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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.10.2022

Originell und sehr lesenswert

Die Cousinen
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Diese Geschichte aus den 1940er Jahren in Argentinien ist ungewöhnlich und faszinierend. Wegen einer Lernschwäche gilt Yuna allerseits als geistig behindert. Ihre lieblose und strenge Mutter ist alleinerziehend ...

Diese Geschichte aus den 1940er Jahren in Argentinien ist ungewöhnlich und faszinierend. Wegen einer Lernschwäche gilt Yuna allerseits als geistig behindert. Ihre lieblose und strenge Mutter ist alleinerziehend und ihre ein Jahr jüngere Schwester Betina schwerst behindert. Yuna widmet sich der Malerei und hat dabei großen Erfolg. Sie erzählt dem Leser in ihrer einfachen und humorvollen Schreibweise von den gierigen Männern, der Freundschaft zu ihrer Cousine und dem harten Leben um sie herum.
Immer wieder musste ich schmunzeln, denn in Yumas Naivität kommt die unverblümte Wirklichkeit tragend zur Geltung.
Dieses originelle und sehr lesenswerte Buch kann ich mit gutem Gewissen weiter empfehlen und vergebe sehr gerne 5 von 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 05.10.2022

Lebendig und bildgewaltig

Die Hoffnung auf ein neues Morgen
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Nach dem Tod ihres geliebten Adoptivvaters Richard Parker, einem berühmten Ägyptologen, reist die junge Victoria gemeinsam mit ihrem 13jährigen Bruder Jamie nach Luxor. Es war der letzte Wille Richards, ...

Nach dem Tod ihres geliebten Adoptivvaters Richard Parker, einem berühmten Ägyptologen, reist die junge Victoria gemeinsam mit ihrem 13jährigen Bruder Jamie nach Luxor. Es war der letzte Wille Richards, dass Jamie seine Zukunft bei seinem Bruder Oscar, der ebenfalls als Ägyptologe seit Jahren bei den Ausgrabungen dabei ist, verbringt. Gegen den Willen von Victorias Verlobten Caleb begeben sie sich auf die lange Reise in das Niltal. Victoria ist fasziniert von den Ausgrabungen und dem abweisenden Lucas Hodgson, den sie schon auf dem Schiff kennen gelernt hat. Bald schon wird sie als Zeichnerin in seinem Team angestellt und denkt immer weniger an eine Rückkehr nach England. Bis plötzlich Caleb im Hotel vor ihr steht.
Lebendig und bildgewaltig werden in diesem Roman die Landschaft und die Menschen dargestellt. Die Protagonisten sind eindrucksvoll und authentisch beschrieben. Wir erleben, wie sich Victoria zu einer starken Persönlichkeit entwickelt, die sich nicht von ihrem Verlobten unterkriegen lassen will und in Ägypten Freunde und Anerkennung findet. Und der kleine Jamie, dessen größter Traum in Erfüllung zu gehen scheint, ist ein aufgeweckter Junge, der stets das Gute in den Menschen sieht. Insgesamt sind die Protagonisten sympathisch. Unvorhersehbare Wendungen geben dieser Geschichte Spannung, so dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte.
Mein Fazit:
Diese Geschichte, das den Leser in das Tal der Könige bringt, ist umrahmt von realen Personen und macht das Lesen zu einem Genuss. 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 04.10.2022

Berührend

Mit jedem Traum fliegen wir
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Jeden Nachmittag zieht der 11jährige Stewie von Tür zu Tür, um die frisch gelegten Eier der Hühner seiner verstorbenen Großmutter zu verkaufen. In einem der Häuser öffnet ihm Marilyn, eine alte Frau, die ...

Jeden Nachmittag zieht der 11jährige Stewie von Tür zu Tür, um die frisch gelegten Eier der Hühner seiner verstorbenen Großmutter zu verkaufen. In einem der Häuser öffnet ihm Marilyn, eine alte Frau, die er bisher noch nicht kannte. Sie erinnert ihn an seine Großmutter, die er sehr liebte. Obwohl Marilyn sich abweisend verhält, sucht er doch immer wieder ihre Nähe. Mit der Zeit entwickelt sich zwischen beiden eine einzigartige Freundschaft, bis Stewie eines Tages die Wahrheit über Marilyn erfährt.
In der Hauptsache dreht sich diese Geschichte um den hochsensiblen Stewie, der, als er merkt, dass Marilyn Hilfe benötigt, sich auf rührende Art um die betagte alte Dame kümmert. Er nimmt sämtliche Sorgen auf seine jungen Schultern und versucht, ihre Probleme zu lösen. Es ist herzzerreißend, wie sich der Junge bemüht, Zuneigung und Herzenswärme zu erhalten. Mit einem warmen und leichten Schreibstil führt die Autorin den Leser durch diese Geschichte.
Mein Fazit:
Ein wunderbares Buch, das sich lohnt zu lesen. 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 30.09.2022

Sehr empfehlenswert

Die Frau des Spatzen
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Auch mit diesem Roman konnte mich die Autorin überzeugen. Obwohl ich mir anfangs unsicher war, wohin mich die Lesereise führen wird und ob mir dieses Buch zusagen würde, wurde ich mit dem Fortlaufen des ...

Auch mit diesem Roman konnte mich die Autorin überzeugen. Obwohl ich mir anfangs unsicher war, wohin mich die Lesereise führen wird und ob mir dieses Buch zusagen würde, wurde ich mit dem Fortlaufen des Lesens schnell meiner Zweifel enthoben. Die Geschichte von Alba und Josefina ist voller Tiefgang und Gefühle. Es beschreibt Ängste, falsche Hoffnungen, Vergangenheit und auch einen Neuanfang. Und es geht ums Loslassen können. Voller Wärme hat Astrid Töpfner die Charaktere beschrieben. Der wunderbare Schreibstil machte das Lesen zu einem Vergnügen.
Mein Fazit:
Auch dieses Buch der Autorin kann ich jedem ans Herz legen. 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 30.09.2022

Ein Lesehighlight

Ein kleines Stück von Afrika - Aufbruch
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In diesem ersten Teil der Afrika-Saga geht es um die 17jährige Ivory, die auf einer Safari den Großwildjäger Adrian Edgecumbe kennen lernt und sich in ihn verliebt. Beide heiraten und Adrian verspricht ...

In diesem ersten Teil der Afrika-Saga geht es um die 17jährige Ivory, die auf einer Safari den Großwildjäger Adrian Edgecumbe kennen lernt und sich in ihn verliebt. Beide heiraten und Adrian verspricht ihr, die ihr verhasste Jagd aufzugeben. Doch schon kurz nach der Hochzeit muss Ivy einsehen, dass sie für ihren Mann nur eine weitere Jagdtrophäe ist. Als kurz darauf der erste Weltkrieg beginnt, meldet sich Adrian freiwillig und wird als vermisst gemeldet. Jetzt muss Ivy die Farm alleine weiter führen und kämpft dafür, Safaris für Tierbeobachtungen und Fotoaufnahmen anbieten zu können.
Dieser Roman führt den Leser nach Kenia, in dem die Weißen die Herren und die Einheimischen nichts wert sind. Wir begleiten Ivy, die versucht, auch ohne verschollenen ihren Ehemann die Großfarm aufrecht zu erhalten und neue Wege zu finden. Dabei steht ihr der Zulu Sanele treu zur Seite.
Eindrucksvoll hat Christina Rey die Landschaft mit ihrer vielfältigen Tierwelt beschrieben. Authentisch und nachvollziehbar sind die relevanten Charaktere beschrieben und die Handlung mit ihren unvorhersehbaren Wendungen ist fesselnd und sehr spannend. Mit einem flüssigen und lockeren Schreibstil führt die Autorin durch diese Geschichte. Jetzt warte ich gespannt auf die Fortsetzung.
Mein Fazit:
Dieser erste Teil der Saga war für mich ein absolutes Highlight, welches mir wunderbare Lesestunden bereitet hat.
5 Sterne und eine ganz klare Leseempfehlung.

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