Tuuli ist ein Wichtelmädchen, das sich nach der Winterruhe mit seinen Wichteleltern auf den Weg zurück ins Glockenblumental macht.
Als sie eine Flaschenpost mit einem Hilferuf findet, ist es keine Frage, ...
Tuuli ist ein Wichtelmädchen, das sich nach der Winterruhe mit seinen Wichteleltern auf den Weg zurück ins Glockenblumental macht.
Als sie eine Flaschenpost mit einem Hilferuf findet, ist es keine Frage, dass sie sich auf die Suche nach dem Absender macht und versucht ihm zu helfen.
Meine Meinung:
Das Buch ist sehr süß gestaltet mit niedlichen Zeichnungen, die sehr an Folklore erinnern. Auch die große Schrift ist super.
Die Kapitel eigenen sich gut zum Vorlesen, weil sie einigermaßen in sich abgeschlossen sind.
Die Geschichte ist sehr schön angelegt und hat wirklich viel zu bieten. Die fantastische Welt, in der Wichtel und Tiere leben, ist sehr detail- und einfallsreich gezeichnet.
Ich fand die Texte manchmal für jüngere Leser:innen etwas schwer zugänglich (und das Buch ist schon ab 6 Jahren empfohlen), vor allem durch neue Wortschöpfungen oder auch viele Anspielungen auf die Mythologie.
Insofern bin ich beim Lesen zunächst etwas schwer hineingekommen, dann habe ich die Lektüre aber genossen.
Fazit:
Die niedliche Geschichte mit den vielen fantastischen bzw. märchenhaften Elementen hat mir gut gefallen.
Mascha ist ein Huhn und lebt zusammen mit einer Kuh, einem Schwein, einem Schaf und der Bäuerin auf einem kleinen Bauernhof, wo es alles gibt, was man zum Leben braucht.
Sie ist unglaublich stolz, als ...
Mascha ist ein Huhn und lebt zusammen mit einer Kuh, einem Schwein, einem Schaf und der Bäuerin auf einem kleinen Bauernhof, wo es alles gibt, was man zum Leben braucht.
Sie ist unglaublich stolz, als sie ihr erstes ganz perfektes Ei gelegt hat. Doch als die Bäuerin ihr dieses wegnimmt, um es auf dem Markt zu verkaufen, ersinnt Mascha einen Plan, wie sie ihre Eier zukünftig verstecken und behalten kann.
Die anderen Tiere helfen ihr dabei.
Doch wird der Plan aufgehen?
Meine Meinung:
Das Bilderbuch, das für Kinder ab 4 Jahren empfohlen ist, fällt durch sein großes Format und die hochwertige Gestaltung sofort positiv auf. Auch das Papier fühlt sich unglaublich wertig an, so dass es großen Spaß macht, das Buch durchzublättern.
Uns haben die wunderschönen Illustrationen sehr gut gefallen, denn sie sind witzig und gleichzeitig unglaublich liebevoll gestaltet.
Es macht Spaß, sich die Tiere anzuschauen und in den Zeichnungen immer wieder neue Details (wie in einem Wimmelbild/Wimmelbuch) zu entdecken.
Auch die Texte sind sehr witzig und warmherzig gestaltet, Wortspiele mit „Ei“, einschließlich einiger abgewandelter Sprichworte, ziehen sich durch wie ein roter Faden.
Die Geschichte insgesamt ist vielversprechend angelegt und beruht auf einer sehr guten Idee, die mit einer guten Botschaft einhergeht. Jeder ist wichtig und hat Bedürfnisse – und man sollte diese Bedürfnisse benennen und aussprechen.
Einzig die Wendung gegen Ende der Geschichte kam für uns ein wenig plötzlich. Außerdem fanden wir auch den Titel des Buches von wegen „Betrügerhuhn“ nicht ganz so glücklich gewählt, weil es nicht den Kern der Sache trifft.
Fazit:
Insgesamt haben wir an diesem hochwertig und liebevoll gestalteten Bilderbuch mit seiner coolen Story und den vielen witzigen Details ganz viel Freude und wir werden es sicherlich noch oft anschauen.
Norwegen, im Jahr 860: Königstocher Asla soll einen wesentlich älteren grausamen Mann heiraten. Um dies zu verhindern, flieht sie mit ihrem Schwarm Thorolf und seinen beiden Brüdern Yngvi und Dikur in ...
Norwegen, im Jahr 860: Königstocher Asla soll einen wesentlich älteren grausamen Mann heiraten. Um dies zu verhindern, flieht sie mit ihrem Schwarm Thorolf und seinen beiden Brüdern Yngvi und Dikur in das benachbarte Reich seines Vater Ulrik.
Doch Aslas Vater Halldor rächt sich und so werden Thorolf und seine Brüder auf sieben Jahre verbannt.
Sie brechen mit anderen Siedlern auf zu einer abenteuerlichen Schiffsreise und erreichen die Insel Catan – das Land der Sonne.
Hier beginnen sie sich ein neues Leben aufzubauen, das allerdings nicht frei von Herausforderungen und Versuchungen ist…
Meine Meinung:
Auf über 500 Seiten in sieben großen Abschnitten erzählt Klaus Teuber sehr ausführlich die Geschichte der ersten Siedler von Catan. Dabei umfasst das umfangreiche Werk, das von der Aufmachung her sehr hochwertig und liebevoll gestaltet ist, nur einen Zeitraum von etwa 1,5 Jahren.
Mir ist es zunächst etwas schwergefallen, in die Geschichte einzutauchen und den Überblick zu behalten, was zum einen an der Vielzahl der handelnden Personen mit allesamt ungewöhnlichen Namen, zum anderen an den diversen Perspektivwechseln lag.
Ab dem dritten Abschnitt ist es mir jedoch besser gelungen mich von der Handlung fesseln zu lassen, denn es tauchen neue warmherzig gezeichnete Personen auf und die Handlung mit der Schiffsreise nach Catan nahm an dieser Stelle auch weiter an Fahrt auf.
Besonders interessant war es zu lesen, wie die Siedler sich ihr Leben in der neuen Heimat aufgebaut haben, wie es zu verschiedenen Gruppierungen kam und wie sie das Land mit Ackerbau und Viehzucht erschlossen haben und Werkzeuge für notwendige Handwerke hergestellt haben genauso wie für den Hausbau.
Auch ein Tauschhandel ist recht schnell entstanden, so dass man in der zweiten Hälfte des Buches besser die Verbindungen zum Brettspiel herstellen konnte. Auch dass bestimmte Rohstoffe im Spiel immer besonders teuer waren, hat sich in bestimmten Aspekten der Geschichte widergespiegelt.
Die Erzählung ist sehr authentisch, weil der Autor darauf achtet, nur zeitgemäße Sprache zu verwenden. Auch deshalb habe ich das Buch trotz einiger Längen gerne gelesen und bin gespannt auf die Fortsetzungen.
Fazit:
Ein dicker Wälzer, mit dem man es sich an langen Winterabenden richtig schön gemütlich machen kann – wenn man nicht gerade das Spiel spielt!
Manuela Warda zögert nicht lange, als sie die Stellenausschreibung für eine Stelle als Lehrerin auf einer Hallig sieht und zieht kurzerhand mit ihrer jüngsten Tochter, die selbst noch im Grundschulalter ...
Manuela Warda zögert nicht lange, als sie die Stellenausschreibung für eine Stelle als Lehrerin auf einer Hallig sieht und zieht kurzerhand mit ihrer jüngsten Tochter, die selbst noch im Grundschulalter ist, auf die Hallig Hooge. An der Halligschule ist alles ein bisschen anders als bei ihrer früheren Tätigkeit an einer Schule in Niedersachsen.
Dies liegt nicht nur daran, dass sie ein gutes Dutzend Schüler und Schülerinnen über alle Jahrgangsstufen von der ersten bis zur achten Klasse unterrichtet, sondern auch, dass sie als Ein-Frau-Team für alles an der Schule verantwortlich ist und alles selbst organisieren muss. Wie wird sie es schaffen, in dem chaotischen Klassenraum ihren Schülerinnen und Schülern Spaß am Lernen zu vermitteln?
Offenbar haben es ihre Vorgängerinnen nämlich alle nicht sehr lange auf der Hallig und in der Schule ausgehalten
Meine Meinung:
Dieser Erfahrungsbericht auf etwa 250 Seiten lässt sich sehr flüssig lesen und hat mich daher von Beginn an angesprochen. Das Thema Schule hat mich seit jeher besonders interessiert (auch wenn ich selbst keine Lehrerin bin) und daher fand ich es sehr spannend zu lesen, wie Manuela Warda den Unterricht mit den verschiedenen Schülerinnen und Schülern über acht Jahrgangsstufen organisiert hat. Manches hat gut geklappt, vieles auch nicht, weil die Kinder nicht so mitgemacht haben, wie sie es sich vorgestellt hatte. Auch aus Fehlern zu lernen und das Vorgehen anzupassen, steht für die Größe der Lehrerin.
Überhaupt fand ich es sehr mutig, wie sie sich dafür entschieden hat, auf die Hallig zu ziehen und dort praktisch neu anzufangen.
Es hat mich sehr beeindruckt, wie sie es nach und nach geschafft hat, genau die richtige Methodik für die einzelnen zu finden und wie die Schüler:innen ihr nach einiger Zeit Respekt entgegengebracht haben.
Auch die achtjährige Tochter ist nach einiger Zeit ganz auf der Hallig angekommen und hat ihre Grundschulzeit gerne dort verbracht.
Neben dem Thema Schule, das sehr interessant und abwechslungsreich beschrieben wird, hat es mir auch gut gefallen, wie wir als Leser und Leserinnen in das Leben auf einer Hallig eintauchen können. Bräuche wie Biike-Brennen, Plattdeutsch, das Wetter, der Fährbetrieb werden ebenso eindrücklich beschrieben wie die Eigenarten so mancher Bewohner (auch wenn diese zum Teil der Fantasie der Autorin entspringen). Ich könnte mir zwar selbst dieses Leben dort für mich und meine Familie nicht vorstellen, ich kann aber gut verstehen, was Manuela Warda daran gefallen hat und was die Einwohner mit ihrer Hallig verbindet.
Gut gefallen haben mir auch die schönen farbigen Fotos, die zusätzlich eingebettet sind, weil man sich so die Gegebenheiten vor Ort noch besser vorstellen kann.
Fazit:
Diesen Erfahrungsbericht habe ich sehr gerne gelesen und es genossen, mir zumindest virtuell ein bisschen Nordseewind um die Nase wehen zu lassen.
Anouk geht nachts gemeinsam mit ihrem Kuscheltier Affi stets auf Reisen und erlebt ihre eigenen Abenteuer bei der Polizei, im Dschungel oder auch in einer Bibliothek.
Aber auch tagsüber erlebt sie mit ...
Anouk geht nachts gemeinsam mit ihrem Kuscheltier Affi stets auf Reisen und erlebt ihre eigenen Abenteuer bei der Polizei, im Dschungel oder auch in einer Bibliothek.
Aber auch tagsüber erlebt sie mit Papa und Mama einiges oder besucht ihre Großeltern.
Meine Meinung:
Das großformatige Buch ist wunderschön gestaltet mit liebevollen Zeichnungen in schönen Farben, so dass es mir großen Spaß gemacht hat es zu lesen und vorzulesen.
Die Geschichten rund um Anouk und ihre Erlebnisse – am Tag mit ihren Eltern und nachts in den verschiedenen fantasievoll gestalteten Welten, die sie besucht – sind sehr nett geschrieben.
Sehr sympathisch finde ich, dass Anouk manchmal so lustige Verdrehungen von Ausdrücken verwendet (z.B. „Jetzt haben wir den Obstsalat“ oder „Die kochen auch nur mit Suppe“). Das trägt zum Lesevergnügen besonders bei.
Uns hat besonders gut gefallen, dass Anouk so mutig und einfallsreich und empathisch ist. Das macht anderen Kindern Mut und sie können sich in den Geschichten gut wiederfinden.
Nur manchmal waren einige Schilderungen ein wenig langatmig, das hat aber das Leseerlebnis nicht besonders beeinträchtigt.
Fazit:
Alles in allem ein reizendes, originelles und Mut machendes Buch, aus dem man wunderbar Gute Nacht-Geschichten vorlesen kann.