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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.12.2022

Die Hoffnung stirbt zuletzt

Das letzte Versprechen
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Dies ist mein erstes Buch von Hera Lind und ich war von ihrem Schreibstil, der sehr flüssig zu lesen ist, begeistert. Die Geschichte wird zu einem großen Teil einerseits aus der Sicht von Anna, die immer ...

Dies ist mein erstes Buch von Hera Lind und ich war von ihrem Schreibstil, der sehr flüssig zu lesen ist, begeistert. Die Geschichte wird zu einem großen Teil einerseits aus der Sicht von Anna, die immer an der Seite ihrer Großeltern lebt und andererseits aus der Sicht ihrer Mutter Amalie, die zusammen mit ihrer Schwägerin Christa im Arbeitslager nach Sibirien verschleppt wurde, erzählt. Die ständigen Sichtwechsel machen die Geschichte sehr lebendig und ich war bis zum Schluss davon gefesselt und sehr berührt. Das Buch beginnt im Oktober 1944 als die Russen ins Banat einrücken. Nach der Entlassung von Amalie und Christa aus diesem Arbeitslager, werden sie von den Russen nach Ost-Deutschland gebracht. Hier schauen sie, dass sie ihre Familie aus Jugoslawien nach Deutschland holen. Nachdem Anna und ihre Großeltern endlich in Bayern ankommen, wird die Geschichte, die im Mai 2012, endet nur noch aus der Sichtweise von Anna erzählt.
Fazit:
Die Autorin Hera Lind hat mit ihrem flüssigen Schreibstil den richtigen Nerv getroffen.
Absolute Lese- und Kaufempfehlung

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Veröffentlicht am 19.12.2022

Klaus Teuber stellt sich erfolgreich als Autor vor

CATAN - Der Roman (Band 1)
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Man muss kein Fan von dem Spiel „Catan-das Spiel“ sein, um von diesem historischen Roman begeistert zu sein. Bereits das Buchcover ist in einer Buchhandlung sehr auffällig und auch das Buch an sich liegt ...

Man muss kein Fan von dem Spiel „Catan-das Spiel“ sein, um von diesem historischen Roman begeistert zu sein. Bereits das Buchcover ist in einer Buchhandlung sehr auffällig und auch das Buch an sich liegt geschmeidig in der Hand. Meine Begeisterung hat sich weiter gesteigert, als ich das Buch aufgeschlagen und mit dem Lesen begonnen habe. Mit mehr als 500 Seiten ist dies für einen historischen Roman nicht ungewöhnlich lang und ich habe jede Seite genossen. Dies lag nicht nur an der hervorragenden Struktur des Buches. So besteht das Buch aus 7 Teilen, die wiederum in Kapiteln eingeteilt sind und diese wiederum in weitere Abschnitte getrennt wurden, so dass man auch mal beim Lesen Pausen einlegen kann.
Die Erzähltechnik mit Rahmengeschichte und Hauptgeschichte finde ich raffiniert und klasse, da dann auch die Zeitsprünge vom ersten Band der Trilogie zum nächsten Band plausibel erklärt werden. Schließlich gibt uns Björn „nur“ die Geschichte wieder, die man ihm selbst erzählt hatte.
Ich fand das Personenverzeichnis mit Nennung der wichtigsten Personen sowie der aufgeführte Stammbaum am Ende des Buches sehr hilfreich.
Fazit:
Es ist ein lesenswerter Auftakt dieser neuen historischen Trilogie. Da bereits ein Auszug aus Band 2 veröffentlich wurde, der mir ebenfalls sehr gut gefiel, warte ich mit Ungeduld auf die Veröffentlichung der Fortsetzung.

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Veröffentlicht am 10.12.2022

Packende Geschichte über die Familie Kuhn

Feldpost
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Das Buchcover mit der „Feldpost“ in der Hand einer Dame, ist ein Hingucker. Man erkennt sofort, dass es sich um einen historischen Roman handelt. Der schlichte Buchtitel und vor allem der Klappentext macht ...

Das Buchcover mit der „Feldpost“ in der Hand einer Dame, ist ein Hingucker. Man erkennt sofort, dass es sich um einen historischen Roman handelt. Der schlichte Buchtitel und vor allem der Klappentext macht auf die Leseprobe neugierig. Schon während den ersten Seiten hat mich der Schreibstil der Autorin Mechtild Borrmann gepackt und ich war von dem Buch bis zum Schluss gefesselt. Ich war von diesem Buch so begeistert, dass ich sogar die halbe Nacht durchgelesen habe, da ich unbedingt wissen wollte, wie das Schicksal der Familie Kuhn zu Ende ging.
Die Geschichte beginnt gleich packend zur Weihnachtszeit 2000, als Cara von einer älteren Frau angesprochen wird und die ihr eine Tasche mit Briefen übergibt. Caras Neugierde ist geweckt und sie möchte herausfinden, was aus Adele geworden ist.
Von mir gibt es eine absolute Kauf- und Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 12.10.2022

Kochwettbewerb in Großbritanien während der Nazizeit

Die Köchinnen von Fenley
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Das schöne Buchcover, der interessante Buchtitel und der Klappentext haben mich auf das Buch neugierig gemacht. Da ich bisher noch keinen Roman von Jennifer Ryan gelesen habe, war ich auf ihren Schreibstil ...

Das schöne Buchcover, der interessante Buchtitel und der Klappentext haben mich auf das Buch neugierig gemacht. Da ich bisher noch keinen Roman von Jennifer Ryan gelesen habe, war ich auf ihren Schreibstil gespannt und ich war total begeistert. Die Geschichte beginnt gleich mit der sehr sympathischen Witwe und Mutter von drei Söhnen Audrey Landon, die ihren Lebensunterhalt mit Backen verdienen muss und nebenher die Radiosendung Kitchen Front von Ambrose Hart zuhört und der Spannungsbogen wird bis zum Ende des Romans gehalten. Die schüchterne Küchenmagd Nell ist ebenfalls sehr sympathisch. Lady Gwendoline und Zelda wirken am Anfang eher sehr unsympathisch und verändern sich letztendlich zum Positiven als sich ihre persönlichen Notlagen zuspitz.
Im Nachwort erfährt der Leser, dass diese Geschichte zwar fiktiv aber an historische Begebenheiten angelehnt ist und als Grundlage für diesen Roman diente.
Fazit:
Kauf- und Leseempfehlung für historisch interessierte Leser sowie für Leser, die gerne mal neue Rezepte ausprobieren möchten und nebenbei durch diese Geschichte sehr gut unterhalten werden.

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Veröffentlicht am 01.10.2022

Ergreifender Roman über das geteilte Berlin nach dem Mauerbau

Die Freundinnen vom Strandbad (Die Müggelsee-Saga 2)
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Die Autorin Julie Heiland versetzt den Leser in die Zeit kurz nach dem Mauerbau bis zu deren Fall aus der Sicht der Leute, die im geteilten Berlin lebten. Anhand der drei Freundinnen Clara, Betty und Martha ...

Die Autorin Julie Heiland versetzt den Leser in die Zeit kurz nach dem Mauerbau bis zu deren Fall aus der Sicht der Leute, die im geteilten Berlin lebten. Anhand der drei Freundinnen Clara, Betty und Martha wird der unterschiedliche Alltag dargestellt.
Die hochintelligente Clara schafft es, in den Westen zu fliehen. Bei ihrer Flucht lernt sie ihre neue mütterliche Freundin Lilli kennen und ihr in allen Lebenslagen hilft. Die blonde schöne Betty hat den Propaganda-Regisseur Kurt Weiler geheiratet, da sie von ihm schwanger wurde. Als diese Ehe scheitert, scheint auch ihre Schauspiel-Karriere am Ende zu sein. Die naive Martha hat sich zu einer begabten Journalistin entwickelt, die Kontakt zu ihrer leiblichen Mutter und ihrer Adoptiv-Mutter hat. Ihr Adoptiv-Vater, der bei der Stasi arbeitet, sorgt dafür, dass sie diesen Beruf nicht ausüben darf. Sie weiß sich jedoch zu helfen und wird Mitbegründerin der Zeitschrift „Panther“. Auch Betty und Clara lassen sich nicht unterkriegen. Die damaligen Müggelseefreunde bleiben die ganzen Jahre über (mehr oder weniger) miteinander verbunden.
Die Fortsetzung dieser Geschichte hat mich wieder von Anfang an gepackt. Dies lag einerseits an der Handlung und andererseits an dem herrlichen Schreibstil der Autorin Julie Heiland. Ich habe das Buch innerhalb kürzester Zeit gelesen.
Fazit:
Mir hat der Zweiteiler sehr gut gefallen und spreche auch für dieses Buch eine Kaufempfehlung aus.

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