Profilbild von xbooksaremypassion

xbooksaremypassion

Lesejury Star
offline

xbooksaremypassion ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit xbooksaremypassion über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.12.2020

Zeitsprünge leider nicht ganz so gelungen

Zeitsplitter - Die Jägerin
0

Marina ist jung, reich, Teil einer beliebten Clique und verliebt in ihren besten Freund - den Schulschwarm James.
Auf der anderen Seite steht Em - gefangen in einem Verlies, wird täglich gefoltert und ...

Marina ist jung, reich, Teil einer beliebten Clique und verliebt in ihren besten Freund - den Schulschwarm James.
Auf der anderen Seite steht Em - gefangen in einem Verlies, wird täglich gefoltert und verhört.
Auf den ersten Blick haben die beiden Mädchen nichts gemeinsam - doch sie sind dieselbe Person. Der einzige Unterschied: Em ist vier Jahre älter - vier Jahre in denen die Welt aus den Fugen gerät.
Doch Em hat die Möglichkeit, die ganze Welt durch eine Zeitreise in die Vergangenheit zu verändern - doch alles hat seinen Preis ...


👩:
Marina ist ein Paradebeispiel für ein Mädchen, dass in die Clique der Beliebten aufgenommen wird und fortan alles tut, um dort auch zu bleiben - auch wenn sie nun Freundinnen hat, die eigentlich keine sind. Der einzige, der sie versteht, ist ihr bester Freund James - der ihr zwar immer wieder Hoffnungen macht, doch nie den konkreten Schritt Richtung Beziehung wagt. Ich hätte mir für sie mehr Mut gewünscht, James und ihrer Clique klare Ansagen zu machen. Dennoch kann ich ihr Verhalten gut nachvollziehen und würde wahrscheinlich ähnlich handeln.

👩:
Em ist das genaue Gegenteil von Marina - stark, selbstbewusst und zielstrebig. Trotz der Folterungen bleibt sie ihrer Überzeugung treu und gibt nie auf. Sie ist bereit, für ihr jüngeres Ich alles aufzugeben, was ich sehr beeindruckend fand.

Was mich an diesem Buch etwas gestört hat, waren die ständigen Zeitwechsel zwischen den Kapiteln. An Marina bzw. Em konnte man diese noch relativ gut unterscheiden, Finns Name jedoch verändert sich durch die Zeit nicht - sodass sowohl in der Vergangenheit als auch in der Gegenwart von Finn die Rede ist. Dies hat manchmal dazu geführt, dass ich erst etwas lesen musste, bis mir klar war, in welcher Zeit wir uns befanden. Auch die Flashbacks, die Em und Finn heimsuchen, waren für mich nicht immer klar erkennbar.
Im Gegensatz dazu hat mir sehr gefallen, dass der Hintergrund des Zeitreisens erklärt wurde - der Leser erfährt, wie es möglich ist, dass Finn und Em durch die Zeit reisen können.


Fazit:
Ein sehr spannendes Buch mit einem interessanten Thema, da die Kombination aus Lovestory und Zeitreisen ja noch nicht so verbreitet ist (abgesehen von der Edelsteintrilogie). Auch wenn der Schreibstil mich hin und wieder verwirrt hat, war es doch gut zu lesen und durchaus unterhaltsam.
Abgesehen davon fand ich es lustig, ein Buch zu lesen, indem die Hauptperson den eigenen Namen trägt. Ich würde daher 3/5 🌟 vergeben.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 20.12.2020

Auf den Charakter kommt es an!

Liebe, Eis und Schnee
0

Hallo ihr Lieben,
passend zur Winterzeit stelle ich euch heute "Liebe, Eis & Schnee" von Annabelle Costa vor.

Inhalt:
Natalie und Chase, die Erben zweier bedeutender Firmen, wollen das Wochenende in ...

Hallo ihr Lieben,
passend zur Winterzeit stelle ich euch heute "Liebe, Eis & Schnee" von Annabelle Costa vor.

Inhalt:
Natalie und Chase, die Erben zweier bedeutender Firmen, wollen das Wochenende in einer Ferienhütte verbringen. Doch auf ihrem Weg dorthin zieht ein schwerer Schneesturm auf und sie stecken mitten im Niemandsland fest. Aus dem Nichts taucht plötzlich ein etwas bedrohlich wirkender Mann auf und hilft ihnen aus der Misere, indem er sie in seine heruntergekommene Hütte bringt, die einsam und allein mitten im Schnee steht. Mit der Zeit tauchen bei Natalie Fragen auf ... Warum lebt er ganz allein fernab der Zivilisation?

👩:
An Natalie hat mich vor allem begeistert, dass sie nicht so arrogant ist, wie ich zu Beginn vermutet hatte. Obwohl sie viel Geld hat, scheut sie sich nicht, im Haus mitanzupacken und zu helfen - auch wenn sie nicht wirklich weiß wie. Sie hat zwar eine Weile gebraucht, um sich ihr Bedürfnis nach Luxus abzugewöhnen, aber ich denke, dass dieses Verhalten durchaus normal ist, wenn man diesen Lebensstandard gewöhnt ist. Auch ihre vorurteilslose Liebe fand ich super schön - es sollte definitiv mehr Menschen geben, die auf den Charakter und nicht nur auf das Aussehen achten.

👦:
Jake hat mich in diesem Buch am meisten begeistert. Ohne zu zögern hilft er völlig Fremden in Not und lädt sie zu sich nach Hause ein - ein Charakterzug, den ich wahnsinnig toll finde. Das einzige was ich zu bemängeln habe, ist, dass seine Hintergrundgeschichte nur kurz angeschnitten wird - man erfährt zwar ein paar Details, jedoch hätte ich mir genauere Informationen gewünscht.

Fazit:
Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen, da es eine schöne Story und glaubwürdige Charaktere hat - man nimmt Natalie und Chase sofort ab, dass sie nicht wissen, wie sie ohne den ganzen Luxus leben sollen, den sie doch so gewohnt sind. Das Finale brachte nochmal etwas Spannung mit rein, was mir als begeisterter Thrillerfan natürlich entgegen kam.

Mein einziger wirklicher Kritikpunkt war das Ende. Es wirkte mir einfach zu konstruiert, da sich alle Schwierigkeiten plötzlich in Wohlgefallen auflösen, obwohl es dafür eigentlich keine Anzeichen gab.

Da mir das Buch aber sonst gut gefallen hat, würde ich 3,5/5 🌟 vergeben.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.05.2023

Hätte ich vorab in das Buch reingelesen, hätte ich es wohl nicht gekauft

WHERE MY Heart BELONGS - Moonlight Shadow
0

Leider gar nicht mein Fall! Where my heart belongs war für mich leider ein Fehlkauf und ein Buch, das ich nur beendet habe, um es nicht abbrechen zu müssen (was ich einfach nicht mag und deswegen zu vermeiden ...

Leider gar nicht mein Fall! Where my heart belongs war für mich leider ein Fehlkauf und ein Buch, das ich nur beendet habe, um es nicht abbrechen zu müssen (was ich einfach nicht mag und deswegen zu vermeiden versuche). Hätte ich gewusst, was hier auf mich zukommt, hätte ich mir das Buch wohl nicht gekauft. Klar, der Klappentext deutet eine Rivalität zwischen zwei Brüdern an und man kann auch davon ausgehen, dass sich Fay früher oder später zwischen den beiden wiederfinden wird, aber dann hätte ich mir gewünscht, dass das von mir erwartete Drama sich wirklich aufbaut oder zumindest auf reale Ereignisse zurückzuführen ist, von denen wir auch erfahren. Hier wurde die Spannung zwischen den Brüdern einfach als gegeben erzählt, die konkreten Gründe dafür zwar angedeutet, jedoch nie aufgelöst. Ich bin zwar auch ein Fan davon, Geheimnisse über mehrere Bände zu ziehen, um die Spannung aufrecht zu erhalten, aber bitte nicht, wenn von dieser Auflösung mehr oder weniger der komplette Plot abhängig ist und man diese Informationen braucht, um die Charaktere verstehen zu können. So ist mir die komplette Familiensituation der Nashvilles, welche einen sehr großen Raum einnimmt, bis zuletzt ein großes Rätsel. Dazu kommt, dass der restliche Plot hauptsächlich aus der Rivalität der Brüder und spicy Szenen zu bestehen scheint - alle weiteren Beziehungen wie z.b die Freundschaften zwischen Fay und Rhona oder Grover & Kian scheinen nur Mittel zum Zweck, da sie immer nur dann hervortreten, wenn sie als Nebendarsteller einer Szene um Fay und Grover gebraucht werden - wirklich kennenlernen tun wir sie und ihr Leben nicht. Auch Fay und Grover sind mir bis zuletzt fremd geblieben - auch sie lernen wir außerhalb der Darstellung ihres sehr detaillierten Liebeslebens nicht wirklich kennen - Szenen über Beziehungsalltag, gewöhnliche Dates oder einfach entspannte Zeit, die jeder allein mit seinen Freunden verbringt (und die nicht in einem Beziehungsdrama enden) sind leider Fehlanzeige. Insgesamt gab es für mich in diesem Buch einfach zu viele (unaufgeklärte) Dramen, zu wenig echte Gefühlsbeziehungen und zu viel spicy Szenen für zu wenig "echte" Handlung.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.05.2023

Die Idee top; die Umsetzung leider ausbaufähig

TICK TACK - Wie lange kannst Du lügen?
0

"Tick, Tack, Nic .." Das waren Corrines letzte Worte, bevor sie verschwand und nie wieder auftauchte. Zehn Jahre später kehrt Nic in ihre Heimat zurück - der Rest ihrer früheren Clique hat entweder die ...

"Tick, Tack, Nic .." Das waren Corrines letzte Worte, bevor sie verschwand und nie wieder auftauchte. Zehn Jahre später kehrt Nic in ihre Heimat zurück - der Rest ihrer früheren Clique hat entweder die Stadt verlassen oder die Geschichte hinter sich gelassen, der Fall ihrer früheren Freundin Corrine wurde ungeklärt zu den Akten gelegt. Corrine, die keiner so recht vermisste, weil sie die Jugend der Stadt und besonders ihre Freunde auf eine toxische Weise beherrscht hatte. Eigentlich ein guter Zeitpunkt für Nic, um ihr Elternhaus dort zu verkaufen und woanders friedlich neu anzufangen. Doch alles kommt anders, als mit Annaleise ein weiteres Mädchen verschwindet und Nic, Daniel und Tyler erneut verdächtigt werden ... denn Annaleise war es, die der Clique damals das entscheidende Alibi gegeben hat.

Das Rätsel um das Verschwinden der beiden Mädchen ist groß, vor allem da zusätzlich zum Fall Annaleise ja auch immer noch unklar ist, was Corrine damals zugestoßen ist. Diese offene Frage hat mich gleich am Anfang dazu verleitet, die einzelnen Charaktere genauer zu analysieren, um möglicherweise von ganz allein auf die Lösung zu kommen - defintiv ein gelungener Schachzug der Autorin. Was dabei allerdings etwas gestört hat, war der Aufbau des Buches, da wir die Geschichte rückwärts erleben. Das hat bei mir immer wieder zu Verwirrung geführt und ich habe mich schwer getan, einen roten Faden zu finden bzw ein klares Bild des Ablaufs der einzelnen Szenen zu bekommen. Beispielsweise sprachen Nic und Laura auf einmal über Geschehnisse auf der Babyshower von Daniels Frau, welche im Buch bisher aber nicht aktiv stattgefunden hatte, da diese ja zeitlich gesehen früher und somit erst einige Kapitel später thematisiert wurde. Kurz und knapp gesagt: der gesamte Erzählstil war nicht meins, weil ich den Großteil der Leszeit damit beschäftigt war, die zeitliche Abfolge der Szenen in meinem Kopf zurechtzurücken, und mich so nicht auf die eigentliche Spannung und die einzelnen Verstrickungen der Charaktere einlassen konnte. Auch das Ende konnte mich nicht so besonders überzeugen, da es für mich sehr konstruiert und doch irgendwie zu einfach wirkte, viele Handlungsstränge sich im Nichts verloren und einige Aspekte ungeklärt geblieben sind. Ich vergebe 2,5/5 🌟

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.09.2022

Die Charaktere und ich haben leider so gar nicht gematcht

Adagio-Reihe / Nightfall Sonata
0

Die Verbindung zur Protagonistin Melody fiel mir ziemlich schwer, weil sie als Charakter für mich nicht sonderlich sympathisch wirkte. Ihre Versuche, mit ihrem Verhalten zu provozieren, in dem Wissen, ...

Die Verbindung zur Protagonistin Melody fiel mir ziemlich schwer, weil sie als Charakter für mich nicht sonderlich sympathisch wirkte. Ihre Versuche, mit ihrem Verhalten zu provozieren, in dem Wissen, sich gerade über Anweisungen hinwegzusetzen, und ihre eher geringschätzige Verhaltensweise gegenüber den Menschen, die sich für sie einsetzen, waren für mich ein Zeichen einer unreifen Art für ihre Altersgruppe, worunter damit auch die Harmonie zu Mr. Cunningham gelitten hat, der als sehr konservativer Geschäftsmann das komplette Gegenteil verkörpert. Generell konnte ich die Anziehung der beiden nicht wirklich nachempfinden, was wohl zum einen an dem Altersunterschied, zum anderen aber auch darauf beruht, dass Melody Mr. ab der ersten Sekunde gegenüber eine starke Anziehung verspürt und er auch sofort Teil ihrer täglichen Gedanken ist, ohne, dass es eine wirkliche Entwicklung des ganzen gab.  Dadurch hatte die ganze Gefühlsbindung der beiden für mich eher oberflächlichen, auf sexueller Anzieung beruhenden Charakter und ich konnte zur tieferen Ebene leider bis zum Schluss nicht durchdringen.

Auch die Musik steht nicht wie sonst im Vordergrund, sondern ist mehr eine Rahmenhandlung, was ich schade fand, da ich an Emilias Büchern vor allem ihre persönliche Liebe zur Musik, die in alle Bücher miteingeflossen ist, sehr geschätzt habe.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere