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Veröffentlicht am 24.10.2022

Ein ganz bezaubernder zweiter Band

Cornwall-Küsse im kleinen Cottage
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Auch für diesen zweiten Band von Cara Lindons Cornwall-Trilogie (Sehnsucht nach Cornwall) ging meine Gedankenreise wieder in den kleinen Ort Porthlynn. Ich habe mich sehr auf eine erneute Begegnung mit ...

Auch für diesen zweiten Band von Cara Lindons Cornwall-Trilogie (Sehnsucht nach Cornwall) ging meine Gedankenreise wieder in den kleinen Ort Porthlynn. Ich habe mich sehr auf eine erneute Begegnung mit den Protagonisten aus dem ersten Band gefreut, aber es sind auch einige neue, interessante Personen dazu gekommen. Melissa war mir sofort sympathisch, und ich konnte ihren Unmut absolut nachvollziehen, denn sie kommt immer mehr zu dem Schluss, dass ihr Chef in London sie nur ausnutzt. Auch mit ihrem Freund läuft nicht alles so rund wie sie es sich wünschen würde. Als sich ihre Mutter bei ihr meldet und sie bittet, sich doch um ihre Patentante Eleanor zu kümmern, weil diese einen Unfall hatte, wittert sie zwar ein Komplott, denn die beiden haben ganz richtig erkannt, dass Melissa sich zwar in London wohlfühlt aber unglücklich in ihrem Job ist. Trotzdem lässt sich die junge Frau darauf ein und nimmt sich ein paar Tage frei, um ihre Patentante zu unterstützen. In Porthlynn angekommen begegnet ihr Jake, der Eleanor auf dem Hof hilft, die vielen Tiere zu versorgen. Auch wenn die erste Begegnung nicht sonderlich glücklich verläuft, so stellen beide nach kurzer Zeit fest, dass sie sich gegenseitig nett finden – sogar mehr als nett! Dem in der Kurzbeschreibung erwähnten Journalisten Brandon kommt eine besondere Rolle in der Geschichte zu. Brandon bekleckert sich nicht gerade mit Ruhm, aber was da genau abläuft, möchte ich hier gar nicht verraten, denn es macht doch viel mehr Spaß, selbst darüber zu lesen.
Je länger Melissa auf dem Hof ist, umso mehr spürt sie, dass Eleanor Probleme hat. Mit viel Herz und Verstand macht sie sich daran, ihrer Patentante zu helfen. Als immer wieder verschiedene Tiere vom Hof ausbrechen und die Gegend unsicher machen, muss Melissa handeln und versucht, der Sache auf den Grund zu gehen. Unterstützung erhält sie dabei von Jake und seinem kleinen Neffen.
Mehr verrate ich aber nun wirklich nicht, denn ich möchte euch ja die Spannung nicht nehmen. Es ist wieder ein absolutes Wohlfühlbuch mit einer unterhaltsamen, spannenden und romantischen Handlung. Schon das Bild auf dem Einband ist so einladend, dass man am liebsten sofort in das kleine Cottage einziehen würde. Es fließen auch diesmal wieder interessante Themen mit ein, beispielsweise geht es um Tierschutz allgemein, um die heilsame Wirkung vom Umgang mit Tieren und um einen plastikfreien Ort in Cornwall. Außerdem spielt die Herstellung von Schokolade eine wichtige Rolle und versüßt die Handlung.
Liebenswerte Charaktere, ein wundervolles Setting und eine Geschichte, die das Herz wärmt, das alles findet man in diesem schönen Buch. Man kann es unabhängig vom ersten Band lesen, denn die wichtigsten Fakten zum vorherigen Teil fließen immer wieder nebenbei mit in die aktuelle Handlung ein. Aber ich empfehle auf jeden Fall, Band 1 nicht wegzulassen, denn nur mit ihm hat man den vollen Lesegenuss. Es wird noch einen weiteren Band geben, der uns zu einer Reitschule in Porthlynn führt, und ich freue mich schon sehr darauf.

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Veröffentlicht am 21.10.2022

Hier gibt es Nudeln satt!

Nudeln & Pasta! Das Goldene von GU
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Die goldene Reihe von GU bietet Rezeptsammlungen und umfangreiches Wissen zu diversen Themengebieten. Ich habe schon einige „Goldene“ zum Teil im Bücherregal, zum Teil auf dem eBook-Reader. Jeder dieser ...

Die goldene Reihe von GU bietet Rezeptsammlungen und umfangreiches Wissen zu diversen Themengebieten. Ich habe schon einige „Goldene“ zum Teil im Bücherregal, zum Teil auf dem eBook-Reader. Jeder dieser goldenen „Wälzer“ widmet sich einem speziellen Thema, so gibt es u.a. auch ein Goldenes vegetarisch oder vegan.
Im vorliegenden Band dreht sich alles um die beliebte Nudel.
Ganz egal ob man zu fertig gekauften Nudeln greift oder sie selber herstellen möchte, man findet gleich ein Rezept für Pasta und auch für Spätzle, mit zahlreichen Zubereitungstipps und vielen Fotos ausgestattet, die auch zeigen, wie man beispielsweise bunte Nudeln kreieren kann.
Es schließt sich ein wahrer Fundus an tollen Rezepte an, alle rund um die Nudel. Hier ist für jeden etwas dabei, von „quick and easy“ bis „slow food“. Mit 200 Rezepten bietet dieses Buch eine reichliche Auswahl und ist für Nudelfans quasi unverzichtbar. Es sind sowohl Klassiker als auch neue Inspirationen enthalten, und so findet man neben Spaghetti Carbonara , Spaghetti Bolognese oder Pasta Quattro Formaggi auch so interessante Rezepte wie Süßkartoffelpasta mit Garnelen, Auberginen mit Spaghettifüllung, super schnelle Avocado-Tomaten-Maccheroni oder Spätzlepfanne mit Maronen. Nicht nur italienische Pasta-Rezepte sondern auch asiatische Nudel-Spezialitäten sind vertreten, nicht zu vergessen die tollen Nudelgerichte der deutschen, Schweizer oder Tiroler Küche
Neben vielen Soßen-Rezepten findet man auch eine große Auswahl an Pesto-Varianten oder Salsa im Buch, ebenso wie verschiedene Füllungen für Maultaschen, Tortellini und Ravioli. Auch an die Berufstätigen wurde gedacht, und es gibt auch schöne und super schnelle Ideen zum Vorbereiten diverser Nudelsalate, die man dann beispielsweise im Glas mitnehmen kann.
Dieses Goldene hat so viel zu bieten, dass ich vermutlich einiges vergessen habe zu erwähnen. Aber es ist auf jeden Fall lohnenswert, sich das Buch einmal näher anzusehen. Es enthält Gerichte für Fleisch- und Fischesser genauso wie für Vegetarier oder Veganer, und neben den Rezepten, die alle sehr appetitlich fotografiert sind, gibt es jede Menge Informationen rund um die Nudeln.

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Veröffentlicht am 14.09.2022

Sehr spannender sechster Fall für Toni Sanftleben

Raue Havel
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Hauptkommissar Toni Sanftleben wird diesmal mit seinem sechsten Fall konfrontiert. Dieser führt ihn nicht nur in die Vergangenheit, sondern auch zu seiner eigenen Familiengeschichte.
Der Prolog zeigt ...

Hauptkommissar Toni Sanftleben wird diesmal mit seinem sechsten Fall konfrontiert. Dieser führt ihn nicht nur in die Vergangenheit, sondern auch zu seiner eigenen Familiengeschichte.
Der Prolog zeigt uns das Jahr 1946. Im Untersuchungsgefängnis des sowietischen Geheimdienstes in Potsdam warten einige Schüler der Einstein-Oberschule auf eine Nachricht über ihr gestelltes Gnadengesuch. Das „Verbrechen“ der Schüler war lediglich, dass sie den Russisch-Unterricht geschwänzt hatten, und das wurde mit dem Tode bestraft. Der Krimi basiert auf wahren Begebenheiten, denn die Verurteilung der Schüler hat damals real stattgefunden.
In der Gegenwart werden drei uralte Skelette in einem Bootshaus gefunden, und wenig später wird eine junge Journalistin umgebracht. Toni hat sehr bald eine Ahnung, dass die Fälle zusammenhängen könnten, denn die Journalistin recherchierte einen Spionagefall aus dem Jahr 1949. Hatte sie etwas entdeckt, was nicht ans Tageslicht kommen sollte? Musste sie deshalb ihr Leben lassen? Toni tut alles, um den Fall zu lösen, hat er es doch dem Vater der jungen Frau versprochen. Dabei geht ihm die Geschichte näher als gedacht, denn urplötzlich sieht er eine sehr persönliche Verbindung, die in die eigene Familie führt.
Die Ereignisse in der Gegenwart wechseln sich mit Rückblicken in das Jahr 1949 ab, und man kann gar nicht anders, man muss am Ende eines Kapitels einfach weiterlesen, weil es immer wieder kleine Cliffhanger gibt. Die Geschichte entwickelt sich sehr fesselnd, und die verschiedenen Charaktere sind so plastisch dargestellt, dass man das Gefühl hat, sie persönlich vor sich zu haben. Die Protagonisten haben sich weiter entwickelt, was mir besonders bei Tonis Assistenten Wong aufgefallen ist. Ein weiterer Aspekt, der mir an Tim Piepers Krimis sehr gefällt, ist, dass man Toni Sanftleben auch persönlich sehr nahe kommt und an seinen Gedanken, Gefühlen und Ängsten teilhaben kann. Die beiden Zeitstränge werden am Ende geschickt zusammengeführt, und alle auftauchenden Fragen klären sich auf. Auch wenn der Fall irgendwann von höherer Dienststelle abgeblockt werden soll, finden Toni und Wong einen mutigen und raffinierten Weg, ihn zu einem zufriedenstellenden Ende zu bringen.
Es ist ein sprachlich sehr angenehmer und niveauvoll geschriebener Krimi, der keine Effekthascherei nötig hat, sondern durch einen gut recherchierten und durchdachten Plot überzeugt, der einen mitreißt. Mir haben alle bisher erschienenen Krimis von Tim Pieper sehr gefallen, so dass ich den Eindruck hatte, es wären sicher keine Steigerungen möglich. Hier hat der Autor aber nochmal „draufgelegt“, und der sechste Fall ist absolut genial.

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Veröffentlicht am 12.09.2022

Klassiker der orientalischen Küche vegan interpretiert

Orient trifft vegan - Köstlichkeiten der orientalischen Küche (Veganes Kochbuch)
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Die orientalische Küche fasziniert mich schon seit langem, und ich habe schon immer gerne Rezepte daraus ausprobiert. Hier nun ein veganes Kochbuch mit orientalischen Rezepten zu haben, fand ich gleich ...

Die orientalische Küche fasziniert mich schon seit langem, und ich habe schon immer gerne Rezepte daraus ausprobiert. Hier nun ein veganes Kochbuch mit orientalischen Rezepten zu haben, fand ich gleich sehr interessant. Der erste Blick ins Buch zeigte mir eine tolle Aufmachung, denn die Titelseite eines jeden Kapitels wird von einem wunderschönen, filigranen Mosaik geschmückt. Zur Einführung erzählt die Autorin ein wenig von sich und ihrer persönlichen Einstellung zur Natur, zu allen Lebewesen und auch zum Essen und wie es dazu kam, dass sie sich so intensiv mit der veganen orientalischen Küche befasst hat. Man merkt schnell, dass sie für das was sie tut, viel Begeisterung mitbringt.
Im Anschluss an dieses persönliche Kapitel sind die wichtigsten Zutaten der orientalischen Küche aufgeführt, und man findet hier nicht nur eine Menge wichtiger und interessanter Informationen, sondern auch eine Art Einkaufsliste mit häufig benötigten Grundzutaten und Gewürzen. Das finde ich sehr praktisch, vor allem für Einsteiger, die sich noch nicht mit der orientalischen Küche befasst haben und denen sonst viele Zutaten erst einmal fehlen würden.

Nun folgt auch schon der wichtigste Teil des Buches, die Rezepte.
Sie sind in folgende Kapitel aufgeteilt:
Vorspeisen
Hauptgerichte
Kindheitsessen
Desserts
und Getränke.

Jedes Rezept wird durch ein verführerisches Foto ergänzt. Schon beim Betrachten läuft einem das Wasser im Mund zusammen. Mir sind gleich viele bekannte Gerichte aufgefallen, die ich zum Teil früher schon selbst zubereitet oder auch in einem orientalischen Restaurant gegessen habe, beispielsweise Hummus, Kisir, Falafel, Couscous, Köfte, Börek und viele mehr. Hierfür nun vegane Rezepte zu haben, ist wirklich toll. Im Kapitel „Kindheitsessen“ hat die Autorin Klassiker wie Döner Kebap, Shawarma, Adana Kebap, Menemen und viele weitere Gerichte vegan überarbeitet, was ich besonders gut finde, denn gerade die Kindheitserinnerungen an leckere Gerichte, wie sie die Mutter oder Großmutter zubereitet hat, sind so wertvoll, und dieses schöne Gefühl nun in veganer Form wieder zu beleben, ist wichtig und gut. Auch auf orientalische Desserts muss man in der veganen Küche nicht verzichten, wie die Autorin anhand von Baklava mit osmanischer Puddingfüllung oder saftigem Grießkuchen zeigt. Ich erwähne hier nur als Beispiel einige Gerichte, die mir bekannt sind und die ich bereits in anderer (damals noch nicht veganer) Form bereits gegessen und sehr genossen habe. Darüber hinaus sind noch viele weitere tolle Gerichte in Wort und Bild umgesetzt und warten darauf, ausprobiert zu werden.

So raffiniert die Rezepte kreiert sind, so einfach und unkompliziert lassen sie sich größtenteils herstellen. Sie sind übersichtlich aufgebaut, haben eine überschaubare Zutatenliste und sind mit dem jeweiligen Schwierigkeitsgrad sowie der Anzahl der Portionen, die das Rezept ergibt, gekennzeichnet. Bei jedem Gericht gibt die Autorin auch noch persönliche Tipps für Abwandlungen bei den Zutaten und Beilagen, Varianten der Zubereitung oder einfach für gutes Gelingen. Bei Zutaten wie Joghurt, Milch etc. gibt die Autorin meist ein veganes Ersatzprodukt an und hält sich dabei neutral. Das ist auch gut so, denn gerade bei pflanzlichen Milchalternativen gibt es eine große Vielfalt und auch gewaltige Unterschiede. Hier sollte jeder die Sorte wählen, die ihm am besten schmeckt, denn da gehen die Vorlieben weit auseinander. Ich persönlich mag am liebsten Haferdrink, aber davon schmeckt mir bei weitem nicht jede Sorte von jedem Hersteller. Es macht also Sinn, die Rezepte mit Ersatzprodukten nachzukochen, die einem wirklich gut schmecken, denn einfach nur eine beliebige Pflanzenmilch zu wählen, kann den Geschmack eines Gerichts völlig verändern. Vegan kochen ist vor allem in der ersten Zeit ein Ausprobieren verschiedener Zutaten, und jeder muss für sich individuell die besten Lösungen finden. Aber es lohnt sich, hier ein wenig Zeit zu investieren, denn dann kann man mit diesen Rezepten richtig tolle Ergebnisse erzielen, die nicht nur vegan lebenden Menschen, sondern der ganzen Familie schmecken.

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Veröffentlicht am 30.08.2022

Über das Leben einer außergewöhnlichen Frau, die vom Rollstuhl aus nach den Sternen griff und sie erreichte

Fräulein Steiff
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Die bezaubernden Plüschtiere der Firma Steiff, mit dem Knopf im Ohr, sind weltweit bekannt und beliebt. In diesem biografischen Roman lernen wir Margarete Steiff kennen, die Begründerin des Unternehmens. ...

Die bezaubernden Plüschtiere der Firma Steiff, mit dem Knopf im Ohr, sind weltweit bekannt und beliebt. In diesem biografischen Roman lernen wir Margarete Steiff kennen, die Begründerin des Unternehmens. War es Mitte des 19. Jahrhunderts schon ungewöhnlich, dass Frauen ein Unternehmen gründeten, so kann man Margaretes Entwicklung geradezu als phantastisch bezeichnen. Im Alter von 18 Monaten erkrankte sie an Kinderlähmung und war zeitlebens auf den Rollstuhl und auf Hilfe angewiesen. Aber wir lernen hier eine starke Persönlichkeit kennen, die einerseits ihr Leben mit festem Willen, soweit irgend möglich, selbst in die Hand nahm, dabei aber ein liebenswertes und herzliches Wesen hatte. Was im Jahr 1877 mit einem Filzkonfektionswarengeschäft begann, das Margarete mit ihren Schwestern eröffnete, entwickelte sich unter ihrer Regie zu einem riesigen Unternehmen. Sie erkannte den Zeitgeist und hatte das richtige Gespür, dass Kinder etwas zum Liebhaben und Kuscheln brauchen. Das war neu, denn zu der Zeit gab es als Spielzeug nur Zinnsoldaten, Holzfiguren oder Porzellanpuppen. Schon der Prolog, in dem das Gespräch zwischen Margarete und einem kleinen Mädchen stattfindet, zeigt die Empathie und auch Phantasie dieser großartigen Frau.

Die Historikerin Maren Gottschalk zeichnet den Lebensweg dieser außergewöhnlichen Frau mit viel Feingefühl nach. Oft lesen sich biografische Romane sehr sachlich und trocken. Das ist hier gar nicht der Fall. Ich war von der ersten Seite an völlig fasziniert von Margaretes Persönlichkeit und ihrem Schicksal. Die Geschichte ist so kurzweilig und leicht geschrieben, dass man nur so durch die Seiten fliegt, und doch ist sie zu keinem Moment oberflächlich. Man erhält intensive Einblicke in Margarete Steiffs Leben und Schaffen, man nimmt an ihren Gedanken und Gefühlen teil. Die Autorin hat sehr gründlich recherchiert und ihren Roman auf historisch belegten Tatsachen aufgebaut. Die meisten Personen, die im Roman vorkommen, haben wirklich gelebt. Nur einige treue fiktive Freunde hat die Autorin dem Gretle, wie Margarete von ihren Lieben genannt wurde, an die Seite gestellt. Alles gibt ein lebendiges und rundes Bild von damals, als das „Elefäntle“ unter den Händen der jungen Margarete entstand und quasi ein bedeutendes Unternehmen daraus erwuchs. Es gibt einen Film über Margarete Steiff, den ich aber bisher nicht gesehen habe, so dass ich an das Buch ganz „ahnungslos“ herangegangen bin. Das Lesen dieser Romanbiografie hat mir sehr viel Freude gemacht, und ich habe Hochachtung vor dieser starken Frau, die in vielen Bereichen über sich selbst hinausgewachsen ist. Es ist ein richtig gutes und absolut lesenswertes Buch und eine Hommage an Margarete Steiff.

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