Profilbild von biadia

biadia

Lesejury Profi
offline

biadia ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit biadia über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.10.2024

Aufstieg einer Mode-Ikone

Coco und die Revolution der Mode
0

In ihrer Romanbiografie zeichnet Lena Johannson den Weg der Gabrielle Chanel vom armen Waisenkind zu einer der größten Mode-Ikonen des letzten Jahrtausends. In diesem Buch vermischen sich Fakten und Fiktion ...

In ihrer Romanbiografie zeichnet Lena Johannson den Weg der Gabrielle Chanel vom armen Waisenkind zu einer der größten Mode-Ikonen des letzten Jahrtausends. In diesem Buch vermischen sich Fakten und Fiktion zu einer runden, gut geschrieben Geschichte.
Der Weg der Gabrielle Chanel ist steinig und hart, in einer Welt, in der Frauen nur wenig Rechte haben. Nach dem Aufenthalt in Waisenhaus und Pensionat, beginnt sie als „Nähmädchen“ zu arbeiten. Doch träumt sie davon eine große Sängerin und Tänzerin zu werden. Ihr eher amateurhafter Auftritt, verschaffen ihr den Namen Coco, der später zu ihrem Markennamen wurde.
Mit der Unterstützung ihrer Liebhaber, kann Gabrielle erst ein Hut- und später sogar ein Modeatelier zu eröffnen. Auf dem Cover sieht man ihre ersten Modeinspirationen – den Marinestil. Wir sehen die junge Gabrielle, in einer Art Matrosenkleid, vor der Silhouette Paris.
In der Nachkriegszeit des ersten Weltkrieges beginnt der große Aufstieg Channels, in dem sie den Frauen ihre Bewegungsfreiheit wiederbringt. Hier endet die Romanbiografie, ausgelassen werden die die großen Jahre, die dunkle Nazizeit und der Verlust der großen Liebe. Dies tut dem Buch aber keinen Abbruch.
Mir hat der Roman viel Freude bereitet.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.05.2024

Schauspiel und Tod in St. Peter Ording

Tödliche Tide in St. Peter-(M)Ording (St. Peter-Mording-Reihe 3)
0

Schauspiel und Tod in St. Peter Ording
Dies Buch ist Band 3 der Küstenkrimi- Reihe um St. Peter Ording. Für mich war es das erste Buch dieser Reihe und kann gut gelesen werden, ohne dass man die Vorgängerbände ...

Schauspiel und Tod in St. Peter Ording
Dies Buch ist Band 3 der Küstenkrimi- Reihe um St. Peter Ording. Für mich war es das erste Buch dieser Reihe und kann gut gelesen werden, ohne dass man die Vorgängerbände kennt. Da auch ich schon dort Urlaub gemacht habe, war ich sehr gespannt auf das Buch.
Inhalt:
In St. Peter Ording herrscht große Aufregung, wird dort doch gerade ein Film gedreht. Star dieser Aufnahme ist Titus Frank, dessen jüngster Film auch gerade hier seine Premiere feiert. Doch der Star erscheint nicht. Gerade zu dieser Zeit brennt ein Ferienhaus und darin, in der Saune eingesperrt, stirbt der vermisste Schauspieler. Die Polizisten Ernie und Fred starten die Ermittlungen. Wie immer mischt auch die Lehrerin Ilva kräftig mit. Zudem ist auch gerade Freds Vater, Kommissar im Ruhestand, vor Ort und ermittelt Undercover.
Eindruck:
Das Cover ist mir sofort ins Auge gesprungen, das Schaf mit dem Handtuch am Strand von St. Peter Ording, ist schon herrlich. Das Buch lässt sich gut lesen, der Schreibstil ist flüssig und unterhaltsam. Es hat mir gut gefallen, dass der Täter nicht so offensichtlich aufgezeigt wurde. Auch die Szenerie rund um die Dreharbeiten, waren gut beschrieben. Ich konnte mir sehr gut vorstellen, wie die ein oder andere Dame hinter der Absperrung gewartet hat, um einen Blick auf den Star erhaschen zu können. Das Ende kam ein wenig plötzlich, da hätte ich mir etwas mehr Spannung gewünscht. Insgesamt gibt es von mir gute 4 Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 19.11.2023

Ein Tanz durch das wilde Berlin

Lindy Girls
0

Mir gefällt das Cover sehr gut. Die Kleidung der Mädchen auf dem Bild, weist schon auf die zwanziger Jahre hin, in der das Buch spielt.
Niemand hat es leicht im Berlin der zwanziger Jahre, der erste Weltkrieg ...

Mir gefällt das Cover sehr gut. Die Kleidung der Mädchen auf dem Bild, weist schon auf die zwanziger Jahre hin, in der das Buch spielt.
Niemand hat es leicht im Berlin der zwanziger Jahre, der erste Weltkrieg ist zu Ende, es herrscht immer noch viel Hunger und Not in der Stadt. Die Menschen sehnen sich nach dem Leben, nach Spaß und Unterhaltung.
In dieser Zeit gründet Wally Kaluza, fasziniert von der Musik des Swing, eine Tanzgruppe aus jungen Frauen, die „Lindy-Grils“. Doch ist es schwierig Arrangements zu bekommen, in dieser Männer dominierten Gesellschaft. Erst mit Toni an ihrer Seite öffnen sich die ersten Türen. Die Mädchen der Tanzgruppe könnten unterschiedlicher nicht sein, jede hat ihre eigene Geschichte – vereinen tut sich sie der Drang nach Freiheit und die Lust zu tanzen.

Auch wenn es eine wirklich sehr interessante Geschichte ist, könnte mich der Schreibstil der Autorin nicht ganz überzeugen. Es ist mir nicht gelungen ganz in die Geschichte einzutauchen. Ich habe den Zugang zu den Protagonisten nicht gefunden, schade.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 19.11.2023

Ein Weihnachtsmord auf hoher See.

Lady Arrington und der Weihnachtsmord
0

Ein gelungener Krimi für Weihnachtsliebhaber. Für jemanden, der in der romantischen Weihnachtszeit, nach etwas Spannung und Mord sucht, ist das genau der richtige Roman.
Mit einer Prise Humor und viel ...

Ein gelungener Krimi für Weihnachtsliebhaber. Für jemanden, der in der romantischen Weihnachtszeit, nach etwas Spannung und Mord sucht, ist das genau der richtige Roman.
Mit einer Prise Humor und viel Weihnachtsstimmung entführt uns die Autorin in die winterliche Welt des Polarkreises. Getrübt wird die Stimmung durch einen toten Weihnachtsmann und die Frage, wer ist der Mörder. Es gibt einige Verdächtige, Verfolgungsjagd und noch eine Tote. Die Lösung des Falles ist sehr fantasiereich und nicht vorhersehbar. Auch eine Liebesgeschichte untermalt die Hauptstory.
Besonders gut hat mir gefallen, dass man die Vorgänger-Bücher, nicht gelesen haben muss, um die Figuren kennenzulernen. Der Schreibstil liest sich gut und flüssig. Die Story hätte etwas mehr Spannung vertragen können.
Ein wunderschönes Buch zum Zwischendurch Lesen.

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Spannung
Veröffentlicht am 03.10.2022

Jonah Colleys erster Fall

Die Verlorenen
0

Als Jonah das Blut roch, war ihm klar, dass er in Schwierigkeiten steckte.

Jonah Colley ist Mitglied einer bewaffneten Spezialeinheit der Londoner Polizei. Seit sein Sohn Theo vor zehn Jahren spurlos ...

Als Jonah das Blut roch, war ihm klar, dass er in Schwierigkeiten steckte.

Jonah Colley ist Mitglied einer bewaffneten Spezialeinheit der Londoner Polizei. Seit sein Sohn Theo vor zehn Jahren spurlos verschwand, liegt sein Leben in Scherben. Damals brach auch der Kontakt zu seinem besten Freund Gavin ab. Nun meldet Gavin sich überraschend und bittet um ein Treffen. Doch in dem verlassenen Lagerhaus findet Jonah nur seine Leiche, daneben drei weitere Tote. Fest in Plastikplane eingewickelt, sehen sie aus wie Kokons. Eines der Opfer ist noch am Leben. Und für Jonah beginnt ein Albtraum…
Der Auftakt einer atemberaubenden neuen Thrillerserie von Bestsellerautor Simon Beckett.
Ich liebe die Bücher von Simon Beckett und ganz besonders David Hunter. Gerade darum habe ich besonders auf den Start dieser neuen Serie gefreut.
Jonah Colley ist als Protagonist ein toller Charakter. Er hat in seinem Leben schon einiges durchgemacht und der Verlust eines Kindes Kinders wünsche ich niemanden. An einigen Stelle finde ich ihn aber etwas naiv, zum Beispiel, als er der Journalistin Informationen gibt, ohne ihre Identität zu überprüfen. Auch begibt er sich immer wieder in gefährliche Situationen, manchmal sehr leichtsinnig.
Es gibt aber auch sehr interessante Wendungen in diesem Thriller und die Spannung stimmt. Auch wenn man von Anfang an das Gefühl hat, das an der Story irgendwas nicht stimmt….
Auch wenn Jonah Colley noch nicht David Hunter mithalten kann, ist es ein gut gelungener Thriller-

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere