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Veröffentlicht am 05.05.2024

Schauspiel und Tod in St. Peter Ording

Tödliche Tide in St. Peter-(M)Ording (St. Peter-Mording-Reihe 3)
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Schauspiel und Tod in St. Peter Ording
Dies Buch ist Band 3 der Küstenkrimi- Reihe um St. Peter Ording. Für mich war es das erste Buch dieser Reihe und kann gut gelesen werden, ohne dass man die Vorgängerbände ...

Schauspiel und Tod in St. Peter Ording
Dies Buch ist Band 3 der Küstenkrimi- Reihe um St. Peter Ording. Für mich war es das erste Buch dieser Reihe und kann gut gelesen werden, ohne dass man die Vorgängerbände kennt. Da auch ich schon dort Urlaub gemacht habe, war ich sehr gespannt auf das Buch.
Inhalt:
In St. Peter Ording herrscht große Aufregung, wird dort doch gerade ein Film gedreht. Star dieser Aufnahme ist Titus Frank, dessen jüngster Film auch gerade hier seine Premiere feiert. Doch der Star erscheint nicht. Gerade zu dieser Zeit brennt ein Ferienhaus und darin, in der Saune eingesperrt, stirbt der vermisste Schauspieler. Die Polizisten Ernie und Fred starten die Ermittlungen. Wie immer mischt auch die Lehrerin Ilva kräftig mit. Zudem ist auch gerade Freds Vater, Kommissar im Ruhestand, vor Ort und ermittelt Undercover.
Eindruck:
Das Cover ist mir sofort ins Auge gesprungen, das Schaf mit dem Handtuch am Strand von St. Peter Ording, ist schon herrlich. Das Buch lässt sich gut lesen, der Schreibstil ist flüssig und unterhaltsam. Es hat mir gut gefallen, dass der Täter nicht so offensichtlich aufgezeigt wurde. Auch die Szenerie rund um die Dreharbeiten, waren gut beschrieben. Ich konnte mir sehr gut vorstellen, wie die ein oder andere Dame hinter der Absperrung gewartet hat, um einen Blick auf den Star erhaschen zu können. Das Ende kam ein wenig plötzlich, da hätte ich mir etwas mehr Spannung gewünscht. Insgesamt gibt es von mir gute 4 Sterne.

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Veröffentlicht am 19.11.2023

Ein Tanz durch das wilde Berlin

Lindy Girls
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Mir gefällt das Cover sehr gut. Die Kleidung der Mädchen auf dem Bild, weist schon auf die zwanziger Jahre hin, in der das Buch spielt.
Niemand hat es leicht im Berlin der zwanziger Jahre, der erste Weltkrieg ...

Mir gefällt das Cover sehr gut. Die Kleidung der Mädchen auf dem Bild, weist schon auf die zwanziger Jahre hin, in der das Buch spielt.
Niemand hat es leicht im Berlin der zwanziger Jahre, der erste Weltkrieg ist zu Ende, es herrscht immer noch viel Hunger und Not in der Stadt. Die Menschen sehnen sich nach dem Leben, nach Spaß und Unterhaltung.
In dieser Zeit gründet Wally Kaluza, fasziniert von der Musik des Swing, eine Tanzgruppe aus jungen Frauen, die „Lindy-Grils“. Doch ist es schwierig Arrangements zu bekommen, in dieser Männer dominierten Gesellschaft. Erst mit Toni an ihrer Seite öffnen sich die ersten Türen. Die Mädchen der Tanzgruppe könnten unterschiedlicher nicht sein, jede hat ihre eigene Geschichte – vereinen tut sich sie der Drang nach Freiheit und die Lust zu tanzen.

Auch wenn es eine wirklich sehr interessante Geschichte ist, könnte mich der Schreibstil der Autorin nicht ganz überzeugen. Es ist mir nicht gelungen ganz in die Geschichte einzutauchen. Ich habe den Zugang zu den Protagonisten nicht gefunden, schade.

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Veröffentlicht am 19.11.2023

Ein Weihnachtsmord auf hoher See.

Lady Arrington und der Weihnachtsmord
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Ein gelungener Krimi für Weihnachtsliebhaber. Für jemanden, der in der romantischen Weihnachtszeit, nach etwas Spannung und Mord sucht, ist das genau der richtige Roman.
Mit einer Prise Humor und viel ...

Ein gelungener Krimi für Weihnachtsliebhaber. Für jemanden, der in der romantischen Weihnachtszeit, nach etwas Spannung und Mord sucht, ist das genau der richtige Roman.
Mit einer Prise Humor und viel Weihnachtsstimmung entführt uns die Autorin in die winterliche Welt des Polarkreises. Getrübt wird die Stimmung durch einen toten Weihnachtsmann und die Frage, wer ist der Mörder. Es gibt einige Verdächtige, Verfolgungsjagd und noch eine Tote. Die Lösung des Falles ist sehr fantasiereich und nicht vorhersehbar. Auch eine Liebesgeschichte untermalt die Hauptstory.
Besonders gut hat mir gefallen, dass man die Vorgänger-Bücher, nicht gelesen haben muss, um die Figuren kennenzulernen. Der Schreibstil liest sich gut und flüssig. Die Story hätte etwas mehr Spannung vertragen können.
Ein wunderschönes Buch zum Zwischendurch Lesen.

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Veröffentlicht am 03.10.2022

Jonah Colleys erster Fall

Die Verlorenen
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Als Jonah das Blut roch, war ihm klar, dass er in Schwierigkeiten steckte.

Jonah Colley ist Mitglied einer bewaffneten Spezialeinheit der Londoner Polizei. Seit sein Sohn Theo vor zehn Jahren spurlos ...

Als Jonah das Blut roch, war ihm klar, dass er in Schwierigkeiten steckte.

Jonah Colley ist Mitglied einer bewaffneten Spezialeinheit der Londoner Polizei. Seit sein Sohn Theo vor zehn Jahren spurlos verschwand, liegt sein Leben in Scherben. Damals brach auch der Kontakt zu seinem besten Freund Gavin ab. Nun meldet Gavin sich überraschend und bittet um ein Treffen. Doch in dem verlassenen Lagerhaus findet Jonah nur seine Leiche, daneben drei weitere Tote. Fest in Plastikplane eingewickelt, sehen sie aus wie Kokons. Eines der Opfer ist noch am Leben. Und für Jonah beginnt ein Albtraum…
Der Auftakt einer atemberaubenden neuen Thrillerserie von Bestsellerautor Simon Beckett.
Ich liebe die Bücher von Simon Beckett und ganz besonders David Hunter. Gerade darum habe ich besonders auf den Start dieser neuen Serie gefreut.
Jonah Colley ist als Protagonist ein toller Charakter. Er hat in seinem Leben schon einiges durchgemacht und der Verlust eines Kindes Kinders wünsche ich niemanden. An einigen Stelle finde ich ihn aber etwas naiv, zum Beispiel, als er der Journalistin Informationen gibt, ohne ihre Identität zu überprüfen. Auch begibt er sich immer wieder in gefährliche Situationen, manchmal sehr leichtsinnig.
Es gibt aber auch sehr interessante Wendungen in diesem Thriller und die Spannung stimmt. Auch wenn man von Anfang an das Gefühl hat, das an der Story irgendwas nicht stimmt….
Auch wenn Jonah Colley noch nicht David Hunter mithalten kann, ist es ein gut gelungener Thriller-

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Veröffentlicht am 03.10.2022

spannend nach schwierigen Anfang

Bluteiche
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Aller Anfang ist schwer

In der Walpurgisnacht 1986 wird ein 16jähriges Mädchen im Wald neben einem Schloss in Österlen ermordet. Alles wirkt, als habe man sie bei einem Ritual geopfert. Ihr Stiefbruder ...

Aller Anfang ist schwer

In der Walpurgisnacht 1986 wird ein 16jähriges Mädchen im Wald neben einem Schloss in Österlen ermordet. Alles wirkt, als habe man sie bei einem Ritual geopfert. Ihr Stiefbruder wird schließlich für die Tat verurteilt, und kurz darauf verschwindet die ganze Familie spurlos.

Im Frühling 2019 zieht die Ärztin Thea Lind im Schloss ein. Nachdem sie einen seltsamen Fund in einer uralten Eiche gemacht hat, steigt ihre Faszination für die Tragödie aus der Vergangenheit, die sich direkt neben ihrem neuen Zuhause zutrug. Je mehr Ähnlichkeiten sie zwischen der Kindheit des getöteten Mädchens und ihrer eigenen schmerzhaften Vergangenheit entdeckt, desto mehr ist sie überzeugt davon, dass die Wahrheit über diese Nacht nie ans Licht kam.

Und dass der Frühling 1985 vielleicht mehr Opfer gefordert hat …

„Bluteiche“ wird in zwei Handlungssträngen erzählt. Zu einem erfahren wir, was 1986 in der Walpurgisnacht geschah. Diese Kapitel beginnen mit einen Tagebucheintrag. Der zweite Handlungsstrang spielt in der Gegenwart und ist aus Sicht von Dr. Thea Lind geschrieben.
In die Geschichte hineinzufinden, ist mir etwas schwergefallen. Der Beginn war etwas zäh, verwirrend und zog sich in die Länge. Aber das Durchhalten hat sich gelohnt. Die Story wurde noch richtig spannend und fesselte sich bis zum Ende

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