.

Der Erzählstil ist locker und ganz interessant.
Der Protagonist ist der Lehrer Toni.
Er will in einem Jahr Selbstmord begehen. Er schreibt jeden Tag aus seinen Erinnerungen und was so im Moment passiert. Die Geschichten über seinen Sohn und seinen Freund waren ganz passabel.
Es ging in Tonis Gedanken ziemlich hin und her.

Der Roman hat über 800 Seiten. Leider sind wohl ein viertel des Romans nicht so mein Geschmack.
Da gibt es zu viel, das ich nicht wissen will. Dann wäre der Roman nicht so dick und viel interessanter. So musste ich leider immer mal ein paar Seiten vorblättern.
Am Ende fand ich sogar etwas Gefallen an der Geschichte. Der Ausgang war wie erwartet.
Der Roman liest sich sonst ganz gut, außer eben die vielen Seiten mit Tina.

Veröffentlicht am 11.09.2022

Zwei Frauen mit Problemen

Die Kriegerin
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Die Kriegerin ist ein ganz interessanter Roman von der Schriftstellerin Helene Bukowski.

Dieser Roman fängt besser an als gedacht. Ich hatte Angst, das zu viel von der Bundeswehrzeit erzählt wird. Aber ...



Die Kriegerin ist ein ganz interessanter Roman von der Schriftstellerin Helene Bukowski.

Dieser Roman fängt besser an als gedacht. Ich hatte Angst, das zu viel von der Bundeswehrzeit erzählt wird. Aber das geschieht erst in der zweiten Hälfte.Es wird aus Lisbeths Sicht, in der Vergangenheit und oft in der Gegenwart erzählt.

Lisbeth und die Kriegerin lernen sich bei der Bundeswehr kennen und freunden sich an.
Sie treffen sich immer wieder an der Ostsee, das Klima und das Salzwasser ist gut gegen Lisbeths Neurodermitis.

Irgendwie haben beide Frauen einen Schaden. Die Kriegerin muss sich als Frau beim Kampf immer wieder behaupten und wird dadurch ziemlich hart. Die Auslandseinsätze sind bekanntlich nicht so einfach wegzustecken.

Lisbeths Probleme kann ich nicht so richtig nachvollziehen.

Die Autorin schreibt fesselnd , so das man immer weiterlesen möchte.
Ein ganz ordentliches Buch.

Veröffentlicht am 04.09.2022

In der Psychatrie

Ein simpler Eingriff
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Die Schriftstellerin Yael Inokai ist mit ihrem Roman, Ein simpler Eingriff, für den deutschen Buchpreis nominiert.

Sie schreibt in einen ruhigen besinnlichen Stil.
Die Krankenschwester Meret
arbeitet ...



Die Schriftstellerin Yael Inokai ist mit ihrem Roman, Ein simpler Eingriff, für den deutschen Buchpreis nominiert.

Sie schreibt in einen ruhigen besinnlichen Stil.
Die Krankenschwester Meret
arbeitet uni einer psychischen Klinik. Um Kranke Frauen , die durcheinander zu aufgedreht oder Kriminell sind, wird ein Eingriff vorgenommen, danach sollen sie gesund sein.

Meret wohnt mit einer Kollegin in einem Schwesternwohnheim. Da entwickelt sich eine Liebesbeziehung, die mir etwas zu viel beschrieben wird.

Die Autorin lässt Meret ihre Gedanken im Rückblick erzählen.
Das ist poetisch gemacht.
Man weiß nicht, wann die Geschichte stattfindet.
Sonst ist der Roman ganz interessant.

Veröffentlicht am 31.08.2022

Stimmungsvoll

Fräulein vom Amt – Die Nachricht des Mörders
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Unter dem Namen Charlotte Blum verstecken sich Regine Bott und Dorote Böhme.

Der Roman „Fräulein vom Amt – Die Nachricht des Mörder“ spielt 1922 in s Baden Baden. Es ist der erste Teil.

Das Hörbuch ...



Unter dem Namen Charlotte Blum verstecken sich Regine Bott und Dorote Böhme.

Der Roman „Fräulein vom Amt – Die Nachricht des Mörder“ spielt 1922 in s Baden Baden. Es ist der erste Teil.

Das Hörbuch wird gesprochen von Dagmar Bittner. Nachdem ich mich an ihre Stimme gewöhnt habe war ich sehr angetan von ihr.
Die Protagonistin Alma Teuber ist das Fräulein vom Amt. Weil sie während der Arbeit hörte, das ein Mann den Auftrag erledigt hat und den Ort sagt, und dann hört das eine Frauenleiche dort gefunden wurde, macht sie sich Gedanken.
Bei der Polizei will keiner etwas von ihrer Aussage hören will, macht sie sich selber daran.
Die Erlebnisse auf der Rennbahn ist interessant.

Man sieht die Stimmung im Amt deutlich vor sich, wie sie die Anrufe weiterleiten und einstöpseln. Das kenne ich ja nur aus Filmen.

Der Roman besticht durch die verschiedenen Eindrücke, die man erfährt.

Veröffentlicht am 27.08.2022

Charlie und Herr Schabowski

Mon Chéri und unsere demolierten Seelen
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Die Schriftstellerin Verena Roßbacher beschreibt in ihrem Roman Mon Cheri und unsere demolierte Seele, die Probleme einer 43jährigen Frau.
Charlie ist eine skurrile Person mit einer Postphobie.

Das ist ...


Die Schriftstellerin Verena Roßbacher beschreibt in ihrem Roman Mon Cheri und unsere demolierte Seele, die Probleme einer 43jährigen Frau.
Charlie ist eine skurrile Person mit einer Postphobie.

Das ist eine interessante Story.
Zwar konnte ich mit Charlies Problemen nicht viel anfangen, aber es gibt wirklich Personen mit solchen Defiziten.

Interessant ist ihre Beziehung zu dem Herrn Scharbowski, da wird sie mitfühlend und hilfsbereit dargestellt.

Diese Geschichte ist teilweise mit einem gewissen Humor versehen, aber es ist auch eine besondere Ernsthaftigkeit vorhanden.

Der Roman gefällt.