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Veröffentlicht am 08.08.2025

Der schlechteste Kein Thriller von Sebastian Fitzek

Horror-Date
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Nachdem mir Elternabend von Sebastian Fitzek so extrem gut gefallen hat, ging ich mit einer großen Erwartungshaltung an Horror Date heran. Ich wurde enttäuscht vollumfänglich! Ich bin sehr gut in das Buch ...

Nachdem mir Elternabend von Sebastian Fitzek so extrem gut gefallen hat, ging ich mit einer großen Erwartungshaltung an Horror Date heran. Ich wurde enttäuscht vollumfänglich! Ich bin sehr gut in das Buch gestartet da ein Fitzek sich immer leicht und schnell lesen lässt. Leider war ich aber schon nach wenigen Seiten enttäuscht. So oft hätte sich die Gelegenheit für Julius ergeben das ganze aufzuklären ohne groß Schaden anzurichten und auch einigermaßen gesichtswahrend aus der ganzen Sache rauszukommen. Aber es wird von Seite zu Seite absurder und unrealistischer. Irgendwann war ich nur noch genervt von dem Buch, sei es darum, dass ich der Meinung bin, dass man so nicht mit totkranken Menschen umgeht oder weil die ganzen Geschehnisse immer unrealistischer und absurder wurden. Es war wie beim ungewollten Gaffen bei einem Unfall auf der Autobahn: Man will eigentlich wegsehen, kann aber einfach nicht. So habe ich bis zum Schluss durchgehalten immer in der Hoffnung, dass da noch was kommt, was sich zu lesen lohnt. Dass ich letzten Endens doch 2 Sterne vergeben habe, liegt daran, dass Fitzek es auf den letzten 40-50 Seiten dann doch noch irgendwie rausgerissen hat. Alles in allem aber ein enttäuschendes Buch und ich kann weiß Gott nicht verstehen, wo die ganzen guten Bewertungen für Horror Date herkommen.

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Veröffentlicht am 08.08.2025

Gute Ansätze, aber unausgereift und technisch schwach

Aleyna
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Aleyna von Michael Hirtzy ist ein dystopischer Roman, der mich zu Beginn sofort in seinen Bann gezogen hat. Die vielen Geheimnisse halten die Spannung zunächst hoch, und man fiebert mit, um zu verstehen, ...

Aleyna von Michael Hirtzy ist ein dystopischer Roman, der mich zu Beginn sofort in seinen Bann gezogen hat. Die vielen Geheimnisse halten die Spannung zunächst hoch, und man fiebert mit, um zu verstehen, worum es wirklich geht.
Leider konnte ich weder zu Aleyna noch zu den anderen Figuren eine echte Bindung aufbauen. Als die Handlung begann, häufiger zwischen Szenen und Schauplätzen zu springen, wurde es für mich zunehmend schwer, der Geschichte zu folgen. Manche Entwicklungen wirkten unlogisch oder blieben unklar. Mehr Erklärungen und inhaltliche Tiefe hätten hier sicher geholfen. Das Ende kam abrupt und ohne befriedigenden Abschluss. Vermutlich ist ein zweiter Band geplant, den ich mir jedoch nicht anhören werde, da mich Geschichte und Umsetzung insgesamt nicht überzeugen konnten.
Die Sprecherin Nadine Jorzik passte stimmlich sehr gut, sprach jedoch recht langsam – mit erhöhter Abspielgeschwindigkeit ließ sich das ausgleichen. Störender waren allerdings die Hintergrundgeräusche: leises Rascheln, eine in der Ferne zuschlagende Autotür, ein wegfahrendes Auto und Ähnliches. Diese waren zwar dezent, aber stets wahrnehmbar. Mein Eindruck ist, dass das Hörbuch nicht in einem professionellen Studio produziert wurde, sondern eher in einem kleinen oder privaten Umfeld.

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Veröffentlicht am 19.05.2025

Optisch ein Highlight, inhaltlich leider enttäuschend

A City of Flames
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Das Buchcover sowie der wunderschöne Farbschnitt sind echte Hingucker und haben mich sofort begeistert. Da ich aktuell Geschichten über Drachen besonders gerne lese, war meine Vorfreude auf A City of Flames ...

Das Buchcover sowie der wunderschöne Farbschnitt sind echte Hingucker und haben mich sofort begeistert. Da ich aktuell Geschichten über Drachen besonders gerne lese, war meine Vorfreude auf A City of Flames entsprechend groß.
Der Schreibstil hat es mir unglaublich schwer gemacht, in die Geschichte einzutauchen. Ich habe mich oft dabei ertappt, wie ich Sätze mehrfach lesen musste oder das Buch tagelang zur Seite legte, weil mich einfach nichts wirklich fesseln konnte. Es tut mir ehrlich leid, das zu sagen, aber wäre es kein Rezensionsexemplar gewesen hätte ich es vermutlich abgebrochen.
Mit der Protagonistin Nara wurde ich bis zum Schluss nicht warm. Ihre Entscheidungen und Gefühlsregungen blieben für mich größtenteils unnachvollziehbar, und auch zu Lorcan konnte ich keine Verbindung aufbauen. Einzig Darius brachte mit seiner frechen Art ein wenig Leben in die Geschichte und konnte bei mir punkten.
Das Weltenbuilding blieb für mich eher blass – vermutlich auch bedingt durch den schwierigen Schreibstil. Ich hatte Schwierigkeiten, mir die Stadt, den Wald und die übrige Umgebung bildlich vorzustellen.
Schade, denn das Grundkonzept hat durchaus Potenzial. Dennoch werde ich die Reihe wohl nicht weiterverfolgen.

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Veröffentlicht am 02.04.2025

Enttäuschend - leider nicht meins

Neues Glück auf dem kleinen Bücherschiff
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Ich hatte mich auf eine herzerwärmende Geschichte über Bücher, Neuanfänge und Romantik gefreut, doch Neues Glück auf dem kleinen Bücherschiff konnte mich leider nicht überzeugen.
Die Grundidee mit der ...

Ich hatte mich auf eine herzerwärmende Geschichte über Bücher, Neuanfänge und Romantik gefreut, doch Neues Glück auf dem kleinen Bücherschiff konnte mich leider nicht überzeugen.
Die Grundidee mit der schwimmenden Buchhandlung in Hamburg fand ich durchaus reizvoll. Vielleicht lag es daran, dass ich die vorherigen Bände nicht gelesen habe, aber ich wurde von Anfang an nicht richtig warm mit den Charakteren. Obwohl die Geschichte um Lilly eigenständig lesbar ist, blieb sie für mich blass – und je weiter die Handlung voranschritt, desto mehr ging sie mir leider auf die Nerven.
Auch die Liebesgeschichte zwischen ihr und Pablo konnte mich nicht mitreißen. Die Chemie zwischen den beiden wirkte auf mich wenig glaubhaft, und die romantischen Momente haben mich eher kaltgelassen.
Zu allem Überfluss zog sich die Handlung an einigen Stellen in die Länge, sodass ich letztendlich froh war, das Buch beendet zu haben. Schade, denn die Idee hatte definitiv Potenzial!

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Veröffentlicht am 29.09.2022

Laues Lüftchen

Vega 1 – Der Wind in meinen Händen
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Der Fantasy Roman „Vega“ für Jugendliche von Marion Perko kommt mit einem großartigen Cover daher. Das ist dann anfangs aber auch alles, was das Buch zu bieten hat. Die Vorgeschichte der Hauptprotagonistin ...

Der Fantasy Roman „Vega“ für Jugendliche von Marion Perko kommt mit einem großartigen Cover daher. Das ist dann anfangs aber auch alles, was das Buch zu bieten hat. Die Vorgeschichte der Hauptprotagonistin Vega bleibt anfangs im Dunklem und auch im weiteren Verlauf des Buches kommt da nur wenig Licht hinein. Das Buch spielt in Deutschland im Jahr 2052, durch den Klimawandel regnet es kaum noch und deshalb gibt es sogenannte Wettermachen die mit Hilfe von Chemikalien Regen erzeugen. Vega ist eine dieser Wettermacherinnen allerdings hat sie eine magische Gabe mit der sie Regen „ruft“. Die Stadt, in der die Geschichte spielt, wird nicht genauer genannt und auch durch die Beschreibungen kann man es nicht erahnen denn anscheinen hat sich das Leben und die soziale Ordnung durch den Klimawandel komplett geändert. Warum genau erfährt man allerdings nicht. Mich hätte schon interessiert, warum es zu den genannten Gesellschaftsstrukturen gekommen ist. In die Geschichte, in der Vega in Verdacht gerät durch ihre Arbeit jemand verletzt zu haben kommt nur sehr langsam Fahrt. Über die erste Hälfe des Buches plätschert die Geschichte nur so vor sich hin und es kommt nur langsam Fahrt auf. Manche Handlungen sind für mich auch schwer nachzuvollziehen da mir hier irgendwie die Vorgeschichte von Vega und der ominösen deutschen Stadt fehlt. Zum Ende hin kommt dann aber schon etwas Tempo in die Geschichte und es wird spannend, so dass man das Buch dann auch schnell zu Ende gelesen hat. Das es sich hier um einen Auftakt zu einer Reihe handelt war mir bewusst allerdings finde ich den großen Cliffhanger am Ende mehr störend als spannend.
Fazit: Für Kinder ab ca. 10 Jahren und Jugendliche bestimmt ein unterhaltsames Buch, für Erwachsene eher nicht zu empfehlen.

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